https://www.kkh.de/presse/rss-feed2018-06-09T04:56:26.568ZRSS-FeedAdobe Experience ManagerAugen auf beim Sonnenbrillenkauf!noemail@noemail.orghv16 <p>Urlaub, Sommer, Sonne, Strand und… – Heerscharen von Sonnenbrillenverkäufern. Wer kennt nicht das gewohnte Bild an Stränden und auf Märkten: Schicke Sonnenbrillen in exklusiven Designs und dazu noch unschlagbar günstig. Wer seinen Augen nicht schaden will, sollte allerdings die Finger von solchen Billig-Sonnenbrillen lassen, die keine CE-Kennzeichnung aufweisen. Die modische Vielfalt mag bei diesen Modellen zwar zum Kauf verführen, bietet jedoch häufig keinen ausreichenden UV-Schutz.</p> <p>„Neben dem Blendschutz kommt es aber auf einen ausreichend guten UV-Schutz an“, erläutert Benjamin Dill vom Serviceteam in Augsburg. „Denn die Tönung sagt nichts über den UV-Schutz aus. Einen wirklich guten Lichtschutz bieten nur Sonnenbrillen mit einem solchen integriertem Schutz.“</p> <p>Ausschließlich dunkle Gläser sind tückisch, weil sie die Pupillen weiten und damit mehr schädliche UV-Strahlen ins Auge gelangen lassen, als wenn man gar keine Brille tragen würde. Ist die Einwirkung auf das Auge zu stark oder zu lang, kann es zu einer Art Sonnenbrand auf der Binde- und Hornhaut kommen, die mit starken Schmerzen verbunden ist. Man spricht in solchen Fällen auch von Schneeblindheit oder einer Verblitzung.</p> <p>Kaufsicherheit bietet bei Sonnenbrillen grundsätzlich das CE-Kennzeichen. Es garantiert den gesetzlich vorgeschriebenen UV-Schutz bis 380 Nanometer. Auch die Angabe „UV 400“ ist hilfreich, hier werden alle Strahlen bis zu dieser Wellenlänge blockiert. Tönungsstufe und –farbe hängen letztlich davon ab, zu welchem Zweck die Sonnenbrille benötigt wird. Dabei unterscheidet man zwischen insgesamt fünf Kategorien.</p> <p>„Ein guter Blendschutz für unsere Breitengrade ist die Kategorie 2“, sagt Benjamin Dill. „Damit werden 57 bis 82 Prozent des Lichtes absorbiert.“ Geht es in den Süden, ans Wasser, den Strand oder die Berge, sollte die Wahl auf dunklere Filter der Kategorie 3 fallen, die bereits 82 bis 92 Prozent des Lichtes absorbieren. Die extrem dunklen Gläser der Kategorie 4 sind vor allem im Hochgebirge und auf Gletschern sinnvoll, keinesfalls aber für Autofahrten.</p> <p>Bei der Gläserfarbe haben sich graue, grüne und braune Filter für eine nahezu unverfälschte Wiedergabe der natürlichen Umgebungsfarben bewährt. Wichtig ist zudem, die Sonnenbrille nicht zu klein auszuwählen. Sie sollte bis zu den Augenbrauen und seitlich bis zum Gesichtsrand reichen.</p> <p><b><u>Hinweis für Redaktionen:</u></b> Fotos zum Thema „Sonnenbrille“ finden Sie weiter unten und in unserem Downloadbereich <a class="external" href="https://www.kkh.de/presse/downloads/jahreszeiten-und-feiertage">www.kkh.de/presse/downloads/jahreszeiten-und-feiertage</a>, Stichwort „Sonnenbrillen“.</p> <small><br /> Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="https://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small> KKH: Billiger Blendschutz bedeutet nicht gleich hochwertiger UV-Schutzhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/augen-auf-beim-sonnenbrillenkauf-2018-06-15T07:52:15.754Z2018-06-15T07:52:15.754ZLebensretter für die Hosentaschenoemail@noemail.orghv16 <p>Ob durch einen Schlaganfall oder einen Verkehrsunfall: Jeder kann von der einen Minute auf die andere zum medizinischen Notfall werden. Ist man dann nicht ansprechbar, ist ein Notfallausweis unter den persönlichen Papieren für Ersthelfer, herbeigerufene Ärzte und Rettungssanitäter äußerst hilfreich ‒ im Ernstfall sogar lebensrettend! Aufgelistet sind darin Vorerkrankungen, Blutgruppe, Unverträglichkeiten mit Medikamenten oder auch Impfungen. </p> <p>Die Pflegekasse der KKH bietet seit kurzem ein Novum an: den ersten Notfallausweis für Pflegebedürftige. „Der Ausweis passt in jede Hosentasche und wurde speziell für Menschen entwickelt, die aufgrund ihrer Erkrankung eine besondere Versorgung und Umgehensweise benötigen“, erklärt Oliver Brandt vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Ulm. Ein Beispiel: Unbemerkt verlässt eine an Demenz erkrankte Person ein Pflegeheim, verirrt sich und findet nicht mehr zurück. In solch einer Situation kann der Notfallausweis für Pflegebedürftige goldwert sein – vorausgesetzt, sie haben ihn immer dabei. Denn er enthält neben medizinischen wichtige pflegerelevante Daten. Dazu zählen Hinweise zu vorliegenden Erkrankungen wie Demenz, die Adresse der Wohnung oder Pflegeeinrichtung, in der der Betroffene lebt, sowie auch Angaben zu Betreuern. Anhand des Ausweises können die Kontaktpersonen im Handumdrehen benachrichtigt werden. </p> <p>„Wir hatten die frisch gedruckten Ausweise kaum in den Händen, da waren sie schon vergriffen“, freut sich Oliver Brandt. „Mit der hohen Resonanz haben wir nicht gerechnet.“ Den Notfallausweis für Pflegebedürftige können alle Interessierten anfordern, nicht nur Versicherte der KKH. Er ist erhältlich in einer der bundesweiten Servicestellen der KKH oder herunterzuladen unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/pflegekasse"><u>www.kkh.de/pflegekasse</u></a>, Stichwort ‚Downloads‘ / ‚Ausweise‘. </p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u></b> Fotos zum Thema Pflege finden Sie weiter unten oder unter <a class="external" href="https://www.kkh.de/presse/downloads/pflege"><u>https://www.kkh.de/presse/downloads/pflege</u></a>. </p> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait"><u>www.kkh.de/presse/portrait</u></a>.<a name="mr_"></a></small> KKH Pflegekasse: Erster Notfallausweis für Pflegebedürftige kostenlos für allehttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/lebensretter-fuer-die-hosentasche2018-06-12T07:46:08.915Z2018-06-12T07:46:08.915ZBeerenhunger – Sommerfrüchte ideal für gesundes Naschennoemail@noemail.orghv16 <p>Wer genießt es nicht, daheim oder am Urlaubsort über Wochenmärkte zu schlendern und die bunten Stände zu betrachten? In der Sommerzeit ist das Angebot an schmackhaften Früchten besonders üppig. Ronny Schomann vom KKH-Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Schwerin rät, in diesen Wochen den Speiseplan mit heimischen Beerenfrüchten zu bereichern. „Sie enthalten neben lebenswichtigen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen auch sekundäre Pflanzenstoffe. Diese stärken Herz und Kreislauf, die Gefäße und das Immunsystem und wirken entzündungshemmend sowie Blutdruck regulierend.“</p> <ul> <li>Diesen roten, süßen Früchtchen kann momentan keiner widerstehen: <b>Erdbeeren</b>. Mit lediglich 0,3 Gramm Fett pro 100 Gramm sind Erdbeeren ein absoluter Figurschmeichler. Und auch die übrigen Inhaltstoffe sind gesundheitsfördernd. Neben reichlich Vitamin C punktet die Erdbeere mit wichtigen Mineralstoffen wie Eisen, Kalzium und Zink. Allerdings sollte man Wert auf die heimische Freiland-Erdbeere setzen, die auf deutschen Böden geerntet wird und bis in den August hinein Saison hat. Früchte, die von Herbst bis Frühjahr angeboten werden, kommen meist aus Ägypten oder Südeuropa und sind oftmals mit Pflanzenschutzmitteln behandelt. „Diese Chemikalien schützen die Erdbeeren vor Schädlingen und Schimmelbefall, sind jedoch für unsere Gesundheit bedenklich“, sagt Schomann.</li> <li>Ein echter Geheimtipp: <b>Johannisbeeren</b>, speziell schwarze Johannisbeeren. Mit rund 180 mg pro 100 g steckt in ihnen der höchste Vitamin C-Gehalt unter den einheimischen Obstsorten. Das wohl bekannteste unter den Vitaminen schützt vor Zellschädigungen. Zum Vergleich: Eine Zitrone kommt auf 50 mg Vitamin C pro 100 g. Der hohe Anteil an Ballaststoffen in Johannisbeeren fördert eine gute Verdauung, die enthaltenen B-Vitamine sorgen für Energie und stärken Herz sowie Nerven.</li> <li>Wegen ihres Aromas vor allem auch bei Kindern beliebt: <b>Himbeeren</b>, reich an Mineralstoffen. Die Lieferanten von Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor unterstützen die Knochenbildung und -stabilisierung, wirken entzündungshemmend sowie blutbildend.</li> <li>Zu den Power-Paketen zählen auch <b>Brombeeren</b>. Erwähnenswert: ihr Gehalt an Ellagsäure. Diese kann dem Körper im Kampf gegen Bakterien helfen und stoppt die Teilung von Krebszellen, wie in Tierversuchen nachgewiesen. Brombeeren haben auch viel Provitamin A, das in Vitamin A gespaltet werden kann und eine Schutzfunktion bietet, indem es die Produktion von Abwehrzellen anregt und so die Immunabwehr steigert.</li> <li>Auch von <b>Heidel- oder Blaubeeren </b>sollten Obstliebhaber ruhig mehr essen. Sie stehen in der Rangliste der Sommerfrüchte mit niedrigem Zuckergehalt mit ganz oben. Wertvoll zudem ihr Gehalt an Pektin, das den Cholesterinspiegel senkt, die Darmtätigkeit anregt und beim Abnehmen hilft.</li> </ul> <p>Beerenfrüchte fördern die schlanke Linie. Wer 150 Gramm davon nascht, nimmt im Schnitt nur 50 Kilokalorien zu sich. Beim Einkauf auf pralle Früchte achten. „Da Beeren empfindlich sind und schnell verderben, sollten sie schonend und rasch verarbeitet werden“, empfiehlt Schomann, „je frischer, desto besser, da dann ihr Nährwert am höchsten ist.“</p> <p>Ob in Aufläufen, Desserts, Säften, Kuchen oder Marmeladen: Beerenfrüchte sind vielfältig verwendbar. <b>Rezept-Tipp </b>von Ronny Schomann für einen Beeren-Smoothie – fix zubereitet und gesund: 300 g frische Beeren nach Wahl und ein bis zwei reife Bananen mit 500 ml Joghurt pur (1,5 % Fett), einem Päckchen Vanillezucker und etwas Honig pürieren, bis eine homogene Masse entsteht. In Gläser füllen und mit frischer Minze dekorieren, fertig ist ein köstlicher Sommerdrink!</p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u></b> Passende Fotos finden Sie weiter unten oder auch unter <a class="external" href="https://www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel">www.kkh.de/presse/downloads/lebensmittel</a>, Stichworte „Brombeeren“, „Erdbeeren“ und „Johannisbeeren“.</p> <p><small><br /> Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH: Heimische Beeren stecken voller Vitaminehttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/beerenhunger-sommerfruechte-ideal-fuer-gesundes-naschen2018-06-07T09:53:07.664Z2018-06-07T09:53:07.664ZRichtiger Sonnenschutz beugt Hautkrebs vornoemail@noemail.orghv16 <p>Können Sie sich noch an den winterlichen Start dieses Frühlings erinnern? Nein? Kein Wunder, denn laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ist dieses Frühjahr das zweitwärmste seit Messbeginn im Jahr 1951 (Nr. 1 ist das Frühjahr 2007). Sonnenanbeter freuen sich über den Frühstart des Sommers. Doch Vorsicht! „Der Wunsch nach attraktiver Bräune kann einen hohen Preis haben“, appelliert Peter Benninger vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Heidelberg. „Denn die UV-Strahlung der Sonne zählt zu den Hauptrisikofaktoren für Hautkrebs.“  Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde UV-Strahlung in die höchste Krebsrisikogruppe eingestuft. Prävention beim Sonnenbaden ist daher unverzichtbar. Peter Benninger gibt Tipps zum richtigen Sonnenschutz:</p> <p><b>Worauf ist beim Kauf von Sonnenschutzmitteln zu achten?</b><br /> Ich empfehle hochwertige Sonnenschutzmittel mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 sowie hohem UV-A- und auch UV-B-Schutz, um einen Sonnenbrand zu verhindern. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto höher und länger die Schutzwirkung vor der Sonne. Auch sollte Sonnencreme, -milch oder -spray möglichst frei von Duft- und Konservierungsstoffen sein. Sonnenallergiker lassen sich am besten in der Apotheke beraten.</p> <p><b>Wie wende ich Sonnencreme &amp; Co. richtig an?</b><br /> Sonnenschutzmittel werden am besten eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad aufgetragen, damit sie rechtzeitig einwirken können. Alle unbedeckten Hautregionen sind großzügig einzucremen wie das Gesicht, insbesondere Nase und Ohren, sowie auch Nacken und Kniekehlen. Idealerweise wird alle zwei Stunden erneut eingecremt, denn beim Baden oder durch Schwitzen geht die Wirkung von Sonnenschutzmitteln verloren.</p> <p><b>Kann ich Sonnenschutzmittel aus dem Vorjahr noch verwenden?