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Gefährlicher Genuss: Die Risiken von Alkohol

In der Geschichte wurde Alkohol zu medizinischen Zwecken genutzt. Denn oftmals wurde Alkohol nur getrunken, weil er leichter verfügbar war als sauberes Trinkwasser. Heute sieht das anders aus: Nach einem anstrengenden Tag gönnen sich viele ein Glas Wein oder ein Bier. Manche trinken auch, um sich lockerer oder entspannter zu fühlen. Doch dieses Gefühl kommt nicht von echter Entspannung – es ist die typische Wirkung eines Suchtmittels auf das Gehirn.

Alkohol ist ein Zellgift, das schon in geringen Mengen Leber und Gehirn schädigt. Wer ganz auf Alkohol verzichtet, senkt bereits sein Risiko für viele schwere Krankheiten wie Leberzirrhose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs. Außerdem passieren ohne Alkohol weniger Unfälle – man gefährdet sich selbst und andere seltener.

Darüber hinaus hat Alkohol Auswirkungen auf das Gewicht. Er liefert viele leere Kalorien, regt den Appetit an und begünstigt Übergewicht, oft sichtbar als Bierbauch.

Besonders gefährlich ist, dass regelmäßiger Konsum schnell zur Gewohnheit und schließlich zur Abhängigkeit mit fatalen Folgen führen kann.

Es gibt keine unbedenkliche Menge – Alkohol ist immer gesundheitsschädlich. Ethanol (umgangssprachlich Alkohol) ist eine giftige, psychoaktive und abhängig machende Substanz, die krebserregend ist. Schon geringe Mengen erhöhen das Risiko für verschiedene Erkrankungen, insbesondere für mehrere Krebsarten. Das Risiko steigt mit jeder konsumierten Menge.

Daher gilt: Je weniger Alkohol, desto besser! Am sichersten ist es, wenn Sie ganz darauf verzichten. Vor allem in der Schwangerschaft, wenn Sie Medikamente einnehmen, während der Arbeit, im Straßenverkehr oder beim Sport sollten Sie gar keinen Alkohol trinken.

Gut zu wissen: Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Daher bezuschussen wir Präventionskurse zum richtigen Umgang mit Suchtmitteln Weitere Informationen finden Sie hier.

Wenn Sie alkoholabhängig sind, speichert Ihr Körper den Konsum im sogenannten Suchtgedächtnis. Das bedeutet: Schon kleine Mengen Alkohol lösen Ihr Verlangen erneut aus. Ein kontrollierter Umgang ist nicht mehr möglich. Um eine Abhängigkeit zu überwinden, ist der vollständige Verzicht auf Alkohol notwendig.

Wichtig zu wissen: Rückfälle kommen vor und bedeuten keinen endgültigen Schritt zurück in die Abhängigkeit. Sie sind lediglich ein Signal dafür, dass Sie weiter an Ihrer Abstinenzstrategie arbeiten müssen. Erstellen Sie am besten schon vorab einen Notfallplan für einen möglichen Rückfall – am besten gemeinsam mit entsprechenden Fachleuten (z. B: in einer Suchtberatungsstelle).

Holen Sie sich Unterstützung. Ihre erste Anlaufstelle kann Ihre hausärztliche Praxis oder eine Suchtberatungsstelle sein. Dort erhalten Sie professionelle Hilfe und weitere Unterstützungsmöglichkeiten.

Auf den Internetseiten der folgenden Organisationen und Anlaufstellen finden Sie weitere Informationen, Beratungsangebote sowie Selbsthilfegruppen:  

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