https://www.kkh.de/presse/rss-feed2019-03-13T12:12:08.028ZRSS-FeedAdobe Experience ManagerSchon Kinder haben&#39;s im Kreuznoemail@noemail.orghv16 <p>Zum Tag der Rückengesundheit am 15. März weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse darauf hin, dass Rückenschmerzen keine Frage des Alters sind. Bereits Kinder und Jugendliche sind mit Rückenproblemen in ärztlicher Behandlung wie die Versichertendaten belegen. Die Zahl der Betroffenen hat in den vergangenen Jahren jedoch nicht weiter zugenommen. Laut KKH-Auswertung sank der Anteil der betroffenen Patienten in der Altersgruppe sechs bis 18 Jahre bundesweit sogar leicht von 9,4 Prozent (2012) auf 8,7 Prozent (2017).</p> <p>„Dass zu schwere Ranzen, falsches Sitzen und Bewegungsmangel zu Haltungsschäden bei Kindern führen können, ist inzwischen bewiesen. Scheinbar haben auch immer mehr Eltern und Schulen das Problem erkannt und Präventionsmaßnahmen ergriffen. Das ist positiv zu werten“, so Vera Fathi, Expertin für Ergonomieberatung bei der KKH. Dennoch zeigt die Auswertung, dass die Zahl der Betroffenen mit zunehmendem Alter steigt. Insgesamt waren im Jahr 2017 fast 20.000 KKH-versicherte Kinder wegen Rückenschmerzen in Behandlung. Am höchsten ist der Anteil bei Jugendlichen: 2017 waren 13,8 Prozent der 15- bis 18-Jährigen wegen Rückenschmerzen beim Arzt. Grundsätzlich sind über alle Altersgruppen hinweg mehr Mädchen (9,7 Prozent) als Jungen (7,7 Prozent) betroffen.</p> <p>Vera Fathi rät, die Rückenprobleme von Kindern und Jugendlichen ernst zu nehmen und die Beschwerden ärztlich abklären zu lassen. Um Rückenschmerzen vorzubeugen, sei es wichtig, die Rückenmuskulatur von klein auf zu stärken: „Im Vordergrund sollte tägliche Bewegung an der frischen Luft, das Erkunden der Natur und das Zurücklegen von Wegen zu Fuß oder mit dem Fahrrad stehen. Zudem sorgen regelmäßiges Schwimmen, Kinderturnen oder Ballsportarten für ausreichend Bewegung, gleichen motorische Defizite aus und unterstützten den Knochen- und Muskelaufbau“, so die Sportwissenschaftlerin. Bei Jugendlichen könne vor allem das lange Sitzen am Schreibtisch bei Hausaufgaben und langen Lerneinheiten Rückenprobleme verursachen. „Auch wer zu lange auf sein Smartphone, Tablet und Co. starrt, muss mit einer verspannten Nacken- und Schultermuskulatur rechnen“, so die Expertin.</p> <p>Hinweis für die Redaktionen: Ein Foto der Expertin finden Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/kkh-experten" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/kkh-experten</a> sowie von Kindern in Bewegung unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/eltern-und-kind" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/eltern-und-kind</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH-Auswertung: Mehr Mädchen als Jungen betroffenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/schon-kinder-haben-s-im-kreuz2019-03-13T15:05:49.445Z2019-03-13T15:05:49.445ZOhne Not in die Notaufnahme?noemail@noemail.orghv16 <p>Überlaufene Notaufnahmen, überlastete Ärzte, Patienten in der Warteschleife: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Notfallversorgung umkrempeln, damit genau das nicht mehr passiert. Ziel ist eine stärkere Steuerung der Patienten über neue gebündelte Leitstellen und zentrale Anlaufstellen in Kliniken, die beide jeweils über die Behandlung entscheiden sollen. Das Kernproblem bisher: Immer häufiger blockieren Patienten mit Bagatellerkrankungen den Ablauf in Notaufnahmen – auch zu den Öffnungszeiten der ambulanten Arztpraxen. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse bestätigt dieses Bild: Von allen rund 1.000 Befragten würde mehr als jeder Dritte das Krankenhaus trotz geöffneter Praxen ansteuern – auch wenn er bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden Hilfe benötigt.</p> <p>Von denjenigen Befragten, die in den vergangenen fünf Jahren tatsächlich mindestens einmal in der Notaufnahme waren, ging fast jeder Dritte innerhalb der Öffnungszeiten von Arztpraxen ins Krankenhaus – auf eigene Initiative, ohne Überweisung oder Rettungseinsatz. Unter den 18- bis 29-Jährigen hätte alternativ sogar fast jeder Zweite einen Haus- oder Facharzt kontaktieren können. Als Grund gaben mehr als 40 Prozent der Notaufnahme-Nutzer an, dass sie sich im Krankenhaus medizinisch besser versorgt fühlen als in der Arztpraxis. Ein Viertel der Befragten wurde nach eigener Aussage vom Haus- oder Facharzt an die Notaufnahme verwiesen. Ebenfalls knapp ein Viertel führte als Grund an, dass Patienten dort ohne einen Termin Hilfe erhalten. 13 Prozent sagten, dass sie so kurzfristig keinen Termin in der Arztpraxis bekommen und deshalb die Notaufnahme aufgesucht hätten. Nur zwölf Prozent gaben an, dass ihre Beschwerden in der Arztpraxis nicht behandelt werden (etwa Berufsunfälle, schwere Unfälle, Fälle für Notoperationen).</p> <p>„Bei gesundheitlichen Beschwerden will natürlich jeder rasche und umfassende medizinische Hilfe erhalten. Diese gibt es aber an Werktagen tagsüber nicht nur in der Notaufnahme, sondern auch in Arztpraxen“, erläutert Daniela Preußner von der KKH. „Nur bei gravierenden und lebensbedrohlichen Beschwerden ist die Notaufnahme eines Krankenhauses tagsüber die richtige Adresse.“</p> <p>Geht es darum, außerhalb der Öffnungszeiten von Arztpraxen bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden medizinische Hilfe zu erhalten, würde etwa je ein Drittel aller Befragten den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen oder in die Notaufnahme gehen. Rund jeder Fünfte würde eine ambulante Notfallpraxis aufsuchen. Unter denjenigen, die die Notaufnahme bevorzugen, kennen immerhin fast 40 Prozent den ärztlichen Bereitschaftsdienst, würden aber dennoch zuerst ins Krankenhaus gehen, als dort anzurufen. Acht Prozent würden den Rettungsdienst unter der Nummer 112 alarmieren. „Natürlich ist es für Laien schwer einzuschätzen, ob es sich um einen Notfall handelt oder nicht“, sagt Daniela Preußner. „Mögliche Gefahren hängen darüber hinaus mit dem Gesundheitszustand jedes einzelnen, also mit eventuellen Vorerkrankungen, zusammen.“ In lebensbedrohlichen Fällen wie bei Verdacht auf einen Schlaganfall, bei Blutungen oder Atemnot sollten Patienten auf jeden Fall den Rettungsdienst 112 rufen oder sich ins Krankenhaus bringen lassen. „Wer die Notaufnahme aber mit Bagatellbeschwerden aufsucht und so die Wartezeit auf einen Arzttermin umgehen will, erschwert die Versorgung echter Notfälle erheblich“, betont Preußner.</p> <p>Das Bewusstsein, dass Schnupfen und aufgeschürfte Knie keine Notfälle sind, scheint auch bei nahezu allen von Forsa Befragten vorhanden zu sein: Obwohl für einen Großteil die Notaufnahme die erste Wahl ist, betonte dennoch die deutliche Mehrheit, dass sie das Krankenhaus nur mit größeren (83 %) oder schweren Beschwerden (87 %) aufsuchen würde – etwa bei Verdacht auf einen Knochenbruch, eine Vergiftung, Blinddarmentzündung oder einen  Herzinfarkt. Nur zwei Prozent sagten, dass sie auch mit leichten Beschwerden wie einer Erkältung oder Verstauchung in die Notaufnahme gehen würden. „In vielen Fällen reicht es aus, den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu kontaktieren“, sagt Preußner. Dieser Service ist auch der großen Mehrheit aller Befragten bekannt – nämlich 78 Prozent. Allerdings konnten nur 15 Prozent die Nummer 116 117 korrekt angeben. „Anrufer erfahren vom ärztlichen Bereitschaftsdienst etwa, in welche Praxen sie außerhalb der regulären Öffnungszeiten gehen können“, erläutert Preußner.</p> <p><b>112 bzw. Notaufnahme:</b> Bei Lebensgefahr, sehr starken Schmerzen, Herzbeschwerden sowie schweren Verletzungen und Atemnot. „Hinter Brustschmerzen kann auch mal ein kleiner Infekt stecken, aber möglicherweise auch ein Herzinfarkt oder eine Lungenembolie&quot;, betont Daniela Preußner. Auch bei sehr starken bis unerträglichen Bauchschmerzen sind ein Besuch im Krankenhaus oder ein Anruf beim Rettungsdienst unter 112 angezeigt, denn möglicherweise handelt es sich um eine Blinddarmentzündung, einen Darm- oder Magendurchbruch. „Auch bei Taubheitsgefühlen sollten Patienten lieber auf Nummer sicher gehen“, sagt Preußner.</p> <p><b>116 117 bzw. Notfallpraxis:</b> Bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden, wenn die Praxen geschlossen sind und die Behandlung nicht bis zum nächsten Tag oder bis nach dem Wochenende warten kann, etwa bei anhaltendem Brechdurchfall, hohem Fieber oder starken Bauchschmerzen. Das Personal des ärztlichen Bereitschaftsdienstes berät die Anrufer und vermittelt die nächstgelegene ambulante Notfall- bzw. Bereitschaftspraxis. Wenn Patienten diese aus gesundheitlichen Gründen nicht aufsuchen können, kommt ein Arzt nach Hause. Gegebenenfalls werden die Anrufer auch telefonisch mit einem diensthabenden Arzt verbunden. Der ärztliche Bereitschaftsdienst wird in einigen Regionen auch als Notfalldienst oder Notdienst bezeichnet. „Er ist jedoch nicht zu verwechseln mit dem Rettungsdienst, der bei lebensbedrohlichen Beschwerden unter 112 gerufen wird.</p> <p>Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat 1003 Personen zwischen 18- und 70 Jahren Anfang 2019 repräsentativ befragt.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Grafiken zu den Umfrageergebnissen sowie Fotos zum Thema Notaufnahme finden Sie unten sowie im Downloadbereich unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/im-krankenhaus" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/im-krankenhaus</a>. Audiomaterial für Radiosender gibt es unter<a href="http://www.pointoflistening.de/beitrag/ohne-not-in-die-notaufnahme" class="external">www.pointoflistening.de/beitrag/ohne-not-in-die-notaufnahme</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH-Umfrage: 38 Prozent würden das Krankenhaus trotz geöffneter Arztpraxen wählenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/ohne-not-in-die-notaufnahme-2019-03-11T09:53:53.254Z2019-03-11T09:53:53.254ZErkrankungen durch Zecken nehmen zunoemail@noemail.orghv16 <p>Neue Risikogebiete, mehr Krankheitsfälle, exotische Arten: Gesundheitsämter und Forschungsinstitute schlagen derzeit Alarm, wenn es um Zecken geht. Die Zahl der Infektionen durch die Spinnentiere ist im vergangenen Jahr stark angestiegen. Das zeigt auch eine Auswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse: Demnach erkrankten im ersten Halbjahr 2018 bundesweit rund 7.000 Versicherte nach einem Zeckenstich an Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Das entspricht bereits rund zwei Drittel der Fälle vom gesamten Jahr 2017 (da lag die Zahl bei insgesamt rund 11.000). Im ersten Halbjahr 2018 kamen damit vier Krankheitsfälle auf 1.000 Versicherte, in Sachsen sogar acht. „Wenn alle Zahlen ausgewertet sind, rechnen wir 2018 mit deutlich mehr Infektionen durch Zecken als im Jahr zuvor“, sagt Sven Seißelberg, Apotheker bei der KKH. Ein Grund für den starken Anstieg war das Wetter. Der Winter 2017/2018 war mild und das Frühjahr sehr warm, sodass sich die Spinnentiere rasant vermehren konnten.</p> <p>Auch jetzt steigt bei vielerorts frühlingshaften Temperaturen wieder die Gefahr, durch einen Zeckenstich an FSME oder Borreliose zu erkranken. Gegen eine FSME, die durch einen Virus übertragen wird und zu einer Hirnhautentzündung führen kann, bietet eine gut verträgliche Impfung den einzigen Schutz. Im ersten Halbjahr 2018 hatten sich bundesweit 45.400 KKH-Versicherte impfen lassen, also 2,6 Prozent. „Die Quote ist aber noch zu niedrig“, erläutert Sven Seißelberg. Das zeigt auch die Zahl der FSME-Infektionen: Im ersten Halbjahr 2018 diagnostizierten Ärzte bei rund 150 KKH-Versicherten eine FSME. Das entspricht bereits drei Viertel der Fälle vom gesamten Jahr 2017.</p> <p>Ein großer Anteil der Erkrankungen kann laut Seißelberg durch eine Steigerung der Impfquoten insbesondere in den Risikogebieten verhindert werden. Dazu zählen vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen und das südöstliche Thüringen. Es gibt aber auch neu ausgewiesene Gebiete, etwa im niedersächsischen Emsland. In der Regel sind drei Impfungen notwendig, um den vollen Schutz zu erreichen. Dieser hält dann mindestens drei Jahre an. „Eine Impfung ist das ganze Jahr über möglich, aber vor dem Saisonstart am sinnvollsten“, erläutert Seißelberg.</p> <p>Gegen Borreliose gibt es dagegen keinen Impfstoff. Zur Vorbeugung helfen nur lange Kleidung und Zeckenschutzmittel. „Wer dennoch von einer Zecke gestochen wird und einige Tage bis Wochen danach rund um die Einstichstelle eine ringförmige Rötung beobachtet, sich außerdem abgeschlagen fühlt, Fieber und Kopfschmerzen bekommt, sollte einen Arzt aufsuchen“, rät Seißelberg. Da Borreliose durch Bakterien übertragen wird, lässt sie sich vor allem im Frühstadium gut antibiotisch behandeln.