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  • Basisuntersuchungen

    Die erste Untersuchung nach Feststellung der Schwangerschaft umfasst neben der körperlichen Untersuchung auch weitere Aspekte wie Fragen nach dem familiären Umfeld und der beruflichen Situation.

    Außerdem erhalten Sie den Mutterpass, in dem alle wichtigen Untersuchungsergebnisse dokumentiert werden.

    1. Basis-Ultraschall
    In der 9.-12. Schwangerschaftswoche werden die Lage des Kinds und die Herzaktion kontrolliert. Außerdem wird das Alter bestimmt.

  • Laboruntersuchungen

    Hämoglobin-Wert
    Der Hb-Wert zeigt an, wie viel roter Blutfarbstoff in Ihrem Blut vorhanden ist. Ist er zu niedrig, werden Ihnen gegebenenfalls Eisen-Präparate verschrieben.

    Lues-Test oder auch Syphilis-Test
    Im Fall einer Erkrankung ist eine Übertragung auf den Fetus jederzeit möglich. Die Therapie sollte sowohl Sie als auch Ihren Partner einschließen.

    Chlamydien-Abstrich
    Der Abstrich hilft eine genitale Infektion frühzeitig zu erkennen.

    HIV
    Eine HIV-Infektion kann bereits im Mutterleib auf das Kind übertragen werden. Mit der richtigen Therapie lässt sich dies verhindern. Nutzen Sie die Gelegenheit und lassen Sie sich freiwillig kostenlos testen.

    Blutgruppe, Rhesus-Faktor und Antikörper-Suchtest
    Die Blutgruppe und der Rhesus-Faktor werde bestimmt. Außerdem wird Ihr Blut auf vorhandene Antikörper untersucht. Je nach Ergebnis kann später eine Anti-D-Prophylaxe notwendig sein (siehe auch 7.-9. Schwangerschaftsmonat).

    Röteln-Antikörper
    Ist unklar, ob Sie gegen Röteln immun sind, wird ein  Test der Röteln-Antikörper erforderlich. Die Kosten übernehmen selbstverständlich wir.

    Invasive Diagnostik
    In seltenen Fällen kann diese Untersuchung notwendig sein. Mit einer feinen Nadel wird ultraschallgestützt durch die Bauchdecke entweder eine geringe Menge Fruchtwasser (Amniozentese) oder eine Probe aus der Plazenta (Chorionzottenbiopsie) entnommen. So können kindliche Zellen speziell untersucht werden und zum Beispiel Chromosomen-Störungen erkannt oder ausgeschlossen werden.

  • Zusatzleistungen

    Es kann sein, dass Ihnen vom Arzt weitere Untersuchungen (Ultraschall-, Laboruntersuchungen) angeboten werden. Grundsätzliche sind diese Zusatzleistungen Privatleistungen und müssen von Ihnen selbst bezahlt werden. Sind diese medizinisch notwendig, übernehmen wir die Kosten (vollständig). Der Arzt rechnet dann über die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ab.

    Toxoplasmose-Test
    Er wird im Verdachtsfall empfohlen, da eine Infektion das Kind schwer schädigen kann. Im Falle eines begründeten Verdachts übernehmen wir die Kosten. Toxoplasmose kann über Lebensmittel oder den Kot von Katzen übertragen werden.

    Zytomegalie-Virus (CMV)
    Bei knapp der Hälfte der Schwangeren besteht zu Beginn der Schwangerschaft eine Immunität. Infiziert sich eine Mutter erstmalig, kann es für das Kind sehr gefährlich werden. Es drohen schlimmstenfalls neurologischen Schäden (u. a. Epilepsie, Lähmungen, Taubheit). Eine Therapie ist schwierig. Übertragen wird der Erreger beispielsweise über Tränenflüssigkeit, Speichel oder Urin. Eine gute Hygiene ist die beste Prävention. Bei Verdacht soll eine Blutuntersuchung erfolgen, diese kann auch als Referenz für spätere Untersuchungen dienen.