</b><br /> Werfen Sie sie besser weg. Nach dem Verfallsdatum ist der Schutz nicht mehr gewährleistet.</p> <p><b>Wer muss sich besonders vor der UV-Strahlung der Sonne in Acht nehmen?</b><br /> Personen mit heller Haut, rötlichen oder blonden Haaren und einer hohen Anzahl vererbter Pigmentmale sind besonders gefährdet. Bei ihnen führt UV-Strahlung schneller zu Hautschädigungen und damit zu Hautkrebs. Je dunkler die Haut ist, desto besser kann sie sich vor der Sonne schützen. Ausreichend Sonnenschutz ist aber für alle Hauttypen wichtig.<br /> Und Achtung! Babyhaut ist äußerst empfindlich, daher besonders zu schützen. Kinder unter zwei Jahren sollten sich immer im Schatten aufhalten, möglichst UV-dichte, dunklere Kleidung tragen und an allen unbedeckten Körperstellen mit einem Sonnenschutzmittel sorgfältig eingecremt werden.</p> <p><b>Ist Sonnenschutz auch an bedeckten Sommertagen ratsam?</b><br /> Unbedingt, denn zwei Drittel des UV-Lichts durchdringen auch einen bedeckten Himmel.</p> <p><b>Worauf ist beim Sonnenbaden noch zu achten?</b><br /> Meiden Sie die besonders intensiv strahlende Mittagssonne! Suchen Sie sich schattige Plätze. Da die UV-Strahlung auch dorthin gelangt, im Schatten ebenfalls für Sonnenschutz sorgen. Empfehlenswert sind ferner lange, atmungsaktive Kleidung und ein Sonnenhut zum Schutz vor UV-Licht. Der Handel bietet lichtundurchlässige Textilien aus speziellen Materialien und Farben.</p> <p><b>Was ist zu tun, wenn es doch zum Sonnenbrand gekommen ist?</b><br /> Sofort raus aus der Sonne und die betroffenen Stellen rasch kühlen – unter der Dusche oder mit feuchten Tüchern. Ist der Körper nach dem Sonnenbad sehr erhitzt, am besten lauwarmes statt kaltes Wasser verwenden. Zur Linderung helfen anschließend eine spezielle Lotion, kühlende Salbe oder ein Gel aus der Apotheke, die auf die verbrannten Stellen aufzutragen sind. Ist der Sonnenbrand sehr stark, sollten Betroffene einen Arzt um Rat fragen. In jedem Fall ist ein Sonnenbrand zu vermeiden, denn er erhöht das Risiko für Hautkrebs.<small></small></p> <p><small><br /> Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> <p> </p> KKH: Babyhaut besonders schützenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/richtiger-sonnenschutz-beugt-hautkrebs-vor2018-06-05T09:49:10.613Z2018-06-05T09:49:10.613ZFett im Blut – harmlos oder doch gefährlich?noemail@noemail.orghv16 <p>Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt zählen hierzulande zu den häufigsten Todesursachen. Zu den Risikofaktoren gehören unter anderem hohe Cholesterinwerte. Darauf weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des bundesweiten Tags des Cholesterins am 3. Juni 2018 hin. Laut einer aktuellen Auswertung der KKH waren 2016 bundesweit mehr als 365.000 Versicherte von einer sogenannten Hypercholesterinämie, also einem zu hohen Cholesterinspiegel im Blut, betroffen. Das sind 23 Prozent mehr als noch im Jahr 2006. Jeder fünfte KKH-Versicherte hatte demnach 2016 schlechte Blutfettwerte, bei den 60-Jährigen sogar jeder Zweite. Spitzenreiter unter den Bundesländern ist das Saarland: Dort hatte 2016 altersübergreifend jeder Vierte zu viel Cholesterin im Blut. Die größte Steigerung von 2006 auf 2016 mit einem Plus von je 54 Prozent gab es hingegen in Thüringen und Sachsen-Anhalt.  </p> <p>Je früher eine Fettstoffwechselstörung entdeckt und die Werte gesenkt werden, desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit einer Schädigung der Blutgefäße. Für gesunde Erwachsene liegt der Grenzwert für Gesamtcholesterin derzeit bei 200 Milligramm pro Deziliter, für LDL-Cholesterin bei 115 Milligramm pro Deziliter. Dieser Baustein ist besonders entscheidend, denn das LDL gilt als einer der Hauptverursacher von Arterienverkalkung, die zu schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann. Zu den Risikogruppen, die besonders auf diesen Wert achten müssen, gehören vor allem Raucher, Menschen mit Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes mellitus. </p> <p>Manche Betroffene haben auch erblich bedingt ein sehr hohes LDL-Cholesterin. Die Essensgewohnheiten sind nur zu etwa 25 Prozent für den Cholesterinspiegel verantwortlich. „Dennoch können Betroffene mit einer bewussten Ernährung und ausreichend Bewegung gegensteuern“, rät Horst Gentner vom KKH-Serviceteam in Aalen. Das heißt: Weniger tierisches (gesättigtes Fett) zu sich nehmen, stattdessen viel Gemüse und Ballaststoffe sowie Fisch (ungesättigtes Fett) verzehren und keinesfalls rauchen. Ist zu viel LDL-Cholesterin im Blut, können auch Äpfel und Hülsenfrüchte, Nüsse, grüner Tee und reiner Granatapfelsaft helfen: Dessen Inhaltsstoffe beispielsweise können die Ansammlung von Cholesterin in den Arterien verlangsamen. Dieser positive Effekt lässt sich auf die starke antioxidative Wirkung von Granatapfelsaft zurückführen. „Außerdem Stress aktiv ausgleichen und Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck optimal behandeln lassen“, sagt Horst Gentner. Sind die LDL-Werte stark erhöht und das Zusammenspiel mit weiteren Cholesterinbausteinen völlig aus dem Gleichgewicht geraten, ist eine ärztliche Therapie in der Regel unverzichtbar.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen<i> </i>mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="https://www.kkh.de/presse/portrait"><u>https://www.kkh.de/presse/portrait</u></a>. </small></p> KKH rät zum Tag des Cholesterins am 3. Juni zu Bewegung und bewusster Ernährunghttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/fett-im-blut-harmlos-oder-doch-gefaehrlich-2018-06-01T07:26:52.777Z2018-06-01T07:26:52.777ZTuberkulose ist noch lange nicht besiegtnoemail@noemail.orghv16 <p>Die Tuberkulose (kurz TB) steht derzeit so hoch wie nie auf der politischen Agenda: Erstmals wird die Infektionskrankheit im Herbst 2018 Thema in der Generalversammlung der Vereinten Nationen sein. Auch hierzulande waren die Krankheitsfälle in den vergangenen Jahren angestiegen. 2017 gingen sie nur leicht zurück. Um die Schwindsucht nach und nach auszulöschen, müsste die Zahl der Infizierten laut Robert Koch-Institut (RKI) jährlich um mindestens zehn Prozent sinken. Das ist aber – auch einer aktuellen Datenerhebung der KKH Kaufmännische Krankenkasse zufolge – längst nicht der Fall: 2016 registrierte die Ersatzkasse bundesweit 247 TB-Fälle (davon 117 Neuinfektionen) – das sind 13,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Für das erste Halbjahr 2017 verzeichnet die KKH bereits 192 Infizierte (davon 95 neue Fälle). Dem RKI wurden für das gesamte vergangene Jahr bislang 5.486 Fälle von Schwindsucht gemeldet.</p> <p>Die Lungen-Tuberkulose ist neben HIV eine der häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Ein Viertel der hierzulande diagnostizierten Patienten sind laut RKI in Deutschland geboren, darunter vor allem Menschen, die sich meist in den Kriegs- und Nachkriegsjahren mit dem Bakterium infiziert haben und bei denen die Krankheit erst im Alter ausbricht. Betroffen sind weiterhin Menschen aus Herkunftsländern, in denen die Krankheit häufig auftritt, unter anderem aus Südostasien und den ehemaligen Sowjetrepubliken. Sorgen machen Experten derzeit vor allem antibiotika-resistente TB-Erreger. Deshalb fordert auch die KKH: Es muss auf allen Ebenen mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet werden, um die Tuberkulose endlich erfolgreich zu besiegen.<br />  <br /> Die Krankheit wird über Tröpfchen in der Luft übertragen. „Man kann mit Menschen auf der Straße sprechen und den Erreger dabei einfach einatmen“, erläutert Sven Seißelberg, Apotheker bei der KKH. Obwohl es bisher keinen Impfschutz gibt, ist die Gefahr einer Ansteckung sowohl hierzulande als auch beim Urlaub in Risikogebieten aber eher gering – vor allem für Menschen mit einem gesunden Immunsystem. „Wer dennoch Symptome wie anhaltenden Husten, Fieber, Nachtschweiß, Leistungsschwäche und Gewichtsverlust bemerkt, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen“, betont Seißelberg.</p> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.<br /> </small> KKH verzeichnet 2016 Anstieg der Fälle um 13,5 Prozent – Risiko für Urlauber gering https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/tuberkulose-ist-noch-lange-nicht-besiegt2018-05-29T11:37:54.722Z2018-05-29T11:37:54.722ZIntervall-Fasten lässt Pfunde im Schlaf purzeln noemail@noemail.orghv16 <p>In großen Schritten nähert sich die Sommerzeit und mit ihr Sonnenbaden, Schwimmen und Urlaub an weißen Stränden. Vorher möchte manch einer noch ein paar Kilo abnehmen, um in Bikini oder Badehose eine gute Figur zu machen. Probieren Sie es doch einmal mit Intervall-Fasten. Bei dieser Form des Essensverzichts gönnt man seinem Körper je nach Variante eine längere Auszeit von mehreren Stunden oder auch wenigen Tagen bis zur nächsten Mahlzeit. „Niemand muss dabei auf sein Lieblingsgericht, mal einen Riegel Schokolade oder einen Eisbecher verzichten“, sagt Claus Czerwinka vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Mühlhausen. „Der Trick liegt vielmehr in den langen Pausen zwischen den Mahlzeiten. Die nutzt unser Körper, um Nahrung zu verwerten, Fett zu verbrennen und Eiweiße abzubauen.“</p> <p>Zu den Varianten des Intervall-Fastens zählt das 8:16-Fasten, das heißt acht Stunden normal essen, 16 Stunden fasten. „Das klingt anstrengender als es ist“, ermuntert Czerwinka. „Denn mit ausreichender Nachtruhe ist bereits mehr als die Hälfte der Zeit im Schlaf geschafft.“ Ob man beim 8:16-Fasten auf das Frühstück oder das Abendbrot verzichtet, bleibt jedem selbst überlassen. Anders das 5:2-Fasten: Hierbei kann an fünf Tagen pro Woche normal gegessen werden. An den verbleibenden zwei Tagen – zum Beispiel Dienstag und Freitag – nehmen Frauen maximal 500 und Männer maximal 600 Kalorien zu sich. Im Idealfall wird das Intervall-Fasten dazu genutzt, seine Ernährung umzustellen und dauerhaft gesunde Lebensmittel mit geringer Energiedichte auf den Speisezettel zu setzen wie Fisch, mageres Fleisch, Obst und Gemüse.</p> <p>Intervall-Fasten lässt sich unkompliziert in den Alltag integrieren. Durch längere Essenspausen werden nicht nur Kalorien gespart und damit Übergewicht und Adipositas vorgebeugt. Zu den positiven Effekten für den Körper zählen ferner gesünderer Schlaf, mehr Ausdauer, aktive Körperzellen und ein stabiler Blutzuckerspiegel. Laut Studien kann dadurch sogar das Risiko für Bluthochdruck reduziert werden und damit für Folgekrankheiten wie Herzinfarkte. „Intervall-Fasten ist damit ein echter Gesundbrunnen für unseren Körper“, sagt Claus Czerwinka. Nicht fasten sollten jedoch Schwangere, stillende Mütter, Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Untergewicht.</p> <p>Noch ein Tipp: Wen während des Fastens Heißhungerattacken plagen, nimmt am besten Wasser, ungesüßten Tee oder auch eine Gemüsebrühe zu sich. Auch Ablenkung ist hilfreich – ob durch eine Radtour, die Lieblingsmusik oder ein spannendes Buch.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> <p> </p> KKH: Freiwillige Esspausen sind ein Gesundbrunnen für den Körperhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/intervall-fasten-laesst-pfunde-im-schlaf-purzeln-2018-05-24T12:32:40.640Z2018-05-24T12:32:40.640ZKeimschleuder Badesee?noemail@noemail.orghv16 <p>Über die ökologische Qualität der deutschen Seen und Flüsse wird derzeit immer wieder öffentlich diskutiert. Viele Freizeitschwimmer und Urlauber machen sich deshalb gerade jetzt – zum Beginn der Badesaison – Sorgen um ihre Gesundheit. Beim Schwimmspaß ist zwar Vorsicht geboten, denn in Gewässern können Bakterien, Viren und Parasiten lauern, die den Menschen krank machen. „Wer folgende Tipps beachtet, kann aber dennoch ungetrübten Badespaß haben“, sagt Hans-Jürgen Händel vom KKH-Serviceteam in Nürnberg.</p> <p><b>Wasserqualität abfragen</b><br /> Verschmutzungen sind mit bloßem Auge nicht immer zu erkennen, auch klare Gewässer können mit Krankheitserregern belastet sein. Deshalb sollten sich Badefreunde vorab nach der Wasserqualität des Sees ihrer Wahl erkundigen, zum Beispiel auf der Internetseite des Umweltbundesamtes oder bei der zuständigen Gesundheitsbehörde. Grundsätzlich gilt: In Badegewässern mit mindestens sehr guter Qualität ist das Infektionsrisiko am geringsten.