</p> <p>Angst vor exotischen Arten wie der Hyalomma-Zecke müsse man hierzulande dagegen aktuell nicht haben, sagt Seißelberg. Der Parasit, der dreimal so groß ist wie hiesige Zecken, wurde in Deutschland bislang nur vereinzelt nachgewiesen. In ihrer Heimat Afrika, Asien und Südeuropa gilt die Zecke als Überträgerin gefährlicher Erreger. Mit Blick auf den Klimawandel könnte sich der Exot künftig auch in Deutschland niederlassen.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen: </b>Bundesländerspezifische Meldungen zum Thema Zecken erhalten Sie auf Anfrage an presse@kkh.de.</p> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i style="font-size: 9.6px;font-family: inherit;font-weight: inherit;"> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small> KKH registriert rund 7.000 Borreliose- und FSME-Infektionen im ersten Halbjahr 2018https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/erkrankungen-durch-zecken-nehmen-zu2019-03-07T09:07:52.181Z2019-03-07T09:07:52.181ZFasten beginnt im Kopfnoemail@noemail.orghv16 <p>Aschermittwoch beginnt traditionell die Fastenzeit. Für viele fällt damit der Startschuss für eine Fastenkur. Sie verzichten eine Zeit lang auf bestimmte Speisen, Getränke und Genussmittel, um den Körper zu regenerieren und bewusst zu leben. Gleich ob Heil-, Intervallfasten oder Fasten mit Säften: „Der entscheidende Schlüssel für erfolgreiches Fasten ist, dass man es wirklich will und sich darauf einlässt“, sagt Dr. Anja Luci, Ernährungsexpertin der KKH Kaufmännische Krankenkasse. </p> <p><b>Frau Dr. Luci, was passiert während des Fastens im Körper?</b></p> <p>Der Körper fährt bei starker Nahrungsumstellung wie beim Heilfasten von 100 auf null runter. Das kann anfangs als sehr zehrend und anstrengend erlebt werden. Grund dafür ist, dass sich der Energiekreislauf ändert. Der Körper wird gezwungen, benötigte Glukose selbst zu produzieren. Erst bedient er sich der Proteinspeicher in der Muskulatur, dann baut er Fett ab. So verliert man an Gewicht. Auch das Hungergefühl lässt nach. An seine Stelle tritt ein Hochgefühl, da das Gehirn mehr Serotonin produziert, das gute Laune macht.</p> <p><b>Kann ich von heute auf morgen mit dem Fasten loslegen?</b></p> <p>Bei einigen Fastenarten wie dem klassischen Heilfasten oder dem Saftfasten ist das keine gute Idee. Hierfür sollte der Körper unbedingt auf den Nahrungsentzug vorbereitet werden. Für die sogenannten Entlastungstage empfehle ich wenig Fleisch, Fett und Salz und möglichst keinen Zucker, kein Weißmehl, Koffein und Nikotin. Stattdessen Leichtverdauliches auf den Speiseplan setzen wie gedünstetes Gemüse, Reis und Obst. Während der Fastenkur gibt es dann nur Flüssiges – maximal 500 Kalorien pro Tag in Form von Wasser, Kräutertees, Obst- und Gemüsesäften sowie Brühe.</p> <p><b>Viele fasten, um dauerhaft ein paar Kilo abzunehmen. Ist das erfolgsversprechend?</b></p> <p>Auch hier kommt es auf die Methode an. Beim Heil- oder Saftfasten können ein paar Pfunde purzeln. Die sind jedoch meist schnell wieder auf den Hüften. Nachhaltig Gewicht zu verlieren, klappt am besten mit einer konsequenten Ernährungsumstellung. Das Intervallfasten kann dafür ein guter Einstieg sein.</p> <p><b>Beim Intervallfasten muss man weder auf sein Lieblingsgericht noch auf Süßes verzichten. Eine empfehlenswerte Fastenart, Frau Luci?</b></p> <p>Der wesentliche Vorteil des Intervallfastens gegenüber anderen Methoden, die sich über maximal zehn Tage erstrecken, ist: Es lässt sich unkompliziert und langfristig in den Alltag integrieren. Dabei darf man in einem bestimmten Zeitfenster wie gewohnt essen, danach folgt eine längere Essenspause, in der unser Körper Fett abbaut. Am beliebtesten ist die 16:8-Methode, bei der man wechselweise acht Stunden isst und 16 Stunden pausiert. Wer zum Beispiel um sieben Uhr frühstückt, muss sich ab 15 Uhr enthalten und aufs Abendbrot verzichten. Wichtig ist, während des verkürzten Mahlzeitenfensters nicht öfter oder größere Mengen zu essen.</p> <p><b>Wie schafft man es, Versuchungen zu widerstehen und durchzuhalten?</b></p> <p>Fasten muss man wirklich wollen. Hilfreich ist es, gemeinsam zu fasten, dann auch reichlich Wasser und ungesüßten Tee zu trinken, wenn einen der Hunger überkommt, zu zuckerfreien Kaugummis zu greifen und sich zu bewegen. Das lenkt ab und ist obendrein gesund.</p> <p><b>Welche positiven Effekte hat Fasten für unseren Körper?</b></p> <p>Fasten tut Körper und Geist nachweislich gut. Der Blutdruck sinkt, der Blutzuckerspiegel stabilisiert sich, Cholesterin- und Entzündungswerte verbessern sich, Rheumabeschwerden werden gelindert, das Gewicht geht runter und die Stimmung rauf. Fasten lehrt darüber hinaus, andere Prioritäten zu setzen und mit weniger zufrieden zu sein.</p> <p><b>Kann und sollte jeder fasten?</b></p> <p>Das strenge Heilfasten sollte immer ärztlich begleitet werden. Kindern, Untergewichtigen, Kranken, Schwangeren und Stillenden rate ich generell vom Fasten ab. </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> <p> </p> <p> </p> <p> </p> KKH-Ernährungsexpertin: Regelmäßiges Fasten tut Körper und Geist gut https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/fasten-beginnt-im-kopf2019-03-05T11:03:11.920Z2019-03-05T11:03:11.920ZImmer mehr Patienten erhalten Antidepressiva noemail@noemail.orghv16 <p>Immer mehr Menschen in Deutschland werden Antidepressiva ärztlich verordnet. So stieg die Zahl der Patienten zwischen 2008 und 2018 um 26 Prozent. Das zeigen aktuelle Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Im Ländervergleich zeigt Sachsen-Anhalt mit 43 Prozent die höchste Steigerungsrate, gefolgt von Brandenburg mit 38 Prozent; am geringsten nahm die Zahl Betroffener in Hamburg (16 Prozent) und Schleswig-Holstein (18 Prozent) zu.</p> <p>Auffallend: Zwei von drei Patienten, denen ein Medikament gegen Depressionen verschrieben wurde, sind weiblich. Doch während die Zahl der Frauen im Erhebungszeitraum bundesweit um gut ein Viertel stieg (26 Prozent), ist die Zunahme bei männlichen Betroffenen mit mehr als einem Drittel deutlich höher (36 Prozent).</p> <p>Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter einer depressiven Erkrankung. Laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat sich wegen der Arbeitnehmer, die aufgrund seelischer Erkrankungen am Arbeitsplatz ausfielen, die Zahl der Krankheitstage in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt, stieg 2017 bundesweit auf insgesamt 107 Millionen AU-Tage an. Es verwundert daher kaum, dass immer mehr Medikamente gegen Depressionen verschrieben und eingenommen werden. „Gerade bei schweren Verlaufsformen sind Antidepressiva oft unersetzlich, lindern Symptome wie Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und hellen die Stimmung auf“, erläutert Apotheker Sven Seißelberg von der KKH. Allein können sie eine Depression jedoch nicht heilen. Vielmehr bedarf es der Kombination mit einer Psychotherapie. </p> <p>Oftmals werden Medikamente gegen Depressionen jedoch zu schnell und ohne eindeutige Diagnose verschrieben. Bei leichten bis mittleren Depressionen sind sie nicht immer das Mittel der Wahl. „Vor allem Kinder und Jugendliche sollten Antidepressiva nur in Ausnahmefällen erhalten“, appelliert Sven Seißelberg. Denn die Nebenwirkungen können stark sein, reichen von Müdigkeit über Gewichtszunahme, Verstopfung, Schlafstörungen und sexuelle Funktionsstörungen bis hin zu Herzrhythmusstörungen.</p> <p>Wem ein Antidepressivum verordnet wurde, der sollte genau beobachten, ob es ihm spürbar besser geht. „Halten die Beschwerden auch nach mehrwöchiger Einnahme an oder treten starke Nebenwirkungen auf, sprechen Sie Ihren Arzt an“, rät Apotheker Seißelberg. „Eventuell ist die Dosis zu ändern, ein Präparat mit anderen Wirkstoffen geeigneter oder das Medikament abzusetzen.“ </p> <p><b>Wissenswert:</b></p> <ul> <li>Geduld haben: Antidepressiva wirken meist erst nach einigen Wochen.</li> <li>Medikamente gegen Depressionen wie empfohlen regelmäßig einnehmen. Wurde eine Einnahme einmal vergessen, diese ausfallen lassen und normal fortfahren.</li> <li>Ein Antidepressivum nie abrupt und ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt absetzen. Soll die Arznei abgesetzt werden, lässt man sie „ausschleichen“, das heißt, die Dosis wird langsam reduziert. Ansonsten droht ein Rückfall.</li> <li>Auf Alkohol verzichten, denn der kann die Wirkung von Antidepressiva verhindern!</li> <li>Antidepressiva werden von Ärzten auch bei Angst-, Zwangs-, Schlaf-, Essstörungen und gegen chronische Schmerzen verordnet.</li> </ul> <p> </p> <p><b>Hinweise für die Redaktionen:</b> Eine Tabelle mit der Auswertung nach Bundesländern finden Sie unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/grafiken" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/grafiken</a>, Stichwort &quot;Antidepressiva&quot;. Bundesländerspezifische Meldungen zum Thema erhalten Sie auf Anfrage an presse@kkh.de. Passende Fotos zum Thema können heruntergeladen werden unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen</a>, Stichwort ‚Psychische Erkrankungen‘ sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/apotheke-arzneimittel" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/apotheke-arzneimittel</a>, Stichwort ‚Arzneimittel‘.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH: Zwei von drei Patienten sind weiblichhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/immer-mehr-patienten-erhalten-antidepressiva-2019-03-07T09:57:59.321Z2019-03-07T09:57:59.321ZFrühlingssonne für die Gesundheit nutzennoemail@noemail.orghv16 <p>Das Wetter-Hoch „Frauke“ beschert Deutschland seit dem Wochenende erneut viele Sonnenstunden und milde Temperaturen. Welche positiven und negativen Auswirkungen der frühe Frühling für die Gesundheit hat, erläutern Gesundheitsexperten der KKH Kaufmännische Krankenkasse.</p> <p><b>Sonnenlicht verbreitet gute Laune</b></p> <p>„Tanken Sie so viel Sonnenlicht wie möglich, denn es kurbelt die Produktion des stimmungsaufhellenden Hormons Serotonin an. Das macht gute Laune und beugt depressiven Verstimmungen vor“, sagt <b>Jana Acker, Expertin für betriebliches Gesundheitsmanagement bei der KKH. </b>Ihr Rat: „Lassen Sie frische Luft ins Büro und verbringen Sie die Mittagspause draußen! In der Natur zu sein, entspannt, baut Stress ab und ist einfach Balsam für die Seele. Frühjahrsmüdigkeit hat damit keine Chance“, so die Präventionsmanagerin. Außerdem bildet der Körper mit Hilfe der UV-Strahlen Vitamin D, das wichtig für Muskel- und Knochenaufbau ist.</p> <p><b>Aktivität lässt Pfunde purzeln</b></p> <p>„Rauf aufs Fahrrad, rein in den Garten oder einfach die Laufschuhe geschnürt – wer den Körper bei dem frühlingshaften Wetter mobilisiert, stärkt Herz, Kreislauf und das Immunsystem“, sagt <b>Ralf Haag, Sportwissenschaftler bei der KKH</b>. Weiterer Effekt: „Die Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an und lässt überflüssige Pfunde purzeln.“ Dies funktioniert natürlich am besten, wenn die sportliche Aktivität ganzjährig in den Alltag integriert wird. „Deshalb Achtung: Überschätzen Sie sich nicht! Powern Sie sich nicht aus, sondern steigern Sie die Trainingseinheiten moderat“, rät der Sportexperte.</p> <p><b>Eisgenuss ohne Reue</b></p> <p>Ob als Eis am Stiel, im Becher in der Eisdiele oder in der Waffel für den Stadtbummel unterwegs: Das erste Eis des Jahres schmeckt köstlich. „Figurbewusste Eisgenießer sollten kalorienarme Fruchtsorten wie Zitrone oder Mango bevorzugen und auf Sahne, zerkleinerte Naschereien als Garnitur und zusätzliche Soßen verzichten. Denn sonst wird der Eisgenuss schnell zu einer echten Kalorienbombe“, weiß <b>Dr. Anja Luci, ernährungswissenschaftliche Beraterin bei der KKH</b>. Ihr Tipp: „Probieren Sie doch mal gefrosteten Joghurt. Dieser ist nur leicht gesüßt und enthält außerdem probiotische Kulturen, die gut für die Verdauung sind.“</p> <p><b>Pollen-Alarm für Allergiker</b></p> <p>„Mit den steigenden Temperaturen nimmt der Gehalt an Pollen in der Luft zu. Damit beginnt für Millionen Allergiker die alljährliche Leidenszeit“, sagt <b>Sven Seißelberg, Apotheker bei der KKH</b>. Ausgelöst wird die Allergie durch den Blütenstaub von Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Getreide und Kräutern, aktuell von Hasel und Erle, bald dann von Birke und Esche, Weide oder auch Pappel. Während der Heuschnupfenzeit wird die Einnahme sogenannter Antihistaminika empfohlen. „Sie blockieren die Freisetzung des Histamins und verringern so die Beschwerden wie juckende Augen oder Niesreiz. Den Wirkstoff gibt es in Form von Tabletten, Tropfen, Spray oder Saft. Neuere Präparate machen zudem nicht mehr so müde wie noch vor einigen Jahren“, erklärt der Apotheker.