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Improvisation ist alles

Auch wenn Sie es bereits vermutet haben: Couch und Esstisch bieten keine optimalen Arbeitsbedingungen. Sie brauchen einen festen Arbeitsplatz, ähnlich wie im Büro. Ideal ist es, wenn Sie sich zum Arbeiten in ein separates Zimmer zurückziehen können – Hauptsache ist jedoch, dass Sie Arbeit und Privates möglichst voneinander trennen können. Bleibt Ihnen also keine andere Wahl als die Arbeit im Wohnzimmer, dann räumen Sie nach Feierabend alle Arbeitsutensilien weg. Das hilft beim Abschalten und schützt Sie somit vor Stress.

Ist auch daheim ein wichtiges Thema

Zuhause haben Sie mehr Freiheiten als im Büro, aber auch mehr Eigenverantwortung. Zwar muss Ihr Arbeitsplatz für eine vorübergehende Arbeit von zuhause nicht alle ergonomischen Maßstäbe erfüllen – aber Sie sollten dennoch unbedingt auf Ihre Gesundheit achten. Beachten Sie am besten folgendes:

  • Stellen Sie den Monitor im rechten Winkel zum Fenster auf.
  • Halten Sie 50 bis 70 cm Abstand zum Monitor.
  • Schauen Sie möglichst gerade auf den Monitor, um Ihren Nacken zu entspannen.
  • Ihre Füße liegen flach auf dem Boden auf.
  • Hüfte und Knie bilden eine Linie.

Außerdem sollten Sie sich ausreichend bewegen: Stehen Sie immer mal wieder auf oder gehen Sie beim Telefonieren durch die Wohnung. Ihr Rücken wird es Ihnen danken. Machen Sie genügend Pausen, egal wo Sie arbeiten. Planen Sie am besten feste Pausenzeiten ein. Wie wäre es zum Beispiel immer um 11:00 Uhr mit einer kleinen Bewegungspause?

Mehr Tipps für einen gesunden Arbeitsplatz finden Sie in unserer Broschüre „Fit im Büro“. Viele der Inhalte lassen sich auch zuhause gut umsetzen.

Die Kollegen stören nicht, es gibt weniger Hintergrundgeräusche und Meetings – vielleicht arbeiten Sie daheim viel konzentrierter als im Büro. Aber Sie benötigen auch Selbstdisziplin, um fokussiert zu arbeiten.

Unsere Tipps helfen Ihnen dabei:

