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KKH Kaufmännische Krankenkasse
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  • Wie putze ich meine Zähne richtig?

    Jeder kann durch richtige Zahnreinigung und -pflege erheblich dazu beitragen, dass die Zähne lange erhalten bleiben. Entscheidend sind Hilfsmittel wie geeignete Zahnpasta und -bürste und das tägliche Säubern mit Zahnseide, aber auch die richtige Putztechnik.

    Die Zähne sollten regelmäßig

    • mindestens zweimal täglich nach dem Essen
    • jeweils drei Minuten lang gereinigt werden.
    • Nach dem Verzehr von säurehaltigen Getränken oder Speisen (Wein, Obst, Saft, Früchtetee) sollte das Putzen eine halbe Stunde später erfolgen. Der Zahnschmelz wird sonst beschädigt.

    Richtiges Zähneputzen will jedoch gelernt sein.

  • Welche Zahnbürste sollte ich wählen?

    Die richtige Zahnbürste muss sorgfältig ausgewählt werden. Sie darf nicht zu weich, aber auch nicht zu hart sein. Der Bürstenkopf sollte

    • kurz sein,
    • und abgerundete Kunststoffborsten haben.
    • Die Borsten sollten aus Kunststoff sein. Naturborsten sind oft zu scharfkantig und bieten Bakterien einen besseren Nährboden.
    • Der Stiel der Zahnbürste sollte zur besseren Handhabung leicht abgewinkelt sein.
    • Stabilere, dickere Griffe erleichtern die kontrollierte Bewegung der Zahnbürste im Mund.

    Bitte achten Sie auch darauf, die Zahnbürste (bei elektrischen Zahnbürsten die Borstenköpfe) regelmäßig (etwa alle 2 Monate) zu wechseln, da sie sonst keine ausreichende Putzwirkung mehr haben und sich durch das feuchte und warme Badezimmerklima Bakterien und Pilze schnell vermehren.

    Nach Krankheiten wie z. B. Erkältungen sollte man die Zahnbürste sofort wechseln.

    Ob Sie eine Handzahnbürste oder eine elektrische Zahnbürste wählen, ist vor allem Geschmacksache. Man sollte aber beachten, dass Handzahnbürsten nur gut reinigen, wenn die Putztechnik stimmt.

    Ein hilfreiches Video dazu finden Sie z. B. auf der Website der Stiftung Warentest.

  • Welche Zahnpasta ist am besten?

    Beim Einkauf von Zahnpasta wird am wenigsten auf das Kleingedruckte mit der Auflistung der Inhaltsstoffe geachtet. Nur ein Viertel der Erwachsenen beschäftigt sich laut einer Umfrage intensiver mit der Aufschrift auf der Verpackung von Zahncreme.

    • Die Mehrheit (50 %) kauft Zahnpasta vor allem wegen einer speziellen Wirkung, wie zum Beispiel für besonders weiße Zähne, gut fürs Zahnfleisch oder gut zur Kariesprophylaxe.
    • Die ältere Generation (50 bis 70 Jahre) vertraut vor allem einer bestimmten Marke (42 %).
    • Bei den Jüngeren (18-29 Jahre) bestimmt auch der Preis maßgeblich die Kaufentscheidung (43 %).
    • Jeweils 29 % aller Befragten berücksichtigen beim Kauf außerdem die Empfehlungen ihres Zahnarztes oder bevorzugen eine bestimmte Geschmacksrichtung wie z.B. Minze-, Kräuter- oder Fruchtgeschmack.
    • Frauen sind offenbar wählerischer beim Kauf von Zahnpasta: Sie achten häufiger auf eine spezielle Wirkung (59 %) oder befolgen die Empfehlung ihres Zahnarztes (36 %).

    Die Reinigungswirkung der Zahnpasta ist von der Wahl der Putzkörper und deren Abrasivität (reibende/schleifende Wirkung) abhängig.

    Bei Zahnpasten für empfindliche Zähne ist der Anteil solcher abrasiver Stoffe meist reduziert, bei sogenannten Raucherzahnpasten oder Zahncremes für besonders weiße Zähne sind diese Anteile erhöht. Sie enthalten meist größere Schleifkörper, die die Verfärbungen auf der Zahnoberfläche entfernen. Dabei besteht jedoch die Gefahr, dass die Zahnsubstanz auf lange Sicht geschädigt wird. Auch freiliegende Zahnhälse können von den schmirgelnden Putzteilchen zu stark angegriffen werden. Deshalb sollte diese Art von Zahncremes nur gelegentlich verwendet werden.