<b></b></p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Fotos zu den Themen Bewegung und Ernährung sowie zu unseren Experten finden Sie unten und in unserem Download-Bereich unter <a href="https://www.kkh.de/presse/downloads" class="external">Downloads | KKH Kaufmännische Krankenkasse</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.  </small></p> Tipps von KKH-Experten zum frühen Saisonstart im Februarhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/fruehlingssonne-fuer-die-gesundheit-nutzen2019-02-25T12:41:24.048Z2019-02-25T12:41:24.048ZGute Nacht? Davon können viele nur träumen!noemail@noemail.orgstephan <p>Übermüdet durch den Alltag? Das trifft vor allem auf immer mehr junge Erwachsene zu. Laut einer bundesweiten Datenerhebung der KKH Kaufmännische Krankenkasse schlafen vor allem die 19- bis 29-Jährigen zunehmend schlechter: Deren Anteil mit ärztlich diagnostizierten, nicht organisch bedingten Schlafstörungen hat sich von 2007 auf 2017 fast verdoppelt (plus 89 Prozent). So hoch war der Anstieg in keiner anderen Altersgruppe. Insgesamt wurden 2017 bei rund 120.000 KKH-Versicherten jeden Alters Schlafstörungen diagnostiziert.</p> <p>„Die Dunkelziffer dürfte aber noch viel höher sein, denn nicht jeder geht bei Schlafmangel zum Arzt“, erläutert Thomas Seidel vom KKH-Serviceteam in Krefeld. Der große Anstieg ist ein Warnsignal, denn Schlafstörungen können Begleiterscheinungen diverser Leiden sein und erhöhen unter anderem das Risiko, an Depressionen und Angststörungen zu erkranken. Und auch da verzeichnet die KKH bei den 19- bis 29-Jährigen einen deutlichen Anstieg. Rund 18.000 junge Erwachsene waren 2017 von Depressionen betroffen, das sind 45 Prozent mehr als noch 2007. Unter Angststörungen litten rund 9.000 Versicherte dieser Altersgruppe – gut ein Viertel mehr als noch 2007. „Leider spielt das Thema Schlaf in der Gesellschaft bislang eher eine untergeordnete Rolle“, sagt Seidel. „Dabei ist eine erholsame Nachtruhe die Grundvoraussetzung für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.“</p> <p>Auszubildende, Studenten und viele Berufstätige sind heutzutage vor allem psychisch hoch beansprucht. Gerade Berufsanfänger stehen häufig unter Erfolgsdruck. Viele kümmern sich noch nach Feierabend um berufliche Angelegenheiten, lesen dienstliche Emails oder planen den nächsten Arbeitstag. Gerade die Jüngeren chatten, posten und liken darüber hinaus häufig noch bis tief in die Nacht hinein. Thomas Seidel rät deshalb dringend zu einem Gegenpol zu Büroarbeit und Medienkonsum. „Wer vor allem psychisch im Job gefordert ist, sollte sich zum Ausgleich unbedingt bewegen und den Feierabend nicht auch noch vor dem Computer verbringen.“ Seidel rät außerdem dazu, mindestens eine halbe Stunde vor dem Schlafen offline zu gehen. Denn das blaue Licht von mobilen Geräten stört die Ausschüttung des für einen geregelten Tag-Nacht-Rhythmus wichtigen Schlafhormons Melatonin.</p> <p><b style="font-family: inherit;font-style: inherit;">Weitere Tipps für eine gute Nachtruhe:</b></p> <ul> <li>Regelmäßige Schlafzeiten: Im Idealfall jeden Tag (auch am Wochenende) zur gleichen Zeit aufstehen. Abends ins Bett gehen, wenn man sich müde und schläfrig fühlt.</li> <li>Ein persönliches Abendritual einführen, z. B. ein entspannendes Bad oder eine CD mit Naturgeräuschen wie Meeresrauschen. Das kann helfen, Körper und Geist auf die Nachtruhe einzustimmen und problematische Gedanken loszulassen.</li> <li>Vor dem Schlafengehen keine Konfliktgespräche führen.</li> <li>Abends besser leichte Kost genießen und keine koffeinhaltigen Getränke zu sich nehmen. Auch zu viel Alkohol und Nikotin rauben den Schlaf!</li> <li>Stress abbauen, d. h. auf ausreichend Ruhezeiten achten, Verzichtbares von der To-Do-Liste streichen und auch mal Nein sagen. Yoga oder Autogenes Training können außerdem helfen, bewusst zu entspannen.</li> <li>Wer nachts aufwacht und grübelt, sollte seine Gedanken aufschreiben und somit erst einmal ablegen. Wer trotzdem hellwach bleibt, sollte aufstehen und sich mit etwas Ruhigem beschäftigen, bis die Müdigkeit wieder einsetzt: einen Tee kochen, lesen.</li> <li>Schlafmittel sind immer die letzte Wahl! Wenn Schlafstörungen über einen längeren Zeitraum andauern oder immer wieder auftreten, sollte ein Arzt um Rat gefragt werden.</li> </ul> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH: Anteil der 19- bis 29-Jährigen mit Schlafstörungen hat sich fast verdoppelthttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/gute-nacht-davon-koennen-viele-nur-traeumen-2019-02-25T08:21:11.132Z2019-02-25T08:21:11.132ZKKH: Vorsicht, Zuckerfalle!noemail@noemail.orghv16 <p>Viele Erwachsene, aber auch Kinder essen deutlich mehr Zucker, als sie denken. Das belegt eine Studie der Universität Mannheim und des Max-Planck-Institutes. So schätzten 74 Prozent der teilnehmenden Eltern den Zuckeranteil von Nahrungsmitteln falsch ein, meistens zu niedrig. Teils lagen sie sogar erheblich daneben, insbesondere bei Orangensaft und Fruchtjoghurt, also Lebensmitteln, die als gesund gelten. Diese Fehleinschätzungen können sich unmittelbar auf die Gesundheit der Kinder auswirken. Dr. Anja Luci, ernährungswissenschaftliche Beraterin der KKH Kaufmännische Krankenkasse, erklärt deshalb, wo sich der Süßmacher überall verstecken kann.</p> <p><b>Frau Dr. Luci, warum unterschätzen so viele Menschen den Zuckergehalt in Lebensmitteln?<br /> </b>Das hat verschiedene Ursachen, ein gewichtiger Grund ist sicherlich das Versteckspiel der Industrie. Zwar sind die Hersteller seit 2016 verpflichtet, den Gesamtzuckergehalt ihrer Produkte pro 100 Gramm auszuweisen. Auf der Zutatenliste sind die einzelnen Zuckerarten und -synonyme allerdings häufig einzeln aufgeführt. Und die muss man erst einmal alle kennen. Die Hersteller erwecken so den Anschein, es handele sich jeweils nur um geringe Mengen. Darüber hinaus werden die Portionsgrößen mit den Kalorienangaben fast immer zu gering definiert. Wer isst schon zwei Kekse und legt dann die Tüte zur Seite?</p> <p><b>Dass Kekse weder gesund noch figurfreundlich sind, ist den meisten vermutlich bekannt. Welche Lebensmittel sind denn überraschende Zuckerfallen?<br /> </b>Vor allem der Zuckergehalt in vermeintlich gesunden Lebensmitteln ist deutlich höher, als viele annehmen. Das betrifft Säfte ebenso wie Milchprodukte oder Cerealien. Zum Beispiel enthält ein Glas Organgensaft genauso viel Zucker wie ein Glas Cola – sieben Stücke Würfelzucker. Eine echte Zuckerbombe ist Trockenobst mit einem Anteil von 50 bis 70 Prozent Fruchtzucker. Auch Cornflakes und Müslis haben es in sich. Gleiches gilt für Ketchup, Nudel- und Grillsaucen und Dressings. Bereits mit einem Esslöffel nimmt man ungefähr drei Stücke Zucker zu sich.</p> <p><b>Und wie sieht es mit Produkten aus, die mit Aussagen beworben werden wie „enthält weniger Zucker“?<br /> </b>Light-Produkte sind generell mit Vorsicht zu genießen. Denn weniger Zucker bedeutet meistens mehr Fett, um den geringer dosierten Geschmacksträger auszugleichen. Umgekehrt ist das übrigens ebenfalls üblich. Manchmal werden auch Fruchtsaftkonzentrate eingesetzt, die den Zuckergehalt hochtreiben, aber nicht als Zucker ausgewiesen werden müssen.</p> <p><b>Angesichts der alarmierenden Nachricht, dass immer mehr Kinder übergewichtig sind: Wie kann man Mädchen und Jungen einen gesunden Umgang mit Zucker beibringen?<br /> </b>Verbote sind fast immer kontraproduktiv. Eltern sollten besser mit gutem Beispiel vorangehen, das beginnt schon beim Einkaufen: den Versprechungen und Verlockungen der Werbung widerstehen und die Zutatenliste auf Lebensmittelverpackungen genau lesen, versteckte Zuckerquellen erkennen lernen. Optimal wäre natürlich, Fertigprodukte komplett zu meiden und frisch zu kochen, am besten zusammen mit den Kindern. Eine prima Alternative für Pudding oder gezuckerten Fruchtjoghurt ist zum Beispiel Naturjoghurt mit frischen oder tiefgekühlten Früchten, die sich die Kinder selbst aussuchen dürfen. Generell sollte man versuchen, die Ernährung so umzustellen, dass Süßigkeiten und stark Gezuckertes etwas Besonders sind, zum Beispiel ein Highlight am Wochenende.</p> <p><b>Die Lebensmittelindustrie ist schuld an der Misere, sagen Ärzteverbände und fordern eine Zuckersteuer – die Regierung lehnt das ab und will ein ganzheitliches Konzept auf den Weg bringen. Welche Maßnahmen halten Sie für geeignet, um den Zuckerkonsum nachhaltig zu reduzieren?<br /> </b>Am wichtigsten sind Aufklärung und Prävention. Sich mit Ernährung zu beschäftigen, sollte schon in der Kita beginnen und sich in Grund- und weiterführenden Schulen konsequent fortsetzen. So erreicht man sowohl Kinder als auch Eltern. Gleichzeitig sollten Snack- und Softdrink-Automaten von Schulhöfen verschwinden, das Angebot an Schulkiosken und in Mensen gesünder werden. Bei Bedarf könnten Ernährungsberater Unterstützung bieten. Genauso essenziell ist Transparenz: Verarbeitete Lebensmittel besser und einfacher zu kennzeichnen, zum Beispiel mit einer Nährwert-Ampel, würde für deutlich mehr Durchblick sorgen. Rot, gelb oder grün – und schon ist auf Anhieb klar, wie gesund oder ungesund ein Produkt ist.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Passende Fotos zum Thema Zucker finden Sie unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> Viele Menschen unterschätzen den Zuckergehalt von Lebensmittelnhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/kkh-vorsicht-zuckerfalle2019-02-19T16:42:54.957Z2019-02-19T16:42:54.957ZSmartphone-Zoff kann krank machen noemail@noemail.orghv16 <p>Ob jung oder älter: Ein Leben ohne Smartphone und Computer ist für viele heute unvorstellbar. Doch in vier von fünf Familien löst die Mediennutzung Streit zwischen Eltern und Kindern aus. Konfliktauslöser Nummer 1: die Nutzungsdauer. 70 Prozent der Mütter und Väter ist sie deutlich zu hoch, wie eine repräsentative Umfrage der KKH Kaufmännische Krankenkasse unter 1.005 Eltern zeigt. Knapp die Hälfte der Befragten befürchtet, dass der Nachwuchs wegen des Smartphones oder PCs die Schulaufgaben vernachlässigt. Und in jeder vierten Familie gibt es Zoff wegen der Art der Mediennutzung, beispielsweise wenn während gemeinsamer Mahlzeiten gesurft oder gespielt wird.</p> <p>Ohne Zweifel bergen Medien Konfliktpotential, weil Eltern Angst vor Risiken durch zu häufige oder zu einseitige Nutzung haben. Dennoch sollten Eltern und Kinder versuchen, Zoff darüber zu vermeiden, denn der kann krank machen. „Ständiges Streiten ist eine emotionale Belastung für jede Familie und hilft nicht dabei, eine sinnvolle Lösung zu finden“, sagt Psychologin Franziska Klemm von der KKH.</p> <p>Dabei beinträchtigen zwischenmenschliche Konflikte nicht nur das seelische Wohlbefinden, sondern auch die körperliche Gesundheit. So fanden US-Forscher der Carnegie Mellon University heraus, dass durch Streit langfristig der Blutdruck steigen kann  eine der Hauptursachen für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Frauen sind besonders betroffen.</p> <p>Natürlich sind Konflikte nicht immer vermeidbar. Damit die Nutzung von Medien nicht in ein Dauerstreitthema ausufert, gibt es hilfreiche Lösungsstrategien. „Setzen Sie sich mit Ihrem Kind an einen Tisch und besprechen Sie offen Ihre Wünsche und Befürchtungen. Haben Sie dabei ein offenes Ohr für Ihr Kind und suchen Sie gemeinsam nach einer Lösung, die für beide Seiten akzeptabel ist“, rät die Expertin. Kommen Sie nicht auf einen Nenner, kann es auch hilfreich sein, die Perspektive zu wechseln und sich in den anderen hineinzuversetzen. Damit es rund um die Mediennutzung keinen Streit gibt, empfiehlt Psychologin Klemm ferner, in der Familie Regeln aufzustellen. „Vereinbaren Sie für alle klar verständlich, welche Medien und Medieninhalte wann wie lange genutzt werden dürfen und welche Konsequenzen bei Nichteinhaltung folgen. Am besten halten Sie das in einem Medienvertrag fest.“ Das fördert einen bewussten, verantwortungsvollen Umgang des Nachwuchses mit Smartphone und Co. und stärkt die Medienkompetenz.                                                                                                   </p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Weitere Informationen und Tipps enthält der KKH-Gesundheitsreport „Kinder und Smartphones – Wer hat wen im Griff?“ unter <u><a href="http://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/generation-online-smartphones-co-im-griff" class="external">www.kkh.de/presse/pressemeldungen/generation-online-smartphones-co-im-griff</a></u>. Fotos zum Thema sind weiter unten zu finden oder unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/eltern-und-kind" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/eltern-und-kind</a>, Stichwort ‚Kinder und Medien‘.