https://www.kkh.de/presse/rss-feed2018-11-05T11:54:16.216ZRSS-FeedAdobe Experience ManagerÜberraschender Babyboom zum Jahresbeginnnoemail@noemail.orghv16 <p>Die Hebammen hatten zum Jahresbeginn 2017 überraschend viel zu tun: Nach einer aktuellen Auswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse von bundesweit rund 13.600 Geburtsdaten ist der Januar erstmals seit 2010 der geburtenstärkste Monat gewesen. Laut KKH-Erhebung kamen im vergangenen Jahr 9,3 Prozent aller Babys in diesem Wintermonat zur Welt. Der Juli – sonst häufig der geburtenreichste Monat – schaffte es dieses Mal nur auf Platz zwei. Im Dezember wurden im vergangenen Jahr die wenigsten Babys zur Welt gebracht.</p> <p>Betrachtet man die Geburtenzahlen quartalsweise, erblicken laut Statistischem Bundesamt (Destatis) die meisten Babys von Juli bis September das Licht der Welt. Auch die KKH verzeichnete 2017 – wie schon in den Jahren zuvor – die meisten Geburten im dritten Quartal (27,4 Prozent). Dieser Trend hat sich laut Destatis allerdings erst während der letzten vier Jahrzehnte durchgesetzt. Davor kamen die meisten Babys in der Regel im Februar und März zur Welt. Als einen möglichen Grund für diese Entwicklung nennt Michael Stüwe vom KKH Serviceteam in Chemnitz die zunehmend bewusstere Familienplanung der Deutschen. „Die Sommermonate sind hierzulande offenbar besonders beliebt. Kindergeburtstage lassen sich in der Regel im Freien feiern, und es gibt keine Überschneidungen mit Feiertagen wie Ostern, Weihnachten und Silvester.“</p> <p>Einer britischen Studie zufolge sind Sommerkinder außerdem gesünder als im Winter geborene, da sie in der Regel schwerer und größer sind. Denn je geringer das Geburtsgewicht, desto größer das Risiko für Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen und Depressionen. Die Wissenschaftler der Universität Cambridge vermuten, dass die Versorgung von Müttern mit mehr Sonnenlicht und somit auch mit mehr Vitamin D während einer Schwangerschaft in der warmen Jahreszeit eine Schlüsselrolle spielt. Dies beeinflusst den Forschern zufolge die gesamte Entwicklung.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH-Geburten-Statistik 2017: Spitzenreiter Juli schafft es diesmal nur auf Platz zweihttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/ueberraschender-babyboom-zum-jahresbeginn2018-11-15T09:02:28.074Z2018-11-15T09:02:28.074ZAlarmierend: Diabetes weiter auf dem Vormarschnoemail@noemail.orghv16 <p>Immer mehr Menschen in Sachsen leiden unter Diabetes Typ 2, besser bekannt als Altersdiabetes. Im vergangenen Jahr waren 15 Prozent aller KKH-Versicherten in Sachsen davon betroffen. Das sind rund 67 Prozent mehr als im Jahr 2006. Darauf weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse zum Weltdiabetestag am 14. November hin. Bundesweit gesehen war 2017 jeder zehnte an Diabetes Typ 2 erkrankt, ein Anstieg im Vergleich zu 2006 um fast 38 Prozent.</p> <p>Im Vergleich der Bundesländer hat Sachsen somit prozentual die meisten Diabetiker. Es folgen das Saarland und Sachsen-Anhalt mit je 13,1 Prozent. Am unteren Ende steht Hamburg mit 7,4 Prozent, direkt davor Schleswig-Holstein mit 7,6 Prozent.</p> <p>Im Gegensatz zum sehr viel seltener vorkommenden Typ 1 sind für Typ-2-Diabetes vor allem Lebensumstände wie ungesunde Ernährung und fehlende Bewegung verantwortlich. Diese Tatsache wird auch dadurch deutlich, dass Diabetes Typ 2 insbesondere unter stark Übergewichtigen weit verbreitet ist: Bundesweit litt nahezu jeder dritte KKH-Versicherte mit der Diagnose Adipositas im vergangenen Jahr zusätzlich unter Diabetes Typ 2.</p> <p>Das Tückische an dieser Stoffwechsel-Erkrankung ist der schleichende Verlauf. „Oftmals sind die Blutzuckerwerte schon über einen langen Zeitraum erhöht, ehe die Krankheit erkannt wird“, sagt Dirk Greten vom Serviceteam der KKH in Stralsund. Das ist gefährlich, da Diabetiker ein erhöhtes Risiko haben, beispielsweise einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. „Wer dieser Volkskrankheit vorbeugen will, sollte sich vor allem ausgewogen ernähren und sich ausreichend bewegen“, so Greten.</p> <p>Die KKH unterstützt bundesweit die Selbsthilfeorganisation „Deutsche Diabetes Hilfe – Menschen mit Diabetes“ mit rund 96.000 Euro. Damit soll die Entwicklung eines digitalen Angebotes ermöglicht werden, um Betroffene in der Diabeteswelt besser zu informieren und zu vernetzen.</p> <p>Weiterführende Informationen zum Krankheitsbild Diabetes mellitus Typ 1 und 2 und dessen Behandlungsmöglichkeiten gibt es hier: <a href="https://www.kkh.de/versicherte/a-z/diabetes" class="external">https://www.kkh.de/versicherte/a-z/diabetes</a>.</p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u></b> Alle Bundesländer-Zahlen zum Thema finden Sie weiter unten und in unserem Downloadbereich unter <a href="https://www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen" class="external">https://www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">https://www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> Jeder siebte Versicherte in Sachsen betroffen / Niedrigste Quote in Hamburghttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/alarmierend-diabetes-weiter-auf-dem-vormarsch2018-11-12T08:20:48.462Z2018-11-12T08:20:48.462ZLaufen im Herbst &amp; Winter: So bleiben Spaß und Gesundheit nicht auf der Streckenoemail@noemail.orghv16 <p>„Da schickt man doch keinen Hund vor die Tür.“ Das denkt so mancher Hobbysportler an ungemütlichen Herbst- und Wintertagen: Die Laufschuhe bleiben lieber im Schrank, denn niemand mag sich gern Kälte, Nässe, Wind und Schnee aussetzen. Dabei ist es nicht nur für unser Herz-Kreislauf-System und unsere Muskulatur entscheidend, sich das gesamte Jahr an der frischen Luft regelmäßig zu bewegen. Auch eine gute Rückengesundheit ist dadurch gewährleistet. Obendrein kurbelt Laufen die Produktion des Gute-Laune-Hormons Serotonin an. Winterblues ade!</p> <p>Nicht zuletzt hilft Laufen, unnötige Kilos los zu werden. Spaß ist auch garantiert – mit den acht Tipps von Laufass Dieter Baumann, einst Olympiasieger und Fitness-Experte der KKH Kaufmännische Krankenkasse:</p> <p><b>Vor dem Start aufwärmen: </b>Laufen Sie nicht sofort los, sondern dehnen Sie vorab Ihre Muskeln. So lassen sich Zerrungen und Muskelverhärtungen vermeiden. Nehmen Sie sich für das Warm-up Zeit, denn im Winter braucht die Muskulatur länger, um geschmeidig zu werden. </p> <p><b>Lauftempo: </b>Bei Kälte zunächst etwa zehn Minuten locker laufen und erst dann in das gewünschte Trainingstempo übergehen. Insgesamt am besten einen Gang runterschalten.</p> <p><b>Hoher Grip und Zwiebel-Look:</b> Wasserdichte Schuhe mit rutschfestem Profil erhöhen die Trittsicherheit auch bei Schnee und Matsch. Bei der Kleidung das Zwiebelprinzip anwenden, sprich mehrere dünne Schichten übereinander anziehen. Angenehm ist atmungsaktive Funktionskleidung, die den Schweiß vom Körper wegtransportiert und die Haut trocken hält. Da ein Großteil der Körperwärme über den Kopf abgegeben wird, empfiehlt sich eine Mütze oder ein Stirnband. Auch Handschuhe sind ratsam. Wenn Sie beim Trainingsstart leicht frösteln, sind Sie ideal gekleidet. Denken Sie daran: Die Körpertemperatur steigt beim Laufen schnell an.</p> <p><b>Alternativ-Laufstrecken:</b> Weichen Sie von Ihren traditionellen Strecken ab und laufen Sie mal durch Wohn- oder auch Industriegebiete, denn dort sind die Wege meist gut beleuchtet und obendrein von Eis und Schnee geräumt.</p> <p><b>Sehen und gesehen werden:</b> Eine Lauflampe für Stirn oder Brust hilft, Hindernisse bei Dunkelheit rechtzeitig zu erkennen. Und: Helle Kleidung mit Reflektoren tragen, dann sind Sie von anderen Verkehrsteilnehmern auch bei schlechter Sicht und Dunkelheit gut zu erkennen.</p> <p><b>Innerer Schweinehund ganz klein:</b> Laufen Sie nicht allein, sondern verabreden Sie sich mit Gleichgesinnten zu festen Zeiten. Und laufen Sie gemeinsam nur so schnell, dass sich jeder wohl fühlt. Wetten, dass dann Ihr innerer Schweinehund kaum eine Chance hat?</p> <p><b>Trinken auch im Winter wichtig:</b> Zwar haben Sportler im Winter weniger Durst als im Sommer, doch sollten sie dennoch auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr vor und nach dem Sporttreiben achten. Neben Wasser ist ungesüßter Tee im Winter dafür ideal.</p> <p><b>Das Beste zum Schluss – die Verwöhneinheit:</b> Nach dem Training sollte man die nass geschwitzten Laufsachen sofort ausziehen. Gönnen Sie sich eine prickelnde Dusche oder ein heißes Bad, das entspannt und verwöhnt die Muskulatur. Im Anschluss mit einem guten Buch oder der Lieblingsmusik auf den Ohren und einem heißen Tee rauf aufs Sofa – das ist Wellness pur und wohlverdient.</p> <p><b>Nicht vergessen!</b> Anregungen für Muskeldehn- und Kräftigungsübungen von Dieter Baumann finden Interessierte unter <a href="http://www.kkh.de/kkh-lauf/informationen-tipps-services/sms-lauftraining" class="external" target="_blank">www.kkh.de/kkh-lauf/informationen-tipps-services/sms-lauftraining</a>‚ Download ‚Wir machen Sie fit für das Laufen!‘</p> <p> </p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u></b> Ein Foto von Dieter Baumann finden Sie weiter unten oder hier: <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/kkh-lauf" class="external" target="_blank">www.kkh.de/presse/downloads/kkh-lauf</a>, Stichwort Dieter Baumann.</p> <p> </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external" target="_blank">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> Tipps von Olympiasieger Dieter Baumann für die dunkle und kalte Jahreszeithttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/laufen-im-herbst-winter-so-bleiben-spass-und-gesundheit-nicht2018-11-08T10:08:37.477Z2018-11-08T10:08:37.477ZEndstation Depression: Wenn Schülern alles zu viel wirdnoemail@noemail.orghv16 <p>Kopfschmerzen, Magendrücken und am Ende erschöpft und depressiv: Immer mehr Schüler leiden an psychischen Erkrankungen und klagen über Beschwerden, die keine organischen Ursachen haben. Das geht aus einer aktuellen Datenerhebung der KKH Kaufmännische Krankenkasse hervor. Rund 26.500 Sechs- bis 18-jährige KKH-Versicherte sind demnach bundesweit betroffen. Hochgerechnet auf ganz Deutschland sind das etwa 1,1 Millionen Kinder und Jugendliche. Ein zentraler Grund: Stress. Hoher Leistungsdruck durch Schule, Eltern und eine dauerbeschleunigte Gesellschaft, digitale Reizüberflutung, Mobbing in sozialen Netzwerken, Versagensängste: Viele Kinder kommen mit ihrem Leben nicht mehr klar, weil sie überfordert und verzweifelt sind. Die Auswertung der KKH-Daten ist alarmierend: In der Altersgruppe der 13- bis 18-jährigen Schüler verzeichnete die KKH bei Depressionen von 2007 auf 2017 den größten Anstieg überhaupt – um fast 120 Prozent. </p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Die gesamte Presseinformation mit der kompletten Datenerhebung zu psychischen Erkrankungen sowie einer Stress-Umfrage, ein ausführliches Statement von KKH-Psychologin Franziska Klemm, ein Interview mit Prof. Dr. med. Marcel Romanos sowie Fotos und Grafiken zum Thema finden Sie unter <a href="http://www.kkh.de/endstation-depression" class="external">www.kkh.de/endstation-depression</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH-Stress-Auswertung: Immer mehr Sechs- bis 18-Jährige psychisch krankhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/endstation-depression-wenn-schuelern-alles-zu-viel-wird2018-10-23T13:34:45.408Z2018-10-23T13:34:45.408ZHaustiere: Fitnesspartner, Stressblocker und Seelentrösternoemail@noemail.orghv16 <p>Ob Hund, Katze, Hase oder Ziervogel: Haustiere sind für viele Menschen unersetzliche Mitbewohner. Allein im vergangenen Jahr hielten Bundesbürger mehr als 34 Millionen Haustiere. Immer mehr Menschen – gleich ob sie in der Stadt oder auf dem Land leben – entscheiden sich für ein Heimtier. Astrid Hopfengart vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Potsdam wundert das nicht, denn: „Haustiere fördern die körperliche und seelische Gesundheit von Jung und Alt und steigern das Wohlbefinden.