https://www.kkh.de/presse/rss-feed2019-01-14T12:06:30.387ZRSS-FeedAdobe Experience ManagerMinusgrade – Minus für die Gesundheit?noemail@noemail.orghv16 <p>Der Winter hat den Süden Deutschlands seit einigen Wochen fest im Griff. Jetzt erreicht die Kälte auch die nördlichen Regionen unseres Landes. In dieser Jahreszeit erwischt es die meisten Menschen mit einer Erkältung. Es wird gehüstelt und geschnupft und vielerorts steht man den Betroffenen dann mit vermeintlich guten Ratschlägen zur Seite. Aber stimmt das alles, was einem da zu Ohren kommt?</p> <p>Thomas Pillig vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Dortmund räumt mit fünf Erkältungsirrtümern auf.</p> <ol> <li><b>Erkältungen durch Kälte: </b>Eine Erkältung bekommt man ausschließlich durch Viren, die sich über Tröpfcheninfektion übertragen, also durch Berühren infizierter Türklinken, Rolltreppengeländer oder durch hustende und schniefende Menschen wie beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Fahrstuhl. Allerdings: Das Immunsystem kann durch Unterkühlung geschwächt werden, so dass man für Husten, Fieber und Schnupfen anfälliger ist.<br /> <br /> </li> <li><b>Küssen wegen Ansteckungsgefahr verboten:</b> Erstaunlich! Viren, die dagegen von Mund zu Mund übertragen werden, sollen kaum eine Überlebenschance haben. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Viren über den Mund direkt in den Magen-Darm-Trakt transportiert und dort unschädlich gemacht werden. Und: Das durch Küssen ausgeschüttete Hormon Dopamin soll sogar die Gesundheit fördern.<br /> <br /> </li> <li><b>Viel Vitamin C beugt einer Erkältung vor:</b> Der Klassiker schlechthin. Vitamin C stärkt zwar das Immunsystem, aber die zusätzliche Aufnahme soll so gut wie nichts bringen. Durch die tägliche Nahrungsaufnahme ist der menschliche Körper bereits ausreichend mit Vitamin C versorgt – alles was darüber hinaus eingenommen wird, wird einfach wieder ausgeschieden.<br /> <br /> </li> <li><b>Kräftiger Grog oder Glühwein „mit Schuss“ treiben die Erkältung aus:</b> Bloß nicht! Alkoholische Heißgetränke scheinen nur am Anfang wohltuend zu wirken. Alkohol erweitert jedoch die Blutgefäße und bringt den Wärmehaushalt zum Erliegen. Viel Mineralwasser und heiße Tees dagegen lindern Husten und Halsschmerzen und versorgen den angeschlagenen Körper mit ausreichend Flüssigkeit.<br /> <br /> </li> <li><b>Mütze auf und nicht mit nassen Haaren in die Kälte:</b> Die meiste Wärme verlieren wir an Körperteilen, die weiter vom Körperrumpf entfernt sind, also an Füßen und Händen. Lediglich ein Zehntel der Körperwärme gehen über den Kopf verloren. Da er aber die am wenigsten mit Kleidung bedeckte Stelle ist und zudem mit vielen Nervenenden versehen ist, spürt man die Kälte dort besonders intensiv. Beim Sport im Winter heißt es darum immer: wärmende Sport- und Handschuhe anziehen. Und es schadet natürlich nicht, eine Mütze aufzusetzen.</li> </ol> <p> </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">https://www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH räumt mit Erkältungsirrtümern aufhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/minusgrade-minus-fuer-die-gesundheit-2019-01-22T10:51:48.844Z2019-01-22T10:51:48.844Z Johanniskraut: Heilpflanze 2019 vertreibt den Winterbluesnoemail@noemail.orghv16 <p>Leuchtend gelb blüht Johanniskraut auf Wiesen und an Feldwegen erst im Sommer, doch Heilpflanze des Jahres ist es seit 1. Januar 2019. Gekürt wurde das gelbgoldene Kraut – im Volksmund auch Herrgottsblut genannt – von einer Jury im Auftrag des Naturheilkundevereins Theophrastus. Bereits der bekannte, im 16. Jahrhundert tätige Arzt Paracelsus bewertete Johanniskraut als eine Universalmedizin.</p> <p>„Als pflanzliches Arzneimittel kann Johanniskraut die Stimmung aufhellen und hat sich bei leichten bis mittelschweren Depressionen bewährt”, sagt Apotheker Sven Seißelberg von der KKH Kaufmännische Krankenkasse. „Studien belegen, dass seine Wirkung hierbei mit denen synthetisch hergestellter Antidepressiva vergleichbar ist – und das bei weniger Nebenwirkungen.“ Auch beim Winterblues, unter dem manche Menschen aufgrund des Lichtmangels in den Wintermonaten temporär leiden (sog. saisonal abhängige Depression), kann Johanniskraut Linderung verschaffen.</p> <p>Daneben können Johanniskrautextrakte Angstzustände lösen, nervöse Unruhe mildern und gegen Kopf- und Regelschmerzen verordnet werden. Bei Neurodermitis kann Johanniskrautöl wegen seiner entzündungshemmenden Eigenschaften helfen. „Johanniskrautpräparate sollten aber nicht ohne den Rat eines Arztes oder Apothekers angewendet werden“, appelliert Sven Seißelberg, „denn Art und Dosierung der Arznei sind entscheidend für deren Wirkung.“ </p> <p><b>An Neben- und Wechselwirkungen denken!</b></p> <p>Arzneilich werden alle Pflanzenteile des Heilkrauts außer der Wurzel verwendet. Johanniskrautpräparate können Nebenwirkungen hervorrufen wie Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden und Appetitlosigkeit, ferner Kopfschmerzen und allergische Reaktionen. „Zu achten ist auch auf Wechselwirkungen bei gleichzeitiger Einnahme einiger Medikamente, die dann verstärkt oder vermindert wirken“, so Apotheker Seißelberg. Dazu zählen blutverdünnende Medikamente, Mittel gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Zytostatika, die vor allem bei der Behandlung von Krebs eingesetzt werden. Auch kann die Wirkung der Antibabypille herabgesetzt werden. Mögliche Wechselwirkungen sind daher unbedingt mit einem Arzt oder Apotheker abzuklären.</p> <p><b>Auf Güte achten!</b></p> <p>Johanniskrautpräparate sind nicht nur in Apotheken erhältlich, sondern auch in Drogerie- und Supermärkten - und das in sehr unterschiedlichen Qualitäten. Hinsichtlich ihrer Extrakte und Dosis und damit ihrer Wirkung und Verträglichkeit überzeugen laut Öko-Test (2018) ausnahmslos Präparate aus der Apotheke. </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> <p> </p> KKH: Qualität der pflanzlichen Arznei entscheidendhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/johanniskraut-heilpflanze-2019-vertreibt-den-winterblues2019-01-17T07:14:19.527Z2019-01-17T07:14:19.527ZStressfalle Trennungnoemail@noemail.orghv16 <p>Konzentrationsschwäche, Kopfweh, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Erschöpfung: Kinder getrennt lebender Eltern leiden deutlich mehr unter Stress-Symptomen als der Nachwuchs intakter Familien. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Zuge des Reports „Endstation Depression – Wenn Schülern alles zu viel wird“ der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Demnach leiden deutlich mehr Trennungskinder im Alter von sechs bis 18 Jahren unter körperlichen Beschwerden ohne organische Ursache als andere Kinder. So klagen etwa 26 Prozent der Sechs- bis 18-jährigen Kinder getrennt lebender Eltern sehr häufig beziehungsweise häufig über stressbedingte Müdigkeit und Erschöpfung. Bei Schülern aus intakten Familien sind es dagegen nur 17 Prozent. Ähnlich verhält es sich bei stressbedingten Kopfschmerzen (21 zu 13 Prozent) sowie Bauch- oder Magenschmerzen (21 zu zwölf Prozent). Unter Appetitlosigkeit leiden doppelt so viele Scheidungskinder (zehn Prozent) wie Kinder zusammenlebender Partner (fünf Prozent).</p> <p>„Trennungen belasten Kinder. Das kann auch zu körperlichen Symptomen wie Übelkeit und Schlaflosigkeit führen“, sagt KKH-Psychologin Franziska Klemm. „Kommen Leistungsdruck in der Schule oder gar Mobbing hinzu, stehen diese Kinder noch mehr unter Stress.“ Das zeigt auch die KKH-Umfrage: Konkurrenz- bzw. Leistungsdruck in der Schule setzt Trennungskindern deutlich mehr zu als anderen Kindern und Jugendlichen (35 zu 25 Prozent). Auch Streit mit Freunden und Mobbing sowie Druck durch Medien, Idole und Influencer belasten den Nachwuchs getrennt lebender Eltern mehr (19 zu 14 Prozent).</p> <p>„Gerade in solchen Situationen ist es für Kinder und Jugendliche wichtig, in der Familie Zuwendung und Sicherheit zu finden. Wenn Eltern allerdings durch eine Trennung selbst belastet sind, fällt ihnen dies jedoch verständlicherweise schwerer“, erläutert Klemm. So kommen für Scheidungskinder viele Faktoren zusammen, die deren Widerstandsfähigkeit schwächen. Das zeigt auch die Umfrage: Deutlich mehr Kinder getrennt lebender Eltern sind unter Stress sehr häufig bzw. häufig unkonzentriert, traurig, ängstlich oder ziehen sich zurück. „Eltern sollten nicht darauf hoffen, dass ihre Kinder eine Trennung einfach hinnehmen“, betont Franziska Klemm. Trauer, Angst, Wut und auch Schuldgefühle seien normale Reaktionen.</p> <p>Die KKH-Psychologin rät: „Wenn Kinder unter Dauerstress geraten oder eine belastende Situation wie eine Trennung miterleben, sollten Eltern unbedingt auf Warnsignale achten.“ Das ist etwa die nachlassende Motivation, zur Schule zu gehen, Freunde zu treffen oder auch die Fähigkeit, unbeschwert Spaß zu haben. Auch schlechter Schlaf sowie ein ungewohnt impulsives Verhalten können Anzeichen sein. „Wichtig ist, ein offenes Ohr für Kinder und Jugendliche zu haben und sie dabei zu unterstützen, Gefühle zuzulassen und diese auch zu formulieren“, sagt Klemm. Wenn ein Kind Anzeichen von starkem Stress zeigt, kann der Haus- oder Kinderarzt an einen Kinder- und Jugendpsychiater überweisen, der den Ursachen auf den Grund geht und behandelt sowie der ganzen Familie hilft, mit den Belastungen durch eine Trennung umzugehen.</p> <p><b><br /> Sehr häufige bzw. häufige stressbedingte Beschwerden*<br /> </b>6- bis 18-Jährige zusammenlebender Eltern – <i>6- bis 18-Jährige getrennt lebender Eltern</i>:</p> <p><b>Müdigkeit/Erschöpfung: </b>17 Prozent – <i>26 Prozent</i><br /> <b>Kopfschmerzen: </b>13 Prozent – <i>21 Prozent</i><br /> <b>Bauch- oder Magenschmerzen: </b>12 Prozent – <i>21 Prozent</i><br /> <b>Schlafstörungen: </b>8 Prozent – <i>11 Prozent</i><br /> <b>Rückenschmerzen: </b>6 Prozent – <i>11 Prozent</i><b><br /> Appetitlosigkeit: </b>5 Prozent – <i>10 Prozen</i>t<br /> <i><br /> </i></p> <p><b>Sehr häufige bzw. häufige stressbedingte Verhaltensweisen*<br /> </b>6- bis18-Jährige zusammenlebender Eltern – <i>6- bis 18-Jährige getrennt lebender Eltern</i></p> <p><b style="font-family: inherit;font-style: inherit;">unkonzentriert:</b> 26 Prozent – <i style="font-family: inherit;font-weight: inherit;">38 Prozent<br /> </i><b style="font-family: inherit;font-style: inherit;">schnell aggressiv: </b>21 Prozent – <i style="font-family: inherit;font-weight: inherit;">22 Prozent<br /> </i><b style="font-family: inherit;font-style: inherit;">zurückgezogen: </b>11 Prozent – <i style="font-family: inherit;font-weight: inherit;">19 Prozent<br /> </i><b style="font-family: inherit;font-style: inherit;">traurig:</b> 8 Prozent – <i style="font-family: inherit;font-weight: inherit;">14 Prozent<br /> </i><b style="font-family: inherit;font-style: inherit;">ängstlich:</b> 8 Prozent – <i style="font-family: inherit;font-weight: inherit;">10 Prozent<br />  </i></p> <p><b>Sehr häufige bzw. häufige Stressfaktoren*<br /> </b>6- bis18-Jährige zusammenlebender Eltern – <i>6- bis 18-Jährige getrennt lebender Eltern:</i></p> <p><b>Konkurrenz- bzw. Leistungsdruck in der Schule:</b> 25 Prozent – <i>35 Prozent<br /> </i><b>Streit mit Freunden, Mobbing:</b> 14 Prozent – <i>19 Prozent<br /> </i><b>Druck durch Medien, Idole, Influencer: </b>12 Prozent – <i>17 Prozent</i></p> <p><small>* Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat 1000 Eltern von Sechs- bis 18-Jährigen im Auftrag der KKH 2018 repräsentativ befragt.