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KKH Kaufmännische Krankenkasse
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  • Dr. Ulrich Vollert: „Wir gehen positiv ins neue Jahr“
    vollert

    Herr Dr. Vollert, ein aufregendes Jahr liegt hinter uns. Was erwarten Sie von 2021?

    Selten war ein Jahr so turbulent wie das vergangene. Corona verlangt uns allen viel ab. Doch es gibt auch positive Aspekte, zum Beispiel eine vermehrte Hilfsbereitschaft untereinander und die Besinnung auf Werte wie Gesundheit und Familie. Trotzdem dürfen wir natürlich nicht vergessen, dass wir erst einmal mit dem Virus leben müssen und uns die Folgen der Corona-Pandemie noch länger beschäftigen werden. Trotzdem blicken wir positiv auf die nächsten Monate.

    Welche Auswirkungen hat das auf die Leistungen und Services der KKH?

    Die Zufriedenheit unserer Kunden mit dem Service und der Beratung ist auf einem konstant hohen Niveau. Während der Krise haben digitale Kontaktkanäle zur Krankenkasse an Bedeutung gewonnen. Ergebnisse aus einer aktuellen Befragung unter GKV-Versicherten zeigen, dass dieser Trend anhält. Unsere Online-Services bauen wir deshalb immer weiter aus. Schon jetzt können viele Angebote über unsere Website rund um die Uhr und ortsunabhängig genutzt werden. Auch in der betrieblichen Gesundheitsförderung in den Unternehmen sind wir weiterhin ein verlässlicher Partner. Sollte das vor Ort nicht möglich sein, haben wir aber auch für diesen Bereich eine gute Online-Alternative gefunden.

    Verstärkt digital sein – auch ein Bestandteil der neuen Normalität?

    Die Pandemie hat den Trend zur Digitalisierung sicher noch einmal verschärft. Viele Betriebe müssen ihr Geschäftsmodell neu ausrichten. Dabei lohnt es sich, Prozesse gleich digital und vom Kunden aus zu denken. Hier steckt viel Potenzial für unkomplizierte, effizientere Prozesse und zufriedenere Kunden. Auch mit Blick auf das mobile Arbeiten hat die Digitalisierung Chancen eröffnet. Daher ist es wichtig, die erfolgreichen Maßnahmen als festen Bestandteil in die Zeit nach Corona zu überführen. Das ist sicher eine der bedeutsamsten Aufgaben in diesem Jahr.

    Mit Blick auf die Folgen der Corona-Pandemie stehen auch die Kosten für die GKV im Fokus. Was bedeutet das für das Jahr 2021?

    Es ist richtig, dass die Pandemie auch die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung belastet – unter anderem sinken die Einnahmen aufgrund von Kurzarbeit und höherer Arbeitslosigkeit. Unabhängig davon steigen durch zahlreiche Gesetze die Ausgaben der Krankenkassen. Um das abzufedern, erhält die gesetzliche Krankenversicherung im Jahr 2021 einen höheren Steuerzuschuss. Zudem wird ein Teil der Reserven der Krankenkassen zur Finanzierung herangezogen. Auch wenn der Kostendruck hoch bleibt, gibt es eine gute Nachricht: Die KKH geht mit einem stabilen Zusatzbeitrag ins nächste Jahr.

  • Sebastian Grab: „Nicht auf den Zufall verlassen“
    grab

    Sebastian Grab, 43, ist Experte für Leadership und begleitet seine Kunden bei Veränderungsprozessen und Konflikten.

    news+: Herr Grab, schwächt fehlender persönlicher Kontakt den Teamgeist?

    Grab: In der neuen Normalität kann das Zusammengehörigkeitsgefühl verloren gehen. Führungskräfte können dies aber verhindern. Denn mit den richtigen Methoden lässt sich trotz räumlicher Distanz menschliche Nähe herstellen.  

    news+: Wie funktioniert das?  

    Grab: Vorgesetzte dürfen sich in der virtuellen Arbeitswelt nicht auf den Zufall verlassen. Begegnungen in der Kantine und Smalltalks am Kaffeeautomaten finden nicht mehr statt. Deshalb ist es wichtig, auf andere Weise für ungezwungenen Austausch zu sorgen – zum Beispiel, indem man sich zum Kaffee am Bildschirm verabredet.

    news+: Was ist bei virtuellen Team-Meetings wichtig?

    Grab: Die Teammitglieder sollten sich nicht nur hören, sondern auch sehen können. Denn dann wächst die gefühlte Nähe, während die Gefahr von Missverständnissen sinkt. Wer Gestik und Mimik nicht sieht, kann Aussagen dagegen falsch interpretieren.