“</p> <p>Die Winterzeit steht vor der Tür. Wer nicht muss, bleibt an trüben, nass-kalten Tagen gern im Warmen. „Doch Hundebesitzer müssen täglich bei Wind und Wetter mit ihrem Vierbeiner an die frische Luft Gassi gehen“, so Hopfengart. „Regelmäßige Bewegung stärkt in der erkältungsreichen Jahreszeit das Immunsystem, fördert Herz und Kreislauf und reduziert obendrein das Herzinfarktrisiko. Auch wirkt sich körperliche Aktivität positiv auf den Verlauf chronischer Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck aus.“</p> <p>Weiterer Pluspunkt: Mit Haustieren lässt sich Stress besser bewältigen. Laut wissenschaftlichen Studien sinken bei Menschen, die sich mit ihrem Hund oder ihrem Hasen beschäftigen, nicht nur Blutdruck und Herzfrequenz, sondern auch Stresshormone wie Cortisol. Wer denkt noch an Probleme in der Schule oder im Job, wenn er seinen Hund beim Herumtollen im Herbstlaub beobachtet oder seine Katze wohlig schnurrend auf dem Schoß liegen hat?</p> <p>Gerade auch für die Entwicklung von Kindern können Haustiere wichtige Begleiter sein. „Im Umgang mit Hund oder Katze lernen sie, Verantwortung zu übernehmen und Rücksicht zu nehmen“, sagt Astrid Hopfengart. „Empathie bei Kindern wird gefördert, und gerade zurückhaltende Kinder können durch ein Haustier Selbstvertrauen sammeln und Kontaktscheue überwinden.“ Aber auch für Erwachsene  können Tiere eine Art Türöffner sein, die helfen, Kontakte zu Mitmenschen zu knüpfen. Wer beispielsweise einen redseligen Papagei hält, bekommt öfter Besuch. </p> <p>Ferner können Haustiere Seelentröster sein. In einer Gesellschaft, da Single-Haushalte stetig zunehmen, wächst das Risiko von Einsamkeit und Isolation. Das gilt besonders für ältere Menschen. In der Folge können psychische Erkrankungen wie Depressionen auftreten. Zwei- und Vierbeiner können helfen, solche Störungen in den Griff zu bekommen. Sie geben das Gefühl, gebraucht zu werden, und helfen, den Tag zu strukturieren. Sie ersetzen fehlende menschliche Nähe und tragen so entscheidend zu einem seelischen Gleichgewicht bei. </p> <p>Hinweis für die Redaktionen: Fotos zum Thema finden Sie weiter unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen</a>, Stichwort „Therapie mit Tieren“.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> <p> </p> KKH: Hund, Katze &amp; Co. fördern auch die Entwicklung von Kindernhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/haustiere-fitnesspartner-stressblocker-und-seelentroester2018-10-22T10:00:27.255Z2018-10-22T10:00:27.255ZRunter vom Sofa, rauf auf die Yogamatte!noemail@noemail.orghv16 <p>Die Tage werden kürzer, die Outdoor-Saison neigt sich dem Ende zu und die Erkältungsphase beginnt. Daher ist jetzt die optimale Zeit, das Immunsystem durch regelmäßige Bewegung zu stärken. „Liegt man in der dunklen Jahreszeit nur auf der Couch, ist der nächste Infekt vorprogrammiert“, sagt Ralf Haag, Sportexperte bei der KKH Kaufmännische Krankenkasse. „Wer hingegen regelmäßig etwas für sein Immunsystem tut, bleibt ganzjährig fit und gesund. Wetterunabhängige Trainingsmöglichkeiten sorgen auch in der kalten Jahreszeit für Abwechslung, sodass auch Bewegungsmuffel keine Ausreden mehr finden.“</p> <p><b>Sportprogramm bei eng getaktetem Wochenplan<br /> </b>Bei einem vollen Terminkalender eignet sich das Fitnessstudio als flexible und vielfältige Trainingsmöglichkeit. Von Ausdauer über Kraft bis hin zur Beweglichkeit kann in verschiedensten Bereichen unter Anleitung von qualifizierten Trainern etwas für den eigenen Körper getan werden. „Dadurch können muskuläre Defizite ausgeglichen und etwa Rückenschmerzen vorgebeugt werden, wovon der Körper nachhaltig im Arbeitsalltag profitieren kann“, erläutert Ralf Haag.</p> <p><b>Schonende Trainingsmethode<br /> </b>Bei körperlichen Einschränkungen ist der Gang ins Hallenbad die richtige Wahl. Ralf Haag erläutert in diesem Zusammenhang: „Durch den Auftrieb des Wassers werden die Gelenke entlastet. Das ermöglicht ein schonendes Training.“ Wer den Sport mit Gleichgesinnten bevorzugt, findet in vielen Hallenbädern auch Gruppenkurse wie Aqua-Jogging oder Fahrradfahren im Wasser.</p> <p><b>Verbindung von Sport und gemeinsamen Aktivitäten mit Freunden<br /> </b>Es gibt zahlreiche Hallen, in denen sich Sportler zum Badminton, Tennis, Squash oder Klettern treffen können. Selbst müde Knochen werden in lockerer Atmosphäre auf Hochtouren gebracht. Außerdem werden dabei nahezu alle motorischen Fähigkeiten wie Ausdauer, Kraft und Koordination trainiert. Der KKH-Sportexperte rät: „Um die richtige Technik zu erlernen, sollten Ungeübte eine Trainerstunde vereinbaren. So verhindern Sie Überforderung und Verletzungen.“</p> <p><b>Training in den eigenen vier Wänden<br /> </b>Um bei nasskaltem Wetter und in der Dunkelheit den Gang nach draußen zu umgehen, sind sportliche Aktivitäten im eigenen Zuhause genau richtig. „Zur Kräftigung des ganzen Körpers eignen sich Übungen mit dem Fitnessband oder auf der Yogamatte“, empfiehlt der Sportexperte. „Um völlig unabhängig und flexibel zu sein, liegen Online-Fitnessstudios und Fitness-Apps im Trend. Diese können langfristig mit verschiedenen Trainingsplänen und interessanten Kursen vor dem Fernseher oder Tablet motivieren.“</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Fotos zum Thema Bewegung finden Sie unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/bewegung" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/bewegung</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH: Regelmäßige Bewegung auch in der dunklen Jahreszeit beugt Infekten vorhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/runter-vom-sofa--rauf-auf-die-yogamatte-2018-10-18T09:19:34.077Z2018-10-18T09:19:34.077Z89 Prozent der Deutschen gehen zum Arztnoemail@noemail.orghv16 <p>Die große Mehrheit der Deutschen kontaktiert mindestens einmal im Jahr einen Arzt, egal ob Allgemein- oder Fachmediziner. Das hat jetzt eine Datenauswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse für 2017 ergeben. Demnach haben 89 Prozent der KKH-Versicherten mindestens einmal eine ambulante ärztliche Versorgung in Anspruch genommen.</p> <p>Durchschnittlich gab es im vergangenen Jahr acht Arztkontakte pro Versichertem (in zehn Bundesländern). In Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, im Saarland, in Sachsen und Sachsen-Anhalt nahmen die Betroffenen sogar jeweils neunmal ärztliche Hilfe in Anspruch, in Bremen dagegen nur siebenmal. Deutschlandweit am häufigsten kontaktiert wurden Fachärzte für Allgemeinmedizin, gefolgt von Laborärzten, Chirurgen und Orthopäden.</p> <p><b>Die Top drei Bundesländer (prozentualer Anteil der Versicherten, die 2017 beim Arzt waren):</b></p> <p>1.    Saarland, Sachsen-Anhalt (je 93 %)<br /> 2.    Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern (je 92 %)<br /> 3.    Berlin, Rheinland-Pfalz, Sachsen (je 91 %)</p> <p><b>Die Top fünf der am häufigsten kontaktierten Ärzte (prozentualer Anteil je 100 Versicherte 2017):</b></p> <p>1.    Allgemeinmediziner (92 %)<br /> 2.    Laborärzte (44 %)<br /> 3.    Chirurgen/Orthopäden (28 %)<br /> 4.    Gynäkologen (26 %)<br /> 5.    Augenärzte (23 %)</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Bundesländerspezifische Pressemeldungen zum Thema erhalten Sie auf Anfrage an <u>presse@kkh.de</u>. Fotos zum Thema Arztbesuche finden Sie unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt</a>, Stichwort &quot;In der Arztpraxis&quot;.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">https://www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH: 2017 bundesweit acht Mediziner-Kontakte pro Versichertemhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/89-prozent-der-deutschen-gehen-zum-arzt2018-10-15T14:07:14.710Z2018-10-15T14:07:14.710ZHändewaschen schützt vor Grippe und Erkältungennoemail@noemail.orghv16 <p>Die kälteren Monate belasten das Immunsystem stark, so dass Viren und Bakterien leichtes Spiel haben – besonders bei mangelnder Handhygiene. „Die Hände sind potentielle Überträger von Krankheitserregern“, sagt Stefan Gärmer vom KKH-Serviceteam in Duisburg. Die KKH rät daher dringend zum regelmäßigen Händewaschen, um die Verbreitung von Viren und Bakterien zu vermeiden. </p> <p>Dem kommt aber längst nicht jeder nach, wie eine repräsentative forsa-Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Welttags des Händewaschens am 15. Oktober zeigt: Jeder Dritte wäscht sich vor jeder Mahlzeit nicht die Hände. Auch nach dem Nach-Hause-Kommen verzichten 33 Prozent der Befragten auf den Gang zum Waschbecken. Zu ähnlich erschreckenden Ergebnissen kommt auch eine neue Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Immerhin: Nach dem Toilettengang wäscht sich nahezu jeder die Hände. </p> <p>Laut KKH-Umfrage stehen öffentliche Toiletten hierzulande auf der Ekel-Skala ganz oben: Für 87 Prozent der Deutschen ist die Nutzung besonders unangenehm. Auf Platz zwei stehen Haltegriffe in Bussen und Bahnen sowie Handläufe von Rolltreppen und Treppengeländern, gefolgt von Griffen von Einkaufswagen und Tastaturen an Geldautomaten. Gleich, was von alledem man anfasst: In jedem Fall die Hände vom Gesicht fernhalten und den Kontakt mit Mund, Nase und Augen vermeiden. Viren und Bakterien könnten sonst sehr leicht über die Schleimhäute in den Körper gelangen.