</small></p> <p>Weitere Informationen wie unter anderem einen Report, Fotos und einen Podcast zum Thema „Stress bei Schülern“ finden Sie unter <a href="http://www.kkh.de/endstation-depression" class="external">www.kkh.de/endstation-depression</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> Erschöpft und traurig: Laut KKH-Umfrage stehen Scheidungskinder mehr unter Druckhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/stressfalle-trennung2019-01-14T14:57:31.447Z2019-01-14T14:57:31.447ZWeg mit den Feiertagskilos!noemail@noemail.orghv16 <p>2016 fanden US-Forscher der Cornell Universität heraus, dass die Deutschen zehn Tage nach Weihnachten am dicksten sind. Kein Wunder, wer kann schon Vanillekipferl, Gänsebraten, Raclette, Mousse au Chocolat und all den anderen kulinarischen Verlockungen der Festtage widerstehen. „Wer sein Vor-Advents-Gewicht erreichen möchte, muss an zwei Stellschrauben drehen“, sagt Tobias Seidel vom KKH-Serviceteam in Darmstadt, „an der Ernährung und der Bewegung. Das eine ohne das andere führt kaum zum Erfolg.“</p> <p>Für eine leichte Ernährungsweise ist entscheidend, die Zufuhr von Kohlenhydraten zu reduzieren, vor allem von Brot und Süßem. Kohlenhydrate sind die Hauptursache für Übergewicht. Dauerhaft auf den Speisezettel gehören stattdessen gesunde Lebensmittel mit geringer Energiedichte wie Fisch, mageres Fleisch, Obst und Gemüse. Wichtig ist es auch, Speisen mit ungesättigten Fetten zuzubereiten, das heißt mit pflanzlichen Fetten und Ölen. Sie sollen sogar gegen Übergewicht gut sein. Tipp: Versuchen Sie es mal mit Intervall-Fasten. Dabei legen Sie zwischen den Mahlzeiten eine längere Pause von zum Beispiel 16 Stunden ein. In dieser Zeit kann unser Körper Nahrung verwerten, Fett verbrennen und Eiweiße abbauen.</p> <p>„Die leichteste gesündeste Ernährung nützt allerdings nichts, wenn es an regelmäßiger und ausreichender Bewegung mangelt“, appelliert Tobias Seidel. „Bewegung ist daher noch entscheidender.“ Hätten Sie gedacht, dass beispielsweise eine halbe Stunde spazieren gehen nötig ist, um sich die Kalorien von einem Glas Glühwein abzutrainieren?</p> <p>Grundsätzlich sollte jeder mindestens drei Mal wöchentlich eine halbe Stunde Ausdauer trainieren, etwa beim Spazierengehen, Laufen, Schwimmen oder Radfahren. Genauso wichtig ist Krafttraining, um Muskeln aufzubauen, Glukose zu verbrennen und so überflüssige Pfunde loszuwerden. Dazu ist nicht unbedingt Gerätetraining in einem Fitnessstudio nötig. Liegestütze oder Übungen mit dem Fitnessband in den eigenen vier Wänden sind eine gute Alternative. Übrigens: Wer sich regelmäßig zu Krafttraining durchringt – möglichst zweimal pro Woche ‒, muss nicht mehr so stark aufs Essen achten, da der Körper es dann besser verbrennt.</p> <p>Das Beste zum Schluss: Die Kombination aus kohlenhydrat-reduzierter leichter Ernährung und regelmäßigem Ausdauer-Kraft-Training ist eine Universalmedizin für unseren Körper. Sie stärkt das Herz, erhöht Kraft und Ausdauer, sorgt für aktive Körperzellen, verbessert den Schlaf und wirkt auch dem Winterblues entgegen.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> Ernährung plus Ausdauer plus Kraft ‒ Mit dieser Zauberformel gelingt&#39;shttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/weg-mit-den-feiertagskilos2019-01-09T14:37:24.621Z2019-01-09T14:37:24.621ZAlleskönner Apfel: Ist er wirklich so gesund?noemail@noemail.orghv16 <p>„An apple a day keeps the doctor away“ – diese englische Redewendung ist ganz wörtlich zu verstehen: „Ein Apfel am Tag hält den Arzt fern“. Aber kann ein Apfel wirklich ein solches Gesundheitsversprechen erfüllen? „Fest steht in jedem Fall: Äpfel sind extrem gesund“, sagt Dr. Anja Luci, ernährungswissenschaftliche Beraterin der KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Tags des Deutschen Apfels am 11. Januar. „Das liegt aber nicht nur an den Vitaminen, sondern vielmehr an den reichlich vorhandenen Mineral- und Ballaststoffen, besonders aber an den sekundären Pflanzenstoffen, den sogenannten Polyphenolen.“</p> <p>Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht sind die alten Apfelsorten besonders wertvoll und gesund. Dazu gehören beispielsweise die regionalen Sorten Berlepsch, Boskoop, Cox Orange, Ingrid Marie und Idared. Dr. Anja Luci: „Diese Sorten sind weniger verarbeitet und beinhalten aus diesem Grund deutlich mehr Polyphenole als die neuen Apfelsorten, zu denen unter anderem Pink Lady, Jonagold oder Granny Smith gehören.“ Weiterhin dienen die sekundären Pflanzenstoffe als natürlicher Schutz gegen Insekten- und Pilzbefall, was – wenn überhaupt – zu weniger Spritzeinsätzen führt. Hinzu kommt: Alte Apfelsorten werden wegen ihres hohen Polyphenolgehalts von Allergikern besonders gut vertragen.</p> <p>Äpfel können aber noch viel mehr, vor allem mit Blick auf ihre antioxidativen Eigenschaften. Auf diese Weise wirken sie entzündungshemmend und schützen vor freien Radikalen, die durch Stress und äußere Umwelteinflüsse entstehen. Studien zufolge schützen die Inhaltsstoffe von Äpfeln auch vor Herzkreislauf-Erkrankungen, Krebs und Arthritis. „Nicht zu vergessen die Ballaststoffe“, ergänzt Dr. Anja Luci. „Besonders dem Ballaststoff Pektin sagt man nach, dass er den Blutzuckerspiegel konstant hält und somit das Hungergefühl dämpft. Ideal also für Menschen, die ein paar Pfunde loswerden wollen. Außerdem sind Äpfel ein wertvoller Kalium-Lieferant und gehören zu den nur mäßig zuckerreichen Obstsorten.“ Die Schale sollte unbedingt mitgegessen werden, da der größte Anteil der wertvollen Inhaltsstoffe direkt darunter sitzt.</p> <p>Und wie werden Äpfel am besten gelagert? „Ich empfehle einen kühlen und lichtgeschützen Ort mit entsprechend hoher Luftfeuchtigkeit, beispielsweise einen Kellerraum oder Kühlschrank“, sagt Dr. Luci.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Passende Fotos zum Thema finden Sie unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel</a>, Stichwort „Äpfel“.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">https://www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH-Tipp: Beim Kauf alte Sorten bevorzugen und auf regionale Herkunft achtenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/alleskoenner-apfel-ist-er-wirklich-so-gesund-2019-01-07T15:12:04.609Z2019-01-07T15:12:04.609ZKeine Macht dem Stress!noemail@noemail.orghv16 <p>Kaum ist der Weihnachtsstress vorbei, setzen sich viele Menschen erneut unter Druck – nicht nur mit der meist vielen Arbeit zum Jahresbeginn, sondern auch in punkto gute Vorsätze. Nach Festtagsmenüs und Alkoholkonsum zum Jahreswechsel heißt es jetzt abspecken, mehr Sport treiben, gesünder kochen, auf Alkohol verzichten. „Das sind alles gute Ziele“, sagt Oliver Brandt vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Göppingen. „Aber sie führen auch dazu, dass wir unseren Körper zusätzlich unter Stress setzen – gerade dann, wenn er am wenigsten leistungsfähig ist.“ Denn um den Energietank ausreichend zu füllen und Stimmungstreibstoffe wie Serotonin zu aktivieren, benötigt der Körper vor allem Sonnenlicht. Und das fehlt in den dunklen Monaten.</p> <p>Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH stört es 65 Prozent der 18- bis 70-Jährigen, dass sich im Winter die Tage durch die frühe Dunkelheit kürzer anfühlen. Rund jeder Zweite sagt außerdem, dass Sport im Freien im Winter weniger Spaß macht. Und dann kommt an den ohnehin schon gefühlt kürzeren Tagen häufig noch Stress im Büro hinzu, wenn die zwischen Weihnachten und Neujahr liegengebliebene Arbeit erledigt und das Jahr geplant werden soll. „Bewegung und Sport als Ausgleich sind auch im Winter wichtig“, betont Brandt. „Sie müssen aber nicht gleich Höchstleistungen bringen. Das führt nur zu Frustration.“ Der Jahresbeginn ist der falscheste Zeitpunkt, um Vollgas zu geben, denn hier prallen zu viele Stressfaktoren aufeinander. Wer also wirklich intensiver Sport treiben oder neue Aktivitäten testen will, sollte jetzt langsam beginnen und erst in ein paar Wochen so richtig loslegen, wenn der Körper leistungsfähiger ist.</p> <p><b>Um Stress bei der Arbeit und im Alltag zu vermeiden, empfiehlt Oliver Brandt außerdem</b></p> <ul> <li>ein gutes Zeitmanagement, sodass möglichst keine Überstunden notwendig werden.</li> <li>ähnliche Aufgaben gebündelt in einem Zug abzuarbeiten. Multitasking ist nicht effektiver, sondern kostet eher noch mehr Zeit, denn: Wer ständig zwischen Aufgaben hin- und herwechselt, muss sich permanent neu hineindenken.</li> <li>nicht alles selbst zu erledigen, sondern auch Aufgaben an Kollegen zu delegieren.</li> <li>nach Feierabend abzuschalten, nicht noch von zu Hause aus berufliche E-Mails zu checken.</li> <li>Freizeitstress zu vermeiden und Prioritäten auch bei privaten Terminen zu setzen.</li> </ul> <p>„Stressbewältigungstechniken wie Yoga oder autogenes Training helfen außerdem, zur Ruhe zu kommen“, sagt Brandt. Gut tun darüber hinaus Saunagänge oder Massagen. Dies sagten übrigens auch knapp 30 Prozent der rund 1000 von Forsa Befragten.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> Entspannt ins Jahr: 30 Prozent bevorzugen Wellness – KKH rät zu moderatem Sporthttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/keine-macht-dem-stress-2019-01-02T15:26:03.634Z2019-01-02T15:26:03.634ZJetzt knallt’s!noemail@noemail.orghv16 <p>In Deutschland ist es Tradition, das neue Jahr mit bunten Feuerwerken zu begrüßen. Für das immer umfangreicher und raffinierter werdende Sortiment an Knallern, Raketen und bunten Feuerwerksbatterien geben die Bundesbürger jährlich rund 140 Millionen Euro aus. Bei der Frage, ob Feuerwerk und Böller an Silvester verboten werden sollen, sind die Deutschen laut Statistik-Portal „Statista“ allerdings gespalten: Während 44 Prozent auf diesen Brauch nicht verzichten wollen, sind 47 Prozent dagegen.</p> <p>Das bunte Schauspiel am Himmel hat aber auch seine Schattenseiten. Immer wieder müssen Feuerwehr und Rettungswagen in den Silvesternächten besonders häufig ausrücken, weil es durch leichtsinnigen Umgang mit Feuerwerk zu Bränden und schweren Verletzungen kommt. „Wir wollen keinem den Spaß an Raketen und Silvesterknallern verderben. Aber jeder, der ein Feuerwerk abbrennt, sollte sich seiner besonderen Verantwortung bewusst sein“, sagt Sabine Enskat vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Eberswalde.</p> <p><b>Hier die wichtigsten Tipps im Überblick, damit das Jahr 2019 nicht in der Notfall-Ambulanz beginnt:</b></p> <ul> <li>Feuerwerk gehört nicht in die Hände von stark alkoholisierten Personen und schon gar nicht in Kinderhände.</li> <li>Nur Feuerwerk mit einer Zulassung der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM-PI oder PII plus Zahl) oder CE-Zeichen und Registrierungsnummer verwenden. Bei selbst gebauten und illegalen Feuerwerkskörpern droht Lebensgefahr.