</p> <p><b>Von trübem Wasser fernhalten</b><br /> Sind Gewässer bläulich verfärbt und trüb, kann das ein Hinweis auf Blaualgen sein. Die sogenannten Cyanobakterien lösen Übelkeit, Durchfallerkrankungen und Hautirritationen aus. Belastete Gewässer sollten daher unbedingt gemieden werden. „Kinder sollten sich vom Ufer fernhalten und nicht im flachen Wasser spielen“, warnt Hans-Jürgen Händel.</p> <p><b>Möglichst wenig Wasser schlucken</b><br /> Wer Wasser schluckt, kann Krankheitserreger aufnehmen. Je weniger Wasser also beim Schwimmen und Spielen geschluckt wird, desto geringer ist das Infektionsrisiko.</p> <p><b>Nach Regen nicht in Flüssen baden</b><br /> Besonders nach starken Regenfällen können Flüsse zu Keimschleudern werden: Zum einen spült der Regen die Gülle von landwirtschaftlichen Flächen in die Gewässer, zum anderen ist das Abwassersystem überfordert. Dann gelangt nicht ausreichend geklärtes Wasser in die Flüsse. „Am besten nur in Flüssen schwimmen, die als offizielles Badegewässer gekennzeichnet sind“, rät Hans-Jürgen Händel.</p> <p><b>Seen mit vielen Wasservögeln meiden</b><br /> Der Kot von Enten und Gänsen verschmutzt das Wasser mit Bakterien, die zu Durchfall führen können. Deshalb sollten vor allem Seen mit besonders vielen Wasservögeln gemieden werden. Eine Gefahr können dort außerdem Zerkarien sein: Die Larven von Saugwürmern suchen sich eigentlich Enten als Wirte. Sie können sich aber auch in die Haut von Menschen bohren und an diesen Stellen Juckreiz und Quaddeln auslösen.</p> <p><b>Multiresistente Keime: Vorsicht bei offenen Wunden</b><br /> Die Gefahr, dass sich ein gesunder Badender in einem See mit multiresistenten Bakterien infiziert, ist extrem gering. Viele dieser Erreger können sich außerdem bei einem gesunden Menschen auf oder im Körper ansiedeln, ohne ihn krank zu machen. Hat jemand allerdings eine offene Wunde, steigt das Risiko einer Infektion. Betroffene sollten daher besonders vorsichtig sein.</p> <p><b>Behörde informieren</b><br /> Juckt oder brennt die Haut nach dem Baden, bilden sich Quaddeln oder treten andere Symptome auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Sind die Symptome eindeutig auf die Wasserqualität zurückzuführen, sollte die zuständige Behörde informiert werden.</p> <p><br /> Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</p> KKH gibt Tipps für ungetrübten Schwimmspaßhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/badeseen-auch-klares-wasser-kann-belastet-sein2018-05-22T11:28:34.098Z2018-05-22T11:28:34.098ZBeipackzettel richtig falten: Kann man das knicken?noemail@noemail.orghv16 <p>„Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage …“ Eigentlich ganz einfach. Doch Patienten verstehen die vielen Fachbegriffe auf dem Beipackzettel ihrer Medikamente oft nicht. Außerdem lässt sich das Papierungetüm nach dem Lesen nur schwer wieder zusammenfalten. Sven Seißelberg, Apotheker bei der KKH Kaufmännische Krankenkasse, erläutert die wichtigsten Rubriken:</p> <p><b>Name des Medikaments</b><br /> Der Name ist häufig mit einem Zusatz versehen, der eine bestimmte Eigenschaft des Mittels angibt. So bedeutet zum Beispiel „forte“, dass es ein stark wirkendes Medikament ist, „mono“, dass es nur einen, und „comp“, dass es mehrere Wirkstoffe enthält. Die Menge des Wirkstoffs pro Tablette, Kapsel etc. geben meist Zahlen wie 200, 400 oder 600 an.</p> <p><b>Zusammensetzung</b><br /> Allergiker aufgepasst! Hier sind sowohl die Wirkstoffe als auch weitere Bestandteile des Medikaments aufgeführt. Diese Bestandteile haben teils wichtige Funktionen. So überdauert etwa die Schutzhülle mancher Kapseln die Magensäure und gibt den Wirkstoff erst im Darm frei. Wenn bei Ihnen Unverträglichkeiten bekannt sind, lesen Sie die Zusammensetzung besonders gründlich. Sind Sie sich unsicher, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!</p> <p><b>Gegenanzeigen</b><br /> Hier steht, bei welchen Krankheiten oder unter welchen Voraussetzungen das Medikament nicht eingenommen werden sollte (z. B. Herzschrittmacher, Leberschäden, Schwangerschaft, Stillzeit). Wird etwas genannt, das auf Sie zutrifft, fragen Sie umgehend Ihren Arzt!</p> <p><b>Vorsichtsmaßnahmen/Warnhinweise</b><br /> Enthält das Medikament z. B. Alkohol, sollte es nicht von Kindern, Schwangeren oder trockenen Alkoholikern eingenommen werden. Wird das Reaktionsvermögen eingeschränkt, sollten Sie nicht Auto oder Fahrrad fahren und keine gefährlichen Maschinen bedienen.</p> <p><b>Wechselwirkungen</b><br /> Manche Medikamente vertragen sich nicht mit anderen. Nennen Sie deshalb dem Arzt oder Apotheker unbedingt vorher, welche Arzneimittel sie bereits einnehmen! Helfen kann Ihnen dabei der bundeseinheitliche Medikationsplan, der Ihnen Ihr Arzt ausstellt. Auch Lebensmittel wie Milch, Tee, Kaffee und Fruchtsäfte können die Wirkung bestimmter Medikamente hemmen oder steigern. Dann spricht man von einer Wechselwirkung oder Interaktion.</p> <p><b>Dosierungsanleitung</b><br /> In der Regel informiert der Arzt, wann und in welcher Dosierung das Medikament einzunehmen ist. Wenn nicht, halten Sie sich an die Dosierungsanleitung! Sollen Sie zweimal eine Tablette nehmen, heißt das nicht etwa zwei auf einmal, sondern morgens und abends je eine. In diesem Abschnitt steht weiterhin, ob das Medikament vor oder nach den Mahlzeiten einzunehmen ist.</p> <p><b>Nebenwirkungen</b><br /> Es müssen dort alle beobachteten Nebenwirkungen angeben sein, auch wenn sie noch so selten sind. Die Formulierungen sind verschlüsselt. Wenn Sie beispielsweise lesen: „Häufig kommt es zu Übelkeit und Kopfschmerzen“, heißt das: Von 100 behandelten Patienten klagten ein bis zehn über diese Symptome. Tritt eine Nebenwirkung „gelegentlich“ auf, entspricht das einem bis zehn Fällen von 1.000 Behandelten, „selten“ einem Fall von 1.000 bis 10.000, und „sehr selten“ bedeutet einer oder weniger von 10.000 Behandelten einschließlich Einzelfälle.</p> <p><b>Aufbewahrung und Haltbarkeit</b><br /> In diesem Abschnitt steht, ob das Medikament etwa im Kühlschrank oder lichtgeschützt gelagert werden muss. Neben Angaben zum Verfallsdatum stehen hier auch Informationen zur Haltbarkeit nach Anbruch der Packung. Wenn das Verfallsdatum überschritten ist, werfen Sie das Medikament nicht in den Müll, sondern geben Sie es in der Apotheke ab!</p> <p><b>Beipackzettel: Lässt sich dieser nach dem Lesen auch wieder richtig zusammenfalten oder kann man das knicken?</b><br /> Beipackzettel sind meist groß und unhandlich, da sie nicht beliebig klein bedruckt werden dürfen. Sie müssen also sehr oft gefalzt werden, um in die Packung zu passen. Deshalb folgen die Knicke einem nicht ganz logisch erscheinenden System, das nur schwer zu rekonstruieren ist. Das ist aber auch gar nicht nötig. Damit der Zettel wieder in die Packung passt, versuchen Sie zunächst, auf die Packungsbreite kommen, indem Sie so lange die linke auf die rechte Ecke falten, bis die Breite erreicht ist. Die Länge falten Sie dann ganz zum Schluss.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Fotos zum Thema Beipackzettel finden Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/downloads/apotheke-arzneimittel">www.kkh.de/presse/downloads/apotheke-arzneimittel</a>, Stichwort „Packungsbeilagen“.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.<br /> </small></p> KKH-Apotheker erläutert Fachbegriffe auf Packungsbeilagen - Allergiker aufgepasst!https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/beipackzettel-richtig-falten-kann-man-das-knicken-2018-05-17T06:58:22.459Z2018-05-17T06:58:22.459ZMacht Mineralwasser auch schöner?noemail@noemail.orghv16 <p>Die Geschichte von Mineralwasser in Deutschland ist vor allem eines: eine Erfolgsstory! Lag der Mineralwasser-Konsum im Jahr 1970 noch bei 12,5 Litern pro Kopf, wurden 2017 durchschnittlich 144,3 Liter Mineral- und Heilwasser je Einwohner getrunken – ein Plus um rund das Zwölffache. Damit ist Mineralwasser der beliebteste Durstlöscher der Deutschen, vor allem an warmen Frühlings- und Sommertagen.</p> <p>„Wasser ist ein Lebenselixier und genauso unverzichtbar für uns wie die Luft zum Atmen“, sagt Manuela Marte-Strauß vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Landshut. „Es hält den Körper gesund und leistungsfähig, sichert die Versorgung der Zellen mit lebensnotwendigen Nährstoffen und sorgt für die Ausscheidung von Giftstoffen. Auch reguliert es die Köpertemperatur und sichert die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns.“ Und obwohl Wasser unser Lebensmittel Nummer 1 ist, wissen wir auf etliche Fragen nicht immer die richtige Antwort. Oder hätten Sie es gewusst?</p> <p><b>Wie viel Liter sollte jeder pro Tag trinken?</b></p> <p>Die empfohlene Trinkmenge liegt bei mindestens eineinhalb Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt, idealerweise Trink- und Mineralwasser. Wie viel Flüssigkeit jedoch jeder Einzelne pro Tag benötigt, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig wie Alter, Gewicht, körperliche Konstitution oder Anstrengung. Fakt ist: Wir verlieren im Schnitt täglich mehr als zwei Liter Wasser. Wird der Verlust nicht ersetzt, kann es zur Austrocknung kommen. <span style="font-size: 15.0px;">Mit dem Verzehr von wasserhaltigem Obst und Gemüse wie Melonen und Gurken oder Suppen lässt sich die tägliche Trinkmenge leicht erreichen. </span></p> <p><b>Kann man zu viel Wasser trinken?</b></p> <p>Ja! Die Aufnahme von zu viel Flüssigkeit kann lebensbedrohlich sein. Der Körper wird sprichwörtlich überwässert (Hyperhydratation). Zu viel Wasser im Kreislauf verdünnt das Blut und mindert die Konzentration darin enthaltener Mineralien. Speziell der Salzgehalt (Natrium) kann so stark sinken, dass es zu Muskelschwäche, Desorientierung oder auch Herzversagen kommen kann. Besonders gefährdet sind Patienten mit Nieren-, Herz- und Lebererkrankungen, aber auch Hochleistungssportler, die häufig zu viel Wasser trinken.</p> <p><b>Ist es egal, ob man Wasser an Sommertagen kalt oder zimmerwarm trinkt?</b></p> <p>Nicht unserem Körper, denn: Warmes Wasser kann der Körper im Sommer leichter aufnehmen. Kaltes Wasser wird dagegen auf Körpertemperatur gebracht, was Energie kostet.</p> <p><b>Wer Durst aufkommen lässt, hat zu lange gewartet?</b></p> <p>Stimmt nicht für alle. Durst ist ein Signal des Körpers, dass es Zeit ist zu trinken. Für gesunde Menschen ist es also der richtige Zeitpunkt und nicht zu spät. Anders bei Älteren; da bei ihnen das Durstempfinden nachlässt, sollten sie regelmäßig trinken.</p> <p><b>Macht Wasser schöner?</b></p> <p>Ja! Wasser hat nicht nur null Kalorien, sondern ist auch ein wahrer Jungbrunnen für die Haut. Da es sich im Bindegewebe sammelt, polstert es kleine Fältchen auf und hält die Haut länger jung und glatt.</p> <p><b>Ist stilles Wasser gesünder als Wasser mit Kohlensäure?</b></p> <p>Nein, jeder sollte trinken, was er mag. Aber stilles Wasser ist häufig besser bekömmlich. Wie gesund Mineralwasser ist, hängt von den enthaltenen Mineralien ab.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </small></p> Wissenswertes rund um den beliebtesten Durstlöscher der Deutschenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/macht-mineralwasser-auch-schoener-2018-05-15T07:16:51.395Z2018-05-15T07:16:51.395ZAdipositas-Debatte: Auch Smartphones machen dicknoemail@noemail.orghv16 <p>Die Debatte um Fettleibigkeit und ihre Folgekrankheiten ist wieder neu entflammt. Ein Bündnis aus Ärzten, Fachorganisationen und Krankenkassen fordert jetzt, dass die Bundespolitik endlich einschreiten soll. Dabei geht es vor allem um Vorbeugung durch gesunde Ernährung, eine Zuckersteuer, verständliche Kennzeichnungen auf Lebensmitteln, Werbeverbote für Süßes und gesunde Standards für die Schul- und Kitaverpflegung. Denn: Laut Studien bringen tausende Deutsche zu viel auf die Waage. Eine aktuelle Datenerhebung der KKH Kaufmännische Krankenkasse zeigt, dass Übergewicht bereits im Kindesalter zum Problem wird: 12.000 KKH-Versicherte bis 18 Jahre erhielten 2016 die Diagnose Adipositas – rund zwölf Prozent mehr als noch 2006. Bei den Sechs- bis Zehnjährigen verzeichnet die KKH sogar einen Anstieg um rund 20 Prozent.