</p> <p>„Es ist erwiesen, dass regelmäßiges und gründliches Händewaschen das Risiko senkt, an Erkältungen, Grippe und anderen Infektionen zu erkranken“, erläutert Gärmer. Allerdings sind 20 bis 30 Sekunden nötig, um alle Erreger abzuspülen. Wasser allein reicht allerdings nicht: Mit Seife werden Schmutz und Mikroorganismen deutlich besser entfernt. Wichtig ist es, sich die Hände auch zwischen den Fingern und an den Kuppen zu waschen. Darüber hinaus empfiehlt Stefan Gärmer, sich die Hände nach dem Waschen sorgfältig abzutrocknen, um den Mikroorganismen kein feuchtes Milieu zur Weiterverbreitung zu bieten. </p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u> </b>Fotos zum Thema Händewaschen finden Sie weiter unten und hier <a href="https://www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen</a>, Stichwort „Handhygiene“.</p> <p> </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH-Umfrage zum Welttag des Händewaschens am 15. Oktoberhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/haendewaschen-schuetzt-vor-grippe-und-erkaeltungen2018-10-11T09:03:40.016Z2018-10-11T09:03:40.016ZImmer mehr Rheuma-Patientennoemail@noemail.orghv16 <p>Immer mehr Menschen erkranken hierzulande an Rheuma. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Welt-Rheumatages am 12. Oktober 2018. Demnach stieg die Zahl der Betroffenen von 2007 auf 2017 bundesweit um 30 Prozent. Ein Ländervergleich zeigt: Am stärksten ist die Steigerungsrate in Mecklenburg-Vorpommern (plus 62 Prozent), am niedrigsten im Saarland (plus 18 Prozent). </p> <p>Rheuma gilt als ‚Krankheit mit vielen Gesichtern‘. Rund 400 verschiedene Krankheitsbilder werden heute unter diesem Begriff zusammengefasst. Im engeren Sinn ist mit Rheuma die rheumatoide Arthritis gemeint, auch chronische Polyarthritis genannt. Sie ist die häufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung. Die fortschreitende Gelenkentzündung zählt zu den Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem irrtümlich den eigenen Körper angreift. In der Folge kommt es zu Entzündungsreaktionen insbesondere der Gelenke. </p> <p>Schätzungen zufolge leiden bundesweit 800.000 Menschen unter der rheumatoiden Arthritis. Laut KKH-Daten tritt Rheuma vor allem nach dem 40. Lebensjahr auf. Besonders betroffen sind in Deutschland die 70- bis 79-Jährigen (plus 22 Prozent) sowie die 80- bis 89-Jährigen (plus 27 Prozent). Aber auch bei den 19- bis 29-Jährigen gab es von 2007 auf 2017 einen Anstieg um 10 Prozent. Bei Kindern kann die Erkrankung ebenfalls auftreten.</p> <p>Die Symptome sowie deren Verlauf sind bei Betroffenen unterschiedlich. In der Regel sind mehrere Gelenke zum Beispiel der Finger, Hände oder Zehen dauerhaft entzündet, geschwollen und gerötet. Nach und nach verformen sie sich und können versteifen. Auch die Muskelkraft nimmt ab, so dass Patienten zum Beispiel Schwierigkeiten beim Anziehen oder beim Essen mit Messer und Gabel haben. Rheuma kann sehr schmerzhaft sein und neben Gelenken im späteren Stadium auch Blutgefäße, innere Organe oder die Augen beeinträchtigen. Hinzu können Müdigkeit, Schwäche und tiefe Erschöpfung kommen.</p> <p>„Unbehandelt zerstört die Krankheit in der Regel die Gelenke“, sagt Daniel Hinz vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Hannover. „Daher ist es wichtig, dass eine Arthritis frühzeitig erkannt und behandelt wird.“ Da Anfangsbeschwerden wie Abgeschlagenheit oder leichtes Fieber oft unspezifisch sind, ist das nicht immer leicht.</p> <p>Eine rheumatoide Arthritis schreitet meist langsam über Jahre voran. Heilbar ist sie bisher nicht. Es gibt aber Möglichkeiten, Rheuma in den Griff zu bekommen – beispielsweise medikamentös oder mittels Physiotherapie kombiniert mit Sport wie Radfahren oder Schwimmen. „Dadurch können die Entzündung gehemmt, Schmerzen gelindert, das Fortschreiten der Erkrankung verzögert und so die Lebensqualität Betroffener erhöht werden“, erklärt Daniel Hinz.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Eine Tabelle mit der Auswertung nach Bundesländern finden Sie unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/grafiken" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/grafiken</a>, Stichwort &quot;Rheuma&quot;. Bundesländerspezifische Pressemitteilungen zu diesem Thema erhalten Sie auf Anfrage an presse@kkh.de.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.  </small></p> KKH: Arthritis keineswegs nur eine Erkrankung älterer Menschenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/immer-mehr-rheuma-patienten-in-niedersachsen2018-10-09T07:42:51.868Z2018-10-09T07:42:51.868ZGrippe: KKH rechnet mit deutlich mehr Impfwilligennoemail@noemail.orghv16 <p>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse rechnet damit, dass sich in der nächsten Zeit deutlich mehr Menschen gegen die Influenza impfen lassen als in den vergangenen Jahren. Grund ist die große Zahl der Erkrankten in der vorigen Saison: Von Anfang Oktober 2017 bis Ende März 2018 verzeichnete allein die KKH bundesweit 28.000 ärztlich diagnostizierte Grippefälle – das entspricht einer Steigerung von 54 Prozent im Vergleich zur Saison 2016/2017. Im ersten Quartal 2018 registrierte die Ersatzkasse sogar einen Anstieg von 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. „Tatsächlich müssten die Fallzahlen aber noch höher liegen, da nicht jeder Betroffene zum Arzt geht“, erläutert Eugen Rebhan vom KKH-Serviceteam in Coburg.</p> <p>Im Jahr 2017 hatten sich deutschlandweit rund 271.000 KKH-Versicherte gegen Grippe impfen lassen (rund 15 Prozent). 2016 waren es mit rund 14 Prozent deutlich weniger. Grippeerreger sind tückisch, da sie immer wieder neue Virenstämme bilden. Die KKH übernimmt daher die Kosten für den neuen Vierfachimpfstoff für alle Versicherten ab dem siebten Lebensmonat, egal ob Risikopatient oder nicht. Die beste Zeit, um sich entweder beim Hausarzt, Arbeitsmediziner oder im Gesundheitsamt impfen zu lassen, ist bis Ende November. Das Immunsystem kann sich dann bis zum Start der Grippewelle ausreichend auf die Abwehr vorbereiten.</p> <p>„Wir raten jedem zu einer Grippeschutzimpfung“, sagt Rebhan. Vor allem sollten aber Personen über 60 Jahre, Schwangere und chronisch Kranke – etwa mit Diabetes, Asthma, Herzleiden oder Immunschwäche – vorbeugen. Gleiches gilt für Bewohner und Angestellte von Alters- und Pflegeheimen, medizinisches Personal sowie für Personen, die tagtäglich auf viele Menschen treffen, etwa im öffentlichen Nahverkehr. „Einen hundertprozentigen Schutz gegen Grippe kann aber auch der Vierfachimpfstoff nicht garantieren“, sagt Rebhan. „Dazu sind die Grippeerreger zu wandlungsfähig.“</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">w.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> Extrem-Saison 2017/2018: Krankenkasse registriert rund 28.000 Influenza-Fälle https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/grippe-kkh-rechnet-mit-deutlich-mehr-impfwilligen2018-10-04T07:50:38.576Z2018-10-04T07:50:38.576ZWandern wirkt Wundernoemail@noemail.orghv16 <p>Das Wandern ist nicht mehr nur des Müllers Lust: Über 39 Millionen Deutsche machen sich laut Allensbacher Institut häufig oder gelegentlich auf den Weg, um sich draußen für eine längere Zeit zu bewegen und die Natur zu genießen. Dabei ist besonders Wandern viel gesünder, als manche denken. „Schon kurze Strecken, verbunden mit leichten Lockerungsübungen fördern die Gesundheit nachweislich“, sagt Clemens Prudlo vom Serviceteam der KKH in Bautzen. „Dabei geht es nicht um sportliche Leistungen, sondern vielmehr um das Bewegen in freier Natur und klarer, sauberer Luft sowie dem Gefühl von Freiheit und Ungebundenheit.“</p> <p>Wandern gilt als das Wundermittel in Sachen Sport und Gesundheitsprävention, denn es</p> <ul> <li>stärkt Herz und Kreislauf,</li> <li>wirkt effektiv gegen Übergewicht. Ob moderat im flachen Gelände oder etwas herausfordernder im Gebirge – Wanderer verlieren zwischen 350 bis über 500 Kilokalorien pro Stunde,</li> <li>stabilisiert und stärkt den Bewegungsapparat. Sehnen, Bänder, Gelenke und Knochen werden trainiert und verringern das Verletzungsrisiko – besonders im Alter,</li> <li>stärkt das Immunsystem,</li> <li>vergrößert das Atemvolumen und sorgt für eine bessere Durchblutung der Lunge,</li> <li>verbessert die Stimmungslage durch Ausschüttung körpereigener Hormone,</li> <li>baut Stress ab und beugt leichten bis mittleren Depressionen vor,</li> <li>kann bis ins hohe Alter ausgeübt werden.</li> </ul> <p>Clemens Prudlo: „Nach den vergangenen heißen Sommertagen kommt die Natur jetzt langsam zur Ruhe. Die Tage werden merklich kühler, so dass jetzt die ideale Zeit ist, sich ohne große Gefahr vor Hitzekollaps und Sonnenbrand auf den Weg zu machen.“ Dabei ergeben sich häufig vor der eigenen Haustür bereits schöne Gelegenheiten, fernab von Straßenverkehr und Industrielärm ein paar angenehme Stunden im moderaten Wanderschritt zu verbringen.</p> <p> </p> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external" target="_blank">www.kkh.de/presse/portrait</a></small> KKH: Jetzt ist die ideale Zeit, Körper und Geist etwas Gutes zu tunhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/wandern-wirkt-wunder2018-10-01T07:45:34.569Z2018-10-01T07:45:34.569ZDie fast vergessene Herz-Kreislauf-Erkrankungnoemail@noemail.orghv16 <p>Ihr Name ist vielen bekannt, ihr hohes gesundheitliches Risiko wird dagegen oft unterschätzt. Die Rede ist von der Schaufensterkrankheit, medizinisch periphere arterielle Verschlusskrankheit genannt (pAVK). Auf sie weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Weltherztags am 29. September hin. In Deutschland leiden etwa 4,5 Millionen Erwachsene unter dieser Durchblutungsstörung. Bei Betroffenen sind Blutgefäße vor allem der Beine, aber auch der Arme verengt. Die damit einhergehende Unterversorgung der Muskeln mit Sauerstoff führt beim Gehen in Füßen und Beinen zu Schmerzen, die zum Stehenbleiben zwingen – zum Beispiel unauffällig vor einem Schaufenster; daher der Name Schaufensterkrankheit. Im späteren Stadium treten Schmerzen auch in Ruhe auf. Sind die Gefäße verschlossen, droht im schlimmsten Fall eine Amputation.</p> <p>„Oft wird vergessen, dass die Schaufensterkrankheit - ebenso wie ein Schlaganfall oder ein Herzinfarkt - zu den ernst zu nehmenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählt“, sagt Simone Riß vom Serviceteam der KKH in Würzburg. „Dabei handelt es sich um eine komplexe Krankheit, die alle arteriellen Gefäßregionen des Körpers betreffen kann.“ Ursache einer chronischen pAVK ist in 95 Prozent der Fälle eine Gefäßverkalkung (Atherosklerose). Hierbei lagern sich Fett- und/oder Kalkpartikel an den Gefäßwänden ab und verengen so die Blutgefäße. Tückisch: Symptome einer pAVK zeigen sich oft erst, wenn 90 Prozent eines Gefäßes verengt sind.</p> <p>Ganz oben auf der Liste der Risikofaktoren steht das Rauchen. Aber auch Diabetiker haben ein erheblich höheres Risiko für die Schaufensterkrankheit, ebenso Menschen mit erhöhten Blutfetten und Bluthochdruck. Frauen sind bei Diagnose einer pAVK älter, häufiger übergewichtig, Männer sind häufiger Raucher. Die Lebenserwartung Betroffener kann deutlich verkürzt sein.