</li> <li>Raketen nie aus der Hand starten, sondern nur senkrecht aus standsicheren Flaschen, aus Getränkekisten oder aus eingegrabenen Rohren.</li> <li>Unbedingt auf die Abschussrichtung achten, besonders in der Nähe von Bäumen und Häusern.</li> <li>Blindgänger, die nicht explodieren, niemals berühren!</li> <li>Kleinere Verbrennungen, zum Beispiel an der Hand, sollten gekühlt werden. Ein Arzt ist nötig, wenn die Verbrennung größer als die Handfläche des Verletzten ist.</li> </ul> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">https://www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small> Verletzungsrisiko Silvester-Feuerwerk: KKH gibt Tipps zum sicheren Umganghttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/jetzt-knallt-s-2018-12-27T08:22:34.248Z2018-12-27T08:22:34.248ZDie geheimen Vitamin-Starsnoemail@noemail.orghv16 <p>Kälte, Wind, Nässe, Schnee, dazu überheizte Räume - der Winter ist eine echte Herausforderung für unser Immunsystem. Wer einer Erkältung, einem Infekt oder gar einer Grippe vorbeugen und seine Abwehrkräfte stärken möchte, sollte in den kommenden Wochen winterliche Vitaminbomben auf den Speiseplan setzen. „Ob Grünkohl, Brokkoli oder Rote Beete - greifen Sie beim Einkauf zu heimischem Wintergemüse“, empfiehlt Carsten Kuhn vom KKH-Serviceteam in Wiesbaden. „Die darin enthaltenen lebenswichtigen Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe sowie sekundären Pflanzenstoffe helfen unserem Körper, sich gegen Bakterien zu wehren, das Immunsystem zu aktivieren und die Vitalität zu steigern.“</p> <p><b>Grünkohl - Power-Gemüse Nummer 1 </b></p> <p>Mit seinem Mix aus Vitaminen, Aminosäuren, Mineral- und Ballaststoffen ist <b>Grünkohl </b>ideal, um das Abwehrsystem auf Hochtouren zu bringen. Mit etwa 120 mg Vitamin C pro 100 g zählt Grünkohl zu den Vitamin-C-reichen Lebensmitteln. Überhaupt sind es die Kohlsorten, die im Winter auf den Speiseplan gehören. Dazu zählt auch <b>Brokkoli</b>, der vor Vitamin C nur so strotzt. Hätten Sie gewusst, dass in einer Portion mehr als das Doppelte an Vitamin C steckt als in einer Orange? Daneben wirken etliche Kohlsorten blutbildend und entwässernd.</p> <p><b>Feldsalat und Mangold - zwei Eisen-Bomben</b></p> <p><b>Feldsalat</b>, das feine Gemüse mit der nussigen Note, glänzt durch seinen hohen Eisengehalt. Auf ausreichend Zufuhr dieses Spurenelements ist gerade im Winter zu achten. Denn Eisenmangel kann die Wärmeregulation des Körpers stören, die Infektanfälligkeit erhöhen und die körperliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Zu den nennenswerten Eisenlieferanten zählt auch <b>Mangold</b>. Eine Portion des edlen Blattgemüses liefert daneben rund zwei Drittel des täglichen Vitamin-K Bedarfs, das die Knochen stärkt und vor Knochenabbau schützt. </p> <p><b>Steckrübe und Rote Beete - für den kalorienarmen Vitamin-Kick</b></p> <p>Heimisches Wurzelgemüse ist teils nährstoffreicher als manches Sommergemüse. Die <b>Steckrübe </b>beispielsweise enthält einen gesunden Cocktail aus Eiweiß, Magnesium, Kalium, Calcium, Beta-Karotin sowie B-Vitaminen. Zu Kriegszeiten geschätzt, dann lange Zeit verschmäht, erfährt sie eine Renaissance in deutschen Küchen. Steckrüben enthalten viel Wasser und fast kein Fett, sind daher ideal für Figurbewusste. Das gilt auch für <b>Rote Beete</b>. 100 Gramm davon kommen gerade mal auf 43 Kalorien. Genial: der rote Farbstoff Betanin. Er wirkt antioxidativ, kann vor Krebs schützen und stärkt Herz, Gefäße und Leber. Der Mix der roten Rübchen aus Vitamin B und C, Kalium, Eisen, Zink und Folsäure ist gerade im Winterhalbjahr ideal im Kampf gegen Erkältungserreger und zur Stärkung der Abwehrkräfte. </p> <p>Noch ein Tipp von Carsten Kuhn: „Nährstoffe regionaler Wintergemüse reagieren teils empfindlich auf lange Lagerung und Hitze. Daher Grünkohl, Brokkoli &amp; Co. am besten frisch und vor allem schonend zubereiten, das heißt nur kurz und mit wenig Wasser garen.“ </p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Fotos zum Thema „Wintergemüse“ finden Sie zum Herunterladen unten oder unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel</a>. </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> <p> </p> KKH: Mit welchem Wintergemüse Sie gesund durch die kalte Jahreszeit kommenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/die-geheimen-vitamin-stars2018-12-20T08:54:39.659Z2018-12-20T08:54:39.659ZArztbesuche: Männer drücken sich häufigernoemail@noemail.orghv16 <p>In Deutschland gehen nicht nur mehr Frauen zum Arzt als Männer, sie kontaktieren die Mediziner auch häufiger. Das ist das Ergebnis einer Datenanalyse der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Demnach suchten im vergangenen Jahr knapp 94 Prozent der KKH-versicherten Frauen einen Arzt auf – egal ob Allgemein- oder Fachmediziner. Bei den Männern waren es dagegen nur rund 84 Prozent.</p> <p>„Gesundheit bedeutet für Frauen in der Regel Wohlbefinden, für Männer eher Funktionsfähigkeit. Sie gehen oft erst dann zum Arzt, wenn sie eben nicht mehr funktionieren“, erläutert Uwe Stark vom KKH-Serviceteam in Münster. So hatten im vergangenen Jahr die Frauen auch deutlich häufiger eine ambulante ärztliche Versorgung in Anspruch genommen: im Schnitt zehnmal, Männer dagegen nur sechsmal. „Als Grund etwa für verpasste Vorsorgeuntersuchungen geben Männer oft Zeitmangel an“, sagt Stark. Viele Männer hätten außerdem offenbar mehr Angst vor einer schlimmen Diagnose. „Man muss nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt gehen. Doch gerade mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen kann man einer ernsten Erkrankung vorbeugen beziehungsweise den Erfolg einer Therapie rechtzeitig sichern“, betont Uwe Stark.</p> <p>Im Bundesländervergleich zeigt sich, dass überall in der Republik deutlich weniger Männer zum Arzt gehen als Frauen. Laut KKH-Daten haben 2017 in Hamburg die wenigsten Männer ambulante medizinische Hilfe in Anspruch genommen, im Saarland dagegen die meisten (s. Tabelle unten).</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Fotos zum Thema Arztbesuche sowie eine Tabelle nach Bundesländern finden Sie unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt</a>. Bundesländerspezifische Meldungen zum Thema erhalten Sie auf Anfrage an <u>presse@kkh.de</u>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> Bundesweit 94 Prozent der Frauen nehmen ambulante Versorgung in Anspruchhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/arztbesuche-maenner-druecken-sich-haeufiger2018-12-17T13:01:04.034Z2018-12-17T13:01:04.034ZMenschenmassen sind Stressfaktor Nummer einsnoemail@noemail.orghv16 <p>Stress statt Ruhe und Besinnlichkeit: Geht es auf Weihnachten zu, bricht bei vielen Menschen Hektik aus. Schnell noch die Geschenke besorgen, die Weihnachtspost erledigen, das Heim dekorieren, die Festtagsmenüs vorbereiten. Stimmungskiller Nummer eins ist dabei der Andrang in Innenstädten, auf Weihnachtsmärkten und in Geschäften. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse fühlt sich dadurch knapp jeder Zweite im Alter von 18 bis 70 Jahren unter Druck. Auf Platz zwei der vorweihnachtlichen Stress-Skala mit je 26 Prozent folgen die ständige Versuchung durch Kekse, Schokolade und Co. sowie die Sorge, rechtzeitig die passenden Geschenke zu finden. Die Flut an Weihnachtswünschen, die über WhatsApp und soziale Netzwerke geteilt werden, nervt darüber hinaus 23 Prozent der Befragten.</p> <p>Mit Blick auf das Weihnachtsfest an sich stellen sich wiederum ganz andere Stressfaktoren ein: An erster Stelle steht dann die Sorge, dass ein Familienmitglied krank werden könnte. Das gaben 44 Prozent der Befragten an. An zweiter Stelle folgt die Befürchtung, dass es an Weihnachten zu Streit kommen könnte (18 Prozent).</p> <p>Viele Menschen legen in der Weihnachtszeit den Fokus oft nur noch auf das Erledigen von Dingen und nicht auf das Erleben. Die Erwartungen an ein perfektes Fest führen außerdem häufig zu permanentem Druck. Doch wenn Stress zur Dauerbelastung wird, schränkt das nicht nur die Leistungsfähigkeit ein, sondern beeinflusst auch die Gesundheit. Die Folgen können Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Magen-Darm-Geschwüre, Tinnitus und Schlafstörungen sein. Daher ist es wichtig, für ausreichend Erholung zu sorgen, damit Körper, Geist und Seele wieder ins Lot kommen. Die KKH empfiehlt deshalb: Schalten Sie einen Gang runter – auch digital! Niemand ist verpflichtet, beim weihnachtlichen Konsumstress mitzumachen.</p> <p>Digital entschleunigen – das haben sich auch 27 Prozent der Befragten vorgenommen. Sie wollen den Weihnachtsstress reduzieren, indem sie in dieser Zeit seltener WhatsApp und soziale Netzwerke nutzen. Rund 34 Prozent wollen auf einige der vorweihnachtlichen Aktivitäten verzichten. Gut 29 Prozent der Befragten planen, die Festtagsmenüs etwas weniger üppig zu gestalten und die Anzahl der Geschenke zu reduzieren. Das ist laut KKH genau richtig. Sich nicht zu viel vornehmen und die Erwartungen herunterschrauben: Die Festtage müssen nicht perfekt sein. Sinnvoll ist es darüber hinaus, die Aufgaben für die Weihnachtsvorbereitungen zu verteilen. Gemeinsam kochen, den Tisch decken oder den Weihnachtsbaum schmücken macht ohnehin mehr Spaß. Um zwischendurch Kraft zu tanken, empfiehlt die KKH Spaziergänge und Sport.</p> <p><b>Die Top fünf der vorweihnachtlichen Stressfaktoren:</b></p> <p>·         Andrang in Innenstädten, auf Weihnachtsmärkten und in Geschäften (47 Prozent)<br /> ·         Die ständige Versuchung durch Kekse, Schokolade &amp; Co. (26 Prozent)<br /> ·         Rechtzeitig passende Geschenke finden (26 Prozent)<br /> ·         Die Anzahl der Weihnachtswünsche über soziale Netzwerke (23 Prozent)<br /> ·         Besuche von und bei der Familie (20 Prozent)</p> <p><b>Die Top fünf Strategien zur vorweihnachtlichen Stressminimierung:</b></p> <p>·         Geschenke rechtzeitiger kaufen (45 Prozent)<br /> ·         Nicht an allen vorweihnachtlichen Aktivitäten teilnehmen (34 Prozent)<br /> ·         Weniger umfangreiche Festtagsmenüs kochen (29 Prozent)<br /> ·         Weniger Geschenke kaufen (29 Prozent)<br /> ·         Weniger soziale Netzwerke und WhatsApp nutzen (27 Prozent)</p> <p>Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag der KKH 1.000 Personen zwischen 18 und 70 Jahren im Dezember 2018 repräsentativ befragt.</p> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small> Weihnachtszeit: Jeder Zweite genervt von Gedränge – KKH rät zu Entschleunigunghttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/menschenmassen-sind-stressfaktor-nummer-eins2018-12-13T13:26:26.981Z2018-12-13T13:26:26.981ZÄrzte verordnen weniger Antibiotikanoemail@noemail.orghv16 <p>Ärzte in Deutschland stellten im vergangenen Jahr zehn Prozent weniger Rezepte für Antibiotika aus als 2007. Das geht aus einer Auswertung von Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse hervor. Am höchsten ist der Rückgang von Antibiotika-Verordnungen in Sachsen-Anhalt (-24 Prozent) und Sachsen (-23 Prozent), am geringsten in Bremen (-2 Prozent), Hamburg (-3 Prozent) sowie Schleswig-Holstein (-4 Prozent). Patienten, die 2017 ein Antibiotikum benötigten, erhielten im Durchschnitt jeweils 2,6 Verordnungen. 