</p> <p>„Der Grund dafür ist nicht nur falsche Ernährung, sondern auch Bewegungsmangel, wie eine KKH-Umfrage deutlich macht“, sagt Thomas Merz vom Serviceteam in Landau. Im Zuge des Gesundheitsreports „Kinder und Smartphones – Wer hat wen im Griff?“ wurden 1005 Eltern von Sechs- bis 18-Jährigen befragt: Mehr als die Hälfte sieht Bewegungsmangel als das größte Risiko, wenn ihr Kind zu lange vor dem Fernseher sitzt oder via Smartphone, Tablet und Co. chattet, spielt und Beiträge postet. Bei den über 45-jährigen Eltern befürchten das sogar rund drei von fünf Befragten. Die Nutzungsdauer und damit auch die Gefahr von Bewegungsmangel steigt laut Umfrage mit zunehmendem Alter: Unter den 15- bis 18-Jährigen kommuniziert fast jeder vierte Jugendliche täglich mehr als drei Stunden über soziale Netzwerke, Messenger und ähnliche Angebote. „Da bleibt neben dem ‚Immer-Online-Sein? und Schule nicht mehr viel Zeit für Sport und ähnliche Aktivitäten“, sagt Thomas Merz.</p> <p>Hinweis für die Redaktionen: Den KKH-Gesundheitsreport „Kinder und Smartphones – Wer hat wen im Griff?“ finden Sie hier: <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/generation-online-smartphones-co-im-griff-">www.kkh.de/presse/pressemeldungen/generation-online-smartphones-co-im-griff-</a>.</p> <small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.<br /> </small> Laut KKH-Umfrage sehen Eltern Bewegungsmangel als das größte Risikohttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/adipositas-debatte-auch-smartphones-machen-dick2018-05-08T09:56:42.981Z2018-05-08T09:56:42.981ZSchlaganfall: Es kann jeden treffennoemail@noemail.orghv16 <p>Der Schlaganfall ist keine altersbedingte Krankheit, er kann jeden treffen – inzwischen auch immer mehr junge Menschen und sogar Kinder. Darauf macht die KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall am 10. Mai aufmerksam. Laut einer aktuellen Datenerhebung der KKH waren im Jahr 2016 insgesamt 7.630 Versicherte akut von einem Schlaganfall betroffen – das sind rund 12 Prozent mehr als noch im Jahr 2012. Erschreckend: 1.020 Betroffene waren jünger als 55 Jahre alt. „Selbst noch jüngere Menschen kann es plötzlich treffen: Knapp 140 Versicherte bis 34 Jahre erlitten 2016 einen Schlaganfall“, sagt Christian Kollek vom Serviceteam in Hannover.</p> <p>Schlaganfälle zählen ebenso wie Herzinfarkte zu den Herz-Kreislauf-Erkrankungen - der Todesursache Nummer eins in Deutschland. Jedes Jahr erleiden laut der Deutschen Schlaganfall-Hilfe bundesweit knapp 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Etliche sterben daran. Zwar zählen noch die klassischen Faktoren Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen im Alter zu den Risikofaktoren schlechthin. Doch neuere Studien der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe gehen von 30.000 Betroffenen unter 55 Jahren pro Jahr aus, bei denen altersbedingte Ursachen keine Rolle spielen.</p> <p>Laut Studienlage soll bei 15 bis 25 Prozent der jungen Menschen eine kleine Verletzung an der Gefäßinnenwand einer Halsarterie dafür verantwortlich sein. Es bildet sich ein Wandhämatom, das zu einer Engstelle führt, im schlimmsten Fall zu einem Gefäßverschluss. Die davon betroffenen Patienten sind oft erst Mitte 40 oder noch jünger, so die Stiftung. Grundsätzlich seien Schlaganfälle bei jungen Menschen aufgrund der Komplexität jedoch schwieriger zu diagnostizieren: Bei weniger als der Hälfte der Fälle wird die Schlaganfall-Ursache – trotz intensiver Diagnostik – nicht gefunden.</p> <p>„Die beste Medizin ist und bleibt aber immer noch die Vorbeugung“, sagt Christian Kollek. Das heißt: „Stellen Sie das Rauchen ein, ernähren Sie sich gesundheitsbewusst und bewegen Sie sich regelmäßig.“ Der Abbau von Übergewicht und regelmäßige Arztbesuche – zum Beispiel im Rahmen von kostenfreien Check-ups – helfen, das Risiko für einen Schlaganfall zu senken. Weitere Informationen gibt es kostenfrei im KKH-Downloadcenter unter www.kkh.de/download unter „Flyer &amp; Broschüren“, Stichworte „Erkrankungen“ und „Vorsorge“.</p> <p>Hinweis für die Redaktionen: Fotos zum Thema „Schlaganfall“ finden Sie unten sowie in unserem Downloadbereich unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/downloads/im-krankenhaus">www.kkh.de/presse/downloads/im-krankenhaus</a>, Stichworte „Krankenhausalltag“ und „In der Notaufnahme“.</p> <p>Eine Übersicht über schlaganfallerkrankte KKH-Versicherte in den Bundesländern können Sie in unserem Downloadbereich unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/downloads/grafiken">www.kkh.de/presse/downloads/grafiken</a>, Stichwort „Schlaganfall“ herunterladen.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.<br /> </small></p> KKH rät anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall zur Vorbeugunghttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/schlaganfall-es-kann-jeden-treffen2018-05-07T10:13:30.895Z2018-05-07T10:13:30.895ZÖffentliche Toiletten auf Ekel-Skala ganz obennoemail@noemail.orghv16 <p>Öffentliche Toiletten stehen hierzulande auf der Ekel-Skala ganz oben: Für 87 Prozent der Deutschen ist die Nutzung besonders unangenehm. Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Internationalen Tags der Händehygiene am 5. Mai. Auf Platz zwei der Ekel-Skala stehen Haltegriffe in Bussen und Bahnen sowie Handläufe von Rolltreppen und Treppengeländern, gefolgt von Griffen von Einkaufswagen mit 37 Prozent und Tastaturen an Geldautomaten mit 28 Prozent.</p> <p>Die KKH rät daher dringend zum regelmäßigen Händewaschen, um die Verbreitung von Viren und Bakterien zu vermeiden. Dem kommt aber längst nicht jeder nach: Laut Umfrage wäscht sich jeder Dritte nicht vor jeder Mahlzeit die Hände. Auch nach dem Nach-Hause-Kommen verzichten 33 Prozent der Befragten auf den Gang zum Waschbecken. Immerhin: Nach dem Toilettengang wäscht sich nahezu jeder die Hände. Jeder Fünfte tut dies außerdem tagsüber mindestens einmal pro Stunde. Weitere Ergebnisse der Umfrage: Frauen ekeln sich durchgängig häufiger als Männer. Daher wundert es nicht, dass jede vierte Frau grundsätzlich Desinfektionstücher dabei hat, während nur sieben Prozent aller Männer ein solches Utensil mit sich führen.</p> <p>„Es ist erwiesen, dass regelmäßiges und gründliches Händewaschen das Risiko senkt, an Erkältungen, Grippe und anderen Infektionen zu erkranken“, sagt Iris Roth vom KKH-Serviceteam in Dessau. Laut Experten sind 20 bis 30 Sekunden nötig, um alle Erreger abzuspülen. Wasser allein reicht allerdings nicht: Mit Seife werden Schmutz und Mikroorganismen deutlich besser entfernt. Antibakterielle Zusätze sind zwar beispielsweise in Kliniken Pflicht, laut Experten im Alltag aber nicht nötig. Viel wichtiger ist es, sich die Hände gründlich zu waschen, auch zwischen den Fingern und an den Kuppen. Die Wassertemperatur spielt Untersuchungen zufolge keine Rolle. Roth empfiehlt allerdings, sich die Hände nach dem Waschen sorgfältig abzutrocknen, um den Mikroorganismen kein feuchtes Milieu zur Weiterverbreitung zu bieten.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Fotos zum Thema Händewaschen finden Sie unten sowie hier <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen">www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen</a>, Stichwort „Handhygiene“.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH-Umfrage zum Tag der Händehygiene: Jeder Dritte isst mit ungewaschenen Fingernhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/oeffentliche-toiletten-auf-ekel-skala-ganz-oben2018-05-03T11:27:19.607Z2018-05-03T11:27:19.607ZAspirin & Co.: So vermeiden Sie Magenblutungennoemail@noemail.orghv16 <p>Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will rezeptfreie Schmerzmittel künftig mit einem Warnhinweis auf der Packung kennzeichnen lassen, um den Arzneimittel-Missbrauch einzudämmen. Eine Untersuchung des Robert Koch-Instituts hatte bereits 2014 ergeben, dass jeder fünfte Patient Schmerzstiller länger als vier Tage einnimmt. Aspirin, Paracetamol &amp; Co. helfen zwar zuverlässig gegen Schmerzen, Fieber und Entzündungen, „bei längerer Einnahme kann es aber tatsächlich zu schweren Nebenwirkungen wie Magenblutungen oder Nierenschäden kommen“, sagt Sven Seißelberg, Apotheker bei der KKH Kaufmännische Krankenkasse.</p> <p>Bei gesunden Patienten spricht nichts gegen den gelegentlichen Konsum von Schmerzmitteln. Gefährlich kann es aber werden, wenn die vorgeschriebenen Dosen überschritten oder der Patient zum Dauerkonsumenten wird. Denn Acetylsalicylsäure (ASS), Diclofenac und andere Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) blockieren einen körpereigenen Botenstoff, der die Magenschleimhaut vor der ätzenden Magensäure schützt. Dadurch begünstigen sie bei zu hoher Dosierung Magenschleimhautentzündungen und Magenblutungen. „Patienten sollten die Mittel deshalb keinesfalls länger als drei bis vier Tage ohne ärztliche Kontrolle einnehmen“, rät Seißelberg.</p> <p>Besonders gefährdet sind Personen, die über 65 Jahre alt sind oder bereits unter Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüren leiden sowie Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen. Bestimmte Medikamente steigern die Wirkung von Schmerzmitteln auf die Magenschleimhaut zusätzlich: vor allem Blutgerinnungshemmer, aber auch Kortison und bestimmte Antidepressiva. Zusätzlich spielt die Ernährung eine Rolle: So neigt etwa ein überdehnter oder gereizter Magen besonders zu Magenblutungen. „Sehr scharfe, saure, süße oder blähende Speisen deshalb besser meiden und auf Alkohol verzichten“, rät der KKH-Apotheker.</p> <p>Wer zu einer der Risikogruppen gehört oder auch mehrere Medikamente gleichzeitig einnimmt, sollte sich auf jeden Fall vor der Einnahme von Aspirin &amp; Co. vom Arzt beraten lassen. ASS etwa begünstigt Magenblutungen besonders stark, weil es zusätzlich das Blut verdünnt.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Fotos zum Thema „Medikamente“ sowie ein Foto unseres Experten Sven Seißelberg finden Sie unten sowie in unserem Downloadbereich unter www.kkh.de/presse/downloads/apotheke-arzneimittel, Stichwort „Arzneimittel“.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.<br /> </small></p> KKH gibt angesichts aktueller Schmerzmittel-Debatte Tipps zu richtigem Umganghttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/aspirin---co---so-vermeiden-sie-magenblutungen2018-05-02T08:31:25.850Z2018-05-02T08:31:25.850ZSpargel - gesunder Schlankmachernoemail@noemail.orghv16 <p>Für Feinschmecker ist es endlich wieder soweit: Die Spargelsaison ist eröffnet. Auf deutschen Feldern wird das edle Gemüse traditionell bis zum 24. Juni, dem Johannistag, gestochen. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 127.800 Tonnen Spargel geerntet und damit sechs Prozent mehr als 2016. Experten erwarten für 2018 eine gute Ernte. „Spargel schmeckt köstlich und ist obendrein sehr gesund, sollte daher in den kommenden Wochen regelmäßig auf dem Speiseplan stehen“, empfiehlt Siegfried Maier vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Pforzheim. </p> <p><b>Gesundheitsformel des Stangengemüses</b></p> <p>Spargel besteht zu mehr als 90 Prozent aus Wasser. Der Rest entfällt auf Proteine, Kohlenhydrate und zu nur 0,2 Prozent auf Fette. Ob weiß, lila oder grün: Das beliebte Stangengemüse enthält reichlich gesunde Inhaltsstoffe, darunter die Mineralien </p> <ul> <li>Kalium, das den Wasserhaushalt im Körper regelt, blutdrucksenkend wirkt und für die Reizübertragung im Nervensystem wichtig ist,</li> <li>Kalzium - elementarer Baustein von Knochen und Zähnen,</li> <li>Phosphor - unersetzlich für den Energiehaushalt aller Zellen.</li> </ul> <p>Hinzu kommen lebenswichtige Vitamine wie A, E, K und B-Vitamine, die unter anderem das Immunsystem stärken, die Zellen vor freien Radikalen schützen, entscheidend für die Blutgerinnung und für das Nervensystem sind. Eine weitere Besonderheit ist der hohe Stickstoffgehalt in Spargel, der die Nierentätigkeit anregt und harntreibend wirkt. Dadurch werden Gift- und Schlackenstoffe mit dem Urin aus dem Körper ausgeschieden.  </p> <p><b>Mit Spargel zur Bikini-Figur</b></p> <p>„100 Gramm Spargel enthalten gerade mal 18 Kalorien“, so Siegfried Maier. „Für alle, die vor der Badesaison ein paar Pfunde abnehmen möchten, ist Spargel daher der ideale Schlankmacher.“ Die enthaltenen Vitamine, Mineralien und Enzyme bringen den Stoffwechsel in Schwung und helfen, Fettreserven schneller zu verbrennen. Wer auf die Figur achtet, sollte sich jedoch mit typischen Beilagen wie zerlassener Butter und Sauce Hollandaise zurückhalten, denn das sind Kalorienfallen.</p> <p>Und Vorsicht! Patienten mit erhöhten Harnsäurewerten im Blut sollten Spargel nur selten auf den Tisch bringen, denn die enthaltenen Purine können Gichtschübe auslösen. Auch wer zu Nierensteinen neigt, ist gut beraten, das Frühlingsgemüse zu meiden.</p> <p><b>Hätten Sie es gewusst?</b></p> <p>Nach dem Verzehr von Spargel riecht Urin in der Regel intensiv. Das liegt an schwefelhaltigen Inhaltsstoffen, die beim Wasserlassen ausgeschieden werden.</p> <p> </p> <p>Hinweis für die Redaktionen: Fotos zum Thema „Spargel“ finden Sie weiter unten.</p> <p>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kkh.de/presse/portrait" class="external">www.kkh.de/presse/portrait</a>. </p> KKH: Beliebtes Frühlingsgemüse nicht für alle gesundheitsförderndhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/spargel-gesunder-schlankmacher2018-04-26T08:52:46.542Z2018-04-26T08:52:46.542ZKKH fordert höhere Impfquote bei Masernnoemail@noemail.orghv16 <p>Die Masern sollten in Deutschland eigentlich bereits ausgerottet sein – doch das Gegenteil ist der Fall. Der Virus ist wieder auf dem Vormarsch. Experten zufolge gibt es immer noch zu viele Impflücken. Anlässlich der europäischen Impfwoche fordert die KKH Kaufmännische Krankenkasse deshalb dringend eine höhere Impfquote für die hochansteckende Infektionskrankheit. Erst wenn mehr als 95 Prozent der Bevölkerung gegen Masern immun sind, gilt die Krankheit als ausgerottet. Einer aktuellen Auswertung der KKH zufolge ist die Zahl der Masernfälle im vergangenen Jahr wieder drastisch angestiegen. So registrierte die Ersatzkasse allein im ersten Halbjahr 2017 bundesweit deutlich mehr Masern-Erkrankungen bei ihren Versicherten (59 Fälle) als im gesamten Vorjahr 2016 (37 Fälle). Am stärksten betroffen war 2017 Nordrhein-Westfalen: Von den insgesamt 59 betroffenen KKH-Versicherten stammten allein 40 aus diesem Bundesland.</p> <p>Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) erkrankten 2017 bundesweit insgesamt 929 Menschen an dem gefährlichen Virus, knapp dreimal so viele wie 2016. Zahlen zu Masernerkrankungen werden in Deutschland erst seit Einführung der Meldepflicht im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) im Jahr 2001 erfasst. Seitdem gibt es immer wieder regionale und zeitlich begrenzte Krankheitsausbrüche, die keinem bestimmten Muster folgen.</p> <p><b>Symptome und Krankheitsverlauf</b><br /> Symptome von Masern sind Fieber, Husten, Schnupfen sowie ein dunkelroter, großfleckiger, unregelmäßiger Hautausschlag. Mögliche Komplikationen sind Lungenentzündung oder Gehirnentzündung (Meningitis). Das Risiko dafür steigt mit zunehmendem Alter. Als Spätfolge einer Maserninfektion kann es nach Jahren zu einer Entzündung der Nervenzellen des Gehirns und des Rückenmarks kommen, die zum Ausfall von Gehirnfunktionen und zum Tod führt.</p> <p><b>Ansteckung</b><br /> Das Masernvirus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen, also etwa durch Husten, Niesen und Sprechen. Masern sind bereits mehrere Tage vor Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen ansteckend. Wer einmal im Leben an Masern erkrankt war, kann sich kein zweites Mal anstecken. Das Immunsystem bildet Antikörper und speichert diese.</p> <p><b>Impfung dringend empfohlen</b><br /> Laut der Ständigen Impfkommission (STIKO) sollte die erste Masernimpfung im Alter von elf bis 14 Monaten, die zweite mit 15 bis 23 Monaten erfolgen (Grundimmunisierung). Eine weitere Impfung empfiehlt die STIKO für alle nach 1970 geborenen ab 18-Jährigen mit unklarem Impfstatus, ohne bisherige Impfung oder mit nur einer Impfung im Säuglings- bzw. Kleinkindalter. Gegen Masern wird üblicherweise in Kombination mit Mumps, Röteln und ggf. Windpocken geimpft.</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen:</b> Fotos zum Thema Impfung finden Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt">www.kkh.de/presse/downloads/beim-arzt</a>, Stichwort &quot;Beim Arzt&quot; und &quot;Impfungen&quot;. </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.<br /> </small></p> Krankenkasse: Zahl der Fälle 2017 wieder deutlich gestiegenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/kkh-fordert-hoehere-impfquote-bei-masern2018-04-23T14:10:37.456Z2018-04-23T14:10:37.456ZKKH: „Arbeitgeber profitieren vom Gesundheitssystem“noemail@noemail.orghv16 <p>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse bewertet die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aktuell vorgestellten Pläne positiv: „Innerhalb kurzer Zeit nach der Amtseinführung liegt ein Referentenentwurf vor, der Versicherte spürbar entlasten soll. Das ist ausdrücklich zu begrüßen. Ob beim Thema Pflege oder jetzt die Wiedereinführung der Parität – Jens Spahn hat den Handlungsdruck in diesen Bereichen erkannt“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Matz. Die KKH befürwortet den Vorschlag, Arbeitgeber zukünftig an der Finanzierung des Zusatzbeitrages zu beteiligen. Denn für die Rückkehr zur Parität hat sich die KKH seit Jahren stark gemacht: „Arbeitgeber sollten ein Interesse an einem gut funktionierenden Gesundheitssystem haben, denn sie profitieren von arbeitsfähigen, gesunden Beschäftigten“, erklärt Dr. Matz.</p> <p>Laut Gesetzentwurf soll der kassenindividuelle Zusatzbeitrag zukünftig für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen aufgeteilt werden. „Bei der Umsetzung ist es besonders wichtig, ein Modell zu finden, das eine Einflussnahme der Arbeitgeber auf den Kassenwettbewerb ausschließt. Versicherte sollten weiterhin ihre Krankenkasse frei wählen können“, mahnt Dr. Matz. Gleichzeitig muss verhindert werden, dass dieses Vorhaben einen hohen bürokratischen Aufwand für die Arbeitgeber mit sich bringt. Dies wäre dann der Fall, wenn die Arbeitgeber die unterschiedlichen Zusatzbeiträge der 110 Kassen in Deutschland verwalten müssten. Diese sogenannte „Arbeitgeberneutralität“ hätte den Vorteil, dass die Höhe der Zusatzbeiträge der einzelnen Kassen für die Arbeitgeber keine Rolle spielt und die Versicherten trotzdem entlastet würden.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> <p> </p> Vorstandschef Dr. Matz begrüßt Initiative von Minister Spahnhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/kkh-arbeitgeber-profitieren-vom-gesundheitssystem2018-04-23T12:57:51.663Z2018-04-23T12:57:51.663ZMehr Babys per Kaiserschnitt geborennoemail@noemail.orghv16 <p>Im vergangenen Jahr wurden wieder mehr Babys per Kaiserschnitt geboren als in den Jahren zuvor. Das belegen die Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Demnach hat sich der Anteil der Kaiserschnittentbindungen bei der KKH leicht erhöht: von 31,2 Prozent im Jahr 2016 auf 31,6 Prozent in 2017 (plus 1,0 Prozent). Im Jahr 2013 lag der Anteil allerdings noch bei 32,4 Prozent. Ärzte, Hebammen und Schwangere sind für die Problematik inzwischen sensibilisiert. Dennoch liegt die Rate weiterhin auf hohem Niveau.</p> <p>Grundsätzlich ist die Kaiserschnittrate in den neuen Bundesländern traditionell niedriger als in den alten Bundesländern. So kommt der Osten Deutschlands auf eine Quote von 27,5 Prozent im Vergleich zu 32,5 Prozent in den westlichen Bundesländern. Die wenigsten Kaiserschnitte wurden 2017 in Thüringen durchgeführt (22,9 Prozent). Den höchsten Wert erreichte dagegen das Saarland mit 35,6 Prozent.</p> <p>Diese regionalen Unterschiede sind allein durch medizinische Faktoren nicht zu erklären. Offenbar spielten hier andere Gründe wie zum Beispiel das örtliche Versorgungsangebot und die jeweilige Versorgungspraxis eine wichtige Rolle.</p> <p><br /> <b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u></b> eine Übersicht zu den Kaiserschnittquoten in den Bundesländern finden Sie weiter unten oder <a class="external" href="https://www.kkh.de/presse/downloads/grafiken">hier www.kkh.de/presse/downloads/grafiken</a>, Stichwort Kaiserschnitt.<br /> Darüber hinaus können wir Ihnen bei Interesse bundesländerspezifische Pressemeldungen zur Verfügung stellen.</p> <p><small><br /> Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="https://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH: Kaiserschnittquote nahezu unveränderthttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/mehr-babys-per-kaiserschnitt-geboren02018-04-18T16:28:59.077Z2018-04-18T16:28:59.077ZFrühjahrsmüdigkeit – Was wirklich hilft!noemail@noemail.orghv16 <p>Der Frühling naht mit Sonnenkraft: Endlich ein erstes kühles Eis in der Sonne schlecken, im Lieblingscafé den Cappuccino wieder draußen trinken oder mit dem Fahrrad eine Tour durch Wald und Wiesen fahren – in diesen Tagen kommt bei vielen Deutschen ein echtes Frühlingsgefühl auf. Doch obwohl die nach dem Winter lang ersehnten Sonnenstrahlen unser Gemüt erhellen, fühlen sich viele Deutsche gerade in diesen Tagen abgeschlagen und müde. Die Frühjahrsmüdigkeit – ein Luxusproblem oder eine biologische Tatsache? Laut einer aktuellen Emnid-Umfrage aus dem Jahr 2017 ist mehr als jede dritte Frau (39 Prozent) betroffen, bei den Männern sind es lediglich 22 Prozent, die sich schlapp fühlen.</p> <p>Der durch die Wintermonate im Körper aufgezehrte Vitamin D-Speicher, der Überschuss des Schlafhormons Melatonin im Verhältnis zum Glückshormon Serotonin oder ein durch den Temperaturwechsel verursachter sinkender Blutdruck: „Was auch immer dahinter steckt, wer sich in diesen Tagen antrieblos fühlt und morgens schwer aus dem Bett kommt, sollte einfach zu ein paar einfachen Gegenmitteln greifen“, sagt Thomas Seidel vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Recklinghausen.</p> <p><b>Ab nach draußen und viel bewegen: </b> Um möglichst viel Tageslicht zu tanken und die Hormonumstellung zu beschleunigen, sollte man häufiger einen ausgedehnten Spaziergang in der Mittagspause absolvieren oder einfach den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad antreten. Fällt Tageslicht auf die Netzhaut des Auges, schüttet die Hirnanhangsdrüse den Wachmacher Serotonin an. Etwa 2.500 Lux Lichtstärke sind nötig für den Frühlingskick. Ein heller Apriltag leuchtet mit 10.000 Lux, deswegen die Sonnenbrille wegen des Netzhaut-Effekts zu Hause lassen.</p> <p><b>Auf die Ernährung achten:</b> Viel frisches Obst und Gemüse essen und ausreichendes Trinken helfen von innen, den Organismus anzukurbeln. Ein eiweißreiches Frühstück mit Quark, Hüttenkäse oder Joghurt, Vollkornbrot und Müsli sind ideale Starter für einen munteren Tag. Gerade im Frühjahr machen farbenprächtige vitaminreiche Obst- und Gemüsesorten Lust auf gesunde Ernährung.</p> <p><b>Saunagänge machen munter:</b> Die Temperaturwechsel zwischen heiß und kalt können nirgendwo anders besser trainiert werden als bei einem ausgiebigen Saunagang. Anfänger sollten allerdings ihren Körper nicht überfordern und die Saunazeiten langsam steigern.</p> <p><b>Früh ins Bett gehen:</b> Gegen Müdigkeit hilft vor allem eins – ausreichend schlafen. Deshalb rechtzeitig die Segel streichen, damit man fit und munter aus den Federn kommt, wenn der Wecker morgens klingelt.