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Gefahr für die Gesundheit

Alkohol ist ein Zellgift, das schon in geringen Mengen Leber und Gehirn schädigt. Menschen, die keinen Alkohol trinken, haben ein geringeres Risiko an Leberzirrhose, Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Knochenschwund oder Krebs zu erkranken. Zudem erleiden und verursachen sie statistisch weniger Unfälle. Alkohol enthält sehr viele leere Kalorien und regt den Appetit an. Die Folge: Übergewicht, oft in Form des klassischen Bierbauchs. Ein dauerhaft erhöhter Konsum lässt die Gefahr einer Abhängigkeitserkrankung steigen und kann die Lebenserwartung um bis zu fünf Jahre reduzieren.

Wenn Sie nicht ganz auf Alkohol verzichten möchten, sollten Sie sich an die folgenden Regeln halten:

  • Trinken Sie an mindestens zwei Tagen in der Woche keinen Alkohol.
  • Konsumieren Sie Alkohol nicht als Belohnung oder gegen Stress.
  • Trinken Sie als Frau pro Tag maximal ein kleines Glas Alkohol, als Mann maximal zwei.
  • Denken Sie daran, dass der Körper bis zu drei Stunden braucht, um den Alkoholgehalt eines kleinen Glases abzubauen.

In der Schwangerschaft, bei Medikamenteneinnahme, während der Arbeit, im Straßenverkehr und beim Sport sollten Sie grundsätzlich keinen Alkohol konsumieren.

Gut zu wissen: Wir unterstützen Sie bei einem maßvollen Umgang mit Alkohol und bezuschussen entsprechende Präventionskurse. Vor Ort und online. Mehr erfahren.

Um einen Überblick über Ihren Alkoholkonsum zu erhalten, nutzen Sie unseren Trinkrechner. Oder führen Sie ein Trinktagebuch.

Wenn Sie sich eingestehen können, dass Sie zu viel Alkohol trinken oder erste Symptome einer Abhängigkeit beobachten, dann haben Sie bereits den ersten Schritt getan! Ein Trinktagebuch kann Ihnen dabei helfen, Ihren Konsum im Blick zu behalten und weniger zu trinken. Mit der Methode der Vierfeldertafel können Sie die individuellen Gründe für Ihren Alkoholkonsum zusammentragen und Ihre Motivation stärken. Mehr dazu finden Sie in unserer Broschüre Alkoholabhängigkeit verstehen, vermeidenn und überwinden.

Bei einer tatsächlichen Alkoholabhängigkeit entsteht ein sogenanntes Suchtgedächtnis. Das bedeutet, dass der Körper auf den Konsum von Alkohol immer wieder mit Suchtverhalten reagieren wird. Ein risikoarmer Umgang mit Alkohol ist dann nicht mehr möglich. In diesem Fall ist Abstinenz die einzige Lösung, um die Abhängigkeit zu beenden. Wichtig zu wissen: Rückfälle kommen vor und bedeuten keinen endgültigen Schritt zurück in die Abhängigkeit. Sie sind lediglich ein Signal dafür, dass Sie weiter an ihrer Abstinenzstrategie arbeiten müssen. Um mit einem möglichen Rückfall umgehen zu können, sollten Sie sich bereits vorher einen Notfallplan bereitlegen und diesen mit den entsprechenden Fachleuten, z. B. in einer Beratungsstelle, besprechen.

Die folgenden Organisationen und Anlaufstellen bieten Rat und Unterstützung für Betroffene und Angehörige:

 

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Endlich nicht mehr rauchen

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Suchtprävention

Suchtprävention

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tom-lisa

Tom & Lisa

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Medikamente & Verbandmittel

Drogen

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