    Viele Zahnpasten enthalten außerdem Zusätze, so zum Beispiel Kräuterextrakte. Sie sollen gereiztes Zahnfleisch beruhigen und Zahnfleischentzündungen vorbeugen. Die Wirkung ist unter Zahnmedizinern allerdings umstritten. Auch Aromastoffe werden der Zahnpasta gern zugesetzt, damit sie beispielsweise durch Minze- oder Fruchtgeschmack einen frischen Atem verleihen. Andere Zahnpasten enthalten zahnmedizinische Arzneimittel-Substanzen, die bei regelmäßiger Anwendung helfen, Entzündungen am Zahnfleisch abzuheilen oder präventiv vorzubeugen. Neue Entwicklungen beinhalten außerdem Zusätze, die die Entstehung von neuem Zahnbelag bremsen können.

    Zahnpasta für Kinder

    Dass Zähneputzen Karies verhindert, weiß sprichwörtlich jedes Kind. Doch nicht immer verwenden die Kleinen auch die richtige Zahnpasta. Darauf wies die KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Tags der Zahngesundheit am 25. September hin. Laut einer in Auftrag gegebenen forsa-Umfrage unter 1020 Personen putzt fast jedes zweite Kind zwischen drei und 12 Jahren (44 Prozent) mit normaler Zahnpasta die Zähne und nicht mit spezieller Zahncreme für Kinder. Mehr als jedes dritte Kind (37 Prozent) verwendet diese Erwachsenen-Zahnpasta regelmäßig, sieben Prozent putzen sowohl mit normaler als auch mit Kinder-Zahnpasta. Dabei kann normale Zahnpasta für Kinderzähne dauerhaft schädigend sein. In diesen herkömmlichen Produkten liegt der Fluoridgehalt bei bis zu 1500 ppm (parts per million), das heißt 1500 Milligramm Fluorid pro Kilogramm Zahnpasta. Dieser Fluoridgehalt ist viel zu hoch für Kinderzähne.

    Die Folge: Es können sich weiße oder braune Flecken auf dem Zahnschmelz bilden (dentale Fluorose), die ein Leben lang sichtbar sind. Eltern sollten deshalb immer altersgerechte Zahnpasta für ihre Schützlinge kaufen.

    Auf den Seiten der Stiftung Warentest erhalten Sie weitere nützliche Informationen.

  • Munddusche

    Eine Munddusche sorgt mit ihrem rotierenden Wasserstrahl für zusätzliche Pflege des gesamten Mundraumes.

    Sie ersetzt nicht das Zähneputzen oder die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide, kann aber eine gute Ergänzung sein, um Stellen im Mundraum zu reinigen, die sonst nur schwer erreichbar sind.

    Insbesondere für Menschen, die unter Parodontose leiden, kann eine Munddusche hilfreich sein, indem sie die mit Bakterien besiedelten Zahntaschen und Zahnfleischzwischenräume reinigt.

  • Die richtige Putztechnik

    Zahnputztechniken unterscheiden sich darin, wie die Zahnbürste geführt wird. Hierzu einige grundlegende Empfehlungen, damit die Zähne und das Zahnfleisch nicht beschädigt werden

    Elektrische Zahnbürste

    Bei elektrischen Zahnbürsten müssen Sie vor allem darauf achten, dass die Bürste richtig positioniert ist. Führen Sie sie in kurzen horizontalen und vertikalen Schwenkbewegungen. Wichtig ist, dass Sie nicht zu viel Druck ausüben, um das Zahnfleisch nicht zu beschädigen. Bei einigen elektrischen Zahnbürsten wird man bei zu starkem Druck durch ein Aufleuchten gewarnt bzw. sie stellen die Funktion ein.

    Handzahnbürste

    Für die Handzahnbürste gibt es verschiedene Putztechniken, mit denen man gute Ergebnisse erzielen kann:

    • Bass-Technik
      Bei der Bass-Technik werden die Borsten der Zahnbürste in einem 45-Grad-Winkel am Zahnfleischrand angesetzt. Die Bürste wird leicht auf der Stelle gerüttelt, um den Zahnbelag zu lockern. Danach wird die Zahnbürste mit einer Drehbewegung in Richtung Zunge geführt. Dabei bitte darauf achten, dass nicht zu viel Druck ausgeübt wird, um das Zahnfleisch nicht zu verletzen.
    • Rotationstechnik
      Bei der Rotationstechnik werden die Zahn-Außenflächen in kreisenden Bewegungen geputzt (über Zähne, Zahnfleischrand und die Zwischenräume). Die Zahn-Innenflächen werden von rot (Zahnfleisch) nach weiß (Zähne) gebürstet. Die Frontzähne werden einzeln mit steil gestelltem Bürstenkopf geputzt, die Kauflächen in kleinen Kreisbewegungen gereinigt.
    • KAI-Methode
      Kinder sollten beim Zähneputzen von Anfang an eine Systematik erlernen. Altersgerecht ist die KAI-Methode (Kauflächen, Außenflächen, Innenflächen), die sich den Fähigkeiten des Kindes anpasst.
       