</p> <p>Die gefährliche Durchblutungsstörung wird oft spät erkannt und unterschätzt. Da Betroffene in Deutschland unterversorgt sind, hat die KKH gemeinsam mit Partnern ein spezielles Behandlungskonzept entwickelt, das vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses mit rund 6,6 Millionen Euro gefördert und Patienten mit besonderem Versorgungsbedarf angeboten wird. „Zentrale Bausteine sind beispielsweise ein spezielles Gehtraining mit Fitnessarmband sowie Kurse für einen gefäßgesunden Lebensstil“, erklärt Simone Riß. „Damit sollen Folgeerkrankungen vermieden und Risikofaktoren minimiert werden.“ Denn das Gewicht zu reduzieren, mit dem Rauchen aufzuhören, sich regelmäßig zu bewegen und fettarm, vitamin- und ballaststoffreich zu ernähren sind entscheidend - für eine erfolgreiche Therapie ebenso wie für die Prävention.</p> <p>Partner dieser neuen Versorgungsform der KKH sind die Techniker Krankenkasse, die mhplus Betriebskrankenkasse, die I.E.M. GmbH – Industrielle Entwicklung Medizintechnik und Vertriebsgesellschaft mbH, das Telemedizinische Zentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart, die Philips GmbH sowie das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter <a href="http://www.kkh.de/pAVK" class="external">www.kkh.de/pAVK</a>. </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.   </small></p> KKH zum Weltherztag: Jeder Fünfte ist in höherem Lebensalter von pAVK betroffenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/die-fast-vergessene-herz-kreislauf-erkrankung2018-09-26T07:21:00.011Z2018-09-26T07:21:00.011ZZucker-Debatte: Auch KKH registriert immer mehr adipöse Kindernoemail@noemail.orghv16 <p>Die Debatte um Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen ist neu entflammt. Grund ist eine alarmierende Studie der Organisation Foodwatch zum Zuckergehalt in Erfrischungsgetränken. Die Experten sehen den Konsum von übersüßten Drinks als einen der maßgeblichen Gründe für das steigende Übergewicht bei Minderjährigen an. Auch eine aktuelle Datenerhebung der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt, dass Übergewicht im Kindesalter zunehmend zum Problem wird: 12.000 KKH-Versicherte bis 18 Jahre erhielten 2016 die Diagnose Adipositas – rund zwölf Prozent mehr als noch 2006. Bei den Sechs- bis Zehnjährigen verzeichnet die KKH sogar einen Anstieg um rund 20 Prozent.</p> <p>Klaus Haßler vom KKH-Serviceteam in Trier betont daher: „Eine stark zuckerhaltige Ernährung vor allem mit Eistees, Energydrinks und Limonaden, aber auch Weißbrot, Frühstückscerealien, Gebäck, Pizza und Süßigkeiten kann zu ernsthaften Krankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes Typ 2 führen.“ Gute Alternativen sind Wasser, ungesüßte Tees und selbstgemischte Saftschorlen mit hochwertigen Direktsäften. Die KKH rät außerdem zu natürlichen und unverarbeiteten Lebensmitteln, die ‚gesunde‘ Zucker liefern, weil sie genügend Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe enthalten. Dazu gehören Gemüse und möglichst unverarbeitete Getreideprodukte sowie Hülsenfrüchte und ganzes, frisches Obst. Die in Obst enthaltene natürliche Fruktose ist im Gegensatz zur synthetisch hergestellten Fruktose vieler industriell verarbeiteter Lebensmittel deutlich gesünder. „Wer abnehmen möchte, sollte aber beachten, dass Bananen, süße Äpfel, Mangos und Ananas deutlich mehr natürlichen Fruchtzucker enthalten als etwa frische Aprikosen, Beeren, Kirschen und Kiwis“, erläutert Haßler. Auch Fertigprodukte sollten möglichst gar nicht oder nur ganz selten auf dem Speiseplan stehen.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Fotos zum Thema Zucker finden Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel</a>, Stichwort „Zuckermengen in Lebensmitteln“.</p> <p>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.<a name="mr_" id="mr_"></a></p> Krankenkasse: Süße Getränke vermeidenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/zucker-debatte-auch-kkh-registriert-immer-mehr-adipoese-kinder2018-09-24T10:24:21.328Z2018-09-24T10:24:21.328ZKKH: Zahl der Alzheimer-Patienten deutlich gestiegennoemail@noemail.orghv16 <p>Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an Alzheimer. Darauf macht die KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Welt-Alzheimertages aufmerksam. Eine aktuelle Datenerhebung der KKH belegt das: Demnach war die bundesweite Zahl der an Alzheimer erkrankten Versicherten 2017 um 78 Prozent höher als noch 2008. Deutlich häufiger betroffen sind Frauen: 70 Prozent der KKH-versicherten Alzheimer-Patienten sind weiblich. Einer der Gründe für den Anstieg ist die höhere Lebenserwartung: Nahezu alle Betroffenen (97 Prozent) waren 2017 mindestens 65 Jahre alt.</p> <p>Alzheimer ist eine Form der Demenz. Bis heute ist die Krankheit unheilbar. Die Betroffenen versinken aufgrund von Veränderungen im Gehirn nach und nach im Vergessen: Sie ringen um Worte, erkennen ihre Familie nicht mehr, finden nicht nach Hause – normale Alltagsaktivitäten werden zur unüberwindbaren Hürde. „Das veränderte Verhalten der Betroffenen stellt Familie und Freunde vor enorme Herausforderungen“, Astrid Janke vom KKH-Serviceteam in Mainz. Besonders für Angehörige, die sich um eine an Demenz erkrankte Person kümmern, bringt die neue Situation große Veränderungen und Belastungen mit sich. „Pflegende Angehörige stehen häufig unter hohem psychischen, physischen und sozialen Druck“, sagt Janke.</p> <p>Die Pflegekasse der KKH hat ihre Pflegeberater deshalb zu Demenz-Partnern der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. ausbilden lassen und bietet eine gesonderte Demenz-Beratung an. Wie ein sicheres und wertschätzendes Miteinander gelingen kann, wird in der Demenz-Beratung individuell erörtert. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Bewältigung der seelischen Belastungen der Pflegeperson gelegt, die im Zuge einer pflegerischen Tätigkeit entstehen. „Wir raten den Pflegepersonen, auch mal an sich zu denken und sich bewusst eine Auszeit zu nehmen. Ob Sport, Singen im Chor oder ein Abend mit Freunden – ein fester Termin pro Woche, in dem die Betreuung der zu pflegenden Person anderweitig organisiert ist, kann schon Wunder wirken“, lautet ein Tipp von Janke.  </p> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small> Welt-Alzheimertag am 21. September – Frauen häufiger betroffenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/kkh-zahl-der-alzheimer-patienten-deutlich-gestiegen2018-09-20T09:18:47.615Z2018-09-20T09:18:47.615ZEltern warten mit erstem Zahnarztbesuch oft zu langenoemail@noemail.orghv16 <p>Der Grundstein für gesunde Zähne wird bereits im Baby- und Kleinkindalter gelegt. Darauf weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse zum Tag der Zahngesundheit am 25. September 2018 hin. „Eltern warten oft zu lange, bevor sie mit ihrem Kind das erste Mal zum Zahnarzt gehen oder schicken ihren Nachwuchs zu selten zur Kontrolle“, sagt Patric Stamm vom KKH-Serviceteam in München. Das zeigt eine aktuelle Datenerhebung der KKH: Demnach suchten im Jahr 2016 rund 76.500 Kinder bis zehn Jahre den Zahnarzt ein- bis zweimal zur Vorsorge auf. Das entspricht einem Anteil von nur 4,4 Prozent. Die große Mehrheit geht dagegen seltener oder gar nicht zur zahnärztlichen Kontrolle. Ähnlich sah es bereits im Jahr 2011 aus.</p> <p>Dabei ist Zahnvorsorge gerade im Kleinkindalter enorm wichtig. Denn frühkindliche Karies, insbesondere bei den unter Dreijährigen, ist nicht etwa genetisch bedingt, sondern entsteht in der Regel durch Zahnbeläge aufgrund schlechter Zahnpflege – vor allem nach dem Genuss von Süßem<i>. </i>Zuckerhaltige Getränke gehören deshalb nicht in Nuckelflaschen, da die Zähne durch das Saugen ständig mit der Flüssigkeit umspült werden. „Kinder sollten am besten früh lernen, aus dem Becher zu trinken, und sich gar nicht erst ans Nuckeln gewöhnen“, rät Patric Stamm. Müssen etwa kranke Milchzähne gezogen werden, kann das die Entwicklung der bleibenden Zähne und des Kiefers negativ beeinflussen. Denn: Die Milchzähne dienen als Platzhalter für die späteren Zähne.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> Tag der Zahngesundheit am 25. September: Schon im Babyalter vorsorgenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/eltern-warten-mit-erstem-zahnarztbesuch-oft-zu-lange2018-09-18T06:40:55.323Z2018-09-18T06:40:55.323ZÄrzte reagieren häufig positiv auf „Google-Patienten“noemail@noemail.orghv16 <p>Machen gesundheitliche Beschwerden den Besuch beim Haus- oder Facharzt notwendig, bereitet sich die Mehrheit der Deutschen darauf vor - mittels Internetrecherche, Fachbüchern oder auch Gesundheitssendungen im Fernsehen. Darauf reagieren etliche Mediziner nach Einschätzung der Deutschen positiv, wie eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt. So berichten 44 Prozent der Befragten, dass sich ihr Arzt über vorab angereichertes Wissen und ihr Interesse freut und dieses mit seinem Fachwissen anreichert.</p> <p>„Ein gutes Arzt-Patienten-Gespräch ist der Schlüssel für den Erfolg einer Behandlung“, sagt Heiko Langer vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Marburg.  „Denn klappt die Kommunikation, kann Vertrauen aufgebaut werden, und damit steigt die Therapietreue.“ Auch die Selbstheilungskräfte werden durch ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis nachweislich gefördert.</p> <p>Auf 40 Prozent der Teilnehmer der forsa-Umfrage wirken die Reaktionen des Arztes auf ihr Vorab-Wissen neutral. Lediglich sechs Prozent geben an, dass ihr Arzt genervt reagiert. Dabei scheint laut forsa die jüngere Generation, die sich vor Arztbesuchen schlau macht, einen besonders schweren Stand zu haben. So sagt jeder siebte Befragte zwischen 18 und 29 Jahren aus, dass ihr Arzt kritisch auf ihr Vorwissen reagiert. Bei den 50- bis 70-Jährigen bestätigt das lediglich jeder 25. Umfrageteilnehmer. </p> <p>„Reagieren Ärzte ungeduldig auf informierte Patienten, kann Zeitdruck ein Grund dafür sein“, so Heiko Langer. „Die Wartezimmer sind heute meist randvoll, und so bleiben für den einzelnen Patienten oft nur wenige Minuten Behandlungszeit.“ Ein weiterer Grund für kritische Reaktionen von Medizinern kann die Informationsquelle sein, auf die sich Patienten berufen. Das Internet ist inzwischen Recherchemedium Nummer 1 in Gesundheitsfragen, aber auch ein Info-Dschungel. Forenbeiträge aus dem Web beispielsweise, bei denen persönliche Krankheitsgeschichten im Vordergrund stehen, helfen nicht weiter, verunsichern vielmehr. Wer im Internet medizinische Infos über Krankheitsbilder, deren Symptome und Behandlungsmöglichkeiten sucht, sollte sich daher über seriöse, professionelle Seiten Wissen aneignen. Die KKH beispielsweise bietet laienverständliche Gesundheitsinformationen gebündelt an unter <a href="http://www.kkh.de/durchblick" class="external">www.kkh.de/durchblick</a> sowie unter dem Reiter A-Z. </p> <p>Das Meinungsforschungsinstitut forsa hatte im Frühjahr 2018 im Auftrag der KKH 1.001 Personen zwischen 18 und 70 Jahren repräsentativ befragt.