    Ersttrimester-Screening
    Mit Nackenfaltenmessung und Blutuntersuchung sollen bestimmte Chromosomen-Störungen (insbesondere ein Down-Syndrom) frühzeitig entdeckt werden. Das Ergebnis liefert jedoch noch keine Diagnose, dafür bedarf es einer weiteren Abklärung. Auf jeden Fall sollten Sie vorher mit Ihrer Frauenärztin / Ihrem Frauenarzt abklären, ob dieser Test für Sie sinnvoll ist. Denn das Ergebnis kann emotional sehr belastend sein.

    Aneuploidie-Test
    Ähnlich dem Ersttrimester-Screening wird das Risiko für das Vorliegen eines Down-Syndroms untersucht. Das geschieht anhand einer Blutuntersuchung. Auch dieser Test hat Lücken. Um einen Verdacht zu bestätigen, sind weitere Untersuchungen mit einem gewissen Risiko notwendig. Daher sollten Sie sich vorher ausführlich mit Ihrer Frauenärztin/Ihrem Frauenarzt beraten.

  • Basisuntersuchungen

    Noch sieht man Ihnen die Schwangerschaft kaum an, doch das wird sich bald ändern. Neben der regelmäßigen körperlichen Untersuchung erwartet Sie Folgendes:

    2. Basis-Ultraschall
    In der 19.-22. Schwangerschaftswoche wird erneut die Entwicklung des Kindes auf Auffälligkeiten kontrolliert. Dazu wird Ihr Kind „von Kopf bis Fuß“ komplett vermessen und die Herzaktion kann beobachtet werden. Auch die Fruchtwassermenge und die Plazentalage werden beurteilt. Dies ist wichtig für die Beurteilung, ob zum Beispiel die Nieren oder der Magen-Darm-Trakt des Kindes ordnungsgemäß funktionieren. Alle Organe sind in diesem Stadium bereits angelegt und können im „erweiterten Basis-Ultraschall“ systematisch morphologisch untersucht werden, wenn Sie dies wünschen.

    Influenza-Impfung
    Schwangere erkranken nicht häufiger an der Grippe, jedoch verläuft die Erkrankung oftmals schwerer. Auch der Einsatz von Medikamenten ist während der Schwangerschaft nur bedingt möglich. Die Ständige Impfkommission empfiehlt daher die Grippeimpfung in diesem Zeitraum, in manchen Fällen kann auch eine frühere Impfung sinnvoll sein.

  • Zusatzleistungen

    Bereits mit den erwähnten Leistungen sind Sie optimal versorgt. Auch in dieser Schwangerschaftsphase gibt es Zusatzleistungen, die grundsätzlich eine Privatleistung sind. Besteht eine medizinische Notwendigkeit, rechnet der Arzt über die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ab.

    Triple-Test
    Untersucht wird dabei das Blut der Schwangeren, um die Wahrscheinlichkeit für ein Down-Syndrom oder Neuralrohrdefekte zu bestimmen. Das Ergebnis liefert eine Risikoabschätzung und ist nicht sehr genau. Der Test kann jedoch beispielsweise als Entscheidungshilfe dienen, ob eine invasive Untersuchung zur weiteren Abklärung durchgeführt werden soll. Besprechen Sie dies ggf. mit Ihrer Frauenärztin/Ihrem Frauenarzt.

    3D/4D-Ultraschall
    Im Verlauf der Schwangerschaft können neben der Basis-Ultraschalluntersuchung auch 3D/4D-Aufnahmen des Kindes angefertigt werden. Neben der ästhetischen Darstellung bietet diese Untersuchung nur sehr selten einen medizinischen Wert.

    pH-Selbsttest
    Ab der 12. Woche können Schwangere einen vaginalen pH-Test durchführen. Ein veränderter pH-Wert kann einen Hinweis auf eine Infektion liefern. Aber auch andere Ursachen können den pH-Wert verschieben, sodass Sie das Ergebnis mit Ihrer Frauenärztin/Ihrem Frauenarzt besprechen sollten.