2007 waren es noch 2,9 Rezepte je Patient. </p> <p>Antibiotika können Leben retten, da sie gefährliche Bakterien wirksam bekämpfen - zum Beispiel bei einer Lungen- oder Hirnhautentzündung, bei Scharlach oder einer durch Zecken verursachten Borreliose. Doch viele Antibiotika wirken nicht mehr in allen Fällen – teils, weil sie unnötig verordnet werden. „Bei Grippe und Erkältungen sind Antibiotika in der Regel wirkungslos, denn zu 90 Prozent werden die Infekte von Viren ausgelöst“, erklärt Sven Seißelberg, Apotheker der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Zudem werden Antibiotika zu oft in der Tiermast eingesetzt, so dass die Wirkstoffe über die Nahrungskette auf unseren Tellern landen. „Der bei Mensch und Tier zu häufige und oft nicht zielgenaue Einsatz hat zur Folge, dass Bakterien resistent gegen die einstige medizinische Wunderwaffe werden.“ So kann es passieren, dass Patienten im Fall einer schweren bakteriellen Infektion auf eigentlich gut wirksame Antibiotika nicht mehr ansprechen.</p> <p>Antibiotika sind daher nur anzuwenden, wenn es medizinisch notwendig ist nach dem Motto ‚So oft wie nötig, so selten wie möglich‘. Dass Ärzte Antibiotika zurückhaltender verordnen, ist daher ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Aber auch Patienten, die Antibiotika erhalten, können deren Wirksamkeit durch sorgsamen Umgang steigern. Dazu zählt:</p> <ul> <li>Keine Selbstmedikation! Richten Sie sich hinsichtlich Dosis, Zeitpunkt und zeitlichem Abstand unbedingt an die Einnahmevorgabe Ihres Arztes oder Apothekers. </li> <li>Nehmen Sie Antibiotika immer mit ausreichend Wasser ein. Milch oder Fruchtsäfte können deren Wirkung beeinträchtigen und sogar aufheben.</li> <li>Brechen Sie die Einnahme nicht ab. Nehmen Sie das Antibiotikum bis zum Ende ein, auch wenn es Ihnen besser geht. Nur dann ist gesichert, dass Bakterien erfolgreich bekämpft sind. Eine abweichende Einnahme erhöht das Risiko für Resistenzen.</li> <li>Während des gesamten Einnahme-Zeitraums keinen Alkohol trinken!</li> <li>Medikamentenreste nicht an Dritte weitergeben und nicht in die Toilette werfen, da sie die Klärwerke belasten; am besten in der Apotheke abgeben oder in den Restmüll damit.</li> </ul> <p> </p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u></b> Eine Tabelle über Antibiotika-Verordnungen bei Versicherten der KKH im Jahr 2017 im Vergleich zu 2007 in den einzelnen Bundesländer finden Sie weiter unten oder auch unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/grafiken" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/grafiken</a>, Stichwort „Antibiotika“, ebenso eine Auswahl an Arzneimittel-Fotos unten oder unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/apotheke-arzneimittel" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/apotheke-arzneimittel</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH: Apotheker-Tipps zur richtigen Medikationhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/aerzte-verordnen-weniger-antibiotika2018-12-11T08:16:11.722Z2018-12-11T08:16:11.722ZTrübsinn adé dank Schokoladenoemail@noemail.orghv16 <p>Rund neun Kilo Schokolade verzehrt jeder Deutsche pro Jahr. Ob Adventskalender, Weihnachtsmänner, Pralinen oder heißer Kakao - gerade zur Advents- und Weihnachtszeit haben Schokoprodukte Hochsaison. „Lange Zeit war Schokolade vor allem als Dickmacher und Zahnfeind verschrien“, sagt Manuela Marte-Strauß vom KKH-Serviceteam in Weilheim. „Doch längst ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Genussmittel aus Kakao, Zucker und Milch auch Vorzüge für unsere Gesundheit hat.“ </p> <p>So hilft der Genuss von Schokolade gerade in der dunklen Jahreszeit, Trübsinn zu vertreiben. Das liegt vor allem am darin enthaltenen Kakaopulver mit seinen anregenden, stimmungsaufhellenden Inhaltsstoffen. Laut wissenschaftlicher Studien kann Schokolade, besonders Bitterschokolade mit ihren sekundären Pflanzenstoffen auch zellschädigende freie Radikale bekämpfen, das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall reduzieren und den Blutdruck senken.</p> <p>Weniger bekannt ist eine noch junge Erkenntnis von Forschern aus Halle. Sie fanden heraus, dass Kakao und kakaohaltige Produkte wie Schokolade überraschend hohe Mengen des lebenswichtigen Vitamins D enthalten, wichtig vor allem für die Knochengesundheit. „Unser Körper kann es bei ausreichender UV-Strahlung der Sonne in der Haut selbst bilden. Doch daran mangelt es in den Wintermonaten“, erklärt Marte-Strauß. Theoretisch müsste allerdings jeder Einzelne fünf Tafeln Schokolade am Tag verzehren, um den Tagesbedarf an Vitamin D zu decken, so die Forscher. Angesichts des hohen Zucker- und Fettanteils ist das jedoch nicht ratsam. </p> <p>Damit Schokolade ihr Plus für unsere Gesundheit entfalten kann, sollte sie in kleinen Mengen genossen werden. „Neben der Menge ist die Sorte entscheidend“, so Manuela Marte-Strauß. „Hier gilt: je dunkler, desto gesünder! Naschen Sie daher am besten Bitterschokolade.“ Mit einem Kakaoanteil von mindestens 60 Prozent enthält sie kaum oder keine Milch, wenig Zucker und den höchsten Anteil an Kakaomasse, die sich durch bioaktive Inhaltstoffe und einen relativ hohen Vitamin D-Gehalt auszeichnet. Gegenstück ist weiße Schokolade, die reichlich Zucker, Milch sowie Kakaobutter mit hohem Fett- und Energiegehalt enthält.</p> <p>Hinweis für die Redaktionen: Fotos zum Thema „Schokolade“ finden Sie weiter unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel</a>. </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter<a class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH: Die Menge und die Sorte machen‘shttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/truebsinn-ade-dank-schokolade2018-12-06T10:15:05.888Z2018-12-06T10:15:05.888ZSprachstörungen: Jungen sind deutlich häufiger betroffennoemail@noemail.orghv16 <p>Im vergangenen Jahr wurden KKH-versicherte Kinder im Alter bis 15 Jahren fast 29.000mal zum Sprachtherapeuten überwiesen. Jungen sind dabei deutlich häufiger als Mädchen betroffen: Im Alter zwischen vier und sieben Jahren musste fast jeder sechste Junge zur Sprachtherapie, bei den Mädchen war dies nur jedes zehnte. Der Besuch einer Logopädie-Praxis gehört damit für viele Kinder offenbar zum Alltag.</p> <p>Probleme in der Sprachentwicklung werden häufig bei den U-Untersuchungen vom Kinderarzt festgestellt. „Defizite früh zu erkennen und entsprechend zu handeln, ist natürlich wichtig,“, sagt Heiderose Potstada vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Magdeburg. Oftmals sei es für Eltern allerdings nicht leicht zu beurteilen, ob ein Kind altersgerecht spricht. „Aber: Nicht jede Auffälligkeit im Sprechverhalten eines Kleinkindes bedeutet gleich, dass eine Therapie notwendig ist.“ Im Zweifelsfall sollte für Eltern der Kinderarzt erster Ansprechpartner sein.</p> <p>Eine weitere Auffälligkeit in der Auswertung der KKH-Versichertendaten: Immer mehr ältere Kinder erhalten eine Sprachtherapie. In der Altersgruppe der Acht- bis 15-Jährigen stieg die Zahl der betroffenen Mädchen zwischen 2007 und 2017 um 35 Prozent, bei den Jungen um etwas über 30 Prozent. Bei jüngeren Kindern dagegen kann die KKH kaum Veränderungen in diesem Zeitraum feststellen.</p> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">https://www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small> KKH-Auswertung: Nahezu jeder sechste Junge war 2017 bei einer Sprachtherapiehttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/sprachstoerungen-jungen-sind-deutlich-haeufiger-betroffen2018-12-04T09:24:12.363Z2018-12-04T09:24:12.363ZPfusch bei Medizinproduktennoemail@noemail.orghv16 <p>Defekte Herzschrittmacher, nicht einwachsende Bandscheibenimplantate, Hüftprothesen mit Metallabrieb, sich selbst auflösende Stents – aktuell häufen sich die Berichte über fehlerhafte Medizinprodukte. „Die Medien gehen davon aus, dass im vergangenen Jahr über 14.000 Menschen Verletzungen erlitten haben, selbst zu Todesfällen sei es schon gekommen“, sagt Karl-Heinz Zirkler, Experte für Regressansprüche und Produkthaftung in der Hauptverwaltung der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Hannover. „Die Dunkelziffer geschädigter Versicherter dürfte noch wesentlich höher sein. Denn uns Krankenkassen ist leider nicht bekannt, welche Produkte konkret bei unseren Versicherten eingesetzt wurden.“</p> <p>Doch wie erfährt ein Patient, ob er durch den Einsatz eines fehlerhaften Implantats betroffen ist? Karl-Heinz Zirkler: „Bei uns häufen sich die Anrufe unserer Versicherten zu dieser Frage. Wir empfehlen dann, sich zum Beispiel bei Herzschrittmachern an den Kardiologen oder an die Ambulanz zu wenden, die regelmäßig auch die Kontrollen durchführen. Dort ist bekannt, ob es sich um ein Produkt handelt, das von einem Rückruf betroffen ist. Sollte es bei anderen Medizinprodukten zu Beschwerden kommen, ist eine Rücksprache mit dem behandelnden Hausarzt oder direkt mit dem Krankenhaus, das die Operation durchgeführt hat, sinnvoll.“</p> <p>Schon seit längerem hat der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-SV) immer wieder darauf hingewiesen, dass bei Medizinprodukten Scheininnovationen und sogar schädliche Produkte viel zu leicht in die Versorgung kommen: Es brauche sichere Regeln und Vorgaben, um dies zukünftig zu verhindern. Patientennutzen müsse vor Industrieinteresse stehen.</p> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">https://www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small> KKH-Experte gibt erste Tipps für Betroffenehttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/pfusch-bei-medizinprodukten2018-11-28T09:11:05.250Z2018-11-28T09:11:05.250ZGrippe: Schutz trotz Engpässen noch möglichnoemail@noemail.orghv16 <p>Die Grippesaison hat begonnen, in vielen Regionen wird Experten zufolge der Impfstoff bereits knapp. Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn soll sich aber dennoch jeder gegen Grippe schützen können. Eine Lockerung der Vorschriften für die Beschaffung des Impfstoffes soll es möglich machen. Wer sich noch gegen die Influenza wappnen will, sollte dies auch spätestens jetzt tun. „In der Regel empfehlen wir eine Impfung im Oktober oder November, da es anschließend bis zu zwei Wochen dauern kann, bis der körpereigene Schutz vollständig aufgebaut ist“, erläutert Sven Seißelberg, Apotheker bei der KKH Kaufmännische Krankenkasse. „Doch auch später kann die Impfung noch schützen, denn zu einer richtigen Krankheitswelle kommt es meist erst um den Jahreswechsel herum. Außerdem kann niemand abschätzen, wie lange eine Grippewelle dauert oder ob noch eine weitere folgt.“</p> <p>Wie Gesundheitsbehörden, Institute und andere Krankenkassen rechnet auch die KKH damit, dass sich in diesem Herbst und Winter deutlich mehr Menschen gegen die Influenza impfen lassen als in den vergangenen Jahren. Grund ist die große Zahl der Erkrankten in der vorigen Saison: Von Anfang Oktober 2017 bis Ende März 2018 verzeichnete allein die KKH bundesweit 28.000 ärztlich diagnostizierte Grippefälle – das entspricht einer Steigerung von 54 Prozent im Vergleich zur Saison 2016/2017. Im ersten Quartal 2018 registrierte die Ersatzkasse sogar einen Anstieg von 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.