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  • Häufigkeit: 5 Prozent
  • Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer
  • Beginn zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr
  • Zur Entstehung werden verschiedenen Ursachen diskutiert: Genetik, Zusammenspiel aus biologischen Faktoren (Ungleichgewicht von Botenstoffen im Gehirn) und psychosozialen Faktoren (Denkverzerrungen, z. T. durch Eltern/Umfeld durch sogenanntes Lernen am Modell übernommen, Verlust wichtiger Bezugspersonen, Traumata aus der Kindheit)
  • Merkmale: Andauernde Furcht und/oder Vermeidung von Menschenmengen, engen Räumen, weiten Plätzen
  • Symptome: Angstattacken, Herzklopfen, Schweißausbrüche, Schwindel, Zittern
  • Therapie: insbesondere Verhaltenstherapie
    • Meist Exposition mit Reaktionsverhinderung: die erkrankte Person wird einem Angstreiz ausgesetzt, aber die sonst durchgeführte „Angstreaktion“ wird verhindert
    • Sorgentagebuch
    • Entwicklung von alternativen Lösungsstrategien
    • Veränderung der Denkverzerrungen
  • Häufigkeit: 2 bis 3 Prozent
  • Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer
  • Beginn zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr
  • Kann in Kombination mit einer Agoraphobie auftreten
  • Zur Entstehung werden verschiedenen Ursachen diskutiert: Genetik, Zusammenspiel aus biologischen Faktoren (Ungleichgewicht von Botenstoffen im Gehirn) und psychosozialen Faktoren (Denkverzerrungen, z. T. durch Eltern/Umfeld durch sogenanntes Lernen am Modell übernommen, Verlust wichtiger Bezugspersonen, Traumata aus der Kindheit)
  • Merkmale: Wiederkehrende, nicht vorhersehbare, plötzliche Angstattacken ohne objektive Gefahr
  • Problem: Vermeidungsverhalten
    • Rückzug
    • Einschränkungen im Sozialleben
  • Symptome: Angstattacken, Herzklopfen, Schweißausbrüche, Schwindel, Zittern
  • Therapie: insbesondere Verhaltenstherapie
    • Meist Exposition mit Reaktionsverhinderung: die erkrankte Person wird einem Angstreiz ausgesetzt, aber die sonst durchgeführte „Angstreaktion“ wird verhindert
    • Sorgentagebuch
    • Entwicklung von alternativen Lösungsstrategien
    • Veränderung der Denkverzerrungen
    • Psychodynamische Therapie
    • Antidepressiva
  • Häufigkeit: 13 Prozent
  • Frauen sind eineinhalb Mal so häufig betroffen wie Männer
  • Bei drei Vierteln der Fälle Beginn im Jugendalter
  • Zur Entstehung werden verschiedenen Ursachen diskutiert: Genetik, Zusammenspiel aus biologischen Faktoren (Ungleichgewicht von Botenstoffen im Gehirn) und psychosozialen Faktoren (Denkverzerrungen, z. T. durch Eltern/Umfeld durch sogenannten Lernen am Modell übernommen, Verlust wichtiger Bezugspersonen, Traumata aus der Kindheit)
  • Merkmale: Große Angst, sich in soziale Situationen zu begeben, Angst vor prüfender Betrachtung, Angst im Fokus der Aufmerksamkeit zu stehen, Angst sich zu blamieren, Angst vor der Beurteilung anderer, Angst die Kontrolle über Blase und Mastdarm zu verlieren, Angst vor Sprechen in der Öffentlichkeit
  • Symptome: Angstattacken, Herzklopfen, Schweißausbrüche, Schwindel, Zittern
  • Therapie: insbesondere Verhaltenstherapie
    • Ressourcenstärkung, Training sozialer Kompetenzen zum Beispiel im Rollenspiel, Konfrontation
    • Kleine Aufgaben im Alltag: fremde Person nach dem Weg oder nach der Uhrzeit fragen, Kollegen einladen
  • Häufigkeit: 10 Prozent
  • Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer
  • Beginn meistens in der Kindheit
  • Zur Entstehung werden verschiedenen Ursachen diskutiert: Genetik, Zusammenspiel aus biologischen Faktoren (Ungleichgewicht von Botenstoffen im Gehirn) und psychosozialen Faktoren (Denkverzerrungen, z. T. durch Eltern/Umfeld durch sogenanntes Lernen am Modell übernommen, Verlust wichtiger Bezugspersonen, Traumata aus der Kindheit)
  • Merkmale: Angst vor Tieren (Hunde, Spinnen), Angst vor Höhe, Angst vor Spritzen etc.
  • Symptome: Beklemmungsgefühle, Herzklopfen, Schwindel, Zittern, Schwindel, Angst vor Kontrollverlust, Angst zu sterben, Magen-Darm-Beschwerden
  • Therapie: insbesondere Verhaltenstherapie
    • Systemische Desensibilisierung,
    • Erstellen einer Angsthierarchie: von der „Vorstellung der Spinne“ über „Sehen der Spinne im Glas“ bis hin zum „Anfassen echter Spinne“. Der nächste Schritt erfolgt erst, wenn die erkrankte Person eine Entspannungsübung (Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training) beherrscht, nach dem Prinzip der reziproken Hemmung*: man kann sich nicht gleichzeitig An- und Entspannen. (*In der Psychologie versteht man unter einer reziproken Hemmung den gleichzeitigen Ablauf von zwei miteinander nicht vereinbaren Reaktionen.)“
  • Die Behandlungserfolge liegen bei etwa 80 Prozent. Die ersten Erfolge zeigen sich bereits nach wenigen Sitzungen.
  • Häufigkeit: 5 Prozent
  • Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer
  • Beginn zwischen dem 20. bis 30. Lebensjahr
  • Zur Entstehung werden verschiedenen Ursachen diskutiert: Genetik, Zusammenspiel aus biologischen Faktoren (Ungleichgewicht von Botenstoffen im Gehirn) und psychosozialen Faktoren (Denkverzerrungen, z. T. durch Eltern/Umfeld durch sogenanntes Lernen am Modell übernommen, Verlust wichtiger Bezugspersonen, Traumata aus der Kindheit)
  • Merkmale: Starke, unangemessene Angst beziehungsweise Sorgen in mehreren Lebensbereichen, mit deutlichen Beeinträchtigungen im Alltag
  • Für die Diagnose müssen die Symptome seit mindestens sechs Monaten bestehen
  • Charakteristisch: Die Sorgen beziehen sich auf die Zukunft
  • Symptome: Unruhe, Konzentrationsstörungen, Magenbeschwerden, Reizbarkeit, erhöhter Muskeltonus, Schlafstörungen
  • Therapie: insbesondere Verhaltenstherapie
    • Kognitive Umstrukturierung durch Selbstbeobachtung: Wie fühle ich mich, wie verhalte ich mich? Wie reagiere ich? Was ist meine körperliche Reaktion?
    • Entspannungsverfahren
    • Achtsamkeit (der Fokus liegt im Hier und Jetzt)
    • Gedanken-Stopp
    • Antidepressiva
  • Gedanken-Stopp