</p> <p>Hinweis für die Redaktionen: Fotos zum Thema Arzt-Patienten-Verhältnis finden Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt</a>.  </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> <p> </p> Aber: Jüngere Generation stößt eher auf kritisches Verhalten https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/aerzte-reagieren-haeufig-positiv-auf-google-patienten-2018-09-14T07:56:48.447Z2018-09-14T07:56:48.447ZSepsis – jede Minute zähltnoemail@noemail.orgarnold <p>Sepsis zählt neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Jährlich erkranken hierzulande rund 280.000 Menschen daran. Fast jeder vierte Patient stirbt. Darauf weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des alljährlichen Welt-Sepsis-Tages am 13. September hin. </p> <p>Eine Sepsis, umgangssprachlich Blutvergiftung genannt, entwickelt sich meist aus einer Infektion, zum Beispiel einer infizierten Wunde oder einer Lungenentzündung. Auslöser sind Krankheitserreger - häufig Bakterien, aber auch Viren und Pilze -, die in den Körper eingedrungen sind. Dank Abwehrkräften des Körpers bleibt die Infektion normalerweise lokal und heilt aus. „Es kann jedoch passieren, dass sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet“, sagt Helmut Rutz vom Serviceteam der KKH in Mannheim. Dann werden Erreger von einem Entzündungsherd über die Blutbahnen in den ganzen Körper gepumpt und der Organismus so mit Giftstoffen infiziert. Die Folge: Versagen lebenswichtiger Organe wie Herz und Nieren. Die Sepsis kann lebensbedrohlich sein. </p> <p>Fachleute schätzen, dass die Sepsis bei einem Drittel der Patienten zunächst nicht erkannt wird. Sie kann sich rasch innerhalb von Stunden und Tagen entwickeln. Damit geht im Ernstfall entscheidende Zeit verloren, in der immer mehr Organe nicht mehr funktionieren.</p> <p>„Eine Blutvergiftung zu erkennen, ist nicht so leicht“, weiß Helmut Rutz. „Denn sie geht einher mit mehrdeutigen Symptomen wie hohem Fieber, Schüttelfrost, Schwächegefühl, auch Verwirrtheit, erhöhtem Puls und beschleunigter Atmung.“  Entscheidend ist, beim geringsten Verdacht auf eine Sepsis sofort einen Arzt zu rufen. Denn je schneller behandelt wird, desto eher kann Leben gerettet werden. Und es können ernste Spätfolgen vermieden werden, wie Muskelschwäche, Bewegungsstörungen oder Nervenschäden. </p> <p>Ein erhöhtes Risiko für eine Sepsis besteht für Menschen mit geschwächtem Immunsystem, für Frühgeborene und Kleinkinder, frisch Operierte sowie für alte Menschen.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,8 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.  </small></p> KKH zum Welt-Sepsis-Tag: Blutvergiftung wird häufig nicht erkannthttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/sepsis-jede-minute-zaehlt2018-09-12T12:52:32.932Z2018-09-12T12:52:32.932ZBetreuung kranker Kinder immer häufiger Männersachenoemail@noemail.orghv16 <p>Die Betreuung kranker Kinder ist zunehmend auch Männersache: 2017 war der Anteil der Väter, die Kinderkrankengeld beantragten, so hoch wie noch nie. Das ergab jetzt eine Auswertung der Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Demnach waren es im vergangenen Jahr zu 21 Prozent die Männer, die sich tageweise unentgeltlich freinahmen, um ein erkranktes Kind zu betreuen. 2015 betrug der Anteil noch 19 Prozent, 2007 lediglich zehn Prozent. „Auch wenn die Versorgung kranker Kinder zu 79 Prozent immer noch Frauensache ist, zeigt diese Entwicklung, dass sich das Rollenverständnis zunehmend wandelt“, sagt Christian Klameth vom KKH-Serviceteam in Hameln.</p> <p><b>Bundesweiter Vergleich: Thüringens Papas Spitzenreiter<br /> </b>Der Anteil der Väter, die sich um ihren erkrankten Nachwuchs kümmern, war 2017 im Osten teils deutlich höher als im restlichen Teil der Republik: Spitzenreiter waren mit 24 Prozent die Väter in Thüringen, dicht gefolgt von Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt mit jeweils 22 Prozent. Auf dem letzten Platz rangierten mit je 17 Prozent die Väter aus Bayern und Nordrhein-Westfalen. Christian Klameth nennt als einen möglichen Grund für diese Entwicklung, dass es in Thüringen offenbar immer mehr moderne, familienfreundliche Unternehmen gibt, in denen sich auch die Väter im Krankheitsfall ihres Kindes unbesorgt frei nehmen können. „Den Männern in Bayern und Nordrhein-Westfalen fällt es dagegen offensichtlich schwerer, dem Job fern zu bleiben“, sagt Klameth.</p> <p>Wenn ein Kind erkrankt, können sich berufstätige Mütter und Väter jeweils bis zu zehn Tage unentgeltlich von der Arbeit befreien lassen. Dafür erhalten sie von den gesetzlichen Krankenkassen Kinderkrankengeld, sofern das Kind unter zwölf Jahre alt ist und der Arzt eine Erkrankung sowie die notwendige Betreuung bescheinigt. Im Jahr 2017 beantragten bei der KKH bundesweit rund 143.280 Eltern Kinderkrankengeld, darunter rund 29.640 Väter.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Bundesländerspezifische Pressemitteilungen zum Thema erhalten Sie auf Anfrage an <a href="mailto:presse@kkh.de" class="external">presse@kkh.de</a>. Weitere Informationen zum Krankengeld Kind gibt es unter <a href="http://www.kkh.de/versicherte/a-z/krankengeld/krankengeld-kind" class="external">www.kkh.de/versicherte/a-z/krankengeld/krankengeld-kind</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">https://www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> Kinderkrankengeld-Anträge: Anteil der Väter bundesweit so hoch wie noch niehttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/immer-haeufiger-maennersache2018-09-04T14:33:51.145Z2018-09-04T14:33:51.145ZMigräne: Reine Frauensache? Von wegen!noemail@noemail.orghv16 <p>Migräne ist nicht länger nur Frauensache. Darauf weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Kopfschmerztages am 5. September 2018 hin. Laut einer Datenerhebung sind die Attacken mit pulsierenden Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit auch bei jungen Männern auf dem Vormarsch: So verzeichnet die KKH von 2006 auf 2016 bei den 15- bis 19-Jährigen einen deutlichen Anstieg um rund 40 Prozent, bei den 25- bis 29-Jährigen sogar um fast 70 Prozent.</p> <p>Insgesamt erhielten 2016 rund 5.000 KKH-versicherte Männer zwischen 15 und 29 Jahren die Diagnose Migräne – so viele wie noch nie. Mögliche Gründe dafür sind Schul- bzw. beruflicher Stress und Leistungsdruck, Schlafmangel, falsche Ernährung, exzessive sportliche Aktivitäten, lange Zeiten vor Fernseher und Computer sowie das Hören von zu lauter Musik. Bei Frauen sind Migräneattacken dagegen oft hormonell bedingt. Werden Kopfschmerzen chronisch und treten besonders häufig auf, können sie die Gesundheit und das Leben stark einschränken. Die KKH rät Betroffenen deshalb, sich in jedem Fall ärztlich beraten zu lassen.</p> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small> 70 Prozent Anstieg bei Männern durch Stress – Kopfschmerztag am 5. Septemberhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/migraene-reine-frauensache-von-wegen2018-09-03T09:41:26.254Z2018-09-03T09:41:26.254ZBald Schluss mit Mini-Jetlag?noemail@noemail.orghv16 <p>Die Zeitumstellung soll abgeschafft werden: Dafür haben jetzt mehr als 80 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage der Europäischen Union (EU) plädiert. Sollte die EU-Kommission diesem Votum folgen, wird dies vor allem viele Eltern freuen. Denn laut einer repräsentativen forsa-Umfrage der KKH Kaufmännische Krankenkasse ist die Zeitumstellung gerade für Haushalte mit Kindern eine große Herausforderung: Knapp die Hälfte aller befragten Familien mit Kindern bis zwölf Jahren gaben an, dass sich der halbjährliche Dreh an der Uhr beim Nachwuchs bemerkbar macht – sei es durch schwieriges Aufstehen am Morgen oder schlechtes Einschlafen am Abend.</p> <p>Insgesamt räumte jeder Dritte von 1000 Befragten ein, Probleme durch die Zeitumstellung zu haben: Frauen deutlich häufiger (39 Prozent) als Männer (23 Prozent). Fast jedem vierten Befragten fällt es schwer, nach der Zeitumstellung morgens aufzustehen. Jeder Sechste sagte, dass er in Folge der Zeitumstellung tagsüber gereizt oder müde ist. Und immerhin 13 Prozent haben abends Probleme beim Einschlafen. „Schon kleine Schwankungen im Biorhythmus können sich auf die Gesundheit auswirken“, sagt Uwe Vogt vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Dresden. Wer schlecht ein- beziehungsweise durchschläft, ist tagsüber beispielsweise häufiger unkonzentriert.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Fotos zum Thema Zeitumstellung finden Sie unten sowie unter<a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/jahreszeiten-und-feiertage" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/jahreszeiten-und-feiertage</a>, Stichwort „Zeitumstellung“.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH-Umfrage: Zeitumstellung ist große Herausforderung für Familienhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/bald-schluss-mit-mini-jetlag-2018-08-29T14:13:28.780Z2018-08-29T14:13:28.780ZKopierte Medikamente: Billiger Abklatsch oder sichere Alternative?noemail@noemail.orghv16 <p>Billiger Abklatsch des Originals, weniger wirkungsvoll, minderwertige Qualität: Generika haben nicht immer den besten Ruf. Durch den Arzneimittelskandal um den blutdrucksenkenden Wirkstoff Valsartan sind die Nachahmer-Medikamente derzeit wieder verstärkt in der öffentlichen Diskussion. Mit einem Anteil von mittlerweile 78 Prozent decken Generika laut Statista 2017 aber den Großteil der Arzneimittelversorgung in Deutschland ab. Da lohnt sich ein genauerer Blick: KKH-Apotheker Sven Seißelberg erläutert, ob die Zweifel vieler Patienten gegenüber den Ersatzpräparaten wirklich begründet sind: </p> <p><b>Was genau sind Generika?<br /> </b>Generika sind Wirkstoffkopien von Original-Arzneimitteln, deren Patentschutz abgelaufen ist. Dann dürfen auch andere Pharmakonzerne Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff unter anderem Namen herstellen. </p> <p><b>Die Nachahmer sind deutlich billiger als das Original. Aber sind sie deshalb auch weniger gut?</b><br /> Generika-Hersteller können ihre Präparate unter anderem deshalb so preiswert anbieten, weil sie diese nicht noch einmal komplett neu entwickeln müssen und so erheblich bei den Kosten für die Forschung sparen. Ist der Patentschutz für ein Arzneimittel erloschen, bieten auch häufig mehrere Hersteller das entsprechende Generikum gleichzeitig an. Das führt zu einem Wettbewerb und damit ebenfalls zu günstigen Preisen. Einige Patienten tun sich schwer mit Generika, weil sie an der Wirkung zweifeln. Diese Sorge ist aber unbegründet. Wie für die Originalmedikamente gelten auch für die Kopien strenge Zulassungsverfahren hinsichtlich Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität: Die Hersteller müssen bei staatlichen Zulassungsbehörden wie dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) unter anderem nachweisen, dass das Präparat dem Original entspricht. </p> <p><b>Was genau unterscheidet die Kopien vom Original?