</p> <p>Grippeerreger sind tückisch, da sie immer wieder neue Virenstämme bilden. Deshalb muss jedes Jahr neu geimpft werden. Die KKH übernimmt die Kosten für den Vierfachimpfstoff für alle Versicherten ab dem siebten Lebensmonat, egal ob Risikopatient oder nicht. „Man kann sich entweder beim Hausarzt, beim Arbeitsmediziner oder im Gesundheitsamt impfen lassen“, sagt Seißelberg. Vorbeugen sollten vor allem Personen über 60 Jahre, Schwangere und chronisch Kranke – etwa mit Diabetes, Asthma, Herzleiden oder Immunschwäche. Gleiches gilt für Bewohner und Angestellte von Alters- und Pflegeheimen, medizinisches Personal sowie für Personen, die tagtäglich auf viele Menschen treffen, etwa im öffentlichen Nahverkehr. „Einen hundertprozentigen Schutz kann aber auch der Vierfachimpfstoff nicht garantieren“, sagt Seißelberg.</p> <p><b>Wann sollte man sich nicht impfen lassen?<br /> </b>Während eines schweren Infektes und bei Fieber. Dann ist das Immunsystem zu sehr geschwächt, um Antikörper zu bilden. Menschen mit schweren Allergien gegen Inhaltsstoffe der Impfung sollten sich vorab genau beim Arzt informieren. Stillende Mütter können sich dagegen bedenkenlos impfen lassen.</p> <p><b>Schützt die Grippeimpfung vor Erkältungen?<br /> </b>Nein. Erkältungen und grippale Infekte sind völlig andere Krankheiten, vor denen eine Grippeimpfung nicht schützen kann. Zwar werden sie auch häufig durch Viren ausgelöst, es handelt es sich jedoch nicht um die echten Influenzaviren.</p> <p><b>Wie äußert sich eine Grippe im Gegensatz zu einer Erkältung?<br /> </b>Eine echte Grippe beginnt meist schlagartig. Innerhalb kürzester Zeit bekommt der Betroffene Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber. Eine Erkältung beginnt dagegen meist langsam mit einem Kratzen im Hals, am nächsten Tag folgen meist Heiserkeit und eine leicht laufende Nase.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH rechnet nach Extrem-Saison 2017/2018 mit deutlich mehr Impfwilligenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/grippe-schutz-trotz-engpaessen-noch-moeglich2018-11-27T08:37:45.788Z2018-11-27T08:37:45.788ZDeutlicher Rückgang bei der Darmkrebsfrüherkennungnoemail@noemail.orghv16 <p>Darmkrebs nimmt unter allen Todesfällen durch Krebs den zweiten Platz ein – gleich hinter dem Tod durch Lungen- und Bronchialkrebs. Um ihn rechtzeitig zu erkennen, gibt es für Männer und Frauen ab dem 50. Lebensjahr den Hämoccult-Test, einen Schnelltest auf Blut im Stuhl. „Unsere Daten zeigen, dass leider immer weniger KKH-Versicherte den Hämoccult-Test in Anspruch nehmen“, sagt André Jeschkeit vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Kiel.</p> <p>So verzeichnete die KKH in einer internen Auswertung ihrer Versichertendaten bundesweit einen Rückgang von knapp 43 Prozent im Jahr 2017 gegenüber 2007. In Berlin ging die Bereitschaft zur Vorsorge in den vergangenen zehn Jahren sogar um rund 56 Prozent zurück, im Saarland um 51 Prozent, gefolgt von Hessen mit 49 Prozent (Schleswig-Holstein: 40,1 %). Jeschkeit: „Bundesweit verfolgen wir einen stetigen Rückgang dieser wichtigen und relativ einfach durchzuführenden Untersuchung: Ging im Jahr 2007 noch jeder Fünfte unserer Versicherten zur Früherkennung, war es 2017 nur noch jeder Zehnte.“</p> <p>Darüber hinaus besteht ab einem Alter von 55 Jahren das Angebot einer ersten Spiegelung des Dickdarms, der sogenannten Früherkennungskoloskopie. Von diesem Vorsorgeangebot wird ebenfalls selten Gebrauch gemacht. Hier stagniert seit 2010 die Früherkennungskoloskopie. Lediglich circa 1,8 Prozent der Versicherten ab dem 55. Lebensjahr, denen diese Untersuchung kostenfrei angeboten wird, nehmen diese in Anspruch. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass eine solche Untersuchung auch nur alle zehn Jahre vorgesehen ist.</p> <p>„Früherkennung kann Leben retten, ist einfach durchzuführen und ist für den Versicherten kostenfrei“, betont André Jeschkeit. „Es ist wichtig, die Erkrankung in einem möglichst frühen Stadium festzustellen, um die Chancen einer Heilung zu erhöhen.&quot; Insbesondere bei der Koloskopie kann Darmkrebs durch das frühzeitige Entfernen von Polypen sogar verhindert werden. Ab 1. Juli 2019 sind die Krankenkassen gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Versicherten per Brief auf den Anspruch der Darmkrebsfrüherkennung hinzuweisen. Jeschkeit: „Wir begrüßen diese Maßnahme ausdrücklich und erhoffen uns dadurch, dass mehr Menschen an diesen wichtigen Vorsorgeprogrammen teilnehmen.“</p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u></b> Eine Tabelle zum Rückgang des Hämoccult-Test in den einzelnen Bundesländer finden Sie weiter unten oder auch unter <a href="https://www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen" class="external">https://www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen</a>, Stichwort „Darmkrebsfrüherkennung“.</p> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">https://www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small> KKH: Bereitschaft zur Vorsorge in den letzten zehn Jahren bundesweit um 43 Prozent gesunkenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/deutlicher-rueckgang-bei-der-darmkrebsfrueherkennung2018-11-22T10:17:06.651Z2018-11-22T10:17:06.651ZWarum bin ich nur so müüüde?noemail@noemail.orghv16 <p>„Warum habe ich morgens keine Lust aus dem Bett zu steigen?“ „Wieso werden meine Augenlider tagsüber so schwer wie Blei?“ „Und warum kann ich mich nach Feierabend nicht mehr zu einem Spaziergang motivieren?“ Hinter all diesen Fragen verbirgt sich in der Regel ein für die Jahreszeit typisches Phänomen, unter dem etliche Menschen leiden: die Herbstmüdigkeit. „Hauptursache dafür ist der Mangel an Sonnenlicht“, erklärt Robert Deindl von der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Deggendorf. „Die Deutschen stört in dieser Jahreszeit vor allem die Dunkelheit: 69 Prozent beklagen, dass es früher dunkel wird und fast ebenso viele (64 %), dass sich die Tage kürzer anfühlen.“ Das ergab eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der KKH.</p> <p>Deindl weiter: „Wenn die Tage kürzer werden, steigert unser Körper die Bildung des Schlafhormons Melatonin. Zugleich verringert sich durch den Lichtmangel die Produktion des Glückshormons Serotonin.“</p> <p><b>Folgende fünf Tipps gegen Herbstmüdigkeit machen Groß und Klein jetzt munter:</b></p> <ul> <li>Ob Spaziergang, kurze Radtour oder Laufrunde: möglichst täglich mindestens eine halbe Stunde an der frischen Luft bewegen. Dann kann der Körper das gebildete Melatonin besser abbauen. Obendrein kurbelt das natürliche Licht die Produktion von Serotonin an, das die Stimmung aufhellt.</li> <li>Unser Körper ist im Herbst durch Kälte und Nässe anfällig für Erkältungskrankheiten. Damit es nicht soweit kommt, reichlich Vitamine und Mineralien zur Stärkung der Abwehrkräfte zu sich nehmen. Ideal dafür: eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Proteinen.</li> <li>Auch in den Wintermonaten etwa eineinhalb bis zwei Liter pro Tag trinken. Am besten sind Wasser, zuckerfreie Säfte oder ungesüßter Tee. Das erhöht auch die Konzentration über den Tag hinweg.</li> <li>Stressreduzierung ist das Gebot des Tages, damit das Immunsystem in der Balance bleibt. Darum: Mehr Zeit beim Frühstück nehmen, regelmäßige Sauna- oder Wellnessbesuche oder Hören der Lieblingsmusik – all das sorgt für eine angenehme Entspannung.</li> <li>Für ganz Mutige: morgendliche Wechselduschen kurbeln den Kreislauf ordentlich an.</li> </ul> <p> </p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Passende Fotos finden Sie weiter unten oder können in unserem Downloadbereich heruntergeladen werden <a href="https://www.kkh.de/presse/downloads/jahreszeiten-und-feiertage" class="external">https://www.kkh.de/presse/downloads/jahreszeiten-und-feiertage</a>, Stichwort ‚Herbst‘.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">https://www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> 69 Prozent der Deutschen beklagen die früher einsetzende Dunkelheithttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/warum-bin-ich-nur-so-mueueuede-2018-11-21T09:29:08.986Z2018-11-21T09:29:08.986ZÜberraschender Babyboom zum Jahresbeginnnoemail@noemail.orghv16 <p>Die Hebammen hatten zum Jahresbeginn 2017 überraschend viel zu tun: Nach einer aktuellen Auswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse von bundesweit rund 13.600 Geburtsdaten ist der Januar erstmals seit 2010 der geburtenstärkste Monat gewesen. Laut KKH-Erhebung kamen im vergangenen Jahr 9,3 Prozent aller Babys in diesem Wintermonat zur Welt. Der Juli – sonst häufig der geburtenreichste Monat – schaffte es dieses Mal nur auf Platz zwei. Im Dezember wurden im vergangenen Jahr die wenigsten Babys zur Welt gebracht.</p> <p>Betrachtet man die Geburtenzahlen quartalsweise, erblicken laut Statistischem Bundesamt (Destatis) die meisten Babys von Juli bis September das Licht der Welt. Auch die KKH verzeichnete 2017 – wie schon in den Jahren zuvor – die meisten Geburten im dritten Quartal (27,4 Prozent). Dieser Trend hat sich laut Destatis allerdings erst während der letzten vier Jahrzehnte durchgesetzt. Davor kamen die meisten Babys in der Regel im Februar und März zur Welt. Als einen möglichen Grund für diese Entwicklung nennt Michael Stüwe vom KKH Serviceteam in Chemnitz die zunehmend bewusstere Familienplanung der Deutschen. „Die Sommermonate sind hierzulande offenbar besonders beliebt. Kindergeburtstage lassen sich in der Regel im Freien feiern, und es gibt keine Überschneidungen mit Feiertagen wie Ostern, Weihnachten und Silvester.“</p> <p>Einer britischen Studie zufolge sind Sommerkinder außerdem gesünder als im Winter geborene, da sie in der Regel schwerer und größer sind. Denn je geringer das Geburtsgewicht, desto größer das Risiko für Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen und Depressionen. Die Wissenschaftler der Universität Cambridge vermuten, dass die Versorgung von Müttern mit mehr Sonnenlicht und somit auch mit mehr Vitamin D während einer Schwangerschaft in der warmen Jahreszeit eine Schlüsselrolle spielt. Dies beeinflusst den Forschern zufolge die gesamte Entwicklung.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH-Geburten-Statistik 2017: Spitzenreiter Juli schafft es diesmal nur auf Platz zweihttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/ueberraschender-babyboom-zum-jahresbeginn2018-11-15T09:02:28.074Z2018-11-15T09:02:28.074ZAlarmierend: Diabetes weiter auf dem Vormarschnoemail@noemail.orghv16 <p>Immer mehr Menschen in Sachsen leiden unter Diabetes Typ 2, besser bekannt als Altersdiabetes. Im vergangenen Jahr waren 15 Prozent aller KKH-Versicherten in Sachsen davon betroffen. Das sind rund 67 Prozent mehr als im Jahr 2006. Darauf weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse zum Weltdiabetestag am 14. November hin. Bundesweit gesehen war 2017 jeder zehnte an Diabetes Typ 2 erkrankt, ein Anstieg im Vergleich zu 2006 um fast 38 Prozent.</p> <p>Im Vergleich der Bundesländer hat Sachsen somit prozentual die meisten Diabetiker. Es folgen das Saarland und Sachsen-Anhalt mit je 13,1 Prozent. Am unteren Ende steht Hamburg mit 7,4 Prozent, direkt davor Schleswig-Holstein mit 7,6 Prozent.