    Jedes Mal, wenn die Gedanken überhandnehmen, sagen Sie laut oder in Gedanken „stopp!“, um die Gedanken zu unterbrechen. Um den Befehl zu verstärken, können Sie gleichzeitig in die Hände klatschen, aufspringen, auf den Boden stampfen oder eine andere Handlung durchführen.

  • Atemtechnik: Länger ausatmen
    1. Atmen Sie ein und zählen Sie langsam von eins bis vier
    2. Halten Sie für einen Moment die Luft an
    3. Atmen Sie durch den leicht geöffneten Mund aus und zählen Sie langsam von eins bis sechs.

    Widerholen Sie diese Schritte so lange, bis sich Ihre Gedanken beruhigt haben.

    So können Sie Ihr Gedankenmuster durchbrechen. Durch die Konzentration auf die Atmung und das Zählen gönnen Sie Ihrem Geist eine Auszeit.

  • Positive Affirmationen
    • Formulieren Sie Sätze, die persönliche Stärken und Fähigkeiten beinhalten. Sie helfen dabei, die negativen Glaubenssätze zu entkräftigen.
    • Eine Affirmation sollte:
      • kurz sein,
      • realistisch sein,
      • in der Gegenwart sein (z. B . „Ich bin mutig.“),
      • positiv formuliert sein (z. B. „Ich bin stark und stabil.“ oder „Ich gehe meinen Weg voller Kraft, Mut und Vertrauen.“)
    • Sagen Sie diese Affirmation mehrmals täglich laut.
  • Sorgenplatz
    • Widmen Sie jeden Tag zur einer festen Zeit 20 Minuten nur Ihren Gedanken, Sorgen und Grübeleien.
    • Wählen Sie dafür einen neutralen Ort, der nicht Ihr Lieblingsort ist.
    • Setzen Sie sich entspannt hin und lassen Sie all Ihre Gedanken und Sorgen kommen und gehen. Versuchen Sie, die Gedanken nicht zu bewerten.
    • Wenn tagsüber Sorgen und Gedanken kommen, schieben Sie sie bewusst weg. Kümmern Sie sich erst zu Ihrer festgelegten Zeit an Ihrem festen Sorgenplatz darum.
  • Entspannung/Achtsamkeit

    Um Stress abzubauen und eine gelassenere Haltung zu entwickeln, helfen Entspannungs- und Achtsamkeitstechniken. Dazu gehören beispielsweise Progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction).

    Zertifizierte Angebote dazu finden Sie ganz einfach über unsere Präventionskurssuche.

  • Schriftliches Festhalten
    • Angstprotokoll:
      Es hilft Ihnen nicht nur bei Angst, sondern schärft Ihr Bewusstsein praktisch für jede Art von negativen Gedanken und Gefühlen.
    • Bewertungsprotokoll:
      Sie dokumentieren damit, wie Sie bestimmte Situationen für sich einordnen.
    • Angst-Entspannungsprotokoll:
      Halten Sie fest, mit welchen Entspannungsmethoden Sie auf welche Ängste reagieren können.
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