</b><br /> Generika enthalten die gleichen Wirkstoffe in gleicher Menge wie die Originalpräparate. Das Herstellungsverfahren und die Zusammensetzung der Hilfsstoffe können sich jedoch unterscheiden. Dazu gehören zum Beispiel Füllstoffe wie Milchzucker und Bindemittel wie Stärke, die den Medikamenten ihre Form und Konsistenz geben. Die pharmazeutische Qualität und Wirksamkeit darf aber nicht beeinträchtigt werden.</p> <p><b>Habe ich als Patient einen Vorteil, wenn mir der Arzt ein Generikum verschreibt?</b><br /> Patienten haben die gleiche Therapiesicherheit wie beim Originalmedikament. Durch die günstigen Preise von Generika können die Krankenkassen außerdem bei den Arzneimittelkosten sparen und dadurch ihre Beiträge stabil halten. Die Kassen haben mit vielen Arzneimittelunternehmen Rabattverträge geschlossen. Dabei gewährt der Hersteller Nachlass auf bestimmte Präparate. </p> <p><b>Und wenn ein Patient ein kopiertes Medikament nicht verträgt?</b><br /> Wenn ein Patient den Eindruck hat, dass ein Generikum bei ihm schlechter wirkt oder er es nicht verträgt, sollte er darüber in jedem Fall mit seinem Arzt sprechen. Dieser entscheidet, ob ein anderes Generikum oder das Originalmedikament gegeben wird und teilt dies dem Apotheker mit Hilfe des Aut-idem-Feldes auf dem Rezept mit. Aut idem ist lateinisch und bedeutet „oder das Gleiche“. Wenn der Arzt dieses Feld auf dem Rezept durchstreicht, dann muss der Apotheker dem Patienten exakt das verschriebene Originalpräparat aushändigen.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen: </b>Bilder zum Thema Apotheke und Arzneimittel finden Sie unten.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH-Apotheker Sven Seißelberg erläutert die wichtigsten Fakten zu Generikahttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/kopierte-medikamente-billiger-abklatsch-oder-sichere-alternative2018-08-29T13:32:32.794Z2018-08-29T13:32:32.794ZMachen Smartphones Kinder krank?noemail@noemail.orghv16 <p>Laut Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse sind Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren auf dem Vormarsch, die früher untypisch für sie waren. Beispielhaft hierfür zwischen 2006 und 2016 ist die Zunahme von …</p> <ul> <li>Sprach- und Sprechstörungen um 64 Prozent, bei den 15- bis 18-Jährigen sogar um rund 200 Prozent,</li> <li>motorischen Entwicklungsstörungen um 76 Prozent,</li> <li>ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) um 37 Prozent,</li> <li>Fettleibigkeit (Adipositas) insgesamt um 12 Prozent, bei den 6- bis 10-Jährigen gar um 20 Prozent.</li> </ul> <p>Für Psychologin Franziska Klemm von der KKH zählt neben mangelnder Bewegung und unausgewogener Ernährung auch ein übermäßiger, unkontrollierter Umgang mit digitalen Medien zu den Ursachen für diese Entwicklung. </p> <p><b>Frau Klemm, laut einer repräsentativen Umfrage der KKH liegt für 59 Prozent der befragten Eltern das ideale Alter für das erste eigene Smartphone zwischen sechs und 13 Jahren. Wann sind Kinder Ihrer Meinung nach alt genug dafür?</b><br /> Das hängt vom individuellen Entwicklungsstand des Kindes ab, das richtige Alter gibt es nicht. Ist der Nachwuchs gut über die Funktionen digitaler Medien, mögliche Gefahren, deren Vor- und Nachteile informiert, zeigt dies Eltern, dass der Zeitpunkt für ein Smartphone richtig ist.</p> <p><b>Kinder und Jugendliche haben im Internet Zugriff auf Inhalte, die sie nicht einordnen können und die sie seelisch belasten. Was können Anzeichen dafür sein?<br /> </b>Erste Signale hierfür können Schlafstörungen, Appetitlosigkeit sowie Kopf- und Bauschmerzen sein, aber auch Konzentrationsprobleme. </p> <p><b>Welche Gefahren birgt das permanente Abtauchen in virtuelle Welten?<br /> </b>Durch starken Medienkonsum können Kinder und Jugendliche Entwicklungsmöglichkeiten verpassen, die ihnen die analoge Welt bietet und die wichtig für ein gesundes Heranwachsen sind. Es kann sich auch eine Internet- bzw. Computerspielabhängigkeit entwickeln. Zudem kann digitales Abtauchen zu schweren Erkrankungen führen wie Depressionen, Persönlichkeitsstörungen und Adipositas. </p> <p><b>Wie können Eltern ihr Kind vor möglichen Risiken durch Medienkonsum schützen?<br /> </b>Eltern sollten ihr Kind langsam mit digitalen Medien vertraut machen und an die Hand nehmen. Dazu gehört es auch, Regeln aufzustellen. Auch für ältere Kinder sollten Eltern stete Ansprechpartner in Fragen rund um Medien sein.</p> <p><b>Können Medien auch Einfluss auf das Schönheitsideal junger Menschen haben?<br /> </b>Ganz bestimmt! Professionelle Fotobearbeitung in Medien verschafft enorme Möglichkeiten, Menschen bildschön in Szene zu setzen. Das kann bei Mädchen wie Jungen falsche Wünsche und Erwartungen wecken. Daher ist es wichtig, mit ihnen über Schönheitsideale zu sprechen und sie darin zu unterstützen, ein gesundes Körper- und Selbstwertgefühl zu entwickeln.</p> <p><b>Kinder und Jugendliche nutzen digitale Medien vor allem zur Unterhaltung, aber auch für Kommunikation, Information sowie Bildung. Steht der Umgang mit Medien nicht zu oft in einem negativen Licht?<br /> </b>Nicht unbedingt. Unsere Umfrage zeigt, dass die deutliche Mehrheit, nämlich 62 Prozent der befragten Eltern vom Nutzen digitaler Medien für ihre Kinder überzeugt sind. Medien haben ein hohes Potential für die Persönlichkeitsentwicklung von Heranwachsenden. Entscheidend ist, sie sozial verantwortungsvoll, selbstbestimmt und reflektiert zu nutzen und sich nicht von ihnen abhängig zu machen. Das sollte jungen Menschen frühzeitig vermittelt werden.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen: </b>Weitere Informationen zum Thema „Kinder und Smartphones: Wer hat wen im Griff?“ mit Tipps für einen kontrollierten Umgang mit Medien finden Interessierte zum Download unter <a href="http://www.kkh.de/medienkompetenz" class="external">www.kkh.de/medienkompetenz</a>. </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH-Psychologin über Einflüsse digitaler Medien auf Heranwachsendehttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/machen-smartphones-kinder-krank-2018-08-22T14:08:24.687Z2018-08-22T14:08:24.687ZRichtig trinken bei Wärme: Wasser sollte erste Wahl seinnoemail@noemail.orghv16 <p>Viel Obst, leichte Salate, Joghurt, erfrischende Saftschorlen: Im Sommer sieht der Speisezettel der Deutschen oft völlig anders aus als im Winter. Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse ernährt sich jeder Vierte im Sommer gesünder als bei Kälte. Ein Drittel der 1.004 Befragten nimmt in der heißen Jahreszeit außerdem erheblich mehr Flüssigkeit zu sich. „Das Durstgefühl ist ausgeprägter“, sagt Birgit Fiedler vom KKH-Serviceteam in Cottbus. „Bei Hitze verliert unser Körper durch erhöhte Schweißbildung mehr Flüssigkeit. Getränk Nummer eins im Sommer sollte daher Wasser sein.“ Neben Mineral- und Leitungswasser sind ungesüßte Früchte- und Kräutertees ideale Durstlöscher. </p> <p>Die optimale Flüssigkeitsmenge ist abhängig von Alter, Größe, Gewicht und Aktivitäten und liegt bei täglich mindestens eineinhalb Litern. „An heißen Tagen auf alle Fälle mehr trinken“, rät Fiedler. „In Sachen Ernährung machen wir im Sommer ohnehin vieles richtig. Wer hat an einem heißen Sommertag mittags schon Appetit auf einen fetten Braten?“ Ebenfalls goldrichtig: der Griff zu wasserhaltigem Obst und Gemüse, also Melonen, Orangen, Kirschen, Kopfsalat, Tomaten, Salatgurken und Paprika. Sie liefern neben lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen eine Extraportion Flüssigkeit und helfen so, die Trinkmenge zu reduzieren.</p> <p>Ebenfalls wichtig für eine gesunde Ernährung vor allem auch an heißen Tagen:</p> <ul> <li>Auf regelmäßige, auch warme Mahlzeiten achten, auch wenn der Durst oftmals größer ist als der Hunger. Dabei ist es besser, mehrmals kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zu nehmen als wenige große. Snacks für zwischendurch sollten leicht und erfrischend sein, gleich ob kalte Suppe, Wassermelone oder Erdbeermilch.</li> <li>Im Sommer verlagert sich die Hauptmahlzeit oft auf den Abend. Dabei auf fettarme Kost achten. Schwere Speisen zu verdauen belastet den Körper zusätzlich, der genug mit der Hitze zu kämpfen hat. „Setzen Sie beispielsweise Fisch mit Reis und Gemüse auf den Speiseplan oder mageres Fleisch wie Hühnerbrust mit Salat“, schlägt Birgit Fiedler vor. </li> <li>Wer durch Schwitzen, zum Beispiel bei viel Sport, reichlich Wasser und somit Mineralien wie Natrium, Kalzium und Magnesium verloren hat, kann den Verlust mit Gemüsebrühe oder -säften ausgleichen.</li> <li>Auch wenn es schwerfällt zu glauben: Durstlöscher im Sommer nicht kalt, sondern lauwarm trinken, ansonsten kostet es den Organismus unnötige Energie, die Getränke auf Körpertemperatur zu bringen. Obendrein wird das Schwitzen durch Kaltgetränke gefördert.</li> </ul> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external" target="_blank">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small> KKH-Umfrage: Jeder Vierte ernährt sich im Sommer gesünderhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/richtig-trinken-bei-waerme-wasser-sollte-erste-wahl-sein2018-08-21T08:01:07.865Z2018-08-21T08:01:07.865ZMigräne bei jungen Männern auf dem Vormarschnoemail@noemail.orghv16 <p>Pulsierende Schmerzen, Übelkeit, Schwindel: Migräne gilt als typisches Frauenleiden – vor allem bei Mädchen ab der Pubertät. Laut einer aktuellen Datenerhebung der KKH Kaufmännische Krankenkasse sind die Kopfschmerzattacken aber auch bei jungen Männern auf dem Vormarsch: Demnach verzeichnet die KKH von 2006 auf 2016 bei den 15- bis 19-Jährigen einen deutlichen Anstieg um rund 40 Prozent, bei den 25- bis 29-jährigen Männern sogar um fast 70 Prozent. Zwar sind nach wie vor etwa zwei- bis dreimal mehr junge Frauen zwischen 15 und 29 Jahren von der Migräne betroffen – zuletzt rund 12.000 KKH-Versicherte. Hier gab es aber in den genannten Altersklassen eine deutlich geringere Steigerung von um die 30 Prozent.</p> <p>Mögliche Gründe für die zunehmende Migräne bei jungen Männern sind Schul- bzw. beruflicher Stress und Leistungsdruck, Schlafmangel, falsche Ernährung, exzessive sportliche Aktivitäten, lange Zeiten vor Fernseher und Computer sowie das Hören von zu lauter Musik. Bei Frauen sind Migräneattacken dagegen oft hormonell bedingt. Werden Kopfschmerzen chronisch und treten besonders häufig auf, können sie die Gesundheit und das Leben stark einschränken. Nicht nur die häufigen Schmerzen belasten, sondern auch Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Erbrechen sowie die Angst vor der nächsten Attacke.