  • Basisuntersuchungen

    In der letzten Phase der Schwangerschaft häufen sich Untersuchungstermine. Auf Sie warten körperliche Untersuchungen, Labor- und Ultraschalluntersuchungen sowie ein Diabetestest.

    3. Basis-Ultraschall
    Im letzten Ultraschall (29.-32. Schwangerschaftswoche) wird noch einmal die Entwicklung des Kindes nach Auffälligkeiten beurteilt und das Kind komplett vermessen.

    Diabetes-Screening
    In der 25.-28. Woche kann untersucht werden, ob die Schwangerschaft Auswirkungen auf Ihren Zucker-Stoffwechsel hat. Nach dem Trinken einer Zuckerlösung wird der Blutzucker-Spiegel im Blut gemessen. Ist dieser auffällig, kann ein Wiederholungstest notwendig sein. Eine eventuell notwendige Therapie vermeidet Risiken für die Entwicklung des Kindes oder die Geburt.

    Antikörper-Suchtest
    Zum zweiten Mal wird dieser Test in der 24.-27. Woche  durchgeführt. Da Sie diesen bereits aus dem ersten Schwangerschaftsdrittel kennen, bleiben Sie bei der Blutentnahme ganz entspannt. Sind bei Ihnen keine Antikörper nachweisbar und Ihr Rhesus-Faktor ist negativ, wird zwischen 28.-30. Schwangerschaftswoche mit einer sogenannten Anti-D-Prophylaxe begonnen. Diese verhindert die Sensibilisierung Ihres Körpers und damit Komplikationen in einer Folgeschwangerschaft.

    Hepatitis-B-Test
    Wenn Sie über keine Impfung oder Immunität gegen Hepatitis verfügen, wird ein Test nahe am Geburtstermin durchgeführt. Fällt dieser positiv aus, wird Ihr Kind nach der Geburt aktiv und passiv geimpft.

    Kardiotokographie (CTG)
    Mittels CTG werden die Herzfrequenz Ihres Kindes und die Wehentätigkeit aufgezeichnet.

  • Zusatzleistungen

    Beta-Streptokokken-Test
    Gegen Ende der Schwangerschaft kann ein vaginaler Abstrich zeigen, ob eine Besiedelung mit sogenannten Beta-Streptokokken vorliegt. Ist das Ergebnis auffällig, wird eine antibiotische Therapie eingeleitet. Dadurch soll die Anzahl der Bakterien derart minimiert werden, dass eine Übertragung auf das Kind während der natürlichen Geburt verhindert wird.

    Unsere Mehrleistung für Sie – Wir übernehmen einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 20 Euro bei Durchführung eines Streptokokkentests. Reichen Sie einfach nach Inanspruchnahme der Leistung die Originalrechnung zur Erstattung des Zuschusses bei uns ein. Der Zuschuss kann nur bei Inanspruchnahme eines Vertragsarztes erfolgen.

    Schilddrüsen-Test
    Sowohl die Schilddrüsenüberfunktion als auch die Schilddrüsenunterfunktion können die Entwicklung des Kindes erheblich stören. Allerdings tritt dies sehr selten auf. Nehmen Sie bereits Medikamente, um die Funktion der Schilddrüse zu regulieren, müssen diese während der Schwangerschaft eventuell angepasst werden. Sprechen Sie darüber unbedingt mit Ihrer Frauenärztin/Ihrem Frauenarzt.

    Stammzellen aus Nabelschnurblut
    Kurz nach der Geburt werden Nabelschnur und Plazenta in der Regel entsorgt. Doch das muss nicht sein. Private Firmen bieten an, darin enthaltene Stammzellen zu extrahieren und einzufrieren. Ziel ist es, diese Zellen für den Fall zu konservieren, dass sie später einmal gebraucht werden. Allerdings sind die Einsatzmöglichkeiten derzeit gering und werden noch erforscht.

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