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH: Nutzungsdauer ist Konfliktauslöser Nummer 1 in Familienhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/smartphone-zoff-kann-krank-machen-2019-02-14T07:30:53.770Z2019-02-14T07:30:53.770ZGeneration 75 plus am häufigsten im Wartezimmernoemail@noemail.orghv16 <p>Mit zunehmendem Alter steigt auch die Zahl der Arztbesuche deutlich an. Das zeigt eine bundesweite Analyse der ambulant-ärztlichen Versorgung von Versicherten der KKH Kaufmännische Krankenkasse für das Jahr 2017. Demnach kontaktierten die 75- bis 84-jährigen am häufigsten einen Arzt – egal ob Allgemeinmediziner oder Facharzt: Sowohl die Frauen als auch die Männer dieser Altersgruppe nahmen rund 14-mal ambulante medizinische Hilfe in Anspruch. Ähnlich sah es bereits fünf Jahre zuvor aus.</p> <p>„Die Anzahl der Arztbesuche hängt stark mit dem Gesundheitszustand zusammen. Mit zunehmendem Lebensalter steigt etwa die Häufigkeit chronischer Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Osteoporose. Das ist ein Grund, warum ältere Menschen deutlich häufiger zum Arzt gehen als jüngere“, erläutert Oliver Schmidt vom KKH-Serviceteam Kassel. „Außerdem liegt die Vermutung nahe, dass Senioren, die sich dauerhaft einsam fühlen, häufiger im Wartezimmer sitzen.“</p> <p>Betrachtet man dagegen die jüngeren Versicherten, gehen diese deutlich seltener zum Arzt. Außerdem gibt es – anders als bei den Senioren – große Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Am seltensten kontaktierten laut KKH-Analyse Männer zwischen 20 und 29 Jahre einen Mediziner: im Jahr 2017 rund dreimal – ihre Altersgenossinnen dagegen achtmal. Altersübergreifend gesehen nahmen KKH-versicherte Männer im Durchschnitt rund sechsmal im Jahr ambulante medizinische Versorgung in Anspruch, Frauen dagegen zehnmal.</p> <p><b>Die Top fünf der am häufigsten kontaktierten Ärzte (prozentualer Anteil je 100 Versicherte 2017):</b></p> <p>1.    Allgemeinmediziner (92 %)<br /> 2.    Laborärzte (44 %)<br /> 3.    Chirurgen/Orthopäden (28 %)<br /> 4.    Gynäkologen (26 %)<br /> 5.    Augenärzte (23 %)</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Fotos zum Thema Arztbesuche finden Sie unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH-Analyse zur ambulanten Versorgung: Bis zu 14 Medizinerkontakte im Jahrhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/generation-75-plus-am-haeufigsten-im-wartezimmer2019-02-12T08:46:26.949Z2019-02-12T08:46:26.949ZKKH-Report: Grundschüler leiden unter Mobbingnoemail@noemail.orghv16 <p>Ein tragischer Fall von Mobbing an einer Berliner Grundschule erschüttert derzeit die Gesellschaft. Mobbing unter Schülern ist ein ernstzunehmendes Problem. Das belegt auch eine Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse unter Eltern von Kindern im Schulalter: Demnach haben knapp 80 Prozent der Sechs- bis Zwölfjährigen sehr häufig bis gelegentlich Stress und Sorgen wegen Mobbing oder Streit mit Freunden. Bei den Sechs- bis Neunjährigen stehen solche verbalen und körperlichen Attacken sowie Angriffe über soziale Netzwerke &amp; Co. sogar ganz oben auf der Stress-Skala – noch vor Konkurrenz- und Leistungsdruck in der Schule. Jedes fünfte Kind dieser Altersgruppe fühlt sich dadurch sehr häufig beziehungsweise häufig belastet, bei den Zehn- bis Zwölfjährigen ist es jeder Siebente.</p> <p>Dauern Streit und Mobbingerfahrungen an, können sie krank machen. „Gerade Cybermobbing ist ein großes Problem“, sagt KKH-Psychologin Franziska Klemm. Denn durch die scheinbare Verfremdung der Kommunikation werden Hemmschwellen herabgesetzt, und Angriffe und Verleumdungen können besonders schnell und breit wirken. Das kann fatale Folgen haben, denn permanenter Stress und Mobbingerfahrungen können nicht nur zu Bauch- und Kopfschmerzen, Unkonzentriertheit und Rückzug führen, sondern mit der Zeit auch in eine Depression münden: In der Altersgruppe der 13- bis 18-jährigen Schüler verzeichnete die KKH bei Depressionen von 2007 auf 2017 den größten Anstieg überhaupt – um fast 120 Prozent.</p> <p>„Wir müssen mit unseren Kindern über die Auswirkungen von Mobbing sprechen und sie besser darüber aufklären. Wir müssen Kindern bewusst machen, dass es genauso schlimm ist, etwas Schlechtes über jemanden verbal zu verbreiten als es online zu posten“, erläutert Franziska Klemm. Entscheidend dabei ist der richtige Umgang mit Smartphones und sozialen Netzwerken. „Verbote stattdessen führen nur zu Konflikten“, betont Klemm. Um Schüler zu stärken, beteiligt sich die KKH an Programmen wie „Max &amp; Min@“ und „1000 Schätze“, die sowohl die Medienkompetenz als auch die Kommunikationsfähigkeit und die psychosoziale Gesundheit von Kindern stärken. „Stress- und Mobbing-Prävention sollte aber nicht nur in der Schule, sondern auch Zuhause stattfinden. Denn für den Erfolg spielt die Unterstützung aus dem gesamten Umfeld eine entscheidende Rolle“, betont die KKH-Psychologin.</p> <p>Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat 1000 Eltern von Sechs- bis 18-Jährigen im Auftrag der KKH 2018 repräsentativ befragt.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Mehr zum Thema „Stress bei Schülern“ finden Sie im KKH-Report „Endstation Depression – Wenn Schülern alles zu viel wird“ (<a href="http://www.kkh.de/endstation-depression" class="external">www.kkh.de/endstation-depression</a>). Unten finden Sie außerdem Fotos zum Thema &quot;Mobbing&quot;.</p> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small> Attacken durch Mitschüler und Streit mit Freunden ganz oben auf der Stress-Skalahttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/kkh-report-grundschueler-leiden-unter-mobbing2019-02-07T09:29:12.377Z2019-02-07T09:29:12.377ZBabys und Kleinkinder zu selten beim Zahnarztnoemail@noemail.orghv16 <p>Gesetzlich versicherte Eltern haben künftig schon zwischen dem 6. und 34. Lebensmonat ihrer Kinder Anspruch auf drei Früherkennungsuntersuchungen für Karies beim Zahnarzt. Das hat jetzt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken beschlossen. Möglicherweise gehen dann mehr Eltern mit ihrem Nachwuchs zur zahnärztlichen Kontrolle. „Das ist auch dringend nötig“, sagt Sebastian Schulz vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Erfurt. „Denn bereits im Baby- und Kleinkindalter wird der Grundstein für gesunde Zähne gelegt. Doch Eltern warten oft zu lange, bevor sie mit ihrem Kind das erste Mal zum Zahnarzt gehen oder schicken ihren Nachwuchs zu selten zur Kontrolle.“</p> <p>Eine aktuelle Datenerhebung der Kasse belegt das. Demnach waren im Jahr 2017 rund 76.000 KKH-versicherte Kinder bis zehn Jahre mindestens einmal zur Vorsorge beim Zahnarzt. Das entspricht einem Anteil von nur 46 Prozent. Die Mehrheit geht dagegen seltener oder gar nicht zur Kontrolle. Und die Bereitschaft der Eltern, ihren Nachwuchs zur Kariesvorsorge zu schicken, stagniert seit Jahren.</p> <p>Dabei ist die regelmäßige Kontrolle gerade im Kleinkindalter wichtig. Denn frühkindliche Karies, insbesondere bei den unter Dreijährigen, ist nicht etwa genetisch bedingt, sondern entsteht in der Regel durch Zahnbeläge aufgrund schlechter Zahnpflege – vor allem nach dem Genuss von Süßem. Zuckerhaltige Getränke gehören deshalb nicht in Nuckelflaschen, da die Zähne durch das Saugen ständig mit der Flüssigkeit umspült werden. „Kinder sollten am besten früh lernen, aus dem Becher zu trinken, und sich gar nicht erst ans Nuckeln gewöhnen“, rät Sebastian Schulz. Müssen etwa kranke Milchzähne gezogen werden, kann das die Entwicklung der bleibenden Zähne und des Kiefers negativ beeinflussen. Denn: Die Milchzähne dienen als Platzhalter für die späteren Zähne.</p> <p>Die neue Regelung zur Kariesfrüherkennung soll frühestens zum 1. Juli 2019 in Kraft treten.<br /> </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH: Nur 46 Prozent der bis Zehnjährigen regelmäßig bei der Kariesvorsorge https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/babys-und-kleinkinder-zu-selten-beim-zahnarzt2019-02-04T12:51:39.215Z2019-02-04T12:51:39.215ZRheuma – keine Frage des Altersnoemail@noemail.orghv16 <p>Rheuma ist keine Frage des Alters. Auch junge Menschen und sogar Kleinkinder sind davon betroffen. Laut Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse erkranken von 1.000 Kindern und Jugendlichen ein bis zwei jährlich an juveniler idiopathischer Arthritis (JIA). Sie ist die häufigste unter den entzündlich-rheumatischen Gelenkerkrankungen, die vor dem 16. Lebensjahr auftreten. Bundesweit leiden etwa 15.000 Kinder und Jugendliche unter solchen chronischen Entzündungsreaktionen der Gelenke.</p> <p>Kinder- und Jugendrheuma kann Knorpel zerstören und in der Folge die Gelenkfunktion einschränken. Zwischen 2007 und 2017 stieg nach Daten der KKH die Zahl junger Menschen mit juveniler idiopathischer Arthritis um 45 Prozent. Dabei erkrankten Mädchen 2017 mehr als doppelt so oft daran wie Jungen. Eine chronische Gelenkentzündung beginnt häufig mit der Schwellung und Rötung eines Gelenks, zum Beispiel dem Knie. „Manche Eltern führen die Schwellung zunächst auf einen Sturz zurück“, sagt Andreas Heiß vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Rosenheim. „Hält sie wochenlang an, sollten Eltern an eine rheumatische Erkrankung denken.“ Zu den typischen Anzeichen zählen auch Bewegungseinschränkungen wie hinkendes Gehen und Gelenksteifigkeit nach längeren Ruhephasen, beispielsweise morgens. Betroffene Kinder versuchen zudem oftmals, Gelenkschmerzen durch eine Schonhaltung, meist in Beugung, zu lindern. Eltern können dann vorsichtig versuchen, das betreffende Gelenk durchzustrecken. Stemmt sich das Kind dagegen, kann das ein Hinweis auf Rheuma sein.</p> <p>Rheuma bei Kindern und Jugendlichen hat - wie bei Erwachsenen - unterschiedliche Krankheitsbilder und Verlaufsformen mit verschiedenen Symptomen auch an Organen und Blutgefäßen. Es ist daher oft schwer zu diagnostizieren. Warum Gelenkrheuma in jungen Jahren auftritt, ist nicht geklärt. „Stellen Eltern fest, dass ihr Kind mögliche Symptome zeigt, sollten sie rasch ihren Kinderarzt informieren und um Überweisung zu einem Kinderrheumatologen bitten“, rät Andreas Heiß. Denn entscheidend ist, dass ein Kind oder ein Jugendlicher mit einer rheumatischen Erkrankung so früh wie möglich individuell behandelt wird – medikamentös, mittels Physiotherapie, bisweilen auch operativ. Dadurch können Schmerzen gelindert, die Mobilität gefördert und vor allem Schäden an Gelenken und Knochen Heranwachsender verhindert werden. Auch erhöht das deutlich die Chance, dass sie im Erwachsenenalter keine Therapie mehr benötigen.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.  </small></p> KKH: Frühzeitige Behandlung beugt Gelenkschäden vorhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/rheuma-keine-frage-des-alters2019-01-31T08:05:50.985Z2019-01-31T08:05:50.985ZHPV: Schutz ist nicht nur Frauensachenoemail@noemail.orghv16 <p>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse macht anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar 2019 auf die Bedeutung der Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) aufmerksam. Bei der KKH war die Impfquote seit 2010 stetig angestiegen, nur zuletzt sank sie wieder leicht – von 2016 auf 2017 um rund zwölf Prozent. Doch der Schutz ist wichtig, denn HPV sind der Hauptauslöser für Gebärmutterhalskrebs: 2.580 KKH-versicherte Frauen waren 2017 davon betroffen.</p> <p>Um eine Verbreitung der gefährlichen Viren einzudämmen, hat die Ständige Impfkommission (STIKO) im Juni 2018 die Impfung auch für Jungen beschlossen. Bereits seit 2007 wird diese für Mädchen empfohlen. „Humane Papillomvieren sind aber nicht nur Frauensache. Fast jeder sexuell aktive Mensch infiziert sich im Laufe seines Lebens damit, Frauen und Männer gleichermaßen“, erläutert KKH-Apotheker Sven Seißelberg. Viele dieser Erreger sind harmlos, doch besonders die HPV-Typen 16 und 18 gelten als hochgefährlich, weil sie vor allem für Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind. Aber auch bei Männern können die Erreger bösartige Tumore an Penis und After auslösen – ebenso an Mund, Rachen und Kehlkopf.</p> <p><b>Wie steckt man sich mit HPV an?<br /> </b>Humane Papillomviren werden über kleinste Verletzungen der Haut und der Schleimhaut übertragen, also vorwiegend beim Geschlechtsverkehr. Kondome können das Risiko einer Infektion senken, aber nicht 100-prozentig davor schützen, denn bestimmte HPV-Typen kommen außer auf den Schleimhäuten auch auf der Haut im Genital- und Analbereich vor. Daher kann es auch schon durch engen Körperkontakt zu einer Übertragung kommen.