</p> <p><b>Christian Riemenschneider vom KKH-Serviceteam in Aschersleben gibt Tipps für Betroffene:</b></p> <ul> <li>Vor allem Jugendliche sollten am Abend keine koffeinhaltigen Limonaden mehr trinken und vor dem Schlafengehen keine laute Musik hören.</li> <li>Bei häufigem Stress ein Entspannungsverfahren erlernen. Dies kann helfen, Anfällen vorzubeugen oder diese abzuschwächen.</li> <li>Heranwachsende, die auf Stress mit Migräne reagieren, sollten auf einen regelmäßigen Tagesablauf mit ausreichend Pausen achten.</li> <li>Bewegung und Sport ohne Leistungsdruck können helfen, Stress abzubauen.</li> <li>Ein Migräne-Tagebuch regelmäßig über mehrere Wochen hinweg führen: Für eine wirkungsvolle Behandlung sollte der Arzt die Beschwerden genau kennen.  Tragen Sie Art, Dauer und Umstände der Schmerzen ein sowie deren Häufigkeit.</li> </ul> <p>Wenn diese Methoden nicht ausreichen, die Anfälle mehr als dreimal im Monat auftreten, besonders schmerzhaft oder lang anhaltend sind, ist meist eine längerfristige medikamentöse Behandlung notwendig. „Wenn ein Jugendlicher vorbeugend Medikamente nimmt, ist es aber wichtig, die Anwendung regelmäßig zu überprüfen“, betont Christian Riemenschneider. Denn bei vielen Heranwachsenden klingt die Migräne mit der Zeit ab, sodass irgendwann keine Behandlung mehr nötig ist. Riemenschneider: „Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.“ Für Versicherte, die regelmäßig unter Kopfschmerzen und Migräne leiden, bietet die KKH außerdem die Möglichkeit, sich in einem von drei Kopfschmerzzentren vorzustellen. Dort entwickelt ein Team aus Neurologen, Psychologen und Physiotherapeuten individuelle Therapien für Betroffene.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen: </b>Ein Kopfschmerztagebuch sowie Informationen zu den KKH-Kopfschmerzzentren finden Sie unter <a href="http://www.kkh.de/versicherte/a-z/kopfschmerz" class="external">www.kkh.de/versicherte/a-z/kopfschmerz</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH-Auswertung: Anstieg um teils 70 Prozent durch Stress und Leistungsdruckhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/migraene-bei-jungen-maennern-auf-dem-vormarsch2018-08-17T07:44:50.064Z2018-08-17T07:44:50.064ZWespen-Alarm im Supersommernoemail@noemail.orghv16 <p>Derzeit summen und surren die schwarz-gelben Plagegeister wieder um Zwetschgenkuchen, Grillfleisch oder Limonade: Wespen sind wieder vermehrt auf der Suche nach Nahrung, insbesondere dann, wenn sie zuckerhaltig ist. Die ausgebliebene Kälte im Juni sowie die ausgebliebenen Überschwemmungen waren für die Entwicklung der Wespen in diesem Jahr optimal, so dass die Wespenvölker in August und September die maximale Größe erreichen. „Gefährlich wird’s für den Menschen eigentlich nur dann, wenn man sich in der Nähe von Wespennestern aufhält oder sich in deren Einflugschneisen befindet“, warnt Günter Jeske vom KKH-Serviceteam in Bremen. „Denn fühlen sie sich bedroht, reagieren sie aggressiv und stechen dann häufig zu.“</p> <p>Wespenstiche können sehr schmerzhaft sein und eine Schwellung, Juckreiz sowie Brennen auslösen, sind aber in der Regel ungefährlich. Damit es aber erst gar nicht zu Wespenstichen kommt, hält die KKH hilfreiche und wirkungsvolle Tipps bereit:</p> <ul> <li>Bei Grillfesten und Kaffeetafeln im Freien: Rechtzeitig vorher eine Schale mit etwas Marmelade und Wurst in ausreichender Entfernung hinstellen. Das hält die Wespen meistens davon ab, die Tischgäste zu besuchen.</li> <li>Speisereste am Mund, insbesondere bei Kindern abwischen.</li> <li>Getränke in Flaschen und Dosen mit einem Strohhalm trinken, der am besten dünn sein sollte, damit die Wespen nicht in ihn hineinkrabbeln können.</li> <li>Parfüm, Duftstoffe und bunte oder geblümte Kleidung vermeiden, denn dies zieht Wespen magisch an.</li> <li>Wenn Wespen einen umschwirren, keinesfalls nach ihnen schlagen – das macht sie erst recht aggressiv. Sanftes Beiseiteschieben mit der Hand schadet dagegen nicht.</li> <li>Wegpusten sollte man ebenfalls unterlassen, weil sie das in der Atemluft enthaltene Kohlendioxid angriffslustig macht. </li> <li>Experten empfehlen dagegen, Wespen mit Wassernebel aus einer Sprühflasche anzusprühen. Die Aktion soll Regen vortäuschen und die Wespen zurück in ihr Nest treiben. Gibt man eine Stunde zuvor ein paar Gewürznelken in das Sprühwasser, ist der Vertreibungserfolg noch sicherer – denn Wespen mögen Nelken überhaupt nicht.</li> </ul> <p>Doch was hilft, wenn alle guten Ratschläge dann doch einmal versagt haben und es zu einem Stich gekommen ist? Experten und Naturkenner raten, als erstes den Stich mit sogenannten Stichheilern zu erwärmen oder zu elektrisieren. Der Wärme- oder Elektroimpuls blockiert den Histaminausstoß im Körper. Dabei wird die Eiweißstruktur des Insektengiftes zerstört und so ein Nachjucken der gestochenen Stelle vermindert.</p> <p>Günter Jeske: „Bewährt haben sich auch natürliche Substanzen, wie zum Beispiel halbierte Zitronen und Zwiebeln, Rhabarber und der gequetschte Blattsaft aus Spitzwegerich-Blättern, mit denen die Stichwunde eingerieben wird. Erst danach sollte man mit Leitungswasser, Kältekompressen oder Eiswürfeln kühlen.“</p> <p>„Insektengift-Allergiker sollten in der Sommerzeit stets ein Notfall-Set mit sich führen“, rät Jeske. „Es enthält unter anderem eine Adrenalin-Spritze, falls Kreislaufprobleme auftreten. Die Kosten hierfür übernehmen – bis auf die gesetzliche Zuzahlung – die Krankenkassen.</p> <p> </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external" target="_blank">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> Nur die Ruhe – KKH gibt Tipps zum richtigen Verhaltenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/wespen-alarm-im-supersommer2018-08-13T10:02:15.589Z2018-08-13T10:02:15.589ZVorsicht Fehldiagnose! Morbus Google drohtnoemail@noemail.orghv16 <p>Für die meisten ist das Internet in medizinischen Fragen die Informationsquelle schlechthin: Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse forschen 73 Prozent der Deutschen im Netz nach Erklärungen für Krankheitssymptome. Rund zwei Drittel sehen darin aber auch die Gefahr, zum Hypochonder beziehungsweise süchtig nach Internetdiagnosen zu werden. Es ist ja auch allzu verlockend: Ob Kopf-, Bauch- oder Knieschmerzen – Dr. Google hat zu jedem Wehwehchen eine Vielzahl von Antworten parat – schnell, effektiv, 24 Stunden täglich. </p> <p>Doch Vorsicht: Die Recherche nach Krankheiten via Internet und Smartphone-Apps kann ziemlich verunsichern. Das sagen rund drei Viertel der 1.015 Befragten im Alter von 18 bis 70 Jahren. In Gesundheitsportalen und Selbsthilfeforen stoßen Laien auf eine Flut von Diagnosen, die sie schnell überfordern. Zum Stichwort „Kopfschmerz“ finden Nutzer nicht nur Treffer wie „Migräne“ und „Verspannungen“, sondern auch beängstigende Ergebnisse wie „Hirntumor“. Und genau das ist das Problem: Es gibt Menschen, die sich dann sterbenskrank wähnen. Es droht Morbus Google beziehungsweise Cyberchondrie – die zwanghafte Sucht nach einer Internetdiagnose. Betroffene surfen stundenlang, ziehen häufig falsche Schlüsse, überdramatisieren schließlich ihre Symptome und stellen am Ende meist abenteuerliche Eigendiagnosen, ohne überhaupt zum Arzt gegangen zu sein.</p> <p>„Wenn Laien im Netz nach einer Erklärung für ihre Beschwerden suchen, kann das ganz schnell zu Fehldiagnosen führen&quot;, warnt Ivonne Marx vom KKH-Serviceteam in Bonn. Im schlimmsten Fall verzögert eine digitale Selbstdiagnose die gezielte Behandlung einer ernsten Krankheit. Marx: „Die Informationen im Internet sind von sehr unterschiedlicher Qualität. Nur Experten können die Vielzahl an Ergebnissen fachgerecht deuten und richtig einordnen.“ Der Gang zum Arzt ist deshalb in den meisten Fällen ratsamer als eine Internetrecherche. Wer sich dennoch gern vorab informiert, sollte ein paar Regeln beachten:</p> <p>• Auf das Impressum der jeweiligen Internetseiten achten! Stammen die Informationen von einem seriösen Absender, etwa einem wissenschaftlichen Institut, oder aus einer fragwürdigen Quelle wie einem Anbieter mit kommerziellen Interessen?</p> <p>• Jeder Krankheitsverlauf ist anders! Der Austausch mit anderen Nutzern kann hilfreich sein, man sollte aber nie von anderen Schicksalen auf sich selbst schließen.</p> <p>• Rechtzeitig zum Arzt gehen! Bei harmloseren Symptomen wie bei einer Erkältung können sich Betroffene durchaus im Internet über wirksame Hausmittel informieren. Sind die Beschwerden jedoch akut oder halten länger an, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Eine endgültige Diagnose kann nur ein Mediziner nach einer eingehenden Untersuchung stellen. </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH-Umfrage: Zwei Drittel sehen Suchtgefahr in medizinischer Internetrecherchehttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/vorsicht-fehldiagnose-morbus-google-droht2018-08-09T09:50:07.517Z2018-08-09T09:50:07.517ZZecken: KKH erwartet 2018 bundesweit mehr Krankheitsfällenoemail@noemail.orghv16 <p>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse rechnet 2018 mit deutlich mehr Erkrankungen durch Zecken als in den Vorjahren. Denn Experten – etwa vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) – schlagen Alarm: 2018 ist ein Zeckenjahr. „Der Winter war mild, das Frühjahr sehr warm und der Sommer ist heiß, sodass sich die Spinnentiere rasant vermehrt haben“, sagt Sven Seißelberg, Pharmazeut bei der KKH. Damit steigt auch die Gefahr, durch einen Zeckenstich an Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder Lyme-Borreliose (LB) zu erkranken. In den vergangenen Jahren hatte die Zahl der infizierten KKH-Versicherten leicht abgenommen und lag 2017 bundesweit bei 1.326 Borreliose- und 197 FSME-Fällen. Nun sollen die Zahlen wieder deutlich steigen.</p> <p>Das Tückische: Gegen Borreliose kann man sich nicht impfen lassen. Zur Vorbeugung helfen nur lange Kleidung und Zeckenschutzmittel. „Wer dennoch von einer Zecke gestochen wird und einige Tage bis Wochen danach rund um die Einstichstelle eine ringförmige Rötung beobachtet, sich außerdem abgeschlagen fühlt, Fieber und Kopfschmerzen bekommt, sollte einen Arzt aufsuchen“, sagt Sven Seißelberg. Da die Borreliose durch Bakterien übertragen wird, lässt sie sich vor allem im Frühstadium gut antibiotisch behandeln. </p> <p>Gegen eine FSME, die durch einen Virus übertragen wird und zu einer Hirnhautentzündung führen kann, bietet eine gut verträgliche Impfung den einzigen Schutz. Versicherten, die innerhalb der Risikogebiete in Deutschland leben oder dorthin reisen (dazu zählen vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen und das südöstliche Thüringen), entstehen keine Kosten. Im ersten Halbjahr 2017 hatten sich bundesweit 39.500 KKH-Versicherte gegen FSME impfen lassen, also rund zwei Prozent. Laut Robert Koch-Institut könnte aber ein großer Anteil der Erkrankungen durch eine Steigerung der Impfquoten insbesondere in den Risikogebieten verhindert werden. In der Regel sind drei Impfungen notwendig, um den vollen Schutz zu erreichen. Dieser hält dann mindestens drei Jahre an. „Eine Impfung ist das ganze Jahr über möglich“, erläutert Sven Seißelberg.