</p> <small><br /> Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="https://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small> Wie man den Kampf gegen Antriebslosigkeit und Schlafprobleme im Frühjahr gewinnthttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/fruehjahrsmuedigkeit--was-wirklich-hilft-2018-04-17T10:38:44.390Z2018-04-17T10:38:44.390ZKKH entsteht bislang größter Schaden durch Betrugnoemail@noemail.orghv16 <p>Durch gepanschte Medikamente, gefälschte Rezepte und unrechtmäßig abgerechnete Leistungen ist der KKH Kaufmännische Krankenkasse im Jahr 2017 der bislang größte Schaden durch Betrug entstanden: 3,7 Millionen Euro. Ein Ermittlerteam der KKH deckte bundesweit 270 neue Delikte auf und stellte in 22 Fällen Strafanzeige. „Betroffen sind nahezu alle Bereiche des Gesundheitswesens“, sagt Dina Michels, Chefermittlerin bei der KKH. Der Betrug in der ambulanten Pflege habe aber besonders deutlich zugenommen. In diesem Bereich registrierten die Ermittler 2017 auch die meisten Fälle. Da das Dunkelfeld aber nach wie vor extrem hoch ist, fordert die KKH bundesweit eine stärkere Spezialisierung der Polizei mit Blick auf Korruption im Gesundheitswesen. In Niedersachsen und Bayern beispielsweise ist dies bereits auf den Weg gebracht. Da meist nur Experten die Methoden der Betrüger durchschauen könnten, müsse es bei der Polizei dringend mehr Abrechnungsspezialisten und IT-Experten geben, so Michels.</p> <p><i><b>Von A wie Ambulante Pflege bis Z wie Zahnärztliche Leistung</b></i><br /> Am teuersten zu stehen kamen die KKH Verstöße im Arzneimittelsektor: Hier geht es allein um Forderungen in Höhe von knapp 2,3 Millionen Euro. Den mit 1,5 Millionen Euro größten Schaden in diesem Bereich verursachte ein Apotheker, der im großen Stil Krebsmedikamente panschte. Die zweithöchste Schadenssumme verzeichnete die KKH bei Krankengymnasten und Physiotherapeuten mit insgesamt mehr als 500.000 Euro. So soll in einem der Fälle ein Physiotherapeut seine Berufsurkunde und Fortbildungsbescheinigung gefälscht und unerlaubt Leistungen erbracht haben.</p> <p><i><b>Die TOP FÜNF der neu aufgedeckten Fälle 2017 (Fallzahlen in Klammern):  </b></i><br /> 1. Ambulante Pflege (110)<br /> 2. Krankengymnasten/Physiotherapeuten (52)<br /> 3. Arzneimittel (22)<br /> 4. Orthopädische Hilfsmittel/Sanitätshäuser (10)<br /> 5. Ergotherapie (9)</p> <p><i><b>Die TOP FÜNF Bereiche nach Schadenssumme (Betrag in Klammern in Euro):</b></i><br /> 1. Arzneimittel (2,3 Millionen)<br /> 2. Krankengymnasten/Physiotherapeuten (504.000)<br /> 3. Ambulante Pflege (237.000)<br /> 4. Krankenhaus stationär (206.000)<br /> 5. Orthopädische Hilfsmittel/Sanitätshäuser (199.000)</p> <p><i><b>Die TOP FÜNF Beispiele für aufgedeckte Betrugsfälle 2017:</b></i><br /> 1. Ein Apotheker vertreibt gepanschte Krebsmedikamente. Schaden allein bei der KKH: über 1,5 Millionen Euro, Gesamtschaden: über 50 Millionen Euro. Der Fall erregte in den Medien großes Aufsehen.<br /> 2. Ein Arbeitgeber erschleicht mit Scheinarbeitsverträgen Leistungen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz (AAG) sowie Krankengeld. Schaden bei der KKH: fast 60.000 Euro.<br /> 3. Ein Klinikum rechnet die Leistungen eines Arztes für sich ab, obwohl er diese ambulant in seiner eigenen Arztpraxis erbracht hat. Schaden bei der KKH: mehr als 39.000 Euro.<br /> 4. Ein hiesiger Pflegedienst setzt einen ausländischen Pflegedienst mit eigenen Mitarbeitern ein, die nicht ausreichend qualifiziert sind. Außerdem werden nicht erbrachte Leistungen abgerechnet. Schaden für die KKH: knapp 29.000 Euro.<br /> 5. Ein Klinikum stellt offenbar sechs gefälschte Verordnungen aus. Schaden bei der KKH: 12.000 Euro.</p> <p><i><b>KKH-Fachtagung – „Betrug im Gesundheitswesen kein Kavaliersdelikt“</b></i><br /> Vom 11. bis 12. April 2018 findet bei der KKH die 8. Fachtagung „Betrug im Gesundheitswesen“<br /> statt. Die Veranstaltung gehört mittlerweile zu den größten und wichtigsten ihrer Art in Deutschland. Rund 200 Experten diskutieren in Hannover über Strategien für erfolgreiche Ermittlungen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Unter ihnen sind zahlreiche Richter, Staatsanwälte, Wissenschaftler, Rechtsanwälte sowie Vertreter von Krankenkassen und Verbänden. „Betrug im Gesundheitswesen ist kein Kavaliersdelikt. In letzter Konsequenz zahlen wir alle drauf, denn diese fehlenden Gelder müssen durch die Solidargemeinschaft finanziert werden“, sagt die niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann, Schirmherrin der Veranstaltung. Einzelne schwarze Schafe unter Ärzten und Apothekern trügen dazu bei, dass das Vertrauen in das Gesundheitssystem als Ganzes in Frage stehe. „Deshalb ist es wichtig, dass alle Verantwortlichen bei der Bekämpfung der Korruption im Gesundheitswesen an einem Strang ziehen.“</p> <p><b>Hinweis für die Redaktionen: </b>Weitere Unterlagen zum Thema &quot;Betrug im Gesundheitswesen&quot; wie Diagramme zu Fällen, Statements und Fotos der Experten finden Sie unten. </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.<br /> </small></p> Summe beträgt 3,7 Millionen Euro – 270 neue Fälle im Jahr 2017 aufgedeckthttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/kkh-entsteht-bislang-groesster-schaden-durch-betrug2018-04-11T12:28:47.952Z2018-04-11T12:28:47.952ZSonniger Start in die Laufsaisonnoemail@noemail.orghv16 <p>Endlich: Der Frühling ist aus seinem Winterschlaf erwacht, bringt in den kommenden Tagen viel Sonnenschein und milde Temperaturen. Wenn die Natur aufblüht, steigt bei vielen Menschen die Lust auf Bewegung im Freien. Für Hobbyläufer, die eine Winterpause eingelegt haben, ist der Zeitpunkt ideal, die Laufkleidung aus dem Schrank zu holen und das regelmäßige Training wieder aufzunehmen. Profiläufer Dieter Baumann, einst Olympiasieger und aktuell sportlicher Schirmherr des beliebten KKH-Laufs der Kaufmännischen Krankenkasse, gibt Tipps für einen sanften Wiedereinstieg, der Lust auf mehr macht.</p> <p><b>Schuhe checken</b><br /> Nur wenige Hobbyläufer wissen, wie viele Kilometer ihre Laufschuhe bereits auf dem Buckel haben. Doch die sind entscheidend für deren Verschleiß – ebenso wie das eigene Körpergewicht, die Art des Untergrunds, auf dem man läuft, der Laufstil und die Pflege.<br /> Das Schöne ist: Zum Laufen brauchen wir nur ein Paar gute Laufschuhe. Deshalb sparen Sie nicht am wichtigsten Utensil! Ein qualitativ guter Laufschuh hält im Schnitt 800 Kilometer. Laufen Sie nicht mit alten und verschlissenen Schuhen. Abgelaufene Sohlen können zu orthopädischen Problemen und Verletzungen führen. Lassen Sie sich in einem Fachgeschäft mittels einer Laufanalyse beraten, welcher Schuh zu Ihren Füßen passt.</p> <p><b>„Laufen ohne zu schnaufen“</b><br /> Lassen Sie es ruhig angehen. Auch beim Autofahren startet man im ersten Gang und gibt dann langsam Gas. Laufen soll dem Körper gut tun, Herz und Kreislauf sowie die Muskulatur stärken und beim Stressabbau helfen. Wer sich zu viel Druck macht, erreicht das Gegenteil. Für die Streckenlänge wie auch für das Lauftempo gilt: weniger bringt oftmals größeren Erfolg. Beim Lauftempo sollten Sie darauf achten, dass Sie sich noch unterhalten können nach dem Motto „Laufen ohne zu schnaufen“.</p> <p><b>Laufpensum mit Trainingsplan gesund steigern</b><br /> Wenn Sie zum Einstieg nur zehn Mal abwechselnd eine Minute laufen und eine Minute gehen, ist schon eine Trainingseinheit von 20 Minuten erreicht. In den darauffolgenden Wochen lässt sich die Laufzeit Schritt für Schritt steigern, erst auf acht mal drei Minuten mit einer Minute Gehpause, dann auf sechs mal fünf Minuten laufen und eine Minute gehen. Irgendwann entfallen die Gehpausen und Sie laufen 50 Minuten am Stück. Das ist doch toll! Für Interessierte habe ich einen Trainingsplan entwickelt, zu finden unter https://www.kkh.de/kkh-lauf/informationen-tipps-services/trainingsplan-fuer-den-kkh-einsteiger-lauf. Dort finden sich auch Lauftagebücher für unterschiedliche Laufdisziplinen.</p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u></b> Fotos von Dieter Baumann finden Sie weiter unten oder unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/downloads/kkh-lauf">www.kkh.de/presse/downloads/kkh-lauf</a>.</p> <p><small><br /> Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="https://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> Tipps von Profi Dieter Baumannhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/sonniger-start-in-die-laufsaison2018-04-06T09:28:18.815Z2018-04-06T09:28:18.815ZKleines Tier mit großem Risikopotenzialnoemail@noemail.orghv16 <p>Werden die Temperaturen milder, sind auch die Zecken wieder aktiv. Stechen die winzigen Blutsauger zu, können sie gefährliche Krankheiten wie Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Zecken, die den Borreliose-Erreger in sich haben, kommen deutschlandweit vor. FSME-Risikogebiete sind vor allem Bayern und Baden-Württemberg, Südhessen und das südöstliche Thüringen. Das belegt auch eine Auswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse: Diese registrierte im ersten Halbjahr 2017 bundesweit 117 FSME-Fälle, davon allein 42 in Baden-Württemberg und 25 in Bayern. An Borreliose erkrankten im selben Zeitraum 854 KKH-Versicherte, davon ebenfalls die meisten im Süden: 145 in Bayern und 129 in Baden-Württemberg. Somit kam im ersten Halbjahr 2017 ein Krankheitsfall auf rund 1.750 Versicherte.</p> <p>Das Tückische: Gegen Borreliose kann man sich nicht impfen lassen. Zur Vorbeugung helfen nur lange Kleidung und Zeckenschutzmittel. Wer dennoch von einer Zecke gestochen wird und einige Tage bis Wochen danach rund um die Einstichstelle eine ringförmige Rötung beobachtet, sich außerdem abgeschlagen fühlt, Fieber und Kopfschmerzen bekommt, sollte einen Arzt aufsuchen. Da die Borreliose durch Bakterien übertragen wird, lässt sie sich vor allem im Frühstadium gut antibiotisch behandeln. Schreitet die Krankheit unerkannt fort, kann es zu starken Schmerzen über Herzprobleme bis hin zu einer Gehirnhautentzündung kommen.</p> <p>Auch eine FSME beginnt häufig mit grippeähnlichen Symptomen. Sie wird durch einen Virus übertragen und kann ebenfalls zu einer Gehirnhautentzündung führen. Da es gegen diese Krankheit kein wirksames Medikament gibt, bietet hier die gut verträgliche FSME-Impfung den einzigen Schutz. Sie wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen und beim Hausarzt durchgeführt. Versicherten, die innerhalb der Risikogebiete in Deutschland leben oder dorthin reisen, entstehen keine Kosten. Im ersten Halbjahr 2017 hatten sich bundesweit rund 39.500 KKH-Versicherte gegen FSME impfen lassen, also rund zwei Prozent. Laut Robert Koch-Institut könnte aber ein großer Anteil der Erkrankungen durch eine Steigerung der Impfquoten insbesondere in den Risikogebieten verhindert werden.</p> <p>„Wer von einer Zecke gestochen wird, sollte jedoch Ruhe bewahren“, rät Christian Klameth vom KKH-Serviceteam in Braunschweig. „Denn nicht jede Zecke ist infiziert, auch wenn das manch einer annimmt.“ Weitere Irrtümer rund um die Spinnentiere:</p> <p><b>Zecken lassen sich von Bäumen fallen</b><br /> Falsch! Zecken lauern an Gräsern, Zweigen von Sträuchern oder auch im Unterholz auf Wirte. Gehen Menschen oder Tiere vorbei, lassen sich die Krabbeltiere abstreifen.</p> <p><b>Zecken sind nur im Sommer aktiv</b><br /> Stimmt nicht! Bereits ab etwa sieben Grad Celsius ist mit den kleinen Blutsaugern zu rechnen.</p> <p><b>Zecken mit Klebstoff oder Öl entfernen</b><br /> Auf keinen Fall! Mögliche Folge: Die Zecke erbricht im Todeskampf ihren Darminhalt und damit Krankheitserreger in die Wunde, was zu einer Infektion führen kann. Bewährt hat sich, die Zecke mit einer Pinzette oder Zeckenkarte dicht an der Haut zu greifen, nicht zu quetschen, und behutsam herauszuziehen (nicht drehen). Anschließend die Wunde desinfizieren. Wer unsicher ist, ob die Zecke komplett entfernt ist, sollte zum Arzt gehen.</p> <p><u><b>Hinweis für die Redaktionen:</b></u> Nach Bundesländern aufgelistete Borreliose- und FSME-Fälle bei KKH-Versicherten im 1. Hbj. 2017 finden Sie unten. </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.<br /> </small></p> Zecken: KKH registriert knapp 1000 Krankheitsfälle im ersten Halbjahr 2017https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/kleines-tier-mit-grossem-risikopotenzial2018-04-05T15:45:53.481Z2018-04-05T15:45:53.481ZOstern ohne Smartphone frühstückennoemail@noemail.orghv16 <p>Frische Brötchen, duftender Kaffee und viel Zeit für Gespräche: Am kommenden Osterwochenende wird in vielen Familien das Frühstück wieder ausgiebiger und länger zelebriert als im Alltag: Laut einer forsa-Umfrage der KKH Kaufmännische Krankenkasse unter 1.000 Befragten gönnen sich drei Viertel der Deutschen an Wochenenden und Feiertagen mehr Zeit und Ruhe für die Mahlzeit am Morgen.