</p> <p>Im Gegensatz zum sehr viel seltener vorkommenden Typ 1 sind für Typ-2-Diabetes vor allem Lebensumstände wie ungesunde Ernährung und fehlende Bewegung verantwortlich. Diese Tatsache wird auch dadurch deutlich, dass Diabetes Typ 2 insbesondere unter stark Übergewichtigen weit verbreitet ist: Bundesweit litt nahezu jeder dritte KKH-Versicherte mit der Diagnose Adipositas im vergangenen Jahr zusätzlich unter Diabetes Typ 2.</p> <p>Das Tückische an dieser Stoffwechsel-Erkrankung ist der schleichende Verlauf. „Oftmals sind die Blutzuckerwerte schon über einen langen Zeitraum erhöht, ehe die Krankheit erkannt wird“, sagt Dirk Greten vom Serviceteam der KKH in Stralsund. Das ist gefährlich, da Diabetiker ein erhöhtes Risiko haben, beispielsweise einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. „Wer dieser Volkskrankheit vorbeugen will, sollte sich vor allem ausgewogen ernähren und sich ausreichend bewegen“, so Greten.</p> <p>Die KKH unterstützt bundesweit die Selbsthilfeorganisation „Deutsche Diabetes Hilfe – Menschen mit Diabetes“ mit rund 96.000 Euro. Damit soll die Entwicklung eines digitalen Angebotes ermöglicht werden, um Betroffene in der Diabeteswelt besser zu informieren und zu vernetzen.</p> <p>Weiterführende Informationen zum Krankheitsbild Diabetes mellitus Typ 1 und 2 und dessen Behandlungsmöglichkeiten gibt es hier: <a href="https://www.kkh.de/versicherte/a-z/diabetes" class="external">https://www.kkh.de/versicherte/a-z/diabetes</a>.</p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u></b> Alle Bundesländer-Zahlen zum Thema finden Sie weiter unten und in unserem Downloadbereich unter <a href="https://www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen" class="external">https://www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">https://www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> Jeder siebte Versicherte in Sachsen betroffen / Niedrigste Quote in Hamburghttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/alarmierend-diabetes-weiter-auf-dem-vormarsch2018-11-12T08:20:48.462Z2018-11-12T08:20:48.462ZLaufen im Herbst &amp; Winter: So bleiben Spaß und Gesundheit nicht auf der Streckenoemail@noemail.orghv16 <p>„Da schickt man doch keinen Hund vor die Tür.“ Das denkt so mancher Hobbysportler an ungemütlichen Herbst- und Wintertagen: Die Laufschuhe bleiben lieber im Schrank, denn niemand mag sich gern Kälte, Nässe, Wind und Schnee aussetzen. Dabei ist es nicht nur für unser Herz-Kreislauf-System und unsere Muskulatur entscheidend, sich das gesamte Jahr an der frischen Luft regelmäßig zu bewegen. Auch eine gute Rückengesundheit ist dadurch gewährleistet. Obendrein kurbelt Laufen die Produktion des Gute-Laune-Hormons Serotonin an. Winterblues ade!</p> <p>Nicht zuletzt hilft Laufen, unnötige Kilos los zu werden. Spaß ist auch garantiert – mit den acht Tipps von Laufass Dieter Baumann, einst Olympiasieger und Fitness-Experte der KKH Kaufmännische Krankenkasse:</p> <p><b>Vor dem Start aufwärmen: </b>Laufen Sie nicht sofort los, sondern dehnen Sie vorab Ihre Muskeln. So lassen sich Zerrungen und Muskelverhärtungen vermeiden. Nehmen Sie sich für das Warm-up Zeit, denn im Winter braucht die Muskulatur länger, um geschmeidig zu werden. </p> <p><b>Lauftempo: </b>Bei Kälte zunächst etwa zehn Minuten locker laufen und erst dann in das gewünschte Trainingstempo übergehen. Insgesamt am besten einen Gang runterschalten.</p> <p><b>Hoher Grip und Zwiebel-Look:</b> Wasserdichte Schuhe mit rutschfestem Profil erhöhen die Trittsicherheit auch bei Schnee und Matsch. Bei der Kleidung das Zwiebelprinzip anwenden, sprich mehrere dünne Schichten übereinander anziehen. Angenehm ist atmungsaktive Funktionskleidung, die den Schweiß vom Körper wegtransportiert und die Haut trocken hält. Da ein Großteil der Körperwärme über den Kopf abgegeben wird, empfiehlt sich eine Mütze oder ein Stirnband. Auch Handschuhe sind ratsam. Wenn Sie beim Trainingsstart leicht frösteln, sind Sie ideal gekleidet. Denken Sie daran: Die Körpertemperatur steigt beim Laufen schnell an.</p> <p><b>Alternativ-Laufstrecken:</b> Weichen Sie von Ihren traditionellen Strecken ab und laufen Sie mal durch Wohn- oder auch Industriegebiete, denn dort sind die Wege meist gut beleuchtet und obendrein von Eis und Schnee geräumt.</p> <p><b>Sehen und gesehen werden:</b> Eine Lauflampe für Stirn oder Brust hilft, Hindernisse bei Dunkelheit rechtzeitig zu erkennen. Und: Helle Kleidung mit Reflektoren tragen, dann sind Sie von anderen Verkehrsteilnehmern auch bei schlechter Sicht und Dunkelheit gut zu erkennen.</p> <p><b>Innerer Schweinehund ganz klein:</b> Laufen Sie nicht allein, sondern verabreden Sie sich mit Gleichgesinnten zu festen Zeiten. Und laufen Sie gemeinsam nur so schnell, dass sich jeder wohl fühlt. Wetten, dass dann Ihr innerer Schweinehund kaum eine Chance hat?</p> <p><b>Trinken auch im Winter wichtig:</b> Zwar haben Sportler im Winter weniger Durst als im Sommer, doch sollten sie dennoch auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr vor und nach dem Sporttreiben achten. Neben Wasser ist ungesüßter Tee im Winter dafür ideal.</p> <p><b>Das Beste zum Schluss – die Verwöhneinheit:</b> Nach dem Training sollte man die nass geschwitzten Laufsachen sofort ausziehen. Gönnen Sie sich eine prickelnde Dusche oder ein heißes Bad, das entspannt und verwöhnt die Muskulatur. Im Anschluss mit einem guten Buch oder der Lieblingsmusik auf den Ohren und einem heißen Tee rauf aufs Sofa – das ist Wellness pur und wohlverdient.</p> <p><b>Nicht vergessen!</b> Anregungen für Muskeldehn- und Kräftigungsübungen von Dieter Baumann finden Interessierte unter <a href="http://www.kkh.de/kkh-lauf/informationen-tipps-services/sms-lauftraining" class="external" target="_blank">www.kkh.de/kkh-lauf/informationen-tipps-services/sms-lauftraining</a>‚ Download ‚Wir machen Sie fit für das Laufen!‘</p> <p> </p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u></b> Ein Foto von Dieter Baumann finden Sie weiter unten oder hier: <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/kkh-lauf" class="external" target="_blank">www.kkh.de/presse/downloads/kkh-lauf</a>, Stichwort Dieter Baumann.</p> <p> </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external" target="_blank">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> Tipps von Olympiasieger Dieter Baumann für die dunkle und kalte Jahreszeithttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/laufen-im-herbst-winter-so-bleiben-spass-und-gesundheit-nicht2018-11-08T10:08:37.477Z2018-11-08T10:08:37.477ZEndstation Depression: Wenn Schülern alles zu viel wirdnoemail@noemail.orghv16 <p>Kopfschmerzen, Magendrücken und am Ende erschöpft und depressiv: Immer mehr Schüler leiden an psychischen Erkrankungen und klagen über Beschwerden, die keine organischen Ursachen haben. Das geht aus einer aktuellen Datenerhebung der KKH Kaufmännische Krankenkasse hervor. Rund 26.500 Sechs- bis 18-jährige KKH-Versicherte sind demnach bundesweit betroffen. Hochgerechnet auf ganz Deutschland sind das etwa 1,1 Millionen Kinder und Jugendliche. Ein zentraler Grund: Stress. Hoher Leistungsdruck durch Schule, Eltern und eine dauerbeschleunigte Gesellschaft, digitale Reizüberflutung, Mobbing in sozialen Netzwerken, Versagensängste: Viele Kinder kommen mit ihrem Leben nicht mehr klar, weil sie überfordert und verzweifelt sind. Die Auswertung der KKH-Daten ist alarmierend: In der Altersgruppe der 13- bis 18-jährigen Schüler verzeichnete die KKH bei Depressionen von 2007 auf 2017 den größten Anstieg überhaupt – um fast 120 Prozent. </p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Die gesamte Presseinformation mit der kompletten Datenerhebung zu psychischen Erkrankungen sowie einer Stress-Umfrage, ein ausführliches Statement von KKH-Psychologin Franziska Klemm, ein Interview mit Prof. Dr. med. Marcel Romanos sowie Fotos und Grafiken zum Thema finden Sie unter <a href="http://www.kkh.de/endstation-depression" class="external">www.kkh.de/endstation-depression</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH-Stress-Auswertung: Immer mehr Sechs- bis 18-Jährige psychisch krankhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/endstation-depression-wenn-schuelern-alles-zu-viel-wird2018-10-23T13:34:45.408Z2018-10-23T13:34:45.408ZHaustiere: Fitnesspartner, Stressblocker und Seelentrösternoemail@noemail.orghv16 <p>Ob Hund, Katze, Hase oder Ziervogel: Haustiere sind für viele Menschen unersetzliche Mitbewohner. Allein im vergangenen Jahr hielten Bundesbürger mehr als 34 Millionen Haustiere. Immer mehr Menschen – gleich ob sie in der Stadt oder auf dem Land leben – entscheiden sich für ein Heimtier. Astrid Hopfengart vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Potsdam wundert das nicht, denn: „Haustiere fördern die körperliche und seelische Gesundheit von Jung und Alt und steigern das Wohlbefinden.“</p> <p>Die Winterzeit steht vor der Tür. Wer nicht muss, bleibt an trüben, nass-kalten Tagen gern im Warmen. „Doch Hundebesitzer müssen täglich bei Wind und Wetter mit ihrem Vierbeiner an die frische Luft Gassi gehen“, so Hopfengart. „Regelmäßige Bewegung stärkt in der erkältungsreichen Jahreszeit das Immunsystem, fördert Herz und Kreislauf und reduziert obendrein das Herzinfarktrisiko. Auch wirkt sich körperliche Aktivität positiv auf den Verlauf chronischer Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck aus.“</p> <p>Weiterer Pluspunkt: Mit Haustieren lässt sich Stress besser bewältigen. Laut wissenschaftlichen Studien sinken bei Menschen, die sich mit ihrem Hund oder ihrem Hasen beschäftigen, nicht nur Blutdruck und Herzfrequenz, sondern auch Stresshormone wie Cortisol. Wer denkt noch an Probleme in der Schule oder im Job, wenn er seinen Hund beim Herumtollen im Herbstlaub beobachtet oder seine Katze wohlig schnurrend auf dem Schoß liegen hat?</p> <p>Gerade auch für die Entwicklung von Kindern können Haustiere wichtige Begleiter sein. „Im Umgang mit Hund oder Katze lernen sie, Verantwortung zu übernehmen und Rücksicht zu nehmen“, sagt Astrid Hopfengart. „Empathie bei Kindern wird gefördert, und gerade zurückhaltende Kinder können durch ein Haustier Selbstvertrauen sammeln und Kontaktscheue überwinden.“ Aber auch für Erwachsene  können Tiere eine Art Türöffner sein, die helfen, Kontakte zu Mitmenschen zu knüpfen. Wer beispielsweise einen redseligen Papagei hält, bekommt öfter Besuch. </p> <p>Ferner können Haustiere Seelentröster sein. In einer Gesellschaft, da Single-Haushalte stetig zunehmen, wächst das Risiko von Einsamkeit und Isolation. Das gilt besonders für ältere Menschen. In der Folge können psychische Erkrankungen wie Depressionen auftreten. Zwei- und Vierbeiner können helfen, solche Störungen in den Griff zu bekommen. Sie geben das Gefühl, gebraucht zu werden, und helfen, den Tag zu strukturieren. Sie ersetzen fehlende menschliche Nähe und tragen so entscheidend zu einem seelischen Gleichgewicht bei. </p> <p>Hinweis für die Redaktionen: Fotos zum Thema finden Sie weiter unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen</a>, Stichwort „Therapie mit Tieren“.