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Regionale Pressemitteilungen zum Thema für Baden-Württemberg, Bayern, Ost- und Westdeutschland erhalten Sie auf Anfrage an <u>presse@kkh.de</u>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> FSME-Impfung jederzeit möglich – Quote mit zwei Prozent noch zu niedrighttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/zecken-kkh-erwartet-2018-bundesweit-mehr-krankheitsfaelle2018-08-06T14:04:44.858Z2018-08-06T14:04:44.858ZBier und Hitze: Das haut selbst Genießer um!noemail@noemail.orghv16 <p>Laut Informationen der Bierbranche wird zurzeit so viel Bier konsumiert, dass den Brauereien die Bierkästen samt Pfandflaschen ausgehen. Kaum eine Grill- und Gartenparty läuft ohne das Kultgetränk der Deutschen, kein Sommerfest, an dem der Gerstensaft nicht ausgeschenkt wird. Aber ist Bier wirklich das ideale Erfrischungsgetränk an diesen heißen Tagen? </p> <p>„Wir wollen den Menschen nicht die Lust auf ein erfrischendes Bier nehmen“, betont Heiko Langer vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Aschaffenburg. „Aber: Alkohol wirkt bei Hitze deutlich schneller. Wer bei diesen warmen Temperaturen Alkohol zu sich nimmt, riskiert Kreislaufprobleme bis hin zur Bewusstlosigkeit.“ Für Schwangere und Jugendliche sollten alkoholische Getränke ohnehin absolut tabu sein. </p> <p>Und was ist mit den gesunden Inhaltsstoffen im Bier und deren angeblich positiven Auswirkungen auf die Gesundheit? Besondere Bedeutung kommt sicher dem Hopfen zu, neben Wasser, Hefe und Malz eine der vier Grundzutaten nach dem deutschen Reinheitsgebot. So soll die Arzneipflanze des Jahres 2007 bei Appetitlosigkeit, Magenschwäche und Unruhezuständen helfen. Weiterhin spielt Hopfen inzwischen in der Krebsforschung eine wichtige Rolle – allerdings nur als Hopfenextrakt. Die darüber hinaus im Bier enthaltenen Vitamine B2, B6, Panthenolsäure sowie Niacin wirken stoffwechselanregend und sollen zudem das Immunsystem stärken, das Herz schützen und das Risiko für Diabetes senken. Wäre da nicht der im Bier enthaltene Alkohol, der diese gesundheitsfördernden Eigenschaften zum Teil wieder zunichtemacht. </p> <p>Eine gute und ebenso erfrischende Alternative ist deshalb alkoholfreies Bier, das es inzwischen in vielen verschiedenen Geschmacks- und Bittersorten gibt. Biergeschmack macht glücklich, wie US-Wissenschaftler in einem Experiment herausfanden. Das allerdings liegt ausschließlich und allein am Geschmack des herben Getränks und nicht am Alkoholgehalt. Es hat nur die Hälfte an Kalorien wie sein alkoholischer Bruder und ist darüber hinaus durch seine isotonische Wirkweise ein viel besserer Durstlöscher. Zudem wird alkoholfreiem Bier nach dem notwendigen Kochen zusätzlich Hopfenextrakt zugeführt. Dadurch behalten temperaturempfindliche und gesundheitsfördernde Stoffe ihre Wirkung; während des alkoholischen Brauprozesses büßen die gesunden Inhaltsstoffe des Hopfens hingegen größtenteils ihre Wirkung ein.</p> <p>„Ein Grund mehr, alkoholfreies Bier zu trinken“, ergänzt Heiko Langer. „Und wenn schon Bier mit Alkohol, dann sollte sich der Genuss in moderaten Bahnen bewegen.“ Denn Fakt ist: Wer beim Konsum von alkoholischen Getränken eine bestimmte Menge überschreitet, gefährdet seine Gesundheit. Für Frauen gilt aufgrund ihrer körperlichen Konstitution eine tägliche Höchstmenge von einem Glas Bier mit 0,3 Liter Inhalt. Männer dürfen sich ein zweites Glas gönnen. Und: An mindestens zwei Tagen pro Woche sollte man ganz auf Alkohol verzichten, damit der Körper ausreichend Gelegenheit zur Regeneration bekommt.</p> <p>Die KKH hält zahlreiche Hilfen und Angebote für den Umgang mit Alkohol bereit: die Online-Suchtberatung in Kooperation mit der Caritas sowie informative Broschüren rund um Alkoholkonsum und -sucht, alles zu finden unter <a href="http://www.kkh.de/alkohol" class="external">www.kkh.de/alkohol</a>.</p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u></b> Eine informative Grafik veranschaulicht verschiedene Fakten zum Thema Alkohol im Alltag, darunter Empfehlungen zu maximalen Trinkmengen pro Tag, Gesundheitsrisiken sowie Kalorienangaben einzelner Alkoholika, zu finden weiter unten und hier: <a href="https://www.kkh.de/presse/downloads/grafiken" class="external" target="_blank">www.kkh.de/presse/downloads/grafiken</a>, Stichwort Alkohol. Dabei dürfen die jeweiligen Grafikabschnitte der Gesamtabbildungen auch selektiv verwendet werden (Quellenangabe erforderlich).</p> <p> </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> Alkoholfreie Varianten sind gute Alternativen als Durstlöscherhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/bier-und-hitze--das-haut-selbst-geniesser-um-2018-08-01T09:44:09.332Z2018-08-01T09:44:09.332ZStarker Anstieg der Hautkrebs-Fällenoemail@noemail.orghv16 <p>Schon jetzt zählt dieser Sommer viele Sonnenstunden und Hitzetage und hat damit beste Chancen, in die Liste der Jahrhundertsommer aufgenommen zu werden. Doch so gut die Wärme der Sonne unserem Körper auch tut: Ihre UV-Strahlung zählt zu den Hauptrisikofaktoren für Hautkrebs. Und daran erkranken laut Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse immer mehr Frauen und Männer.</p> <p>So ist die Zahl betroffener Versicherter, die zwischen 2006 und 2016 wegen Hautkrebs in ärztlicher Behandlung waren, bundesweit stark gestiegen: beim gefährlichen „schwarzen Hautkrebs“ (malignes Melanom) um 108 Prozent, beim weitaus verbreiteteren „weißen Hautkrebs“ (Basalzell- und spinozelluläres Karzinom) sogar um 160 Prozent.</p> <p>Das Risiko für Hautkrebs steigt mit zunehmendem Alter. Insbesondere die Generation 60 plus erkrankt an einem Hauttumor und hier deutlich mehr Männer als Frauen.</p> <p>Nach Expertenmeinung sind maßgeblich UV-Schäden der Haut und damit Umwelteinflüsse für das Entstehen von Hautkrebserkrankungen verantwortlich. Die ultravioletten Strahlen der Sonne können das Erbgut von Hautzellen schädigen. Gelingt es den Reparatursystemen in den Zellen nicht, solche Schäden zu beheben, steigt das Risiko für Hautkrebs. „Der Schutz vor übermäßiger UV-Strahlung ist daher für jeden das A und O“, appelliert Daniel Hinz vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Hannover. Zu den Grundregeln zählt, alle unbedeckten Hautregionen gründlich mit Sonnenschutzmittel mindestens mit Lichtschutzfaktor 30 einzucremen (beim Kauf auf UVA- und UVB-Schutz achten!), die pralle Mittagssonne zu meiden, Schatten zu suchen und schützende Kleidung samt Kopfbedeckung zu tragen.</p> <p>„Dass immer mehr Erkrankungen entdeckt und behandelt werden, ist auch auf verbesserte Diagnostikmethoden zurückzuführen“, sagt Daniel Hinz. Wird Hautkrebs im Frühstadium festgestellt, steigen die Chancen auf Heilung deutlich. Die KKH bezuschusst daher über die gesetzliche Regelleistung ab dem 35. Lebensjahr hinaus auch ein Hautkrebsscreening für 18- bis 34-Jährige im zweijährigen Turnus. Weitere Informationen hierzu unter www.kkh.de/versicherte/a-z/hautkrebsfrueherkennung.</p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen: </u></b>Eine Tabelle mit der Auswertung nach Bundesländern finden Sie unten sowie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/downloads/grafiken" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/grafiken</a> Stichwort &quot;Hautkrebs&quot;. Bundesländerspezifische Pressemitteilungen zu diesem Thema erhalten Sie auf Anfrage an presse@kkh.de.</p> <p> </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external" target="_blank">www.kkh.de/presse/portrait</a>.  </small></p> KKH: Männer der Generation 60 plus deutschlandweit besonders gefährdethttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/starker-anstieg-der-hautkrebs-faelle2018-07-30T08:05:11.736Z2018-07-30T08:05:11.736ZMehrheit der Deutschen bereitet sich auf Arztbesuche vornoemail@noemail.orghv16 <p>Ob wegen Herzproblemen, Rückenschmerzen oder Schlafstörungen: 58 Prozent der Deutschen bereiten sich laut eigenem Bekunden auf den Besuch beim Haus- oder Facharzt vor. Das ergab eine forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Dabei machen sich Männer vorab weniger eingehend über ihre gesundheitlichen Beschwerden schlau als Frauen. Das gleiche gilt für die unter 30-Jährigen, bei denen die Vorab-Recherche eine geringere Rolle spielt als bei der Generation 50 plus.</p> <p>Erste Anlaufstelle vor Arztbesuchen und damit Ratgeber Nummer 1 bei medizinischen Fragen ist für 38 Prozent der Befragten Dr. Google, sprich das Internet. 37 Prozent und damit nahezu ebenso viele informieren sich bei Familie, Freunden und Bekannten über Krankheitsbilder, um sich für einen Arztbesuch fit zu machen. Social Media-Kanäle wie Facebook werden vor anstehenden Arztterminen dagegen nur von sehr wenigen genutzt (3 Prozent). </p> <p>„Wer sich auf einen Arzttermin vorbereitet, kann seinem Arzt auf Augenhöhe begegnen ? eine wichtige Voraussetzung für ein gutes, vertrauensvolles Gespräch“, sagt Silke Wesselkamp vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Bielefeld. Machen Sie sich daher vorab Stichworte zu Ihren Beschwerden, bisherigen Erkrankungen sowie zu Medikamenten, die Sie aktuell einnehmen. Und notieren Sie sich Fragen zu Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten oder auch deren Risiken. So können Sie Ihrem Arzt in Kürze hilfreiche Informationen an die Hand geben, und wer ein gewisses medizinisches Wissen hat, versteht Erläuterungen seines Arztes besser.</p> <p>Noch ein Tipp: Wer im Internet medizinische Informationen sucht, sollte sich auf seriöse, professionelle Seiten beschränken und nicht durch subjektive Foren-Beiträge klicken. Letztere können verunsichern. Die KKH beispielsweise bietet Gesundheitsinformationen gebündelt an unter www.kkh.de/durchblick sowie unter dem Reiter A-Z. „Bei anhaltenden Krankheitssymptomen ist aber in jedem Fall ein Arzt aufzusuchen“, appelliert Silke Wesselkamp. </p> <p>Das Meinungsforschungsinstitut forsa hatte vom 22. bis 24. Mai 2018 im Auftrag der KKH 1.001 Personen zwischen 18 und 70 Jahren repräsentativ befragt.</p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u></b> Passende Fotos zum Thema „Arzt-Patienten-Verhältnis“ finden Sie weiter unten sowie hier: <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt" class="external" target="_blank">www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt</a>.  </p> <p> </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external" target="_blank">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> Dr. Google sowie Familie und Freunde wichtigste Medizin-Ratgeberhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/mehrheit-der-deutschen-bereitet-sich-auf-arztbesuche-vor2018-07-26T07:12:45.921Z2018-07-26T07:12:45.921Z