Gemeinsam Gleichstellung gestalten
Starker Zusammenhalt braucht faire Chancen
Wie sicher sind Fortschritte, wenn wir sie nicht stärken? Ein Blick in die aktuelle Weltpolitik zeigt, dass gesellschaftliche Entwicklungen auch Rückschritte zulassen, etwa in Fragen der Gleichstellung. Ein Grund mehr für uns, Haltung zu zeigen. Als Krankenkasse sind wir Teil unserer demokratischen Gesellschaft. Wir setzen uns für ein respektvolles sowie faires Miteinander ein und sind überzeugt: Chancengerechtigkeit macht uns stark und wirkt von innen nach außen. Deshalb greift unser Engagement auf verschiedenen Ebenen.
Gleichstellungsplan als Wegweiser
Wenn Gleichstellung nachhaltig verankert werden soll, braucht es mehr als gute Vorsätze. Es braucht klare Ziele und verlässliche Strukturen. Und es braucht einen Plan.
„Der Gleichstellungsplan 2025 bis 2028 beschreibt zentrale Handlungsfelder und Maßnahmen, um Gleichstellung und faire Chancen im Unternehmen weiter zu stärken“, so KKH-Gleichstellungsbeauftragte Beate Drexl.
43 %
unserer Führungskräfte sind weiblich.
30 %
unserer Mitarbeitenden nutzen flexible Teilzeitmodelle für die individuelle Lebensgestaltung.
Unser Vorstand
ist mit Stephanie Engelmann und Dr. Wolfgang Matz paritätisch besetzt.
Im Gleichstellungsplan werden Kennzahlen regelmäßig erhoben und ausgewertet, zum Beispiel zur Verteilung von Frauen und Männern in Führungsebenen. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die Arbeit in der Arbeitsgruppe Diversity und Gleichstellung. Hier kommen unterschiedliche Perspektiven aus der KKH zusammen.
Die Zusammensetzung ist bewusst vielfältig: Neben der Gleichstellungsbeauftragten liefern Diversity Management, Vertrieb, Kundenberatung und weitere Fachbereiche wichtige Impulse für Aktivitäten und Schritte, um die im Gleichstellungsplan festgelegten Ziele zu erreichen. So entstehen Maßnahmen, zum Beispiel zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die praxisnah ansetzen sowie unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen berücksichtigen.
Individuelle Tandemmodelle
Führungspositionen in Teilzeit
Mentoring-Programme
Förderung von Frauen in Management- und Leitungsfunktionen
Aktionen zur Frauen- und Männergesundheit
Screenings und Informationsangebote für Mitarbeitende
Klare Grenzen setzen
Ein respektvolles Miteinander erfordert Orientierung und klare Grenzen. Unter dem Motto ‚Wer zu nah kommt, geht zu weit‘ läuft eine interne Präventionskampagne für respektvolles Verhalten am Arbeitsplatz. „Die Kampagne sensibilisiert für persönliche Grenzen, diskriminierendes oder übergriffiges Verhalten und zeigt auf, welche Ansprechwege Mitarbeitenden offenstehen“, sagt Initiatorin Gabriela Rietveld.
Ziel ist es, ein faires und wertschätzendes Arbeitsumfeld zu stärken. Grundlage dafür sind die Werte und Verhaltensgrundsätze der KKH.
Frauen im Vertrieb: Women support Women
Selbstbewusst auftreten und überzeugen – im Vertrieb entscheidend. Frauen begegnen dabei jedoch oft Herausforderungen: Gesellschaftliche Rollenbilder verbinden Weiblichkeit noch immer mit Zurückhaltung. Im April 2025 fand daher zum dritten Mal der Workshop ‚Frauen im Vertrieb‘ für unsere Vertrieblerinnen statt.
„Dabei wird Raum für Themen geschaffen, die speziell Frauen betreffen“, so Kommunikationsexpertin Sabine Hupka Oliveira. Dazu zählen zum Beispiel der Spagat zwischen Empathie und Durchsetzungsfähigkeit oder der Umgang mit unangemessenem Verhalten in Kundengesprächen. „Im Mittelpunkt stehen Erfahrungsaustausch, gegenseitiges Lernen und der Aufbau eines starken Netzwerks – ganz nach dem Motto ‚Women support Women‘.“