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> <p> </p> KKH: Hund, Katze &amp; Co. fördern auch die Entwicklung von Kindernhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/haustiere-fitnesspartner-stressblocker-und-seelentroester2018-10-22T10:00:27.255Z2018-10-22T10:00:27.255ZRunter vom Sofa, rauf auf die Yogamatte!noemail@noemail.orghv16 <p>Die Tage werden kürzer, die Outdoor-Saison neigt sich dem Ende zu und die Erkältungsphase beginnt. Daher ist jetzt die optimale Zeit, das Immunsystem durch regelmäßige Bewegung zu stärken. „Liegt man in der dunklen Jahreszeit nur auf der Couch, ist der nächste Infekt vorprogrammiert“, sagt Ralf Haag, Sportexperte bei der KKH Kaufmännische Krankenkasse. „Wer hingegen regelmäßig etwas für sein Immunsystem tut, bleibt ganzjährig fit und gesund. Wetterunabhängige Trainingsmöglichkeiten sorgen auch in der kalten Jahreszeit für Abwechslung, sodass auch Bewegungsmuffel keine Ausreden mehr finden.“</p> <p><b>Sportprogramm bei eng getaktetem Wochenplan<br /> </b>Bei einem vollen Terminkalender eignet sich das Fitnessstudio als flexible und vielfältige Trainingsmöglichkeit. Von Ausdauer über Kraft bis hin zur Beweglichkeit kann in verschiedensten Bereichen unter Anleitung von qualifizierten Trainern etwas für den eigenen Körper getan werden. „Dadurch können muskuläre Defizite ausgeglichen und etwa Rückenschmerzen vorgebeugt werden, wovon der Körper nachhaltig im Arbeitsalltag profitieren kann“, erläutert Ralf Haag.</p> <p><b>Schonende Trainingsmethode<br /> </b>Bei körperlichen Einschränkungen ist der Gang ins Hallenbad die richtige Wahl. Ralf Haag erläutert in diesem Zusammenhang: „Durch den Auftrieb des Wassers werden die Gelenke entlastet. Das ermöglicht ein schonendes Training.“ Wer den Sport mit Gleichgesinnten bevorzugt, findet in vielen Hallenbädern auch Gruppenkurse wie Aqua-Jogging oder Fahrradfahren im Wasser.</p> <p><b>Verbindung von Sport und gemeinsamen Aktivitäten mit Freunden<br /> </b>Es gibt zahlreiche Hallen, in denen sich Sportler zum Badminton, Tennis, Squash oder Klettern treffen können. Selbst müde Knochen werden in lockerer Atmosphäre auf Hochtouren gebracht. Außerdem werden dabei nahezu alle motorischen Fähigkeiten wie Ausdauer, Kraft und Koordination trainiert. Der KKH-Sportexperte rät: „Um die richtige Technik zu erlernen, sollten Ungeübte eine Trainerstunde vereinbaren. So verhindern Sie Überforderung und Verletzungen.“</p> <p><b>Training in den eigenen vier Wänden<br /> </b>Um bei nasskaltem Wetter und in der Dunkelheit den Gang nach draußen zu umgehen, sind sportliche Aktivitäten im eigenen Zuhause genau richtig. „Zur Kräftigung des ganzen Körpers eignen sich Übungen mit dem Fitnessband oder auf der Yogamatte“, empfiehlt der Sportexperte. „Um völlig unabhängig und flexibel zu sein, liegen Online-Fitnessstudios und Fitness-Apps im Trend. Diese können langfristig mit verschiedenen Trainingsplänen und interessanten Kursen vor dem Fernseher oder Tablet motivieren.“</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Fotos zum Thema Bewegung finden Sie unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/bewegung" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/bewegung</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH: Regelmäßige Bewegung auch in der dunklen Jahreszeit beugt Infekten vorhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/runter-vom-sofa--rauf-auf-die-yogamatte-2018-10-18T09:19:34.077Z2018-10-18T09:19:34.077Z89 Prozent der Deutschen gehen zum Arztnoemail@noemail.orghv16 <p>Die große Mehrheit der Deutschen kontaktiert mindestens einmal im Jahr einen Arzt, egal ob Allgemein- oder Fachmediziner. Das hat jetzt eine Datenauswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse für 2017 ergeben. Demnach haben 89 Prozent der KKH-Versicherten mindestens einmal eine ambulante ärztliche Versorgung in Anspruch genommen.</p> <p>Durchschnittlich gab es im vergangenen Jahr acht Arztkontakte pro Versichertem (in zehn Bundesländern). In Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, im Saarland, in Sachsen und Sachsen-Anhalt nahmen die Betroffenen sogar jeweils neunmal ärztliche Hilfe in Anspruch, in Bremen dagegen nur siebenmal. Deutschlandweit am häufigsten kontaktiert wurden Fachärzte für Allgemeinmedizin, gefolgt von Laborärzten, Chirurgen und Orthopäden.</p> <p><b>Die Top drei Bundesländer (prozentualer Anteil der Versicherten, die 2017 beim Arzt waren):</b></p> <p>1.    Saarland, Sachsen-Anhalt (je 93 %)<br /> 2.    Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern (je 92 %)<br /> 3.    Berlin, Rheinland-Pfalz, Sachsen (je 91 %)</p> <p><b>Die Top fünf der am häufigsten kontaktierten Ärzte (prozentualer Anteil je 100 Versicherte 2017):</b></p> <p>1.    Allgemeinmediziner (92 %)<br /> 2.    Laborärzte (44 %)<br /> 3.    Chirurgen/Orthopäden (28 %)<br /> 4.    Gynäkologen (26 %)<br /> 5.    Augenärzte (23 %)</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Bundesländerspezifische Pressemeldungen zum Thema erhalten Sie auf Anfrage an <u>presse@kkh.de</u>. Fotos zum Thema Arztbesuche finden Sie unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt</a>, Stichwort &quot;In der Arztpraxis&quot;.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">https://www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH: 2017 bundesweit acht Mediziner-Kontakte pro Versichertemhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/89-prozent-der-deutschen-gehen-zum-arzt2018-10-15T14:07:14.710Z2018-10-15T14:07:14.710ZHändewaschen schützt vor Grippe und Erkältungennoemail@noemail.orghv16 <p>Die kälteren Monate belasten das Immunsystem stark, so dass Viren und Bakterien leichtes Spiel haben – besonders bei mangelnder Handhygiene. „Die Hände sind potentielle Überträger von Krankheitserregern“, sagt Stefan Gärmer vom KKH-Serviceteam in Duisburg. Die KKH rät daher dringend zum regelmäßigen Händewaschen, um die Verbreitung von Viren und Bakterien zu vermeiden. </p> <p>Dem kommt aber längst nicht jeder nach, wie eine repräsentative forsa-Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Welttags des Händewaschens am 15. Oktober zeigt: Jeder Dritte wäscht sich vor jeder Mahlzeit nicht die Hände. Auch nach dem Nach-Hause-Kommen verzichten 33 Prozent der Befragten auf den Gang zum Waschbecken. Zu ähnlich erschreckenden Ergebnissen kommt auch eine neue Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Immerhin: Nach dem Toilettengang wäscht sich nahezu jeder die Hände. </p> <p>Laut KKH-Umfrage stehen öffentliche Toiletten hierzulande auf der Ekel-Skala ganz oben: Für 87 Prozent der Deutschen ist die Nutzung besonders unangenehm. Auf Platz zwei stehen Haltegriffe in Bussen und Bahnen sowie Handläufe von Rolltreppen und Treppengeländern, gefolgt von Griffen von Einkaufswagen und Tastaturen an Geldautomaten. Gleich, was von alledem man anfasst: In jedem Fall die Hände vom Gesicht fernhalten und den Kontakt mit Mund, Nase und Augen vermeiden. Viren und Bakterien könnten sonst sehr leicht über die Schleimhäute in den Körper gelangen.</p> <p>„Es ist erwiesen, dass regelmäßiges und gründliches Händewaschen das Risiko senkt, an Erkältungen, Grippe und anderen Infektionen zu erkranken“, erläutert Gärmer. Allerdings sind 20 bis 30 Sekunden nötig, um alle Erreger abzuspülen. Wasser allein reicht allerdings nicht: Mit Seife werden Schmutz und Mikroorganismen deutlich besser entfernt. Wichtig ist es, sich die Hände auch zwischen den Fingern und an den Kuppen zu waschen. Darüber hinaus empfiehlt Stefan Gärmer, sich die Hände nach dem Waschen sorgfältig abzutrocknen, um den Mikroorganismen kein feuchtes Milieu zur Weiterverbreitung zu bieten. </p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u> </b>Fotos zum Thema Händewaschen finden Sie weiter unten und hier <a href="https://www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen</a>, Stichwort „Handhygiene“.</p> <p> </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> KKH-Umfrage zum Welttag des Händewaschens am 15. Oktoberhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/haendewaschen-schuetzt-vor-grippe-und-erkaeltungen2018-10-11T09:03:40.016Z2018-10-11T09:03:40.016ZImmer mehr Rheuma-Patientennoemail@noemail.orghv16 <p>Immer mehr Menschen erkranken hierzulande an Rheuma. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Welt-Rheumatages am 12. Oktober 2018. Demnach stieg die Zahl der Betroffenen von 2007 auf 2017 bundesweit um 30 Prozent. Ein Ländervergleich zeigt: Am stärksten ist die Steigerungsrate in Mecklenburg-Vorpommern (plus 62 Prozent), am niedrigsten im Saarland (plus 18 Prozent). </p> <p>Rheuma gilt als ‚Krankheit mit vielen Gesichtern‘. Rund 400 verschiedene Krankheitsbilder werden heute unter diesem Begriff zusammengefasst. Im engeren Sinn ist mit Rheuma die rheumatoide Arthritis gemeint, auch chronische Polyarthritis genannt. Sie ist die häufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung. Die fortschreitende Gelenkentzündung zählt zu den Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem irrtümlich den eigenen Körper angreift. In der Folge kommt es zu Entzündungsreaktionen insbesondere der Gelenke. </p> <p>Schätzungen zufolge leiden bundesweit 800.000 Menschen unter der rheumatoiden Arthritis. Laut KKH-Daten tritt Rheuma vor allem nach dem 40. Lebensjahr auf. Besonders betroffen sind in Deutschland die 70- bis 79-Jährigen (plus 22 Prozent) sowie die 80- bis 89-Jährigen (plus 27 Prozent). Aber auch bei den 19- bis 29-Jährigen gab es von 2007 auf 2017 einen Anstieg um 10 Prozent. Bei Kindern kann die Erkrankung ebenfalls auftreten.</p> <p>Die Symptome sowie deren Verlauf sind bei Betroffenen unterschiedlich. In der Regel sind mehrere Gelenke zum Beispiel der Finger, Hände oder Zehen dauerhaft entzündet, geschwollen und gerötet. Nach und nach verformen sie sich und können versteifen. Auch die Muskelkraft nimmt ab, so dass Patienten zum Beispiel Schwierigkeiten beim Anziehen oder beim Essen mit Messer und Gabel haben. Rheuma kann sehr schmerzhaft sein und neben Gelenken im späteren Stadium auch Blutgefäße, innere Organe oder die Augen beeinträchtigen. Hinzu können Müdigkeit, Schwäche und tiefe Erschöpfung kommen.</p> <p>„Unbehandelt zerstört die Krankheit in der Regel die Gelenke“, sagt Daniel Hinz vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Hannover. „Daher ist es wichtig, dass eine Arthritis frühzeitig erkannt und behandelt wird.“ Da Anfangsbeschwerden wie Abgeschlagenheit oder leichtes Fieber oft unspezifisch sind, ist das nicht immer leicht.</p> <p>Eine rheumatoide Arthritis schreitet meist langsam über Jahre voran. Heilbar ist sie bisher nicht. Es gibt aber Möglichkeiten, Rheuma in den Griff zu bekommen – beispielsweise medikamentös oder mittels Physiotherapie kombiniert mit Sport wie Radfahren oder Schwimmen. „Dadurch können die Entzündung gehemmt, Schmerzen gelindert, das Fortschreiten der Erkrankung verzögert und so die Lebensqualität Betroffener erhöht werden“, erklärt Daniel Hinz.