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  • Der Hintergrund – Warum Suchtprävention in der Grundschule?

    Studien zeigen, dass fast jedes vierte Kind im Grundschulalter ein erhöhtes Risiko für psychische Auffälligkeiten hat. Hierzu zählen unter anderem emotionale Probleme, Verhaltensauffälligkeiten und Probleme im Umgang mit Gleichaltrigen.

    Diese Auffälligkeiten gehen häufig mit weitreichenden Beeinträchtigungen in der Familie, der Schule und dem sozialen Umfeld einher und können sehr belastend sein. Zusätzlich können sie die Entwicklung der Kinder beeinträchtigen, ein gesundes Aufwachsen erschweren und langfristig sogar zur Ausbildung von psychischen Störungen (u. a. auch Suchtstörungen) beitragen.

    Um langfristigen negativen Folgen für die Gesundheit, die Lebensqualität sowie den Bildungserfolg der Kinder vorzubeugen, ist es sinnvoll, dieser Entwicklung bereits frühzeitig entgegenzuwirken und vorhandene Schutzfaktoren zu stärken.

    Die Grundschule, als Beginn einer entscheidenden Entwicklungsphase im Leben eines Kindes, ist dazu besonders geeignet. Hier bietet sich zudem die Chance alle Kinder alltagsnah zu erreichen, die Ressourcenstärkung spielerisch in ihren Alltag zu integrieren und Stigmatisierung zu vermeiden.

    Darüber hinaus wünschen sich laut dem Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 58 Prozent der Erzieher/-innen und Lehrkräfte mehr Unterstützung, bei der Hilfe für Kinder aus suchtbelasteten Familien. Um diesem Bedarf zu begegnen, beinhaltet das 1000-Schätze-Programm eine Weiterbildung für die Lehrkräfte zu diesem Thema.

  • Das Projekt – „In mir sind 1000 Schätze“

    Das wissenschaftlich fundierte 1000-Schätze-Programm umfasst 10 Klassenmodule und optionale Erweiterungsmodule, die sich an den Kerncurricula vieler Bundesländer orientieren und leicht in den Unterricht zu integrieren sind. Sie beinhalten eine Vielzahl an spielerischen Übungen und Unterrichtsvorschlägen, die speziell auf die Bedürfnisse von Erstklässlern abgestimmt sind und auch in der zweiten Klasse fortgeführt und vertieft werden können. Die Inhalte sind durch den Einsatz von Bildern, Ritualen und Liedern so aufbereitet, dass alle Kinder unabhängig von sprachlichen und kognitiven Einschränkungen einbezogen werden können.

    Zusätzlich zu den Modulen zur Unterrichtsgestaltung umfasst das 1000-Schätze-Programm Anregungen und Gestaltungsvorschläge für eine ressourcenorientierte Elternarbeit und unterstützt die Schulen bei der Schaffung von gesundheitsförderlichen Strukturen. Die programmbegleitenden Informationsmaterialien für die Eltern sind bildhaft gestaltet und liegen in mehreren Sprachen vor, neben Deutsch, Englisch und Französisch auch in Arabisch, Farsi, Polnisch, Rumänisch, Russisch und Türkisch.

    Die Lehrenden, die das 1000-Schätze-Programm in ihren Unterricht integrieren, werden von ausgebildeten Präventionsfachkräften geschult und die Schule während des gesamten Projektzeitraumes regional unterstützt und begleitet.

    Einen Überblick über das Programm gibt auch der 1000-Schätze-Flyer.

  • Die Evaluation – Erfolg in der Praxis

    An der Pilotphase haben 13 Schulen aus sieben Regionen in Niedersachsen teilgenommen. Dabei wurden sie von acht ausgebildeten 1000-Schätze-Trainerinnen betreut.

    Insgesamt haben die Lehrkräfte „1000 Schätze“ (sehr) positiv bewertet. Die Arbeit mit dem Programm hat ihnen und den Kindern Spaß gemacht und die Einbeziehung aller Kinder ist in den meisten Fällen vollständig gelungen. Die Eltern fühlten sich gut über das Programm informiert, fanden den Besuch der Elterntreffen wertvoll und würden sich über weitere Treffen dieser Art freuen. Eltern mit Migrationshintergrund haben die Treffen sogar noch einmal signifikant besser bewertet.

    Als ein wesentlicher Erfolg des 1000-Schätze-Programms kann die Zunahme an Sensibilität und Sicherheit der Lehrkräfte im Umgang mit Kindern aus suchtbelasteten Familien betrachtet werden.

    Die Überarbeitung des Programms bezieht sich im Wesentlichen auf die stärkere Unterstützung der Schulen bei der Einführung von strukturellen Maßnahmen, die flexiblere Gestaltung des Programmzeitraums sowie die noch stärkere Modularisierung des Programmablaufs, damit das Programm noch individueller auf die Bedürfnisse der Schule angepasst werden kann.

    Eine umfangreichere Darstellung der Evaluationsergebnisse finden Sie im 1000-Schätze-Kurzbericht.

  • Die Partner – Bündelung von Kompetenzen

    Das 1000-Schätze-Programm wurde von Dr. Heidi Kuttler, COOPTIMA – Prävention und Gesundheitskommunikation entwickelt.

    Die Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen mit dem Netzwerk der Fachkräfte für Suchtprävention setzte das Programm im Schuljahr 2017/2018 in Niedersachsen pilothaft um.

    Die KKH fördert und unterstützt die Entwicklung, Erprobung und Verbreitung des Programms.

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