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  • Sabine Bleumortier: „Trauen Sie den Azubis etwas zu“
    bleumortier

    Sabine Bleumortier ist Ausbildungsexpertin. Seit mehr als zehn Jahren leitet sie an der IHK Akademie München Seminare für Ausbilder.

    news+: Frau Bleumortier, was macht Unternehmen als Ausbilder attraktiv?

    Bleumortier: Eine gute, moderne Ausbildung, die den Wünschen der jungen Generation entspricht. Also: eine Ausbildung auf Augenhöhe, Hilfe durch den Ausbilder, individuelle Unterstützung der eigenen Entwicklung, Vorbereitung auf die Prüfungen sowie eine angemessene Ausbildungsvergütung als Standard. Auch eine Übernahmegarantie sollte nicht fehlen.

    news+: Wie bleiben Azubis am Ball?

    Bleumortier: Ich empfehle den Ausbildern, mit den Azubis zusammen Ziele zu definieren, zum Beispiel: Was möchte ich in der Ausbildung bis wann erreicht haben? Auszubildende dürfen viele Fragen stellen, neugierig sein, die Initiative ergreifen, sich beim Ausbilder melden, wenn sie mit einer Aufgabe fertig sind. Dann macht es auch den Ausbildern Spaß, ihr Wissen weiterzugeben, und das kommt den Auszubildenden wieder zugute.

    news+: Was sollten Ausbilder wissen?

    Bleumortier: Die Einstellung „früher war alles ganz anders“ hilft nicht weiter. Ein Perspektivenwechsel ist angesagt. Trauen Sie Ihren Auszubildenden etwas zu und ermutigen Sie sie.

  • Daniela Gieseler: „Erhalten Sie die Anfangsmotivation“
    gieseler

    Daniela Gieseler ist Betriebswirtin, Autorin und Inhaberin von AzubiScout. Sie berät als Expertin ihre Kunden rund um das Thema Ausbildung.

    news+: Frau Gieseler, wie ticken die heutigen Azubis?

    Gieseler: Generell sind die Jugendlichen selbstbewusster. Sie sind als Digital Natives aufgewachsen, der Umgang mit Handy, sozialen Medien und dem Internet im Allgemeinen ist ganz selbstverständlich. Das können Betriebe für sich nutzen. Auch die Werte haben sich geändert: Arbeit wird oft als etwas empfunden, was Sinn geben soll – und wenn das nicht möglich ist, sollte es keinen zu großen Teil des Lebens in Anspruch nehmen. Stichwort: Work-Life-Integration. Im Gegensatz zur Work-Life-Balance geht es dabei darum, Arbeits- und Privatleben miteinander zu kombinieren statt sie strikt zu trennen.

    news+: Was macht eine gute Ausbildung aus?

    Gieseler: Unter anderem engagierte Ausbilder, verschiedene Azubi-Programme und individuelle Entfaltungschancen. Das können nicht nur große Betriebe leisten, auch bei kleinen ist hier oft mehr möglich, als man zuerst meint. Sie können mit ganz anderen Dingen punkten als die großen – diese Stärken gilt es bewusst einzusetzen.

    news+: Was ist für Azubis wichtig, um die Ausbildung durchzuhalten und erfolgreich abzuschließen?

    Gieseler: Fast jeder Azubi startet motiviert in die Ausbildung – mit viel Vor-freude auf den ersten Tag und über den neuen Lebensabschnitt. Diese Anfangsmotivation gilt es zu erhalten – möglichst während der kompletten Ausbildung. Leider „schaffen“ es viele Betriebe, ihre Azubis bereits am ersten Tag zu demotivieren – durch schlechte Vorbereitung. Da weiß zum Beispiel niemand, wann die Azubis anfangen, oder der Arbeitsplatz ist nicht bereit.

    Ein weiterer wichtiger Punkt: regelmäßige Gespräche, möglichst einmal pro Woche. Oft reichen schon zehn Minuten. Einfach kurz hören, wie es dem Azubi gerade geht, was in der Berufsschule ansteht, oder das Berichtsheft durchsprechen. Gesprächsstoff gibt es meist genug. So bekommt der Ausbilder direkt mit, wenn sich etwas ändert oder nicht stimmen sollte, und kann frühzeitig agieren – noch bevor Probleme entstehen.

    news+: Wie sollten sich Unternehmen auf die neuen Auszubildenden vorbereiten?