</p> <p>Was so harmonisch klingt, ist aber längst nicht selbstverständlich, denn Smartphone und Co. können den Familienfrieden – nicht nur am Frühstückstisch – ziemlich stören. Vor allem für die junge Generation ist die Nutzung digitaler Medien längst alltäglich. Mal kurz eine Nachricht schreiben, mal schnell ein Foto posten: Laut forsa-Umfrage beschäftigen sich zwei Drittel der 18 bis- 29-Jährigen schon beim Frühstück intensiv mit Smartphone, Tablet und Co.</p> <p>Auch bei Kindern stehen digitale Medien häufig ganz oben auf der Liste. Nicht selten sorgen diese dann für Diskussionen in der Familie: 78 Prozent der Eltern sagen, dass der Medienkonsum ihres Kindes schon einmal Grund für einen Konflikt gewesen sei. Streitthema ist vor allem die Nutzungsdauer von Smartphone, Tablet und PC. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter 1005 Eltern von Sechs- bis 18-Jährigen im Zuge des KKH-Gesundheitsreports „Kinder und Smartphones – Wer hat wen im Griff?“.</p> <p>Axel Schmidt vom KKH-Serviceteam in Bochum rät daher: „Wer beim Osterfrühstück Smartphone und Tablet mal beiseitelegt, startet nicht nur viel entspannter in den Tag, sondern kann als Familie bei Gesprächen auch wieder näher zusammenrücken.“</p> <p>Hinweis für die Redaktionen: Den KKH-Gesundheitsreport „Kinder und Smartphones – Wer hat wen im Griff?“ finden Sie unten und hier: <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/generation-online-smartphones-co-im-griff-">www.kkh.de/presse/pressemeldungen/generation-online-smartphones-co-im-griff-</a>; Fotos zum Thema Frühstück finden Sie ebenfalls unten und hier: <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/downloads/eltern-und-kind">www.kkh.de/presse/downloads/eltern-und-kind</a>, Stichwort Kinder beim Frühstück.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.<br /> </small></p> <p> </p> <p><small> </small></p> KKH-Umfrage: 78 Prozent der Eltern sehen Konfliktpotenzial in digitalen Medienhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/ostern-ohne-smartphone-fruehstuecken2018-03-28T12:01:51.603Z2018-03-28T12:01:51.603ZGute Fette, schlechte Fettenoemail@noemail.orghv16 <p>Immer mehr Menschen haben offenbar zu hohe Cholesterinwerte. Einer Auswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse zufolge waren 2016 bundesweit mehr als 365.000 Versicherte von einer Hypercholesterinämie, also einem zu hohen Cholesterinspiegel im Blut, betroffen. Das sind 23 Prozent mehr als noch im Jahr 2006. Jeder fünfte KKH-Versicherte hatte demnach 2016 schlechte Blutfettwerte, bei den 60-Jährigen sogar jeder Zweite. Spitzenreiter unter den Bundesländern ist das Saarland: Dort hatte 2016 altersübergreifend jeder Vierte eine Hypercholesterinämie. Die größte Steigerung von 2006 auf 2016 mit einem Plus von je 54 Prozent gab es hingegen in Thüringen und Sachsen-Anhalt.</p> <p>Einer der Gründe für diese Entwicklung: Die Grenzwerte für Cholesterin wurden aufgrund neuer Studienergebnisse in der Vergangenheit immer weiter herabgesetzt. Für gesunde Erwachsene liegt der Grenzwert für Gesamtcholesterin derzeit bei 200 Milligramm pro Deziliter. Experten streiten nach wie vor über das Thema. Fakt ist: Cholesterin kann gefährlich werden – vor allem dann, wenn sich zu viel vom sogenannten „schlechten“ LDL-Cholesterin in der Blutbahn befindet. Das LDL (kurz für Low Density Lipoprotein) gilt als einer der Hauptverursacher von Arterienverkalkung, die zu schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann. Das sogenannte „gute“ HDL (High Density Lipoprotein) hingegen gilt als unbedenklich.</p> <p>„Ob die LDL-Werte normal und oder zu hoch sind, muss der Arzt bei jedem Patienten letztendlich individuell beurteilen“, sagt Jutta Baitinger vom KKH-Serviceteam in Böblingen. So haben manche Betroffene erblich bedingt ein sehr hohes LDL-Cholesterin und somit auch ein extrem hohes Infarkt- oder Schlaganfallrisiko. Dann sind Medikamente unumgänglich. Das gilt auch für Menschen, die rauchen, übergewichtig sind, unter Bluthochdruck oder Diabetes leiden – auch wenn deren Werte etwas niedriger sind.</p> <p>Cholesterin ist aber auch wichtig, denn es stabilisiert die Zellwände und sorgt unter anderem dafür, dass das Gehirn richtig arbeitet. Der Körper produziert den größten Teil sogar selbst – hauptsächlich in der Leber. In welcher Menge, entscheidet vor allem die genetische Veranlagung. Die Ernährung ist nur zu etwa 25 Prozent für den Cholesterinspiegel verantwortlich. „Dennoch sollten Betroffene mit ausreichend Bewegung und einer bewussten Ernährung gegensteuern“, rät Jutta Baitinger. Bei denjenigen, die nicht zu den Risikogruppen gehören und nur leicht erhöhte Blutfettwerte haben, kann eine veränderte Lebensweise sogar ausreichen. Grundsätzlich gilt: Nicht mehr Kalorien zu sich nehmen, als der Körper verbraucht, und tierische Fette durch pflanzliche ersetzen. Denn vor allem gesättigte Fettsäuren, wie sie etwa im Eigelb von Hühnereiern, in bestimmten Fleischsorten, Leberwurst, Aal, Butter und Schmalz vorkommen, lassen den Cholesterinspiegel ansteigen.</p> <p>Ist zu viel LDL-Cholesterin im Blut, können etwa Äpfel und Hülsenfrüchte, aber auch Nüsse, grüner Tee und reiner Granatapfelsaft helfen: Dessen Inhaltsstoffe beispielsweise können die Ansammlung von Cholesterin in den Arterien verlangsamen. Dieser positive Effekt lässt sich auf die starke antioxidative Wirkung von Granatapfelsaft zurückführen, die um das Tausendfache größer ist als etwa bei Blaubeer- und Traubensaft.</p> <p>Hinweis für die Redaktionen: Eine Cholesterin-Tabelle nach Bundesländern finden Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen">www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen</a> sowie unten. </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.<br /> </small></p> Mehr KKH-Versicherte mit hohem Cholesterinspiegel - Saarland Spitzenreiterhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/gute-fette-schlechte-fette2018-03-27T10:04:32.855Z2018-03-27T10:04:32.855ZFrauen leiden häufiger unter der Zeitumstellungnoemail@noemail.orghv16 <p>Und jährlich grüßt das Murmeltier: Wenn die Uhren ab dem 25. März um eine Stunde vorgestellt werden und nach der Sommerzeit ticken, werden wieder einmal Millionen Menschen früher als sonst aus ihren Träumen gerissen. Für viele geht der staatliche verordnete Dreh an der Uhr mit unangenehmen Nebenwirkungen einher. Das belegt eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der KKH unter 1.000 Personen.</p> <p>Demnach hat insgesamt jeder Dritte Probleme durch die Zeitumstellung: Frauen deutlich häufiger (39 Prozent) als Männer (23 Prozent). Fast jedem vierten Befragten fällt es schwerer, nach der Zeitumstellung morgens aufzustehen. Jeder Sechste sagt, dass er in Folge der Zeitumstellung tagsüber gereizt oder müde ist. Und immerhin 13 Prozent haben abends Probleme einzuschlafen.</p> <p>Für Haushalte mit Kindern ist die Zeitumstellung eine noch größere Herausforderung: Hier geben 47 Prozent aller Familien mit Kindern bis 12 Jahren an, dass sich der Dreh an der Uhr beim Nachwuchs bemerkbar macht – sei es durch schwieriges Aufstehen am Morgen oder schlechtes Einschlafen am Abend.</p> <p>„Wer Probleme mit der Zeitumstellung hat, sollte am Sonnabend auf eine lange Partynacht verzichten und nicht zu spät ins Bett gehen“, sagt Michael Gärtner vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Berlin. Außerdem hilft Tageslicht: „Die schweren Vorhänge sollten offen bleiben, Helligkeit ist ein natürlicher Wachmacher“, so Gärtner. Umgekehrt hilft es, am Abend auf helles Licht und Bildschirmarbeit zu verzichten. Damit der Wochenanfang nach der Zeitumstellung nicht zu schwer fällt, sollte man ihn so gut wie möglich vorbereiten und bereits am Sonntagabend Kleidung rauslegen und den Frühstückstisch decken.</p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u></b> Fotos zum Thema Zeitumstellung finden Sie hier <a class="external" href="https://www.kkh.de/presse/downloads/jahreszeiten-und-feiertage">www.kkh.de/presse/downloads/jahreszeiten-und-feiertage</a>, Stichwort „Zeitumstellung“.</p> <p><small><br /> Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="https://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH-Umfrage zur Sommerzeit: Jedem Vierten fällt das Aufstehen morgens schwerhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/frauen-leiden-haeufiger-unter-der-zeitumstellung2018-03-22T14:59:47.551Z2018-03-22T14:59:47.551ZImmer mehr Kinder haben Probleme beim Hüpfennoemail@noemail.orghv16 <p>20, 30 Kilometer zu Fuß an einem Tag zurücklegen: Was für unsere Vorfahren in der Steinzeit auf der Suche nach Nahrung lebensnotwendig war, ist für die meisten Menschen heute unvorstellbar. Stattdessen macht sich Bewegungsmangel breit, und das bereits bei Kindern. Die Folgen für die Gesundheit sind erheblich. Laut Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse haben motorische Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren zwischen 2006 und 2016 um 76 Prozent zugenommen, bei den 6- bis 10-Jährigen bereits um 63 Prozent.</p> <p>„Motorisch auffällige Kinder haben schon im Kita- und Grundschulalter Probleme beim Hüpfen, Balancieren, Rückwärtslaufen oder Ballwerfen und erlernen Fahrradfahren oder Schwimmen nur schwer“, erklärt Daniela Brenker vom KKH-Serviceteam in Aachen. „Da sie wegen ihrer mangelnden motorischen Leistungen langsam sind und ungeschickt wirken, werden sie häufig von Gleichaltrigen gehänselt.“ Darunter leidet nicht zuletzt ihr Selbstbewusstsein.</p> <p>Mit ausreichend Bewegung lässt sich motorischen Störungen vorbeugen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Sitzen prägt heute bereits in jungen Jahren den Alltag. Laut einer Studie Heidelberger Sportwissenschaftler sitzen Kinder und Jugendliche an Werktagen rund 10,6 Stunden, an Wochenenden 7,5 Stunden. Das sind durchschnittlich 9,7 Stunden täglich ohne körperliche Aktivität ? ob auf dem Schulweg in Bus oder Bahn, im Schulunterricht, daheim beim Essen, bei Hausaufgaben oder vor PC und Fernseher. Hinzu kommt: Früher haben Kinder auf der Straße Fußball gespielt und sind durch Felder gestreift. Solche Bewegungsräume sind rar geworden, etwa durch dicht befahrene Straßen. Und Sport zwei Mal wöchentlich im Verein und in der Schule reicht nicht aus, um den Bewegungsmangel auszugleichen.</p> <p>„Zentral ist die Rolle der Eltern“, sagt Daniela Brenker. „Sie sollten Vorbild sein und ihrem Kind frühzeitig Freude an Bewegung und Sport vermitteln.“ Denn Kinder, die in jungen Jahren Spaß an Bewegung haben, werden sie auch als Erwachsene fest in den Alltag integrieren. Ausreichende, regelmäßige Bewegung beugt nicht nur beispielsweise Herz-Kreislauf-Krankheiten, Übergewicht, Diabetes und Rückenproblemen vor. Sie fördert auch die körperliche Entwicklung Heranwachsender, stärkt unter anderem Herz, Lunge und Muskeln. Nicht zu vergessen: Bewegung macht schlau, denn sie steigert die Konzentration!</p> <p><u><b>Hinweis für die Redaktionen:</b></u> Fotos zum Thema „Kinder in Bewegung“ oder auch „Schulkinder“ können Sie in unserem Downloadbereich herunterladen unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/downloads/eltern-und-kind">www.kkh.de/presse/downloads/eltern-und-kind</a>.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>. <br /> </small></p> KKH-Auswertung: Motorische Entwicklungsstörungen nehmen um 76 Prozent zuhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/immer-mehr-kinder-haben-probleme-beim-huepfen2018-03-20T12:53:38.385Z2018-03-20T12:53:38.385ZÄrzte verschreiben Kindern weniger Antibiotikanoemail@noemail.orghv16 <p>Ärzte verschreiben Kindern immer weniger Antibiotika. Das ergab jetzt eine Auswertung der Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Demnach wurden im Jahr 2016 bundesweit 425 Antibiotika-Rezepte pro 1000 Kindern und Jugendlichen im Alter bis 17 Jahre ausgestellt – 33 Prozent weniger als noch 2008. Bei den unter Einjährigen verzeichnet die KKH im selben Zeitraum sogar einen Rückgang um 51 Prozent: 2016 vergaben Mediziner demnach nur noch 95 Antibiotika-Rezepte pro 1000 Säuglingen.