</p> <p><b>Ist der Körper nach einer HPV-Infektion immun gegen die Viren?<br /> </b>Nein. Man kann sich jederzeit neu mit HPV infizieren. Dabei besteht auch immer das Risiko, dass eine Infektion nicht vollständig ausheilt und zu Krebs führt. „Da eine HPV-Infektion in der Regel keine Symptome hervorruft, wissen die meisten Menschen nicht, dass sie sich angesteckt haben“, erläutert Seißelberg.</p> <p><b>Wie wirkungsvoll ist eine Impfung gegen HPV?<br /> </b>HPV-Impfstoffe schützen nahezu zu 100 Prozent vor einer Infektion mit bestimmten HPV-Typen und können somit Krebs verhindern. Ein Vierfachimpfstoff etwa kann Männer und Frauen auch vor Genitalwarzen schützen. Eine Garantie dafür gibt es aber nicht.</p> <p><b>Wann sollte man sich gegen HPV impfen lassen?<br /> </b>Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren, idealerweise, bevor diese sexuell aktiv sind. Denn ein Schutz ist nicht mehr möglich, wenn Betroffene sich bereits mit HPV infiziert haben und einen der Erregertypen in sich tragen, gegen den sie geimpft werden sollen. Eine Impfung kann dann nur noch vor weiteren im Impfstoff enthaltenen HPV-Typen schützen. „Je früher die Impfung nachgeholt wird, desto besser“, sagt Seißelberg.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH: Impfung für Mädchen und Jungen gleichermaßen wichtig https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/hpv-schutz-ist-nicht-nur-frauensache2019-01-28T15:24:41.983Z2019-01-28T15:24:41.983ZMasern: KKH appelliert zur Impfungnoemail@noemail.orghv16 <p>Die Masern sind auch in Deutschland wieder auf dem Vormarsch – und das, obwohl es einen wirksamen Impfstoff gibt. Deshalb fordert die KKH Kaufmännische Krankenkasse dringend eine höhere Impfquote für die hochansteckende Infektionskrankheit. Erst wenn mehr als 95 Prozent der Bevölkerung gegen Masern immun sind, gilt die Krankheit als ausgerottet. Einer aktuellen Auswertung der KKH zufolge ist die Zahl der Masernfälle deutlich angestiegen. So registrierte die Ersatzkasse 2017 bundesweit fast doppelt so viele Masern-Erkrankungen bei ihren Versicherten (70 Fälle) als noch 2016 (37 Fälle). Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) erkrankten 2017 deutschlandweit insgesamt 929 Menschen an dem gefährlichen Virus – sogar knapp dreimal so viele wie im Jahr zuvor.</p> <p>Auch aufgrund dieser Entwicklung hat die Weltgesundheitsorganisation WHO jetzt eine Verbesserung der Impfquote zu den vorrangigen Zielen für die nächsten Jahre erklärt. Mangelnde Impfbereitschaft drohe die Fortschritte bei der Bekämpfung von gefährlichen Krankheiten zunichte zu machen, die durch Impfungen vermeidbar seien, hieß es. Für eine Verbesserung der Impfquote spricht sich auch die KKH aus: „Dass es in Ländern wie Deutschland, in denen die Masern bereits als ausgerottet galten, wieder mehr Fälle gibt, macht die Dringlichkeit einer konsequenten Impfung gegen das Virus deutlich“, sagt Sven Seißelberg, Apotheker bei der KKH.</p> <p>Laut der Ständigen Impfkommission (STIKO) sollte die erste Masernimpfung im Alter von elf bis 14 Monaten, die zweite mit 15 bis 23 Monaten erfolgen (Grundimmunisierung). Eine weitere Impfung empfiehlt die Kommission für alle nach 1970 geborenen ab 18-Jährigen mit nicht dokumentiertem Impfstatus, ohne bisherige Impfung oder mit nur einer Impfung im Säuglings- bzw. Kleinkindalter. Gegen Masern wird üblicherweise in Kombination mit Mumps, Röteln und ggf. Windpocken geimpft.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Fotos zum Thema Impfung finden Sie unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt</a>, Stichwort „Impfungen“.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> Krankenkasse registriert 2017 fast doppelt so viele Krankheitsfälle wie 2016https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/masern-kkh-appelliert-zur-impfung2019-01-23T14:17:44.118Z2019-01-23T14:17:44.118ZMinusgrade – Minus für die Gesundheit?noemail@noemail.orghv16 <p>Der Winter hat den Süden Deutschlands seit einigen Wochen fest im Griff. Jetzt erreicht die Kälte auch die nördlichen Regionen unseres Landes. In dieser Jahreszeit erwischt es die meisten Menschen mit einer Erkältung. Es wird gehüstelt und geschnupft und vielerorts steht man den Betroffenen dann mit vermeintlich guten Ratschlägen zur Seite. Aber stimmt das alles, was einem da zu Ohren kommt?</p> <p>Thomas Pillig vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Dortmund räumt mit fünf Erkältungsirrtümern auf.</p> <ol> <li><b>Erkältungen durch Kälte: </b>Eine Erkältung bekommt man ausschließlich durch Viren, die sich über Tröpfcheninfektion übertragen, also durch Berühren infizierter Türklinken, Rolltreppengeländer oder durch hustende und schniefende Menschen wie beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Fahrstuhl. Allerdings: Das Immunsystem kann durch Unterkühlung geschwächt werden, so dass man für Husten, Fieber und Schnupfen anfälliger ist.<br /> <br /> </li> <li><b>Küssen wegen Ansteckungsgefahr verboten:</b> Erstaunlich! Viren, die dagegen von Mund zu Mund übertragen werden, sollen kaum eine Überlebenschance haben. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Viren über den Mund direkt in den Magen-Darm-Trakt transportiert und dort unschädlich gemacht werden. Und: Das durch Küssen ausgeschüttete Hormon Dopamin soll sogar die Gesundheit fördern.<br /> <br /> </li> <li><b>Viel Vitamin C beugt einer Erkältung vor:</b> Der Klassiker schlechthin. Vitamin C stärkt zwar das Immunsystem, aber die zusätzliche Aufnahme soll so gut wie nichts bringen. Durch die tägliche Nahrungsaufnahme ist der menschliche Körper bereits ausreichend mit Vitamin C versorgt – alles was darüber hinaus eingenommen wird, wird einfach wieder ausgeschieden.<br /> <br /> </li> <li><b>Kräftiger Grog oder Glühwein „mit Schuss“ treiben die Erkältung aus:</b> Bloß nicht! Alkoholische Heißgetränke scheinen nur am Anfang wohltuend zu wirken. Alkohol erweitert jedoch die Blutgefäße und bringt den Wärmehaushalt zum Erliegen. Viel Mineralwasser und heiße Tees dagegen lindern Husten und Halsschmerzen und versorgen den angeschlagenen Körper mit ausreichend Flüssigkeit.<br /> <br /> </li> <li><b>Mütze auf und nicht mit nassen Haaren in die Kälte:</b> Die meiste Wärme verlieren wir an Körperteilen, die weiter vom Körperrumpf entfernt sind, also an Füßen und Händen. Lediglich ein Zehntel der Körperwärme gehen über den Kopf verloren. Da er aber die am wenigsten mit Kleidung bedeckte Stelle ist und zudem mit vielen Nervenenden versehen ist, spürt man die Kälte dort besonders intensiv. Beim Sport im Winter heißt es darum immer: wärmende Sport- und Handschuhe anziehen. Und es schadet natürlich nicht, eine Mütze aufzusetzen.</li> </ol> <p> </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">https://www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH räumt mit Erkältungsirrtümern aufhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/minusgrade-minus-fuer-die-gesundheit-2019-01-22T10:51:48.844Z2019-01-22T10:51:48.844Z Johanniskraut: Heilpflanze 2019 vertreibt den Winterbluesnoemail@noemail.orghv16 <p>Leuchtend gelb blüht Johanniskraut auf Wiesen und an Feldwegen erst im Sommer, doch Heilpflanze des Jahres ist es seit 1. Januar 2019. Gekürt wurde das gelbgoldene Kraut – im Volksmund auch Herrgottsblut genannt – von einer Jury im Auftrag des Naturheilkundevereins Theophrastus. Bereits der bekannte, im 16. Jahrhundert tätige Arzt Paracelsus bewertete Johanniskraut als eine Universalmedizin.</p> <p>„Als pflanzliches Arzneimittel kann Johanniskraut die Stimmung aufhellen und hat sich bei leichten bis mittelschweren Depressionen bewährt”, sagt Apotheker Sven Seißelberg von der KKH Kaufmännische Krankenkasse. „Studien belegen, dass seine Wirkung hierbei mit denen synthetisch hergestellter Antidepressiva vergleichbar ist – und das bei weniger Nebenwirkungen.“ Auch beim Winterblues, unter dem manche Menschen aufgrund des Lichtmangels in den Wintermonaten temporär leiden (sog. saisonal abhängige Depression), kann Johanniskraut Linderung verschaffen.</p> <p>Daneben können Johanniskrautextrakte Angstzustände lösen, nervöse Unruhe mildern und gegen Kopf- und Regelschmerzen verordnet werden. Bei Neurodermitis kann Johanniskrautöl wegen seiner entzündungshemmenden Eigenschaften helfen. „Johanniskrautpräparate sollten aber nicht ohne den Rat eines Arztes oder Apothekers angewendet werden“, appelliert Sven Seißelberg, „denn Art und Dosierung der Arznei sind entscheidend für deren Wirkung.“ </p> <p><b>An Neben- und Wechselwirkungen denken!</b></p> <p>Arzneilich werden alle Pflanzenteile des Heilkrauts außer der Wurzel verwendet. Johanniskrautpräparate können Nebenwirkungen hervorrufen wie Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden und Appetitlosigkeit, ferner Kopfschmerzen und allergische Reaktionen. „Zu achten ist auch auf Wechselwirkungen bei gleichzeitiger Einnahme einiger Medikamente, die dann verstärkt oder vermindert wirken“, so Apotheker Seißelberg. Dazu zählen blutverdünnende Medikamente, Mittel gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Zytostatika, die vor allem bei der Behandlung von Krebs eingesetzt werden. Auch kann die Wirkung der Antibabypille herabgesetzt werden. Mögliche Wechselwirkungen sind daher unbedingt mit einem Arzt oder Apotheker abzuklären.</p> <p><b>Auf Güte achten!</b></p> <p>Johanniskrautpräparate sind nicht nur in Apotheken erhältlich, sondern auch in Drogerie- und Supermärkten - und das in sehr unterschiedlichen Qualitäten. Hinsichtlich ihrer Extrakte und Dosis und damit ihrer Wirkung und Verträglichkeit überzeugen laut Öko-Test (2018) ausnahmslos Präparate aus der Apotheke. </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> <p> </p> KKH: Qualität der pflanzlichen Arznei entscheidendhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/johanniskraut-heilpflanze-2019-vertreibt-den-winterblues2019-01-17T07:14:19.527Z2019-01-17T07:14:19.527ZStressfalle Trennungnoemail@noemail.orghv16 <p>Konzentrationsschwäche, Kopfweh, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Erschöpfung: Kinder getrennt lebender Eltern leiden deutlich mehr unter Stress-Symptomen als der Nachwuchs intakter Familien. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Zuge des Reports „Endstation Depression – Wenn Schülern alles zu viel wird“ der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Demnach leiden deutlich mehr Trennungskinder im Alter von sechs bis 18 Jahren unter körperlichen Beschwerden ohne organische Ursache als andere Kinder. So klagen etwa 26 Prozent der Sechs- bis 18-jährigen Kinder getrennt lebender Eltern sehr häufig beziehungsweise häufig über stressbedingte Müdigkeit und Erschöpfung. Bei Schülern aus intakten Familien sind es dagegen nur 17 Prozent. Ähnlich verhält es sich bei stressbedingten Kopfschmerzen (21 zu 13 Prozent) sowie Bauch- oder Magenschmerzen (21 zu zwölf Prozent). Unter Appetitlosigkeit leiden doppelt so viele Scheidungskinder (zehn Prozent) wie Kinder zusammenlebender Partner (fünf Prozent).</p> <p>„Trennungen belasten Kinder. Das kann auch zu körperlichen Symptomen wie Übelkeit und Schlaflosigkeit führen“, sagt KKH-Psychologin Franziska Klemm. „Kommen Leistungsdruck in der Schule oder gar Mobbing hinzu, stehen diese Kinder noch mehr unter Stress.“ Das zeigt auch die KKH-Umfrage: Konkurrenz- bzw. Leistungsdruck in der Schule setzt Trennungskindern deutlich mehr zu als anderen Kindern und Jugendlichen (35 zu 25 Prozent). Auch Streit mit Freunden und Mobbing sowie Druck durch Medien, Idole und Influencer belasten den Nachwuchs getrennt lebender Eltern mehr (19 zu 14 Prozent).</p> <p>„Gerade in solchen Situationen ist es für Kinder und Jugendliche wichtig, in der Familie Zuwendung und Sicherheit zu finden. Wenn Eltern allerdings durch eine Trennung selbst belastet sind, fällt ihnen dies jedoch verständlicherweise schwerer“, erläutert Klemm. So kommen für Scheidungskinder viele Faktoren zusammen, die deren Widerstandsfähigkeit schwächen. Das zeigt auch die Umfrage: Deutlich mehr Kinder getrennt lebender Eltern sind unter Stress sehr häufig bzw. häufig unkonzentriert, traurig, ängstlich oder ziehen sich zurück. „Eltern sollten nicht darauf hoffen, dass ihre Kinder eine Trennung einfach hinnehmen“, betont Franziska Klemm. Trauer, Angst, Wut und auch Schuldgefühle seien normale Reaktionen.</p> <p>Die KKH-Psychologin rät: „Wenn Kinder unter Dauerstress geraten oder eine belastende Situation wie eine Trennung miterleben, sollten Eltern unbedingt auf Warnsignale achten.