  • Thomas Knüwer: „Isolation statt Integration“
    knuewer

    Thomas Knüwer, 51, der Unternehmer und Blogger ist einer der profiliertesten Kritiker der behäbigen Digitalisierung in deutschen Unternehmen. Nun warnt er jedoch vor weitreichenden Veränderungen.

    news+: Herr Knüwer, wie passt das zusammen?

    Knüwer: Viele Entscheider fallen gerade von einem Extrem ins andere. Nachdem sie die Digitalisierung jahrelang allenfalls halbherzig vorangetrieben haben, ist ihnen in der Corona-Krise klar geworden, wie gut mobiles Arbeiten funktioniert. Das ist ein Fortschritt, darf aber nicht zu den falschen Schlüssen verleiten. Ich halte die Homeoffice-Euphorie für gefährlich.

    news+: Warum?  

    Knüwer: Ohne direkte persönliche Kontakte entsteht kein Teamgeist. Wie wollen Sie neue Mitarbeiter integrieren, wenn die Kollegen nur über digitale Kommunikationsmittel zu sprechen sind? Neuzugänge bleiben dann isoliert. Zudem sehe ich die Gefahr, dass sich Unternehmen parzellieren, weil es ohne zufällige Begegnungen im Büro kaum Kontakte über Teamgrenzen hinweg gibt.

    news+: Sie warnen zudem vor einer Erosion der Unternehmenskultur.

    Knüwer: Oft haben Mitarbeiter keine eigenen Arbeitsplätze mehr, die sie individuell gestalten können. Das geht zulasten der Bindung ans Unternehmen. Menschen wollen keine anonymen Arbeitsräume, sondern eine vertraute Umgebung.

  • Dr. Wolfgang Panter: „Psychische Störungen nehmen zu“
    panter

    Dr. Wolfgang Panter, 70, ist Präsident des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte in Karlsruhe. Im Interview erzählt er, welche Rolle die Arbeitsmediziner heute und in der Zukunft spielen.

    news+: Herr Dr. Panter, wie haben sich die Krankheitsbilder der Belegschaften im Lauf der Zeit verändert?

    Panter: Wir stellen eine Zunahme von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Erkrankungen der Wirbelsäule und der Gelenke fest. Daneben spielt das Thema Übergewicht eine nennenswerte Rolle und ist häufig ein Co-Faktor bei diesen Erkrankungen. Neben körperlichen Erkrankungen haben heute auch psychische Störungen einen wesentlich größeren Stellenwert.

    news+: Welche gesundheitlichen Sorgen plagen die Mitarbeiter besonders oft?

    Panter: An erster Stelle stehen hier sicherlich akute Probleme mit Wirbelsäule und Skelett. Daneben spielen natürlich auch saisonale Erkrankungen eine Rolle, zum Beispiel grippale Infekte.

    news+: Welchen Beitrag leisten Betriebsärzte zur Gesundheitsvorsorge?

    Panter: Die von Betriebsärzten angebotenen Vorsorgeuntersuchungen unterliegen den gesetzlichen Regelungen der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV). Diese sind immer an die Risiken des Arbeitsplatzes gebunden, beispielsweise in der Metallindustrie an die Lärmvorsorge. Darüber hinaus bieten viele Betriebsärzte allgemeine Vorsorgeuntersuchungen zu vielen Volkskrankheiten an, zum Beispiel Diabetes oder Darmkrebs. Dies hat sich nach unserer Einschätzung sehr bewährt, da Betriebsärzte oft eine Klientel erreichen, die den Präventionsanstrengungen gegenüber weniger aufgeschlossen ist.

    news+: Welche Rolle spielt Corona?

    Panter: Die Betriebsärzte sind jetzt viel stärker in allen Fragen der Hygiene im Betrieb gefragt. Hier gilt es, gemeinsam mit den Arbeitgebern Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Besonders schutzbedürftige Beschäftigte müssen in diese Konzepte integriert werden.

    news+: Welche Aufgaben kommen zukünftig auf Betriebsärzte zu?

    Panter: Wir stellen uns aktiv den Themen mobiles Arbeiten und Homeoffice. Hier gilt es, notwendige arbeitsgestalterische Maßnahmen umzusetzen. Die Beratung des Betriebsarztes ist hier in besonderem Maße notwendig. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass viele handwerkliche Arbeiten immer noch vor Ort durchzuführen sind und so die klassischen Gefährdungen nicht wegfallen.

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