  • Behalten Sie Ihre gewohnte Morgenroutine bei. Auch ein kurzer Spaziergang als symbolischer Arbeitsweg kann Ihnen helfen, sich gedanklich auf den Job einzustellen.
  • Machen Sie sich einen Plan, bevor Sie mit der Arbeit beginnen. Führen Sie eine Prioritätenliste und schätzen Sie ein, wie lange Sie für die einzelnen Aufgaben brauchen. Legen Sie konkrete Arbeitszeiten fest und planen Sie auch private Dinge in den Zeitplan ein. So behalten Sie den Überblick und überfordern sich nicht.
  • Suchen Sie weiterhin den Austausch mit Ihrem Team: E-Mail, Telefon oder Videokonferenzen ersetzen zwar nicht immer ein persönliches Meeting, sind aber gute Alternativen.
  • Allgemeine Tipps
    • Erklären Sie Ihrem Kind die Situation. Die meisten Kinder kennen es nur aus dem Urlaub, dass die Eltern den ganzen Tag zuhause sind. Verdeutlichen Sie die Unterschiede, indem Sie Vergleiche zu bereits bekannten Situationen wählen.
    • Schreiben Sie eine To-do-Liste für die Woche: Welche Aufgaben müssen Sie für die Arbeit und in Ihrer Freizeit unbedingt erledigen? Erstellen Sie daraus einen Stundenplan für die ganze Familie und hängen Sie ihn gut sichtbar auf. So wissen alle, wann still gearbeitet oder gemeinsam gespielt wird. Unser Tipp: Kleineren Kindern macht es Spaß, den Wochenplan mit Ihnen gemeinsam zu bemalen oder zu gestalten.
    • Stellen Sie klare Regeln auf. Wie zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie nicht gestört werden möchten? Beziehen Sie es am besten mit ein und nutzen Sie Regeln, die es bereits aus dem Kindergarten oder der Schule kennt.
    • Trennen Sie bewusst zwischen Arbeit und Familie. Wichtig: Auch Sie müssen sich an die Familienregeln halten. Haben Sie versprochen, gemeinsam zu spielen, dann sollten Sie nicht parallel arbeiten.
  • Tipps für kleinere Kinder
    • Kinder profitieren von einem klaren Tagesablauf. Versuchen Sie, den Tag ähnlich zu strukturieren wie im Kindergarten oder in der Schule. Vielleicht können Sie sogar bekannte Elemente zuhause durchführen, wie zum Beispiel einen Morgenkreis.
    • Erklären Sie Ihrem Kind, wieso Sie arbeiten müssen. Gerade kleinere Kinder kennen es nicht, dass Erwachsene still am Schreibtisch sitzen oder telefonieren, ohne dass sie die Stimme am anderen Ende hören. Unser Tipp: Geben Sie Ihrem Kind einen eigenen Arbeitsplatz in Ihrer Nähe. Mit Stiften oder Bauklötzen macht es ihm bestimmt Spaß, für einige Zeit selbst Homeoffice zu spielen.
    • Ihr Kind kann sich nicht den ganzen Tag alleine beschäftigen – dafür müssen Sie Verständnis haben. Planen Sie daher bewusst Pausen ein, in denen Sie sich gemeinsam beschäftigen. Einige Anregungen dafür haben wir hier zusammengestellt
    • Legen Sie wichtige Arbeitsaufgaben eher in die frühen Morgen- oder Abendstunden. Insbesondere vor dem Aufstehen oder nach dem Zubettgehen können Sie ungestört arbeiten. Auch ein Mittagsschlaf oder eine Mittagsruhe eignen sich.
    • Lassen Sie sich unterstützen. Arbeiten beispielsweise beide Elternteile im Homeoffice, können sie sich abwechseln. Auch Oma und Opa können Sie mit einbeziehen, zum Beispiel per Videochat. Unser Tipp: Wenn die Lieblingstante am Telefon eine Gutenachtgeschichte vorliest, schläft es sich gleich viel besser ein – und Sie können in der Zeit noch arbeiten.
  • Tipps für größere Kinder
    • Wenn Ihr Kind schon älter ist, kann es Sie unterstützen. Erklären Sie ihm, dass die ganze Familie an einem Strang ziehen muss, um die Situation zu meistern. Auch gemeinsames Kochen ist eine tolle Beschäftigung. Trauen Sie Ihrem Kind ruhig etwas zu und geben Sie ihm die Chance, sich nützlich zu fühlen. Unser Tipp: Schauen Sie sich gemeinsam Kindernachrichten an. Auch hier wird die aktuelle Situation für Familien immer wieder erklärt. Vielleicht motiviert dies Ihr Kind, wenn es bisher wenig Lust hat, Sie zu unterstützen.
    • Größere Kinder freuen sich vielleicht, wenn der Alltag später beginnt als die gewohnte Schulzeit. Lassen Sie Ihr Kind ruhig ausschlafen. Dies kann helfen, den Tagesbeginn stressfreier zu gestalten.
    • Respektieren Sie die Bedürfnisse Ihres Kindes. Auch wenn sie es bestimmt nicht zugeben wollen: Viele Kinder vermissen die Schule. Sie können ihre Freunde derzeit nicht treffen und in der Pause nicht auf dem Schulhof herumrennen. Suchen Sie nach Möglichkeiten, wie Ihr Kind seine Freunde trotzdem kontaktieren oder sich körperlich austoben kann. Auch dies kann Ihnen im Homeoffice die nötige Ruhe bringen.
    • Digitale Medien können Kinder uneingeschränkt nutzen – vielleicht müssen sie dies sogar für die Schule. Es ist also vollkommen in Ordnung, dass diese im Alltag jetzt eine größere Rolle spielen. Unser Tipp: Die Zeit vor dem Tablet oder Fernseher kann auch sinnvoll sein. Viele Kindersender oder Sportvereine haben digitale Angebote speziell für die momentane Situation geschaffen.
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