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Eine Tabelle mit der Auswertung nach Bundesländern finden Sie unten sowie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/grafiken" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/grafiken</a>, Stichwort &quot;Rheuma&quot;. Bundesländerspezifische Pressemitteilungen zu diesem Thema erhalten Sie auf Anfrage an presse@kkh.de.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.  </small></p> KKH: Arthritis keineswegs nur eine Erkrankung älterer Menschenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/immer-mehr-rheuma-patienten-in-niedersachsen2018-10-09T07:42:51.868Z2018-10-09T07:42:51.868ZGrippe: KKH rechnet mit deutlich mehr Impfwilligennoemail@noemail.orghv16 <p>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse rechnet damit, dass sich in der nächsten Zeit deutlich mehr Menschen gegen die Influenza impfen lassen als in den vergangenen Jahren. Grund ist die große Zahl der Erkrankten in der vorigen Saison: Von Anfang Oktober 2017 bis Ende März 2018 verzeichnete allein die KKH bundesweit 28.000 ärztlich diagnostizierte Grippefälle – das entspricht einer Steigerung von 54 Prozent im Vergleich zur Saison 2016/2017. Im ersten Quartal 2018 registrierte die Ersatzkasse sogar einen Anstieg von 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. „Tatsächlich müssten die Fallzahlen aber noch höher liegen, da nicht jeder Betroffene zum Arzt geht“, erläutert Eugen Rebhan vom KKH-Serviceteam in Coburg.</p> <p>Im Jahr 2017 hatten sich deutschlandweit rund 271.000 KKH-Versicherte gegen Grippe impfen lassen (rund 15 Prozent). 2016 waren es mit rund 14 Prozent deutlich weniger. Grippeerreger sind tückisch, da sie immer wieder neue Virenstämme bilden. Die KKH übernimmt daher die Kosten für den neuen Vierfachimpfstoff für alle Versicherten ab dem siebten Lebensmonat, egal ob Risikopatient oder nicht. Die beste Zeit, um sich entweder beim Hausarzt, Arbeitsmediziner oder im Gesundheitsamt impfen zu lassen, ist bis Ende November. Das Immunsystem kann sich dann bis zum Start der Grippewelle ausreichend auf die Abwehr vorbereiten.</p> <p>„Wir raten jedem zu einer Grippeschutzimpfung“, sagt Rebhan. Vor allem sollten aber Personen über 60 Jahre, Schwangere und chronisch Kranke – etwa mit Diabetes, Asthma, Herzleiden oder Immunschwäche – vorbeugen. Gleiches gilt für Bewohner und Angestellte von Alters- und Pflegeheimen, medizinisches Personal sowie für Personen, die tagtäglich auf viele Menschen treffen, etwa im öffentlichen Nahverkehr. „Einen hundertprozentigen Schutz gegen Grippe kann aber auch der Vierfachimpfstoff nicht garantieren“, sagt Rebhan. „Dazu sind die Grippeerreger zu wandlungsfähig.“</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">w.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> Extrem-Saison 2017/2018: Krankenkasse registriert rund 28.000 Influenza-Fälle https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/grippe-kkh-rechnet-mit-deutlich-mehr-impfwilligen2018-10-04T07:50:38.576Z2018-10-04T07:50:38.576ZWandern wirkt Wundernoemail@noemail.orghv16 <p>Das Wandern ist nicht mehr nur des Müllers Lust: Über 39 Millionen Deutsche machen sich laut Allensbacher Institut häufig oder gelegentlich auf den Weg, um sich draußen für eine längere Zeit zu bewegen und die Natur zu genießen. Dabei ist besonders Wandern viel gesünder, als manche denken. „Schon kurze Strecken, verbunden mit leichten Lockerungsübungen fördern die Gesundheit nachweislich“, sagt Clemens Prudlo vom Serviceteam der KKH in Bautzen. „Dabei geht es nicht um sportliche Leistungen, sondern vielmehr um das Bewegen in freier Natur und klarer, sauberer Luft sowie dem Gefühl von Freiheit und Ungebundenheit.“</p> <p>Wandern gilt als das Wundermittel in Sachen Sport und Gesundheitsprävention, denn es</p> <ul> <li>stärkt Herz und Kreislauf,</li> <li>wirkt effektiv gegen Übergewicht. Ob moderat im flachen Gelände oder etwas herausfordernder im Gebirge – Wanderer verlieren zwischen 350 bis über 500 Kilokalorien pro Stunde,</li> <li>stabilisiert und stärkt den Bewegungsapparat. Sehnen, Bänder, Gelenke und Knochen werden trainiert und verringern das Verletzungsrisiko – besonders im Alter,</li> <li>stärkt das Immunsystem,</li> <li>vergrößert das Atemvolumen und sorgt für eine bessere Durchblutung der Lunge,</li> <li>verbessert die Stimmungslage durch Ausschüttung körpereigener Hormone,</li> <li>baut Stress ab und beugt leichten bis mittleren Depressionen vor,</li> <li>kann bis ins hohe Alter ausgeübt werden.</li> </ul> <p>Clemens Prudlo: „Nach den vergangenen heißen Sommertagen kommt die Natur jetzt langsam zur Ruhe. Die Tage werden merklich kühler, so dass jetzt die ideale Zeit ist, sich ohne große Gefahr vor Hitzekollaps und Sonnenbrand auf den Weg zu machen.“ Dabei ergeben sich häufig vor der eigenen Haustür bereits schöne Gelegenheiten, fernab von Straßenverkehr und Industrielärm ein paar angenehme Stunden im moderaten Wanderschritt zu verbringen.</p> <p> </p> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external" target="_blank">www.kkh.de/presse/portrait</a></small> KKH: Jetzt ist die ideale Zeit, Körper und Geist etwas Gutes zu tunhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/wandern-wirkt-wunder2018-10-01T07:45:34.569Z2018-10-01T07:45:34.569ZDie fast vergessene Herz-Kreislauf-Erkrankungnoemail@noemail.orghv16 <p>Ihr Name ist vielen bekannt, ihr hohes gesundheitliches Risiko wird dagegen oft unterschätzt. Die Rede ist von der Schaufensterkrankheit, medizinisch periphere arterielle Verschlusskrankheit genannt (pAVK). Auf sie weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Weltherztags am 29. September hin. In Deutschland leiden etwa 4,5 Millionen Erwachsene unter dieser Durchblutungsstörung. Bei Betroffenen sind Blutgefäße vor allem der Beine, aber auch der Arme verengt. Die damit einhergehende Unterversorgung der Muskeln mit Sauerstoff führt beim Gehen in Füßen und Beinen zu Schmerzen, die zum Stehenbleiben zwingen – zum Beispiel unauffällig vor einem Schaufenster; daher der Name Schaufensterkrankheit. Im späteren Stadium treten Schmerzen auch in Ruhe auf. Sind die Gefäße verschlossen, droht im schlimmsten Fall eine Amputation.</p> <p>„Oft wird vergessen, dass die Schaufensterkrankheit - ebenso wie ein Schlaganfall oder ein Herzinfarkt - zu den ernst zu nehmenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählt“, sagt Simone Riß vom Serviceteam der KKH in Würzburg. „Dabei handelt es sich um eine komplexe Krankheit, die alle arteriellen Gefäßregionen des Körpers betreffen kann.“ Ursache einer chronischen pAVK ist in 95 Prozent der Fälle eine Gefäßverkalkung (Atherosklerose). Hierbei lagern sich Fett- und/oder Kalkpartikel an den Gefäßwänden ab und verengen so die Blutgefäße. Tückisch: Symptome einer pAVK zeigen sich oft erst, wenn 90 Prozent eines Gefäßes verengt sind.</p> <p>Ganz oben auf der Liste der Risikofaktoren steht das Rauchen. Aber auch Diabetiker haben ein erheblich höheres Risiko für die Schaufensterkrankheit, ebenso Menschen mit erhöhten Blutfetten und Bluthochdruck. Frauen sind bei Diagnose einer pAVK älter, häufiger übergewichtig, Männer sind häufiger Raucher. Die Lebenserwartung Betroffener kann deutlich verkürzt sein.</p> <p>Die gefährliche Durchblutungsstörung wird oft spät erkannt und unterschätzt. Da Betroffene in Deutschland unterversorgt sind, hat die KKH gemeinsam mit Partnern ein spezielles Behandlungskonzept entwickelt, das vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses mit rund 6,6 Millionen Euro gefördert und Patienten mit besonderem Versorgungsbedarf angeboten wird. „Zentrale Bausteine sind beispielsweise ein spezielles Gehtraining mit Fitnessarmband sowie Kurse für einen gefäßgesunden Lebensstil“, erklärt Simone Riß. „Damit sollen Folgeerkrankungen vermieden und Risikofaktoren minimiert werden.“ Denn das Gewicht zu reduzieren, mit dem Rauchen aufzuhören, sich regelmäßig zu bewegen und fettarm, vitamin- und ballaststoffreich zu ernähren sind entscheidend - für eine erfolgreiche Therapie ebenso wie für die Prävention.</p> <p>Partner dieser neuen Versorgungsform der KKH sind die Techniker Krankenkasse, die mhplus Betriebskrankenkasse, die I.E.M. GmbH – Industrielle Entwicklung Medizintechnik und Vertriebsgesellschaft mbH, das Telemedizinische Zentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart, die Philips GmbH sowie das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter <a href="http://www.kkh.de/pAVK" class="external">www.kkh.de/pAVK</a>. </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.   </small></p> KKH zum Weltherztag: Jeder Fünfte ist in höherem Lebensalter von pAVK betroffenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/die-fast-vergessene-herz-kreislauf-erkrankung2018-09-26T07:21:00.011Z2018-09-26T07:21:00.011ZZucker-Debatte: Auch KKH registriert immer mehr adipöse Kindernoemail@noemail.orghv16 <p>Die Debatte um Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen ist neu entflammt. Grund ist eine alarmierende Studie der Organisation Foodwatch zum Zuckergehalt in Erfrischungsgetränken. Die Experten sehen den Konsum von übersüßten Drinks als einen der maßgeblichen Gründe für das steigende Übergewicht bei Minderjährigen an. Auch eine aktuelle Datenerhebung der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt, dass Übergewicht im Kindesalter zunehmend zum Problem wird: 12.000 KKH-Versicherte bis 18 Jahre erhielten 2016 die Diagnose Adipositas – rund zwölf Prozent mehr als noch 2006. Bei den Sechs- bis Zehnjährigen verzeichnet die KKH sogar einen Anstieg um rund 20 Prozent.</p> <p>Klaus Haßler vom KKH-Serviceteam in Trier betont daher: „Eine stark zuckerhaltige Ernährung vor allem mit Eistees, Energydrinks und Limonaden, aber auch Weißbrot, Frühstückscerealien, Gebäck, Pizza und Süßigkeiten kann zu ernsthaften Krankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes Typ 2 führen.“ Gute Alternativen sind Wasser, ungesüßte Tees und selbstgemischte Saftschorlen mit hochwertigen Direktsäften. Die KKH rät außerdem zu natürlichen und unverarbeiteten Lebensmitteln, die ‚gesunde‘ Zucker liefern, weil sie genügend Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe enthalten. Dazu gehören Gemüse und möglichst unverarbeitete Getreideprodukte sowie Hülsenfrüchte und ganzes, frisches Obst. Die in Obst enthaltene natürliche Fruktose ist im Gegensatz zur synthetisch hergestellten Fruktose vieler industriell verarbeiteter Lebensmittel deutlich gesünder. „Wer abnehmen möchte, sollte aber beachten, dass Bananen, süße Äpfel, Mangos und Ananas deutlich mehr natürlichen Fruchtzucker enthalten als etwa frische Aprikosen, Beeren, Kirschen und Kiwis“, erläutert Haßler. Auch Fertigprodukte sollten möglichst gar nicht oder nur ganz selten auf dem Speiseplan stehen.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Fotos zum Thema Zucker finden Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel" class="external">www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel</a>, Stichwort „Zuckermengen in Lebensmitteln“.</p> <p>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>.<a name="mr_" id="mr_"></a></p> Krankenkasse: Süße Getränke vermeidenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/zucker-debatte-auch-kkh-registriert-immer-mehr-adipoese-kinder2018-09-24T10:24:21.328Z2018-09-24T10:24:21.328Z