“ Das ist etwa die nachlassende Motivation, zur Schule zu gehen, Freunde zu treffen oder auch die Fähigkeit, unbeschwert Spaß zu haben. Auch schlechter Schlaf sowie ein ungewohnt impulsives Verhalten können Anzeichen sein. „Wichtig ist, ein offenes Ohr für Kinder und Jugendliche zu haben und sie dabei zu unterstützen, Gefühle zuzulassen und diese auch zu formulieren“, sagt Klemm. Wenn ein Kind Anzeichen von starkem Stress zeigt, kann der Haus- oder Kinderarzt an einen Kinder- und Jugendpsychiater überweisen, der den Ursachen auf den Grund geht und behandelt sowie der ganzen Familie hilft, mit den Belastungen durch eine Trennung umzugehen.</p> <p><b><br /> Sehr häufige bzw. häufige stressbedingte Beschwerden*<br /> </b>6- bis 18-Jährige zusammenlebender Eltern – <i>6- bis 18-Jährige getrennt lebender Eltern</i>:</p> <p><b>Müdigkeit/Erschöpfung: </b>17 Prozent – <i>26 Prozent</i><br /> <b>Kopfschmerzen: </b>13 Prozent – <i>21 Prozent</i><br /> <b>Bauch- oder Magenschmerzen: </b>12 Prozent – <i>21 Prozent</i><br /> <b>Schlafstörungen: </b>8 Prozent – <i>11 Prozent</i><br /> <b>Rückenschmerzen: </b>6 Prozent – <i>11 Prozent</i><b><br /> Appetitlosigkeit: </b>5 Prozent – <i>10 Prozen</i>t<br /> <i><br /> </i></p> <p><b>Sehr häufige bzw. häufige stressbedingte Verhaltensweisen*<br /> </b>6- bis18-Jährige zusammenlebender Eltern – <i>6- bis 18-Jährige getrennt lebender Eltern</i></p> <p><b style="font-family: inherit;font-style: inherit;">unkonzentriert:</b> 26 Prozent – <i style="font-family: inherit;font-weight: inherit;">38 Prozent<br /> </i><b style="font-family: inherit;font-style: inherit;">schnell aggressiv: </b>21 Prozent – <i style="font-family: inherit;font-weight: inherit;">22 Prozent<br /> </i><b style="font-family: inherit;font-style: inherit;">zurückgezogen: </b>11 Prozent – <i style="font-family: inherit;font-weight: inherit;">19 Prozent<br /> </i><b style="font-family: inherit;font-style: inherit;">traurig:</b> 8 Prozent – <i style="font-family: inherit;font-weight: inherit;">14 Prozent<br /> </i><b style="font-family: inherit;font-style: inherit;">ängstlich:</b> 8 Prozent – <i style="font-family: inherit;font-weight: inherit;">10 Prozent<br />  </i></p> <p><b>Sehr häufige bzw. häufige Stressfaktoren*<br /> </b>6- bis18-Jährige zusammenlebender Eltern – <i>6- bis 18-Jährige getrennt lebender Eltern:</i></p> <p><b>Konkurrenz- bzw. Leistungsdruck in der Schule:</b> 25 Prozent – <i>35 Prozent<br /> </i><b>Streit mit Freunden, Mobbing:</b> 14 Prozent – <i>19 Prozent<br /> </i><b>Druck durch Medien, Idole, Influencer: </b>12 Prozent – <i>17 Prozent</i></p> <p><small>* Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat 1000 Eltern von Sechs- bis 18-Jährigen im Auftrag der KKH 2018 repräsentativ befragt.</small></p> <p>Weitere Informationen wie unter anderem einen Report, Fotos und einen Podcast zum Thema „Stress bei Schülern“ finden Sie unter <a href="http://www.kkh.de/endstation-depression" class="external">www.kkh.de/endstation-depression</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> Erschöpft und traurig: Laut KKH-Umfrage stehen Scheidungskinder mehr unter Druckhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/stressfalle-trennung2019-01-14T14:57:31.447Z2019-01-14T14:57:31.447ZWeg mit den Feiertagskilos!noemail@noemail.orghv16 <p>2016 fanden US-Forscher der Cornell Universität heraus, dass die Deutschen zehn Tage nach Weihnachten am dicksten sind. Kein Wunder, wer kann schon Vanillekipferl, Gänsebraten, Raclette, Mousse au Chocolat und all den anderen kulinarischen Verlockungen der Festtage widerstehen. „Wer sein Vor-Advents-Gewicht erreichen möchte, muss an zwei Stellschrauben drehen“, sagt Tobias Seidel vom KKH-Serviceteam in Darmstadt, „an der Ernährung und der Bewegung. Das eine ohne das andere führt kaum zum Erfolg.“</p> <p>Für eine leichte Ernährungsweise ist entscheidend, die Zufuhr von Kohlenhydraten zu reduzieren, vor allem von Brot und Süßem. Kohlenhydrate sind die Hauptursache für Übergewicht. Dauerhaft auf den Speisezettel gehören stattdessen gesunde Lebensmittel mit geringer Energiedichte wie Fisch, mageres Fleisch, Obst und Gemüse. Wichtig ist es auch, Speisen mit ungesättigten Fetten zuzubereiten, das heißt mit pflanzlichen Fetten und Ölen. Sie sollen sogar gegen Übergewicht gut sein. Tipp: Versuchen Sie es mal mit Intervall-Fasten. Dabei legen Sie zwischen den Mahlzeiten eine längere Pause von zum Beispiel 16 Stunden ein. In dieser Zeit kann unser Körper Nahrung verwerten, Fett verbrennen und Eiweiße abbauen.</p> <p>„Die leichteste gesündeste Ernährung nützt allerdings nichts, wenn es an regelmäßiger und ausreichender Bewegung mangelt“, appelliert Tobias Seidel. „Bewegung ist daher noch entscheidender.“ Hätten Sie gedacht, dass beispielsweise eine halbe Stunde spazieren gehen nötig ist, um sich die Kalorien von einem Glas Glühwein abzutrainieren?</p> <p>Grundsätzlich sollte jeder mindestens drei Mal wöchentlich eine halbe Stunde Ausdauer trainieren, etwa beim Spazierengehen, Laufen, Schwimmen oder Radfahren. Genauso wichtig ist Krafttraining, um Muskeln aufzubauen, Glukose zu verbrennen und so überflüssige Pfunde loszuwerden. Dazu ist nicht unbedingt Gerätetraining in einem Fitnessstudio nötig. Liegestütze oder Übungen mit dem Fitnessband in den eigenen vier Wänden sind eine gute Alternative. Übrigens: Wer sich regelmäßig zu Krafttraining durchringt – möglichst zweimal pro Woche ‒, muss nicht mehr so stark aufs Essen achten, da der Körper es dann besser verbrennt.</p> <p>Das Beste zum Schluss: Die Kombination aus kohlenhydrat-reduzierter leichter Ernährung und regelmäßigem Ausdauer-Kraft-Training ist eine Universalmedizin für unseren Körper. Sie stärkt das Herz, erhöht Kraft und Ausdauer, sorgt für aktive Körperzellen, verbessert den Schlaf und wirkt auch dem Winterblues entgegen.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> Ernährung plus Ausdauer plus Kraft ‒ Mit dieser Zauberformel gelingt&#39;shttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/weg-mit-den-feiertagskilos2019-01-09T14:37:24.621Z2019-01-09T14:37:24.621ZAlleskönner Apfel: Ist er wirklich so gesund?noemail@noemail.orghv16 <p>„An apple a day keeps the doctor away“ – diese englische Redewendung ist ganz wörtlich zu verstehen: „Ein Apfel am Tag hält den Arzt fern“. Aber kann ein Apfel wirklich ein solches Gesundheitsversprechen erfüllen? „Fest steht in jedem Fall: Äpfel sind extrem gesund“, sagt Dr. Anja Luci, ernährungswissenschaftliche Beraterin der KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Tags des Deutschen Apfels am 11. Januar. „Das liegt aber nicht nur an den Vitaminen, sondern vielmehr an den reichlich vorhandenen Mineral- und Ballaststoffen, besonders aber an den sekundären Pflanzenstoffen, den sogenannten Polyphenolen.“</p> <p>Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht sind die alten Apfelsorten besonders wertvoll und gesund. Dazu gehören beispielsweise die regionalen Sorten Berlepsch, Boskoop, Cox Orange, Ingrid Marie und Idared. Dr. Anja Luci: „Diese Sorten sind weniger verarbeitet und beinhalten aus diesem Grund deutlich mehr Polyphenole als die neuen Apfelsorten, zu denen unter anderem Pink Lady, Jonagold oder Granny Smith gehören.“ Weiterhin dienen die sekundären Pflanzenstoffe als natürlicher Schutz gegen Insekten- und Pilzbefall, was – wenn überhaupt – zu weniger Spritzeinsätzen führt. Hinzu kommt: Alte Apfelsorten werden wegen ihres hohen Polyphenolgehalts von Allergikern besonders gut vertragen.</p> <p>Äpfel können aber noch viel mehr, vor allem mit Blick auf ihre antioxidativen Eigenschaften. Auf diese Weise wirken sie entzündungshemmend und schützen vor freien Radikalen, die durch Stress und äußere Umwelteinflüsse entstehen. Studien zufolge schützen die Inhaltsstoffe von Äpfeln auch vor Herzkreislauf-Erkrankungen, Krebs und Arthritis. „Nicht zu vergessen die Ballaststoffe“, ergänzt Dr. Anja Luci. „Besonders dem Ballaststoff Pektin sagt man nach, dass er den Blutzuckerspiegel konstant hält und somit das Hungergefühl dämpft. Ideal also für Menschen, die ein paar Pfunde loswerden wollen. Außerdem sind Äpfel ein wertvoller Kalium-Lieferant und gehören zu den nur mäßig zuckerreichen Obstsorten.“ Die Schale sollte unbedingt mitgegessen werden, da der größte Anteil der wertvollen Inhaltsstoffe direkt darunter sitzt.</p> <p>Und wie werden Äpfel am besten gelagert? „Ich empfehle einen kühlen und lichtgeschützen Ort mit entsprechend hoher Luftfeuchtigkeit, beispielsweise einen Kellerraum oder Kühlschrank“, sagt Dr. Luci.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Passende Fotos zum Thema finden Sie unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel</a>, Stichwort „Äpfel“.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">https://www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH-Tipp: Beim Kauf alte Sorten bevorzugen und auf regionale Herkunft achtenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/alleskoenner-apfel-ist-er-wirklich-so-gesund-2019-01-07T15:12:04.609Z2019-01-07T15:12:04.609ZKeine Macht dem Stress!noemail@noemail.orghv16 <p>Kaum ist der Weihnachtsstress vorbei, setzen sich viele Menschen erneut unter Druck – nicht nur mit der meist vielen Arbeit zum Jahresbeginn, sondern auch in punkto gute Vorsätze. Nach Festtagsmenüs und Alkoholkonsum zum Jahreswechsel heißt es jetzt abspecken, mehr Sport treiben, gesünder kochen, auf Alkohol verzichten. „Das sind alles gute Ziele“, sagt Oliver Brandt vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Göppingen. „Aber sie führen auch dazu, dass wir unseren Körper zusätzlich unter Stress setzen – gerade dann, wenn er am wenigsten leistungsfähig ist.“ Denn um den Energietank ausreichend zu füllen und Stimmungstreibstoffe wie Serotonin zu aktivieren, benötigt der Körper vor allem Sonnenlicht. Und das fehlt in den dunklen Monaten.</p> <p>Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH stört es 65 Prozent der 18- bis 70-Jährigen, dass sich im Winter die Tage durch die frühe Dunkelheit kürzer anfühlen. Rund jeder Zweite sagt außerdem, dass Sport im Freien im Winter weniger Spaß macht. Und dann kommt an den ohnehin schon gefühlt kürzeren Tagen häufig noch Stress im Büro hinzu, wenn die zwischen Weihnachten und Neujahr liegengebliebene Arbeit erledigt und das Jahr geplant werden soll. „Bewegung und Sport als Ausgleich sind auch im Winter wichtig“, betont Brandt. „Sie müssen aber nicht gleich Höchstleistungen bringen. Das führt nur zu Frustration.“ Der Jahresbeginn ist der falscheste Zeitpunkt, um Vollgas zu geben, denn hier prallen zu viele Stressfaktoren aufeinander. Wer also wirklich intensiver Sport treiben oder neue Aktivitäten testen will, sollte jetzt langsam beginnen und erst in ein paar Wochen so richtig loslegen, wenn der Körper leistungsfähiger ist.</p> <p><b>Um Stress bei der Arbeit und im Alltag zu vermeiden, empfiehlt Oliver Brandt außerdem</b></p> <ul> <li>ein gutes Zeitmanagement, sodass möglichst keine Überstunden notwendig werden.</li> <li>ähnliche Aufgaben gebündelt in einem Zug abzuarbeiten. Multitasking ist nicht effektiver, sondern kostet eher noch mehr Zeit, denn: Wer ständig zwischen Aufgaben hin- und herwechselt, muss sich permanent neu hineindenken.</li> <li>nicht alles selbst zu erledigen, sondern auch Aufgaben an Kollegen zu delegieren.</li> <li>nach Feierabend abzuschalten, nicht noch von zu Hause aus berufliche E-Mails zu checken.</li> <li>Freizeitstress zu vermeiden und Prioritäten auch bei privaten Terminen zu setzen.</li> </ul> <p>„Stressbewältigungstechniken wie Yoga oder autogenes Training helfen außerdem, zur Ruhe zu kommen“, sagt Brandt. Gut tun darüber hinaus Saunagänge oder Massagen. Dies sagten übrigens auch knapp 30 Prozent der rund 1000 von Forsa Befragten.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> Entspannt ins Jahr: 30 Prozent bevorzugen Wellness – KKH rät zu moderatem Sporthttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/keine-macht-dem-stress-2019-01-02T15:26:03.634Z2019-01-02T15:26:03.634ZJetzt knallt’s!noemail@noemail.orghv16 <p>In Deutschland ist es Tradition, das neue Jahr mit bunten Feuerwerken zu begrüßen. Für das immer umfangreicher und raffinierter werdende Sortiment an Knallern, Raketen und bunten Feuerwerksbatterien geben die Bundesbürger jährlich rund 140 Millionen Euro aus. Bei der Frage, ob Feuerwerk und Böller an Silvester verboten werden sollen, sind die Deutschen laut Statistik-Portal „Statista“ allerdings gespalten: Während 44 Prozent auf diesen Brauch nicht verzichten wollen, sind 47 Prozent dagegen.