Der HPV-Test für zu Hause
Humane Papillomaviren (HPV) werden in der Regel beim Geschlechtsverkehr beziehungsweise bei Intimkontakten übertragen. Sie sind meistens symptomlos und heilen wieder von selbst aus. Bestimmte HPV-Typen können jedoch Zellveränderungen am Gebärmutterhals begünstigen und somit zu Gebärmutterhalskrebs führen.
Mit dem HPV-Test für zu Hause können Sie eine Probe selbst entnehmen und zur Untersuchung an ein Labor senden. Dort wird geprüft, ob bestimmte humane Papillomviren, kurz HPV, nachweisbar sind.
Für unsere weiblichen Versicherten ab 30 Jahren, sofern in den vergangenen drei Jahren keine gynäkologische Krebsfrüherkennung in Anspruch genommen wurde und keine gynäkologische Krebserkrankung oder Entfernung der Gebärmutter vorliegt.
Es handelt sich um einen einfachen, schmerzfreien Vaginalabstrich, der einfach von zu Hause durchgeführt werden kann. Das alles ohne Wartezeiten oder Termin in der gynäkologischen Praxis.
Nach der Entnahme schicken Sie Ihre Probe kostenlos im vorgesehenen Rückumschlag an das zuständige Labor. Dort wird sie untersucht. Ihr Ergebnis liegt meist nach wenigen Tagen vor und wird Ihnen in der Regel digital oder auf Wunsch per Post zur Verfügung gestellt.
Ein positives Ergebnis bedeutet nicht automatisch Krebs. Es zeigt jedoch, dass eine weitere Abklärung in einer gynäkologischen Praxis notwendig ist. Der HPV-Heimtest ersetzt nicht die reguläre Früherkennung, sondern ergänzt sie als zusätzliches Angebot. Nach einem positiven Testergebnis empfehlen wir dringend eine Abklärung durch eine gynäkologische Praxis. Außerdem können Sie sich über unsere Gesundheitshotline beraten lassen.
Der Test sollte nicht während der Menstruation, bei abnormalen Blutungen, Beckenschmerzen, in der Schwangerschaft, in den ersten sechs Wochen nach der Geburt sowie bei bestehendem Gebärmutterhalskrebs durchgeführt werden.
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