    Gieseler: Auf jeden Fall gut und lange genug im Voraus. Es gilt, zwischen Vertragsunterschrift und Ausbildungsbeginn den Kontakt zum Azubi zu halten, eventuell vor dem Start eine kleine Willkommensveranstaltung zu planen. Für den ersten Tag selbst sollten der Arbeitsplatz vorbereitet, die Mitarbeiter informiert und das Programm geplant werden.

    news+: Wie gelingt die Ausbildung?

    Gieseler: Neben dem fachlichen Bereich ist es vor allem der persönliche Draht zum Ausbilder: regelmäßige Gespräche, gute Integration ins Team, wertschätzendes Feedback und individuelle Förderung für die persönliche Weiterentwicklung. In einer modernen Ausbildung, die den Auszubildenden keine festen Vorgaben macht, sondern bei der eigenen Lösungsfindung unterstützt, wird der Ausbilder zum Coach. Dies entspricht auch genau dem, was sich die junge Generation wünscht: eine individuelle Unterstützung durch einen Azubi-Betreuer oder Ausbilder, der in seiner Rolle wie ein Coach tätig wird.

    news+: Welche Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung eignen sich für Azubis?

    Gieseler: Viele junge Leute legen heute deutlich mehr Wert auf ihre Gesundheit, als das bei vorherigen Generationen der Fall war. Das fängt an beim Thema Ernährung und geht weiter über Achtsamkeit bis hin zum Sport. Entsprechende Angebote zu diesen Themen kommen daher auch bei den Jugendlichen gut an.

  • Susanne Tiedemann: „Es ist fast unmöglich, normal weiterzuarbeiten“
    tiedemann

    Susanne Tiedemann ist Arbeits- und Organisationspsychologin und leitet den Geschäftsbereich Arbeits- und Gesundheitsschutz im Fürstenberg Institut. Dieses unterstützt Unternehmen und Organisationen dabei, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter nachhaltig zu verbessern und gesetzliche Regelungen im Gesundheitsschutz umzusetzen.

    news+: Frau Tiedemann, wie lange sind die Arbeitnehmer bei Long COVID beziehungsweise Post COVID durchschnittlich krankgeschrieben?

    Tiedemann: Das kommt tatsächlich auf die Beschwerden an und ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Viele Klienten berichten uns, dass sie länger als sechs Monate arbeitsunfähig sind oder eben das Arbeitspensum nur noch teilweise schaffen. Neben den körperlichen Einschränkungen kommen oft psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen hinzu.

    news+: Erkennen die Arbeitgeber Long COVID schon als „echte“ Krankheit an?

    Tiedemann: Im Moment befinden wir uns noch in der Aufklärungsphase. Viele Arbeitgeber wissen zwar um die Krankheit – was es am Ende aber für alle Beteiligten bedeutet, ist oft noch unklar. Bei einer langwierigen Erkältung beispielsweise fühlen sich Betroffene jeden Tag besser. Bei Long COVID kann es nötig sein, sich über einen längeren Zeitraum komplett zu schonen.

    news+: Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es?

    Tiedemann: Grob lassen sich drei Bereiche definieren: Rehabilitation, Integration und Prävention. Integration kann zum Beispiel bedeuten, mit dem krankgeschriebenen Mitarbeiter gemeinsam zu überlegen, was nötig ist, damit er schrittweise wieder arbeiten kann.

    news+: Können die meisten Arbeitnehmer trotzdem ihren Job machen?

    Tiedemann: Ist man an Long oder Post COVID erkrankt, ist es fast unmöglich, regulär weiterzuarbeiten. Die Symptome sind meist so gravierend, dass eine ausführliche Behandlung und Ruhephase nötig ist. Da sich die Krankheit sehr unterschiedlich äußert, gilt es, während der Zeit der Krankschreibung individuell herauszufinden, wann und mit welchen ersten Maßnahmen der Mitarbeiter an den Arbeitsplatz zurückkommen und damit in die alte Leistungsfähigkeit finden kann.

    news+: Wie können Arbeitgeber unterstützen?

    Tiedemann: Indem sie gesunde Rahmenbedingungen in Unternehmen schaffen, aktiv aufklären, Führungskräfte schulen, auf Basics wie Betriebsärzte oder das betriebliche Eingliederungsmanagement zurückgreifen und gegebenenfalls externe Beratungsangebote für Betroffene bereithalten.

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