</p> <p>Das bunte Schauspiel am Himmel hat aber auch seine Schattenseiten. Immer wieder müssen Feuerwehr und Rettungswagen in den Silvesternächten besonders häufig ausrücken, weil es durch leichtsinnigen Umgang mit Feuerwerk zu Bränden und schweren Verletzungen kommt. „Wir wollen keinem den Spaß an Raketen und Silvesterknallern verderben. Aber jeder, der ein Feuerwerk abbrennt, sollte sich seiner besonderen Verantwortung bewusst sein“, sagt Sabine Enskat vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Eberswalde.</p> <p><b>Hier die wichtigsten Tipps im Überblick, damit das Jahr 2019 nicht in der Notfall-Ambulanz beginnt:</b></p> <ul> <li>Feuerwerk gehört nicht in die Hände von stark alkoholisierten Personen und schon gar nicht in Kinderhände.</li> <li>Nur Feuerwerk mit einer Zulassung der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM-PI oder PII plus Zahl) oder CE-Zeichen und Registrierungsnummer verwenden. Bei selbst gebauten und illegalen Feuerwerkskörpern droht Lebensgefahr.</li> <li>Raketen nie aus der Hand starten, sondern nur senkrecht aus standsicheren Flaschen, aus Getränkekisten oder aus eingegrabenen Rohren.</li> <li>Unbedingt auf die Abschussrichtung achten, besonders in der Nähe von Bäumen und Häusern.</li> <li>Blindgänger, die nicht explodieren, niemals berühren!</li> <li>Kleinere Verbrennungen, zum Beispiel an der Hand, sollten gekühlt werden. Ein Arzt ist nötig, wenn die Verbrennung größer als die Handfläche des Verletzten ist.</li> </ul> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">https://www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small> Verletzungsrisiko Silvester-Feuerwerk: KKH gibt Tipps zum sicheren Umganghttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/jetzt-knallt-s-2018-12-27T08:22:34.248Z2018-12-27T08:22:34.248ZDie geheimen Vitamin-Starsnoemail@noemail.orghv16 <p>Kälte, Wind, Nässe, Schnee, dazu überheizte Räume - der Winter ist eine echte Herausforderung für unser Immunsystem. Wer einer Erkältung, einem Infekt oder gar einer Grippe vorbeugen und seine Abwehrkräfte stärken möchte, sollte in den kommenden Wochen winterliche Vitaminbomben auf den Speiseplan setzen. „Ob Grünkohl, Brokkoli oder Rote Beete - greifen Sie beim Einkauf zu heimischem Wintergemüse“, empfiehlt Carsten Kuhn vom KKH-Serviceteam in Wiesbaden. „Die darin enthaltenen lebenswichtigen Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe sowie sekundären Pflanzenstoffe helfen unserem Körper, sich gegen Bakterien zu wehren, das Immunsystem zu aktivieren und die Vitalität zu steigern.“</p> <p><b>Grünkohl - Power-Gemüse Nummer 1 </b></p> <p>Mit seinem Mix aus Vitaminen, Aminosäuren, Mineral- und Ballaststoffen ist <b>Grünkohl </b>ideal, um das Abwehrsystem auf Hochtouren zu bringen. Mit etwa 120 mg Vitamin C pro 100 g zählt Grünkohl zu den Vitamin-C-reichen Lebensmitteln. Überhaupt sind es die Kohlsorten, die im Winter auf den Speiseplan gehören. Dazu zählt auch <b>Brokkoli</b>, der vor Vitamin C nur so strotzt. Hätten Sie gewusst, dass in einer Portion mehr als das Doppelte an Vitamin C steckt als in einer Orange? Daneben wirken etliche Kohlsorten blutbildend und entwässernd.</p> <p><b>Feldsalat und Mangold - zwei Eisen-Bomben</b></p> <p><b>Feldsalat</b>, das feine Gemüse mit der nussigen Note, glänzt durch seinen hohen Eisengehalt. Auf ausreichend Zufuhr dieses Spurenelements ist gerade im Winter zu achten. Denn Eisenmangel kann die Wärmeregulation des Körpers stören, die Infektanfälligkeit erhöhen und die körperliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Zu den nennenswerten Eisenlieferanten zählt auch <b>Mangold</b>. Eine Portion des edlen Blattgemüses liefert daneben rund zwei Drittel des täglichen Vitamin-K Bedarfs, das die Knochen stärkt und vor Knochenabbau schützt. </p> <p><b>Steckrübe und Rote Beete - für den kalorienarmen Vitamin-Kick</b></p> <p>Heimisches Wurzelgemüse ist teils nährstoffreicher als manches Sommergemüse. Die <b>Steckrübe </b>beispielsweise enthält einen gesunden Cocktail aus Eiweiß, Magnesium, Kalium, Calcium, Beta-Karotin sowie B-Vitaminen. Zu Kriegszeiten geschätzt, dann lange Zeit verschmäht, erfährt sie eine Renaissance in deutschen Küchen. Steckrüben enthalten viel Wasser und fast kein Fett, sind daher ideal für Figurbewusste. Das gilt auch für <b>Rote Beete</b>. 100 Gramm davon kommen gerade mal auf 43 Kalorien. Genial: der rote Farbstoff Betanin. Er wirkt antioxidativ, kann vor Krebs schützen und stärkt Herz, Gefäße und Leber. Der Mix der roten Rübchen aus Vitamin B und C, Kalium, Eisen, Zink und Folsäure ist gerade im Winterhalbjahr ideal im Kampf gegen Erkältungserreger und zur Stärkung der Abwehrkräfte. </p> <p>Noch ein Tipp von Carsten Kuhn: „Nährstoffe regionaler Wintergemüse reagieren teils empfindlich auf lange Lagerung und Hitze. Daher Grünkohl, Brokkoli &amp; Co. am besten frisch und vor allem schonend zubereiten, das heißt nur kurz und mit wenig Wasser garen.“ </p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Fotos zum Thema „Wintergemüse“ finden Sie zum Herunterladen unten oder unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel</a>. </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> <p> </p> KKH: Mit welchem Wintergemüse Sie gesund durch die kalte Jahreszeit kommenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/die-geheimen-vitamin-stars2018-12-20T08:54:39.659Z2018-12-20T08:54:39.659ZArztbesuche: Männer drücken sich häufigernoemail@noemail.orghv16 <p>In Deutschland gehen nicht nur mehr Frauen zum Arzt als Männer, sie kontaktieren die Mediziner auch häufiger. Das ist das Ergebnis einer Datenanalyse der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Demnach suchten im vergangenen Jahr knapp 94 Prozent der KKH-versicherten Frauen einen Arzt auf – egal ob Allgemein- oder Fachmediziner. Bei den Männern waren es dagegen nur rund 84 Prozent.</p> <p>„Gesundheit bedeutet für Frauen in der Regel Wohlbefinden, für Männer eher Funktionsfähigkeit. Sie gehen oft erst dann zum Arzt, wenn sie eben nicht mehr funktionieren“, erläutert Uwe Stark vom KKH-Serviceteam in Münster. So hatten im vergangenen Jahr die Frauen auch deutlich häufiger eine ambulante ärztliche Versorgung in Anspruch genommen: im Schnitt zehnmal, Männer dagegen nur sechsmal. „Als Grund etwa für verpasste Vorsorgeuntersuchungen geben Männer oft Zeitmangel an“, sagt Stark. Viele Männer hätten außerdem offenbar mehr Angst vor einer schlimmen Diagnose. „Man muss nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt gehen. Doch gerade mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen kann man einer ernsten Erkrankung vorbeugen beziehungsweise den Erfolg einer Therapie rechtzeitig sichern“, betont Uwe Stark.</p> <p>Im Bundesländervergleich zeigt sich, dass überall in der Republik deutlich weniger Männer zum Arzt gehen als Frauen. Laut KKH-Daten haben 2017 in Hamburg die wenigsten Männer ambulante medizinische Hilfe in Anspruch genommen, im Saarland dagegen die meisten (s. Tabelle unten).</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Fotos zum Thema Arztbesuche sowie eine Tabelle nach Bundesländern finden Sie unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt</a>. Bundesländerspezifische Meldungen zum Thema erhalten Sie auf Anfrage an <u>presse@kkh.de</u>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> Bundesweit 94 Prozent der Frauen nehmen ambulante Versorgung in Anspruchhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/arztbesuche-maenner-druecken-sich-haeufiger2018-12-17T13:01:04.034Z2018-12-17T13:01:04.034ZMenschenmassen sind Stressfaktor Nummer einsnoemail@noemail.orghv16 <p>Stress statt Ruhe und Besinnlichkeit: Geht es auf Weihnachten zu, bricht bei vielen Menschen Hektik aus. Schnell noch die Geschenke besorgen, die Weihnachtspost erledigen, das Heim dekorieren, die Festtagsmenüs vorbereiten. Stimmungskiller Nummer eins ist dabei der Andrang in Innenstädten, auf Weihnachtsmärkten und in Geschäften. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse fühlt sich dadurch knapp jeder Zweite im Alter von 18 bis 70 Jahren unter Druck. Auf Platz zwei der vorweihnachtlichen Stress-Skala mit je 26 Prozent folgen die ständige Versuchung durch Kekse, Schokolade und Co. sowie die Sorge, rechtzeitig die passenden Geschenke zu finden. Die Flut an Weihnachtswünschen, die über WhatsApp und soziale Netzwerke geteilt werden, nervt darüber hinaus 23 Prozent der Befragten.</p> <p>Mit Blick auf das Weihnachtsfest an sich stellen sich wiederum ganz andere Stressfaktoren ein: An erster Stelle steht dann die Sorge, dass ein Familienmitglied krank werden könnte. Das gaben 44 Prozent der Befragten an. An zweiter Stelle folgt die Befürchtung, dass es an Weihnachten zu Streit kommen könnte (18 Prozent).</p> <p>Viele Menschen legen in der Weihnachtszeit den Fokus oft nur noch auf das Erledigen von Dingen und nicht auf das Erleben. Die Erwartungen an ein perfektes Fest führen außerdem häufig zu permanentem Druck. Doch wenn Stress zur Dauerbelastung wird, schränkt das nicht nur die Leistungsfähigkeit ein, sondern beeinflusst auch die Gesundheit. Die Folgen können Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Magen-Darm-Geschwüre, Tinnitus und Schlafstörungen sein. Daher ist es wichtig, für ausreichend Erholung zu sorgen, damit Körper, Geist und Seele wieder ins Lot kommen. Die KKH empfiehlt deshalb: Schalten Sie einen Gang runter – auch digital! Niemand ist verpflichtet, beim weihnachtlichen Konsumstress mitzumachen.</p> <p>Digital entschleunigen – das haben sich auch 27 Prozent der Befragten vorgenommen. Sie wollen den Weihnachtsstress reduzieren, indem sie in dieser Zeit seltener WhatsApp und soziale Netzwerke nutzen. Rund 34 Prozent wollen auf einige der vorweihnachtlichen Aktivitäten verzichten. Gut 29 Prozent der Befragten planen, die Festtagsmenüs etwas weniger üppig zu gestalten und die Anzahl der Geschenke zu reduzieren. Das ist laut KKH genau richtig. Sich nicht zu viel vornehmen und die Erwartungen herunterschrauben: Die Festtage müssen nicht perfekt sein. Sinnvoll ist es darüber hinaus, die Aufgaben für die Weihnachtsvorbereitungen zu verteilen. Gemeinsam kochen, den Tisch decken oder den Weihnachtsbaum schmücken macht ohnehin mehr Spaß. Um zwischendurch Kraft zu tanken, empfiehlt die KKH Spaziergänge und Sport.</p> <p><b>Die Top fünf der vorweihnachtlichen Stressfaktoren:</b></p> <p>·         Andrang in Innenstädten, auf Weihnachtsmärkten und in Geschäften (47 Prozent)<br /> ·         Die ständige Versuchung durch Kekse, Schokolade &amp; Co. (26 Prozent)<br /> ·         Rechtzeitig passende Geschenke finden (26 Prozent)<br /> ·         Die Anzahl der Weihnachtswünsche über soziale Netzwerke (23 Prozent)<br /> ·         Besuche von und bei der Familie (20 Prozent)</p> <p><b>Die Top fünf Strategien zur vorweihnachtlichen Stressminimierung:</b></p> <p>·         Geschenke rechtzeitiger kaufen (45 Prozent)<br /> ·         Nicht an allen vorweihnachtlichen Aktivitäten teilnehmen (34 Prozent)<br /> ·         Weniger umfangreiche Festtagsmenüs kochen (29 Prozent)<br /> ·         Weniger Geschenke kaufen (29 Prozent)<br /> ·         Weniger soziale Netzwerke und WhatsApp nutzen (27 Prozent)</p> <p>Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag der KKH 1.000 Personen zwischen 18 und 70 Jahren im Dezember 2018 repräsentativ befragt.</p> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small> Weihnachtszeit: Jeder Zweite genervt von Gedränge – KKH rät zu Entschleunigunghttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/menschenmassen-sind-stressfaktor-nummer-eins2018-12-13T13:26:26.981Z2018-12-13T13:26:26.981ZÄrzte verordnen weniger Antibiotikanoemail@noemail.orghv16 <p>Ärzte in Deutschland stellten im vergangenen Jahr zehn Prozent weniger Rezepte für Antibiotika aus als 2007. Das geht aus einer Auswertung von Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse hervor. Am höchsten ist der Rückgang von Antibiotika-Verordnungen in Sachsen-Anhalt (-24 Prozent) und Sachsen (-23 Prozent), am geringsten in Bremen (-2 Prozent), Hamburg (-3 Prozent) sowie Schleswig-Holstein (-4 Prozent). Patienten, die 2017 ein Antibiotikum benötigten, erhielten im Durchschnitt jeweils 2,6 Verordnungen. 2007 waren es noch 2,9 Rezepte je Patient. </p> <p>Antibiotika können Leben retten, da sie gefährliche Bakterien wirksam bekämpfen - zum Beispiel bei einer Lungen- oder Hirnhautentzündung, bei Scharlach oder einer durch Zecken verursachten Borreliose. Doch viele Antibiotika wirken nicht mehr in allen Fällen – teils, weil sie unnötig verordnet werden. „Bei Grippe und Erkältungen sind Antibiotika in der Regel wirkungslos, denn zu 90 Prozent werden die Infekte von Viren ausgelöst“, erklärt Sven Seißelberg, Apotheker der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Zudem werden Antibiotika zu oft in der Tiermast eingesetzt, so dass die Wirkstoffe über die Nahrungskette auf unseren Tellern landen. „Der bei Mensch und Tier zu häufige und oft nicht zielgenaue Einsatz hat zur Folge, dass Bakterien resistent gegen die einstige medizinische Wunderwaffe werden.