Hebamme finden: Wie Schwangere online suchen können
27.01.2026 • 6 Minuten Lesedauer
Eine Hebamme begleitet Schwangere vor und nach der Geburt des Kindes. Welche Hilfe es bei der Hebammensuche gibt erfahren Sie hier.
27.01.2026 • 6 Minuten Lesedauer
Eine Hebamme begleitet Schwangere vor und nach der Geburt des Kindes. Welche Hilfe es bei der Hebammensuche gibt erfahren Sie hier.
Jedes Jahr brauchen etwa 750 Millionen Frauen und Familien in Deutschland eine Hebamme. Die Suche ist manchmal nicht einfach und viele Schwangere fragen sich: Wie finde ich eine Hebamme in meiner Nähe? Hilfe bei der Suche finden sie online bei einer Hebammenvermittlung. Ein Überblick.
Jede Frau hat während der Schwangerschaft, der Geburt und im Wochenbett Anspruch darauf, von einer Hebamme betreut zu werden. Sie ist eine wichtige Begleiterin in dieser Zeit. Um sich besser kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen, sollten Schwangere sich so früh wie möglich darum kümmern, eine Hebamme zu finden. Einige Wochen vor der Geburt können sie mit ihr eine Rufbereitschaft vereinbaren . Sie gibt ihnen Sicherheit.
Eine Hebammenrufbereitschaft bedeutet, dass eine Hebamme des Vertrauens an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr erreichbar ist. Sie erklärt sich auch bereit, sofort dorthin zu kommen, wo die Schwangere entbinden möchte, um die Geburt zu begleiten. Sei es zuhause, in einem Geburtshaus oder einem Krankenhaus. Die garantierte Verfügbarkeit ist jedoch eine Zusatzleistung, für die den Versicherten eine Pauschale in Rechnung gestellt wird. Viele gesetzliche Krankenkassen gewähren einen Zuschuss zu den Kosten. Die KKH erstattet maximal 250 Euro für die Hebammenrufbereitschaft ab der 37. Schwangerschaftswoche.
Manche vertrauen bei der Hebammensuche auf Empfehlungen von Verwandten, Freundinnen oder Bekannten. In einigen Regionen ist es aber nicht so leicht, eine freiberuflich tätige Hebamme zu finden. Online-Plattformen unterstützen dabei.
Damit die Suche einfacher wird, hat der GKV-Spitzenverband eine spezielle Webseite eingerichtet, die „Hebammenliste“. Dort können Schwangere Ihren Wohnort und Umkreis eingeben. Am besten auch eine Postleitzahl und die genaue Adresse, um die Suche einzuschränken. Das ist besonders hilfreich für Frauen, die in einer größeren Stadt wohnen.
Außerdem muss mindestens eine Leistung vor und nach der Geburt angeben werden. Zum Beispiel, ob Sie einen Geburtsvorbereitungskurs oder einen Rückbildungskurs wünschen. Auch unter „Betreuung einer Geburt“ ist mindestens eine Leistung auszuwählen: Möchten Sie im häuslichen Umfeld entbinden, in einem Geburtshaus oder einer Klinik? Anschließend klicken Sie auf „Suche starten“. Dann werden maximal 50 zugelassene freiberuflich tätige Hebammen aufgelistet. Zuerst werden diejenigen angezeigt, die ganz in Ihrer Nähe sind.
Falls sich auf Ihre Anfrage niemand meldet, können Sie noch einmal eine Suche starten und den Suchumkreis erweitern. Eine andere Möglichkeit ist, sich an Ihre Krankenkasse zu wenden.
Damit die Suche einfacher wird, hat der GKV-Spitzenverband eine spezielle Webseite eingerichtet, die „Hebammenliste“. Dort können Schwangere Ihren Wohnort und Umkreis eingeben. Am besten auch eine Postleitzahl und die genaue Adresse, um die Suche einzuschränken. Das ist besonders hilfreich für Frauen, die in einer größeren Stadt wohnen.
Außerdem muss mindestens eine Leistung vor und nach der Geburt angeben werden. Zum Beispiel, ob Sie einen Geburtsvorbereitungskurs oder einen Rückbildungskurs wünschen. Auch unter „Betreuung einer Geburt“ ist mindestens eine Leistung auszuwählen: Möchten Sie im häuslichen Umfeld entbinden, in einem Geburtshaus oder einer Klinik? Anschließend klicken Sie auf „Suche starten“. Dann werden maximal 50 zugelassene freiberuflich tätige Hebammen aufgelistet. Zuerst werden diejenigen angezeigt, die ganz in Ihrer Nähe sind.
Falls sich auf Ihre Anfrage niemand meldet, können Sie noch einmal eine Suche starten und den Suchumkreis erweitern. Eine andere Möglichkeit ist, sich an Ihre Krankenkasse zu wenden.
Auch einige Kommunen, Landkreise und Bundesländer unterstützen bei der Hebammensuche. In Schweinfurt, Düsseldorf, Mainz, Trier oder Simmern sind Hebammenzentralen gute Anlaufstellen. Online oder per Telefon vermitteln sie Kontakte zu freiberuflichen Hebammen in der jeweiligen Stadt sowie im Umland. In einigen Bundesländern haben die Hebammenverbände Webseiten für die Online-Suche eingerichtet. In Nordrhein-Westfalen ist das über das Familienportal möglich. Eine Übersicht:
Der Deutsche Hebammenverband betreibt in Kooperation mit einem Berliner Start-up die Plattform Ammely. Dort tragen Hebammen ihren Betreuungsradius, die Kapazitäten und ihr Leistungsangebot ein. Schwangere geben den Zeitraum an, wann sie betreut werden möchten und schicken eine Anfrage an bis zu fünf Hebammen, die verfügbar sind. Alle Angaben werden dann miteinander abgeglichen und passend zusammengeführt. Jede Anfrage wird beantwortet. Termine können online gebucht werden.
Eine weitere Möglichkeit ist, in die Hebammenliste von kidsgo zu schauen. In dieser Liste können Schwangere eine Begleitung für die Zeit vor und nach der Geburt finden. Allerdings ist das Angebot nicht flächendeckend. Die Plattform ist für Eltern und Schwangere gemacht. Dort sind auch Kurse und Veranstaltungen zu den Themen Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt, Baby, Kleinkind und Familie zu finden.
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