- Konstante Schlaf- und Aufstehzeiten
Regelmäßigkeit ist einer der wichtigsten Faktoren für gesunden Schlaf. Wer jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett geht und aufsteht – auch am Wochenende – hilft seiner inneren Uhr, sich zu stabilisieren. Unregelmäßige Schlafzeiten hingegen können den Rhythmus stören und zu Einschlafproblemen oder Tagesmüdigkeit führen.
- Die richtige Schlafumgebung
Damit die Morgensonne Sie nicht vorzeitig weckt, sollte es in Ihrem Schlafzimmer zur Schlafenszeit möglichst dunkel sein. Dazu braucht es nicht unbedingt Jalousien, auch Verdunklungsvorhänge erfüllen diesen Zweck. Zugezogen können Sie im Sommer dazu beitragen, die Tageshitze auszusperren.
Neben dem Licht spielt die Temperatur eine wichtige Rolle für die Schlafqualität. Idealerweise sollten im Schlafzimmer etwa 16 bis 18 °C herrschen. Das fördert die zum Einschlafen nötige Absenkung der Körpertemperatur und macht den Schlaf erholsamer.
Tipp: Lüften Sie kurz vor dem Schlafengehen etwa zehn Minuten gut durch, denn auch sauerstoffreiche Luft fördert den Schlaf.
- Weniger Bildschirmzeit am Abend
Der Umgang mit digitalen Geräten in den Abendstunden wirkt sich in mehrfacher Hinsicht auf die Schlafqualität aus.
Zum einen strahlen die Bildschirme von Smartphones, Tablets und Laptops ein vergleichsweise intensives, blauhaltiges Licht aus, das vom Gehirn ähnlich wie Tageslicht interpretiert wird. Dadurch verzögert sich die Ausschüttung von Schlafhormonen und der Körper bleibt länger in einem aktivierten Zustand.
Zum anderen wirken auch die konsumierten Inhalte häufig anregend. Nachrichten, soziale Medien oder Videos können emotional stimulieren und das gedankliche Abschalten erschweren. Der Übergang vom „aktiven Modus“ in die Ruhephase wird dadurch zusätzlich verzögert.
Tipp: Ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen bewusst auf Bildschirmzeit verzichten oder sie zumindest deutlich reduzieren.
- Bewegung gezielt einsetzen
Regelmäßige körperliche Aktivität gehört zu den wirksamsten Faktoren für einen gesunden Schlaf. Besonders im Frühling bietet sich die Gelegenheit, sportliche Aktivitäten nach draußen zu verlagern und zusätzlich vom Tageslicht zu profitieren.
Allerdings kommt es stark auf den Zeitpunkt und die Intensität der Bewegung an. Während moderate Bewegung am Tag den Schlaf positiv beeinflusst, kann intensive körperliche Anstrengung kurz vor dem Zubettgehen kontraproduktiv sein. Denn durch den erhöhten Puls und die erhöhte Körpertemperatur wird das Einschlafen erschwert.
Versuchen Sie daher, sportliche Aktivitäten möglichst in die erste Tageshälfte oder auf den späten Nachmittag zu legen.
Tipp: Wenn Sie tagsüber keine Zeit für Sport haben, dann gönnen Sie sich am Abend einen entspannten Spaziergang. So bewegen Sie sich und helfen gleichzeitig Ihrem Kopf beim Abschalten vom Alltag. Beides trägt zu einem gesunden Schlaf bei.
- Ernährung für einen guten Schlaf
Auch die Ernährung spielt eine Rolle für den Schlaf. Schwere Mahlzeiten am späten Abend können den Schlaf beeinträchtigen, während leichte Kost besser verträglich ist. Koffein, Nikotin und andere stimulierende Substanzen sollten Sie in den Stunden vor dem Schlafengehen so gut wie möglich vermeiden.