</p> <p>„Es ist sehr positiv, dass Antibiotika bei Kindern zunehmend sorgsamer eingesetzt werden“, sagt Sven Seißelberg, Apotheker bei der KKH. „Denn besonders bei Säuglingen kann eine häufige Einnahme schlimme Folgen für die Gesundheit haben.“ Dazu zählen vor allem ein erhöhtes Risiko für chronisch entzündliche Darmerkrankungen sowie für Asthma und Übergewicht.</p> <p>Laut Forschern leiden etwa Babys, die während der Stillzeit ein Antibiotikum bekommen, häufiger unter Infektionen und sind in der Folge öfter auf weitere Antibiotika angewiesen. Experten nennen als Grund die schädliche Wirkung der Medikamente auf die Darmflora: Sie reduzieren die Darmbakterien nicht nur zahlenmäßig, sondern sorgen auch für eine geringere Vielfalt. Auch wenn stillende Mütter ein Antibiotikum bekommen, kann das dem Baby schaden, da es die Inhaltsstoffe über die Muttermilch aufnimmt. Sven Seißelberg: „Wenn Antibiotika nötig sind, sollten sie möglichst zielgerichtet eingesetzt und keine Breitspektrum-Medikamente verschrieben werden.“</p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u></b> Fotos zum Thema Antibiotika/Arzneimittel finden Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/downloads/apotheke-arzneimittel">www.kkh.de/presse/downloads/apotheke-arzneimittel</a> sowie unten. Dort ist auch ein Foto unseres Experten Sven Seißelberg hinterlegt. </p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.<br /> </small></p> KKH-Auswertung: Anzahl der Rezepte für Säuglinge um 51 Prozent gesunkenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/aerzte-verschreiben-kindern-weniger-antibiotika2018-03-16T09:01:16.462Z2018-03-16T09:01:16.462ZKrankenhausbehandlungen wegen Rückenschmerzen gestiegennoemail@noemail.orghv16 <p>Rückenschmerz zählt heute zu den großen Volkskrankheiten. Sitzende Tätigkeiten und Bewegungsmangel nehmen zu, gefolgt von Stress und weiteren Faktoren. Weltweit stellen Rückenleiden mittlerweile die häufigste Schmerzursache überhaupt dar. Laut einer Auswertung der KKH Kaufmännische Krankenkasse wurden im Jahr 2017 rund 13.800 Versicherte in Krankenhäusern wegen Rückenbeschwerden behandelt, sowohl ambulant als auch stationär. „Dies ist gegenüber 2012 bundesweit ein Anstieg um knapp vier Prozent“, sagt Andreas Oertel vom KKH-Servicezentrum in Zwickau.</p> <p>Auf einzelne Bundesländer bezogen ist der stärkste Anstieg in Sachsen-Anhalt mit über neun Prozent zu verzeichnen. Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit jeweils knapp acht Prozent sowie Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen mit jeweils über sechs Prozent folgen knapp dahinter. Einen Rückgang können dagegen Brandenburg mit knapp fünf Prozent, Hamburg mit über drei Prozent sowie das Saarland und Schleswig-Holstein mit jeweils über zwei Prozent verzeichnen.</p> <p>„Ein kleiner Trost: Etwa 80 bis 90 Prozent aller Rückenschmerzen klingen nach vier bis sechs Wochen ab – unabhängig von der Behandlungsmethode“, erwähnt Oertel. „Wer mehr Bewegung in seinen Alltag einbaut, kann aktiv vorbeugen und nachhaltig etwas für seine Rückengesundheit tun. Dabei helfen in jedem Fall die oft zitierten Klassiker, wie zum Beispiel Treppen steigen statt Fahrstuhl fahren, vom Auto aufs Fahrrad umsteigen, eine Busstation früher aussteigen und die restlichen Meter zur Arbeitsstelle zu Fuß zurücklegen und im Büro öfter mal bewegen.“</p> <p>Aber es kommt nicht allein auf die körperliche Fitness an. Gerade am Rücken stehen körperliche und psychische Verfassung in enger Verbindung. Geistig-seelische Prozesse sind zwar selten die Ursache der Beschwerden. Sind diese aber erst einmal aufgetreten, beeinflussen die sogenannten psychosozialen Faktoren den Verlauf der Rückenschmerzen vermutlich sogar stärker als körperliche Faktoren. Denn sie sind an der Weiterverarbeitung des Schmerzes im Gehirn beteiligt und können dabei verstärkend oder lindernd wirken.</p> <p>„Die in Deutschland immer häufiger durchgeführten Rücken-OPs dürfen nur das allerletzte Mittel sein“, erklärt Andreas Oertel: „Häufig sind sogenannte konservative Behandlungen, wie zum Beispiel Physiotherapie oder Krankengymnastik die bessere Alternative.“ Vor einer Operation sollte auf jeden Fall eine Zweitmeinung eingeholt werden. Die KKH bietet ihren Versicherten hier einen kostenlosen Beratungsservice durch ausgewiesene Fachexperten.</p> <p><br /> <b><i>Info-Service „Rücken-Gesundheit“:</i></b></p> <p>Die KKH stellt allen Interessierten unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/Rücken.de"><u>www.kkh.de/Rücken.de</u></a> ein ausgewogenes Angebot zum Thema „Rückengesundheit“ zur Verfügung.</p> <p>Darüber hinaus bietet die KKH eine Vielzahl informativer Broschüren kostenlos für jedermann zum Download. Zu finden unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/Download ">www.kkh.de/Download</a> - in der Rubrik „Flyer &amp; Broschüren“, Thema „Bewegung“.</p> <p><br /> <b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u></b> Passende Fotos sowie eine Übersicht über die Behandlungen im Krankenhaus in den einzelnen Bundesländern finden Sie weiter unten und in unserem Downloadbereich<br /> <a class="external" href="https://www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen">www.kkh.de/presse/downloads/erkrankungen</a> unter „Rückenschmerzen“.</p> <p><small><br /> Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="https://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH gibt Tipps zum Tag der Rückengesundheit am 15. März 2018https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/krankenhausbehandlungen-wegen-rueckenschmerzen-gestiegen2018-03-14T14:39:13.562Z2018-03-14T14:39:13.562ZRauschtrinken bei Jugendlichen rückläufignoemail@noemail.orghv16 <p>Jugendliche und junge Erwachsene trinken weniger Alkohol – zumindest weniger exzessiv. Das hat jetzt eine Auswertung der Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse ergeben. Die Zahl der 12- bis 25-Jährigen, die unter anderem wegen eines akuten Alkoholrauschs oder psychischer Probleme aufgrund von Alkohol behandelt wurden, ist von 2011 auf 2016 um 4,6 Prozent zurückgegangen. „Diese Entwicklung ist erfreulich“, sagt Marco Funke vom KKH-Serviceteam in Mönchengladbach, „denn gerade im Jugendalter ist Alkoholkonsum mit besonderen Risiken für eine gesunde Entwicklung verbunden.“ Hinzu kommen vor allem beim Rauschtrinken mögliche akute Gefahren wie Unfälle oder Gewalt.</p> <p>In früheren Jahren war die Lage noch deutlich angespannter: 2011 fielen rund 2250 junge Versicherte unter anderem wegen Rauschtrinkens oder von Alkohol verursachten psychischen Problemen auf – seinerzeit ein Anstieg von 28 Prozent gegenüber 2006. Dass die Zahlen in den vergangenen Jahren wieder leicht rückläufig sind, liegt unter anderem an der intensiven Aufklärungsarbeit an Schulen und sozialen Einrichtungen durch unterschiedliche Organisationen und die Polizei.</p> <p>Bei der KKH ist das Projekt „Tom &amp; Lisa“ in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Suchtprävention Villa Schöpflin ein wichtiger Baustein in Sachen Prävention. Mit dem interaktiven Planspiel werden Schüler der 8. bis 10. Klasse spielerisch über die Gefahren exzessiven Rauschtrinkens aufgeklärt und lernen, wie sie verantwortungsbewusst mit Alkohol umgehen und in Gefahrensituationen reagieren sollen. Die Schüler sind dann zwischen 13 und 16 Jahre alt. „Wichtig ist es, die Jugendlichen möglichst früh zu erreichen, am besten schon, bevor sie überhaupt anfangen, Alkohol zu konsumieren“, sagt Marco Funke.</p> <p><small>Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="http://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.<br /> </small></p> Weniger 12- bis 25-jährige KKH-Versicherte mit Alkoholproblemenhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/rauschtrinken-bei-jugendlichen-leicht-ruecklaeufig2018-03-08T10:15:32.006Z2018-03-08T10:15:32.006ZLaufen bei Jo-Jo-Wetternoemail@noemail.orghv16 <p>Auch wenn in Deutschland in den kommenden Tagen kein Schnee mehr fallen wird und streckenweise wieder wärmere Temperaturen erwartet werden: Kalt kann es trotzdem noch einige Wochen bleiben. Besonders Laufanfänger fragen sich: Noch zu kalt für sportliche Aktivitäten im Freien? Falls nicht, was sollte man beachten? Ralf Haag, Sportexperte der KKH Kaufmännische Krankenkasse und mitverantwortlich für betriebliches Gesundheitsmanagement, antwortet auf häufig gestellte Fragen.</p> <p><b>Kann ich mich als Jogger oder Walker trotz des unbeständigen Wetters schon nach draußen wagen?</b></p> <p>„Aber ja! Es ist zwar unstrittig, dass Kälte oder das ständige Auf und Ab der Temperaturen den menschlichen Körper vor einige Herausforderungen stellt. Aber frische Luft und Bewegung sind ein echter Gewinn für das Herz-Kreislauf-System und unser Wohlbefinden. Nicht zuletzt geht es dem Winterspeck an die Substanz. Wichtig ist, nicht gleich in vollem Tempo zu starten, sondern sich leicht und locker zu bewegen. Wer einen Pulsmesser oder Fitnesstracker besitzt sollte nach Herzfrequenz trainieren. Moderne Geräte ermitteln den optimalen Trainingspuls auf Grundlage des Lebensalters und des Fitnesszustandes automatisch. Eine unangestrengte Unterhaltung sollte dabei auf jeden Fall möglich sein. Kommen Sie in Atemnot, sind Sie definitiv zu schnell unterwegs und belasten Ihren Körper unnötig.“</p> <p><b>Wie wichtig sind Aufwärmen vor dem Lauf und richtige Atmung beim Joggen oder Walken?</b></p> <p>„Beim Sport muss sich der Körper den niedrigen Temperaturen anpassen. Optimal startet man mit leichten Aufwärmübungen. Dabei behutsam zum Beispiel die Arme und Fußgelenke kreisen und die Muskeln für etwa zehn Sekunden stretchen, dabei aber nicht übertreiben: Das eigene Schmerzempfinden setzt hier Grenzen. Dann langsam loslaufen und durch die Nase atmen, weil die Luft somit vorgewärmt und gut angefeuchtet die Bronchien und Lungen erreicht.</p> <p><b>Welche Rolle spielt die Kleidung? Muss es immer gleich teure Funktionskleidung sein oder reicht auch das klassische Baumwollshirt und eine wärmende Jacke?</b></p> <p>„Funktionswäsche für den Sport hat spezielle atmungsaktive Fasern, die entstehende Feuchtigkeit von der Haut wegleiten. So bleibt der Körper weitgehend trocken, und Kälte und Nässe verpassen dem Freizeitsportler keine Gänsehaut. Baumwolle hingegen hat diese Eigenschaft nicht und saugt sich mit Schweiß voll. Man friert dann leichter bis hin zur drohenden Unterkühlung. Eine wasserabweisende und winddichte, nicht zu dicke Jacke schützt zusätzlich vor Regen und Wind. Übrigens: Gute Funktionskleidung muss nicht unbedingt teuer sein. Sogar Discounter bieten inzwischen zu günstigen Preisen akzeptable Qualitäten an.</p> <p><b>Noch eine Frage zum Thema ‚Wie warm ziehe ich mich an?‘</b></p> <p>„Ziehen Sie sich nicht zu warm an. Wem es zu Beginn des Trainings leicht frisch ist, der ist ideal gekleidet. Praktisch sind – nach dem Zwiebelprinzip – mehrere Kleidungsschichten übereinander. Falls einem zu warm ist, kann man sich rasch einer entledigen. Nach dem Training sollte man je nach Wetterlage nicht zu lange draußen bleiben. Ganz wichtig: Ausreichend trinken nach dem Lauf und anschließend raus aus den feucht-kalten Kleidern und ab unter die Dusche!“</p> <p><b><u>Hinweis für die Redaktionen:</u></b> Ein Foto des KKH-Sportexperten Ralf Haag finden Sie mit einem Klick etwas weiter unten. </p> <p><small><br /> Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten gesetzlichen Krankenkassen mit 1,7 Millionen Versicherten. Nähere Informationen erhalten Sie unter <a class="external" href="https://www.kkh.de/presse/portrait">www.kkh.de/presse/portrait</a>.</small></p> KKH-Sportexperte Ralf Haag: Training auch an kälteren Tagen möglichhttps://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/laufen-bei-jo-jo-wetter2018-03-06T13:05:45.019Z2018-03-06T13:05:45.019Z