  • Mundspülungen / Mundwasser

    Mundspülungen und Mundwasser sollen antibakteriell wirken, Plaque beseitigen und damit das Kariesrisiko senken. Auch bei Parodontose und Mundgeruch sollen sie helfen. Aber wann braucht man sie wirklich?

    Die Meinungen von Experten gehen hier auseinander.

    Wenn man Probleme hat, mit Zahnseide richtig umzugehen, können Mundspülungen sinnvoll sein und helfen, Zahnfleischentzündungen, Zahnbelag und vorzubeugen. Bei sorgfältiger Zahnpflege und regelmäßiger professioneller Zahnreinigung sind Mundspülungen normalerweise nicht notwendig.

  • Zahnseide

    Einmal täglich sollten die Zahnzwischenräume mit Zahnseide gereinigt werden. Sonst entsteht Zahnbelag, der zu Entzündungen, Karies und Zahnstein führen kann.

    Wie man Zahnseide richtig anwendet, erfahren Sie in unserem Flyer "Zahnseide richtig genutzt" und in einem Video auf der Internetseite der Stiftung Warentest.

  • Zungenpflege

    Zur Zahnpflege gehört auch die tägliche Zungenpflege.

    Da die menschliche Zunge rau ist, können sich viele Bakterien einnisten. Durch Beläge kann das Geschmacksempfinden beeinträchtigt werden. Auch Mundgeruch kann durch Zungenbeläge entstehen. In Apotheken und Drogerien gibt es spezielle Zungenreiniger, Zungenschaber und Zungenbürsten. Aber auch mit der normalen Zahnbürste oder einem einfachen Esslöffel ist es möglich, die Zunge zu reinigen.

    Dazu wird ein Esslöffel mit der hohlen Seite nach unten vom hintersten Ende der Zunge mit sanftem Druck auf der Zunge nach vorn geführt. Der Belag kann dann vom Esslöffel abgespült werden.

  • Zahnpflege-Kaugummis

    Eines vorweg: Kaugummis ersetzen nicht das tägliche Zähneputzen!

    Aber es spricht nichts dagegen, z. B. nach einer Mahlzeit zu speziellen Zahnpflege-Kaugummis (ohne Zucker) zu greifen. Sie entfernen zwar nicht die Zahnbeläge, verringern aber das Kariesrisiko, da der erhöhte Speichelfluss durch das Kauen die schädliche Säure im Speichel schneller neutralisiert. Außerdem werden solche Kaugummis häufig genommen, um einen frischeren Atem zu bewirken.

  • Professionelle Zahnreinigung

    Bei der professionellen Zahnreinigung werden mit speziellen Instrumenten oder Geräten Beläge auf den Zahnoberflächen, in den Zahnzwischenräumen und in den Zahnfleischtaschen entfernt. Da auch schwer zugängliche Stellen gereinigt werden, beugt sie Zahnkrankheiten wie Karies und Parodontitis vor. Die professionelle Zahnreinigung wird von Ihrer Zahnärztin / Ihrem Zahnarzt durchgeführt und beinhaltet normalerweise:

    • Beratung zur täglichen Mundhygiene
    • Entfernung von harten und weichen Belägen
    • Polieren
    • Fluoridieren

    Durch den Einsatz professioneller Geräte verschwinden oft auch Verfärbungen durch Kaffee, Tee oder Nikotin. Die PZR hat somit nebenbei auch noch einen kosmetischen Effekt.

    Tipp: Vergessen Sie nicht, sich bei Teilnahme am Pro Boni Programm der KKH die Professionelle Zahnreinigung von Ihrer Zahnärztin / Ihrem Zahnarzt bestätigen zu lassen. Sie erhalten dafür Bonuspunkte!

    Bei der professionellen Zahnreinigung handelt es sich um keine Krankenkassen-Leistung (Ausnahme: Bei der KKH wird die Professionelle Zahnreinigung bei kieferorthopädischer Behandlung unter bestimmten Voraussetzungen bezuschusst).

    Die KKH hat aber immer wieder zusammen mit ihren Kooperationspartnern (z. B. 2-te Zahnarztmeinung) günstige Angebote für Sie. Gern informiert Sie Ihre zuständige Servicestelle hierüber.   

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