Fußball-WM 2026: Viele Fans erwarten weniger Schlaf
Späte Anstoßzeiten könnten den Schlafrhythmus beeinflussen / KKH-Tipps für erholsame Nächte
Hannover, 12.06.2026
Wenn bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika der Ball rollt, werden viele Fans in Deutschland lange wach bleiben. Eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt: Rund jeder zweite 18- bis 70-Jährige (48 Prozent) plant, sich mindestens eine Live-Übertragung der WM anzusehen. Dabei möchten 38 Prozent ausschließlich Spiele verfolgen, die am Abend übertragen werden. Weitere zehn Prozent wollen auch Begegnungen sehen, die erst um oder nach Mitternacht angepfiffen werden. Fast jeder Zweite (48 Prozent) hat dagegen nicht vor, Live-Übertragungen der Fußball-WM zu verfolgen. Männer wollen etwas häufiger als Frauen Spiele der Fußball-WM 2026 schauen und ältere Befragte bzw. Nicht-Erwerbstätige eher als jüngere Befragte bzw. Erwerbstätige.
Nächtliche Fußballspiele gehen häufig zulasten des Schlafs
Wer die Spiele zu später Stunde verfolgt, rechnet oft mit Auswirkungen auf die eigene Nachtruhe. Mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent), die Spiele um oder nach Mitternacht sehen möchten, geht davon aus, weniger Schlaf zu bekommen als sonst. Fast jeder Vierte (23 Prozent) plant, seinen Schlafrhythmus anzupassen – etwa durch früheres Zubettgehen an anderen Tagen oder längeres Ausschlafen. 22 Prozent erwarten dagegen keine Auswirkungen auf ihr Schlafverhalten.
Schlaf hat grundsätzlich eine wichtige Funktion für den Körper: Während wir schlafen, laufen Regenerationsprozesse ab. Schlaf unterstützt die Erholung und hilft beim Abbau von Stresshormonen. „Wer über längere Zeit zu wenig schläft, riskiert Konzentrationsprobleme, eine verminderte Leistungsfähigkeit und Stimmungsschwankungen. Aber: Für einen gesunden Schlaf kommt es nicht allein auf die Anzahl der Stunden im Bett an. Entscheidend ist auch die Schlafqualität“, erklärt Justin Onyechi, Präventionsexperte der KKH.
Deshalb sei es nicht so schlimm während der WM hin und wieder etwas später als gewohnt ins Bett zu gehen. Trotzdem gilt: Kurze Nächte nicht zur Gewohnheit werden lassen. „Wer ein spätes Fußballspiel schaut, sollte seinem Körper am nächsten Tag möglichst ausreichend Zeit zur Erholung geben. Das kann ein Spaziergang an der frischen Luft oder die Fahrt mit dem Rad zur Arbeit sein“, so Onyechi. Bewegung wird zudem langfristig mehr bewirken als sich mit Kaffee und süßen Energy-Drinks wach zu halten. Der Konsum von zu viel Koffein birgt zudem das Risiko, Herzrasen und Nervosität zu verursachen.
Sportliche Großereignisse motivieren nur wenige zu mehr Bewegung
Trotz der großen Begeisterung für internationale Sportereignisse werden nur wenige Menschen dadurch selbst aktiver. Lediglich acht Prozent der 18- bis 70-jährigen Befragten gaben an, dass Fußball-Weltmeisterschaften, Olympische Spiele oder ähnliche Großveranstaltungen sie schon einmal motiviert haben, mehr Sport zu treiben oder sich häufiger zu bewegen. „Das ist zwar nachvollziehbar, aber auch eine verpasste Chance“, sagt Onyechi „Ob auf dem Fußballrasen, im Leichtathletik-Stadion oder auf der Ski-Piste: Sportliche Vorbilder zeigen, wie viel Freude Bewegung machen kann. Menschen für eine aktive Lebensweise zu begeistern, ist auch das Ziel unserer exklusiven Gesundheitspartnerschaft mit Borussia Dortmund“, betont der KKH-Experte. Schon kurze Fitness-Einheiten im Alltag können sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Ob Yoga-Morgenroutine, Online-Rückenfitkurse oder ein Ganzkörperkrafttraining im Fitnessstudio – es gibt viele Möglichkeiten, Sport zu treiben. Justin Onyechi: „Wer die Begeisterung der WM nutzt, tut langfristig nicht nur seiner Fitness, sondern auch seinem Schlaf etwas Gutes.“
KKH-Versicherte haben beispielsweise die Möglichkeit, sich beim digitalen Präventionspartner Gymondo für zwei kostenlose Präventionskurse anzumelden und haben damit ein Jahr lang Zugang zur Gymondo Online Fitness Plattform mit über 1.500 Workouts, 150 Programmen und über 2.000 leckeren Rezepten. Weitere Informationen gibt es hier: Digitaler Präventionspartner Gymondo | KKH
Das Marktforschungsinstitut forsa hat im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse vom 19. bis 27. Mai 2026 bundesweit 2.028 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren telefonisch zum Thema „Fußball-WM“ befragt. Die Fragestellungen: Demnächst findet in Kanada, Mexiko und den USA die Fußball-Weltmeisterschaft statt. Aufgrund der Zeitverschiebung werden die meisten Spiele am späten Abend bzw. in der Nacht deutscher Zeit stattfinden. Werden Sie sich voraussichtlich Live-Übertragungen der Fußball-WM 2026 nur am Abend ansehen - werden Sie sich auch Spiele um oder nach Mitternacht ansehen - oder werden Sie sich überhaupt keine Spiele ansehen? / Erwarten Sie, dass sich Ihr Schlaf durch die Live Übertragungen der Fußball-WM aufgrund der späten Anstoßzeiten verändert? Und falls ja, werden Sie vermutlich weniger Schlaf bekommen als sonst oder werden Sie Ihren Schlafrhythmus anpassen? / Haben große Sportereignisse wie Fußball-WM oder Olympische Spiele Sie schon einmal tatsächlich dazu gebracht bzw. dazu motiviert, mehr Sport zu treiben oder sich mehr zu bewegen?
Mit rund 1,5 Millionen Versicherten, einem Haushaltsvolumen von rund 8,7 Milliarden Euro und rund 4.000 Mitarbeitenden zählt die KKH Kaufmännische Krankenkasse als eine der größten bundesweiten Krankenkassen zu den leistungsstarken Trägern der gesetzlichen Krankenversicherung. Nähere Informationen gibt es unter kkh.de/presse/portraet.
Podcast Fit trotz Fußballfieber
KKH-Präventionsexperte Justin Onyechi im Interview
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