“ So kann es passieren, dass Patienten im Fall einer schweren bakteriellen Infektion auf eigentlich gut wirksame Antibiotika nicht mehr ansprechen.</p> <p>Antibiotika sind daher nur anzuwenden, wenn es medizinisch notwendig ist nach dem Motto ‚So oft wie nötig, so selten wie möglich‘. Dass Ärzte Antibiotika zurückhaltender verordnen, ist daher ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Aber auch Patienten, die Antibiotika erhalten, können deren Wirksamkeit durch sorgsamen Umgang steigern. Dazu zählt:</p> <ul> <li>Keine Selbstmedikation! Richten Sie sich hinsichtlich Dosis, Zeitpunkt und zeitlichem Abstand unbedingt an die Einnahmevorgabe Ihres Arztes oder Apothekers. </li> <li>Nehmen Sie Antibiotika immer mit ausreichend Wasser ein. Milch oder Fruchtsäfte können deren Wirkung beeinträchtigen und sogar aufheben.</li> <li>Brechen Sie die Einnahme nicht ab. Nehmen Sie das Antibiotikum bis zum Ende ein, auch wenn es Ihnen besser geht. Nur dann ist gesichert, dass Bakterien erfolgreich bekämpft sind. Eine abweichende Einnahme erhöht das Risiko für Resistenzen.</li> <li>Während des gesamten Einnahme-Zeitraums keinen Alkohol trinken!</li> <li>Medikamentenreste nicht an Dritte weitergeben und nicht in die Toilette werfen, da sie die Klärwerke belasten; am besten in der Apotheke abgeben oder in den Restmüll damit.</li> </ul> <p> </p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u></b> Eine Tabelle über Antibiotika-Verordnungen bei Versicherten der KKH im Jahr 2017 im Vergleich zu 2007 in den einzelnen Bundesländer finden Sie weiter unten oder auch unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/grafiken" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/grafiken</a>, Stichwort „Antibiotika“, ebenso eine Auswahl an Arzneimittel-Fotos unten oder unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/apotheke-arzneimittel" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/apotheke-arzneimittel</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH: Apotheker-Tipps zur richtigen Medikationhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/aerzte-verordnen-weniger-antibiotika2018-12-11T08:16:11.722Z2018-12-11T08:16:11.722ZTrübsinn adé dank Schokoladenoemail@noemail.orghv16 <p>Rund neun Kilo Schokolade verzehrt jeder Deutsche pro Jahr. Ob Adventskalender, Weihnachtsmänner, Pralinen oder heißer Kakao - gerade zur Advents- und Weihnachtszeit haben Schokoprodukte Hochsaison. „Lange Zeit war Schokolade vor allem als Dickmacher und Zahnfeind verschrien“, sagt Manuela Marte-Strauß vom KKH-Serviceteam in Weilheim. „Doch längst ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Genussmittel aus Kakao, Zucker und Milch auch Vorzüge für unsere Gesundheit hat.“ </p> <p>So hilft der Genuss von Schokolade gerade in der dunklen Jahreszeit, Trübsinn zu vertreiben. Das liegt vor allem am darin enthaltenen Kakaopulver mit seinen anregenden, stimmungsaufhellenden Inhaltsstoffen. Laut wissenschaftlicher Studien kann Schokolade, besonders Bitterschokolade mit ihren sekundären Pflanzenstoffen auch zellschädigende freie Radikale bekämpfen, das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall reduzieren und den Blutdruck senken.</p> <p>Weniger bekannt ist eine noch junge Erkenntnis von Forschern aus Halle. Sie fanden heraus, dass Kakao und kakaohaltige Produkte wie Schokolade überraschend hohe Mengen des lebenswichtigen Vitamins D enthalten, wichtig vor allem für die Knochengesundheit. „Unser Körper kann es bei ausreichender UV-Strahlung der Sonne in der Haut selbst bilden. Doch daran mangelt es in den Wintermonaten“, erklärt Marte-Strauß. Theoretisch müsste allerdings jeder Einzelne fünf Tafeln Schokolade am Tag verzehren, um den Tagesbedarf an Vitamin D zu decken, so die Forscher. Angesichts des hohen Zucker- und Fettanteils ist das jedoch nicht ratsam. </p> <p>Damit Schokolade ihr Plus für unsere Gesundheit entfalten kann, sollte sie in kleinen Mengen genossen werden. „Neben der Menge ist die Sorte entscheidend“, so Manuela Marte-Strauß. „Hier gilt: je dunkler, desto gesünder! Naschen Sie daher am besten Bitterschokolade.“ Mit einem Kakaoanteil von mindestens 60 Prozent enthält sie kaum oder keine Milch, wenig Zucker und den höchsten Anteil an Kakaomasse, die sich durch bioaktive Inhaltstoffe und einen relativ hohen Vitamin D-Gehalt auszeichnet. Gegenstück ist weiße Schokolade, die reichlich Zucker, Milch sowie Kakaobutter mit hohem Fett- und Energiegehalt enthält.</p> <p>Hinweis für die Redaktionen: Fotos zum Thema „Schokolade“ finden Sie weiter unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel</a>. </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter<a class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH: Die Menge und die Sorte machen‘shttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/truebsinn-ade-dank-schokolade2018-12-06T10:15:05.888Z2018-12-06T10:15:05.888ZSprachstörungen: Jungen sind deutlich häufiger betroffennoemail@noemail.orghv16 <p>Im vergangenen Jahr wurden KKH-versicherte Kinder im Alter bis 15 Jahren fast 29.000mal zum Sprachtherapeuten überwiesen. Jungen sind dabei deutlich häufiger als Mädchen betroffen: Im Alter zwischen vier und sieben Jahren musste fast jeder sechste Junge zur Sprachtherapie, bei den Mädchen war dies nur jedes zehnte. Der Besuch einer Logopädie-Praxis gehört damit für viele Kinder offenbar zum Alltag.</p> <p>Probleme in der Sprachentwicklung werden häufig bei den U-Untersuchungen vom Kinderarzt festgestellt. „Defizite früh zu erkennen und entsprechend zu handeln, ist natürlich wichtig,“, sagt Heiderose Potstada vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Magdeburg. Oftmals sei es für Eltern allerdings nicht leicht zu beurteilen, ob ein Kind altersgerecht spricht. „Aber: Nicht jede Auffälligkeit im Sprechverhalten eines Kleinkindes bedeutet gleich, dass eine Therapie notwendig ist.“ Im Zweifelsfall sollte für Eltern der Kinderarzt erster Ansprechpartner sein.</p> <p>Eine weitere Auffälligkeit in der Auswertung der KKH-Versichertendaten: Immer mehr ältere Kinder erhalten eine Sprachtherapie. In der Altersgruppe der Acht- bis 15-Jährigen stieg die Zahl der betroffenen Mädchen zwischen 2007 und 2017 um 35 Prozent, bei den Jungen um etwas über 30 Prozent. Bei jüngeren Kindern dagegen kann die KKH kaum Veränderungen in diesem Zeitraum feststellen.</p> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">https://www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small> KKH-Auswertung: Nahezu jeder sechste Junge war 2017 bei einer Sprachtherapiehttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/sprachstoerungen-jungen-sind-deutlich-haeufiger-betroffen2018-12-04T09:24:12.363Z2018-12-04T09:24:12.363ZPfusch bei Medizinproduktennoemail@noemail.orghv16 <p>Defekte Herzschrittmacher, nicht einwachsende Bandscheibenimplantate, Hüftprothesen mit Metallabrieb, sich selbst auflösende Stents – aktuell häufen sich die Berichte über fehlerhafte Medizinprodukte. „Die Medien gehen davon aus, dass im vergangenen Jahr über 14.000 Menschen Verletzungen erlitten haben, selbst zu Todesfällen sei es schon gekommen“, sagt Karl-Heinz Zirkler, Experte für Regressansprüche und Produkthaftung in der Hauptverwaltung der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Hannover. „Die Dunkelziffer geschädigter Versicherter dürfte noch wesentlich höher sein. Denn uns Krankenkassen ist leider nicht bekannt, welche Produkte konkret bei unseren Versicherten eingesetzt wurden.“</p> <p>Doch wie erfährt ein Patient, ob er durch den Einsatz eines fehlerhaften Implantats betroffen ist? Karl-Heinz Zirkler: „Bei uns häufen sich die Anrufe unserer Versicherten zu dieser Frage. Wir empfehlen dann, sich zum Beispiel bei Herzschrittmachern an den Kardiologen oder an die Ambulanz zu wenden, die regelmäßig auch die Kontrollen durchführen. Dort ist bekannt, ob es sich um ein Produkt handelt, das von einem Rückruf betroffen ist. Sollte es bei anderen Medizinprodukten zu Beschwerden kommen, ist eine Rücksprache mit dem behandelnden Hausarzt oder direkt mit dem Krankenhaus, das die Operation durchgeführt hat, sinnvoll.“</p> <p>Schon seit längerem hat der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-SV) immer wieder darauf hingewiesen, dass bei Medizinprodukten Scheininnovationen und sogar schädliche Produkte viel zu leicht in die Versorgung kommen: Es brauche sichere Regeln und Vorgaben, um dies zukünftig zu verhindern. Patientennutzen müsse vor Industrieinteresse stehen.</p> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">https://www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small> KKH-Experte gibt erste Tipps für Betroffenehttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/pfusch-bei-medizinprodukten2018-11-28T09:11:05.250Z2018-11-28T09:11:05.250ZGrippe: Schutz trotz Engpässen noch möglichnoemail@noemail.orghv16 <p>Die Grippesaison hat begonnen, in vielen Regionen wird Experten zufolge der Impfstoff bereits knapp. Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn soll sich aber dennoch jeder gegen Grippe schützen können. Eine Lockerung der Vorschriften für die Beschaffung des Impfstoffes soll es möglich machen. Wer sich noch gegen die Influenza wappnen will, sollte dies auch spätestens jetzt tun. „In der Regel empfehlen wir eine Impfung im Oktober oder November, da es anschließend bis zu zwei Wochen dauern kann, bis der körpereigene Schutz vollständig aufgebaut ist“, erläutert Sven Seißelberg, Apotheker bei der KKH Kaufmännische Krankenkasse. „Doch auch später kann die Impfung noch schützen, denn zu einer richtigen Krankheitswelle kommt es meist erst um den Jahreswechsel herum. Außerdem kann niemand abschätzen, wie lange eine Grippewelle dauert oder ob noch eine weitere folgt.“</p> <p>Wie Gesundheitsbehörden, Institute und andere Krankenkassen rechnet auch die KKH damit, dass sich in diesem Herbst und Winter deutlich mehr Menschen gegen die Influenza impfen lassen als in den vergangenen Jahren. Grund ist die große Zahl der Erkrankten in der vorigen Saison: Von Anfang Oktober 2017 bis Ende März 2018 verzeichnete allein die KKH bundesweit 28.000 ärztlich diagnostizierte Grippefälle – das entspricht einer Steigerung von 54 Prozent im Vergleich zur Saison 2016/2017. Im ersten Quartal 2018 registrierte die Ersatzkasse sogar einen Anstieg von 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.</p> <p>Grippeerreger sind tückisch, da sie immer wieder neue Virenstämme bilden. Deshalb muss jedes Jahr neu geimpft werden. Die KKH übernimmt die Kosten für den Vierfachimpfstoff für alle Versicherten ab dem siebten Lebensmonat, egal ob Risikopatient oder nicht. „Man kann sich entweder beim Hausarzt, beim Arbeitsmediziner oder im Gesundheitsamt impfen lassen“, sagt Seißelberg. Vorbeugen sollten vor allem Personen über 60 Jahre, Schwangere und chronisch Kranke – etwa mit Diabetes, Asthma, Herzleiden oder Immunschwäche. Gleiches gilt für Bewohner und Angestellte von Alters- und Pflegeheimen, medizinisches Personal sowie für Personen, die tagtäglich auf viele Menschen treffen, etwa im öffentlichen Nahverkehr. „Einen hundertprozentigen Schutz kann aber auch der Vierfachimpfstoff nicht garantieren“, sagt Seißelberg.</p> <p><b>Wann sollte man sich nicht impfen lassen?<br /> </b>Während eines schweren Infektes und bei Fieber. Dann ist das Immunsystem zu sehr geschwächt, um Antikörper zu bilden. Menschen mit schweren Allergien gegen Inhaltsstoffe der Impfung sollten sich vorab genau beim Arzt informieren. Stillende Mütter können sich dagegen bedenkenlos impfen lassen.</p> <p><b>Schützt die Grippeimpfung vor Erkältungen?<br /> </b>Nein. Erkältungen und grippale Infekte sind völlig andere Krankheiten, vor denen eine Grippeimpfung nicht schützen kann. Zwar werden sie auch häufig durch Viren ausgelöst, es handelt es sich jedoch nicht um die echten Influenzaviren.</p> <p><b>Wie äußert sich eine Grippe im Gegensatz zu einer Erkältung?<br /> </b>Eine echte Grippe beginnt meist schlagartig. Innerhalb kürzester Zeit bekommt der Betroffene Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber. Eine Erkältung beginnt dagegen meist langsam mit einem Kratzen im Hals, am nächsten Tag folgen meist Heiserkeit und eine leicht laufende Nase.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH rechnet nach Extrem-Saison 2017/2018 mit deutlich mehr Impfwilligenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/grippe-schutz-trotz-engpaessen-noch-moeglich2018-11-27T08:37:45.788Z2018-11-27T08:37:45.788Z