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Impressum

  • Gibt es einen Impfstoff, der vor dem Coronavirus schützt?

    Es gibt bereits erste sichere Impfstoffe, die vor der Infektionskrankheit COVID-19 schützen.

    In Deutschland stehen nun zugelassene Impfstoffe bereit und es kann seit dem 27.12.2020 gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2 geimpft werden.

    Der zugelassene Impfstoff steht zu Beginn jedoch nicht automatisch überall und für jeden sofort zur Verfügung. Er muss erst in ausreichender Menge hergestellt und verteilt werden. Zuständig für die Planung und Verteilung nach Einführung eines geeigneten Impfstoffs sind das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundesländer, sie sind zudem für die Organisation und den Betrieb der Impfzentren sowie die Terminvergabe zuständig. 

    Alle weiteren aktuellen Informationen zum Thema Impfungen können Sie der Homepage der Bundesregierung entnehmen.

  • Welche Impfstoffe sind bislang zugelassen?

    Drei Impfstoffe sind bereits in Deutschland zugelassen. Am 21. Dezember hat die EU-Kommission dem Impfstoff von Biontech und Pfizer die Zulassung erteilt, am 6. Januar folgte die Genehmigung des Moderna-Impfstoffs. Der Impfstoff des Unternehmens AstraZeneca ist seit dem 29. Januar in der EU zugelassen. Auch der vierte Impfstoff von Johnson & Johnson wurde Mitte März 2021 durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) zugelassen.

  • Wie sicher sind die Impfstoffe?

    Die Qualitätsanforderungen im europäischen Zulassungsverfahren sind sehr hoch. Daher werden die Impfstoffe erst nach ausreichender Überprüfung auf dem deutschen Markt zugelassen. Die Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe wurden in drei Studienphasen überprüft. Alle drei zugelassenen Impfstoffe gegen COVID-19 sind hochwirksam. Dies trifft auch auf den Impfstoff von AstraZeneca zu: Dieser verhindert in den meisten Fällen eine COVID-19-Erkrankung oder mildert bei Erkrankungen die Symptome. Die Ständige Impfkommission (STIKO) der Bundesregierung empfiehlt den Impfstoff von AstraZeneca nur noch für Personen ab 60 Jahren. Weitere Informationen zur Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffes von AstraZeneca erhalten Sie beim Paul-Ehrlich-Institut und auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

  • Wo kann ich mich impfen lassen?

    Die Verteilung eines COVID-19-Impfstoffs wird über Impfzentren erfolgen, die von den Bundesländern eingerichtet werden. Des Weiteren wird es mobile Impfteams geben, die bspw. stationäre Pflegeeinrichtungen aufsuchen. Bei der Impfung in Einrichtungen wie Krankenhäusern oder stationären Pflegeeinrichtungen ist auch der Einsatz von Betriebsärzten für die Impfung eine Option.

    Es wird zunächst nicht genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen. Außerdem müssen manche Impfstoffe im Ultra-Tiefkühl-Temperaturbereich (-75°C) gelagert werden. Darüber hinaus werden initial Impfstoffe nur in Mehrdosenbehältnissen verfügbar sein. In der ersten Phase werden die Impfungen daher in speziell eingerichteten Impfzentren erfolgen, was eine zeitnahe Impfung von vielen Menschen und gleichzeitig auch eine bessere Überwachung der neuartigen Impfstoffe ermöglicht.

    Zuständig für die Terminvergabe in den Impfzentren sind die Länder. Aktuelle Informationen zu den Impfzentren und deren Organisation finden sich auch bei den jeweiligen Bundesländern.

    Seit April kann auch in den hausärztlichen Praxen geimpft werden. Dieses Impfangebot ist jedoch zunächst nur für besonders gefährdete Personen. Für die Impfungen in den Praxen gilt die Priorisierung der Impfverordnung als Grundlage, die das ärztliche Fachpersonal flexibel anwenden kann. Da die Impfstoffmenge im April noch knapp ist, stehen den insgesamt ca. 50 000 ärztlichen Praxen in Deutschland wöchentlich rund eine Million Impfdosen zur Verfügung. Jede Praxis erhält pro Woche also ungefähr 20 Impfdosen. Zum Monatsende werden dann über drei Millionen Impfdosen pro Woche verfügbar sein.

    Alle weiteren aktuellen Informationen zum Thema Impfungen können Sie der Homepage der Bundesregierung entnehmen.

  • Gibt es bereits eine Impfempfehlung für bestimmte Personengruppen?

    Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 erlassen. Die Impfverordnung regelt Einzelheiten zum Anspruch auf eine Impfung, zur Umsetzung in Impfzentren und Arztpraxen, zur Impfsurveillance, Terminvergabe sowie zur Vergütung und Finanzierung. Sie tritt rückwirkend zum 15. Dezember in Kraft.

    Eine erste offizielle Impfempfehlung von der Ständigen Impfkommission (STIKO) erfolgte dazu bereits. Diese Empfehlung wird stetig überprüft und den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Erkrankungsrisiko und den verfügbaren Impfstoffen angepasst. Die aktualisierte Fassung der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) können Sie hier einsehen.

    Laut aktuellem Entwurf der STIKO sind folgende Personengruppen für die erste Phase der Impfungen vorgesehen: 

    • Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen
    • Personen ab 80 Jahren
    • Personal in medizinischen Einrichtungen, zum Beispiel in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von COVID-19-Patienten oder mit engem Kontakt zu besonders gefährdeten Personen wie etwa der Hämato-Onkologie oder Transplantationsmedizin 
    • Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege
    • Andere Tätige in Senioren- und Altenpflegeheimen mit Kontakt zu den Bewohnern

    In der zweiten Phase sollen folgende Personengruppen geimpft werden:

    • Über 70-Jährige
    • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
    • Enge Kontaktpersonen von solchen pflegebedürftigen Personen, die über 70 Jahre alt sind, an Trisomie 21 oder einer geistigen Behinderung (bzw. Demenz) leiden oder nach einer Organtransplantation ein hohes Infektionsrisiko haben
    • Kontaktpersonen von Schwangeren
    • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
    • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
    • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
    • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
    • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind 

    In der dritten Phase sollen folgende Personengruppen geimpft werden:

    • Über 60-Jährige
    • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
    • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
    • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
    • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, im Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
    • Erzieher und Lehrer
    • Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

    Alle weiteren aktuellen Informationen zum Thema Impfungen können Sie der Homepage der Bundesregierung entnehmen.

    Die genaue Priorisierung der nächsten Personengruppen können Sie des Weiteren auch dem Stufenplan der STIKO entnehmen. Zu welchem Zeitpunkt in die nächste Stufe gewechselt werden kann, hängt sehr stark von der Verfügbarkeit der Impfstoffe ab. Dies liegt in der Verantwortung der Bundesländer, die über den weiteren Start der nächsten Gruppen zu gegebener Zeit informieren werden.

  • Wie kann ich nachweisen, dass ich zu der Personengruppe gehöre, die laut STIKO zuerst geimpft werden soll? Was muss ich grundsätzlich nachweisen?

    Damit Sie eine Impfung erhalten können, zeigen Sie dem Personal im Impfzentrum oder dem mobilen Impfteam bitte Ihren Personalausweis oder einen anderen Ausweis mit Passfoto.

    • Falls Sie in einer Pflege- oder anderen Einrichtung wohnen oder arbeiten, brauchen Sie außerdem eine Bescheinigung der Einrichtung bzw. des Unternehmens.
    • Falls Sie Kontaktperson von einer pflegebedürftigen Person sind oder von Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, benötigen Sie eine entsprechende Bestätigung der betreuten Person.

    Bei der Priorisierungsgruppe 2 oder 3 gilt außerdem:

    • Falls Sie eine Vorerkrankung haben nach § 3 Nr. 2 und § 4 Nr. 2 der Impfverordnung, bringen Sie bitte ein ärztliches Attest/Zeugnis mit.

    Ergänzende Hinweise zum ärztlichen Attest/Zeugnis: Dieses erhalten Sie in einer ärztlichen Praxis. Diese muss Ihnen bei Bedarf auch einen Code für die Terminvergabe ausstellen. Falls Sie in der ärztlichen Praxis bereits früher schon einmal behandelt wurden, können Sie das Attest und den Code auch telefonisch anfordern. Sie erhalten beides dann per Post.

    Die Vergütung der Arztpraxen für das ärztliche Attest/Zeugnis beträgt je Anspruchsberechtigten pauschal 5 Euro zuzüglich 90 Cent, sofern ein postalischer Versand des ärztlichen Zeugnisses erfolgt. Die Ausstellung des ärztlichen Attest/Zeugnis ist für Sie kostenlos.

  • Können Fahrkosten zu einem Impfzentrum von der KKH übernommen werden?

    Fahrkosten sind grundsätzlich keine Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Es gibt hierzu keine Sonderregelungen. Da es sich bei der Impfung um eine ambulante ärztliche Behandlung handelt, können Fahrkosten zum Impfzentrum nur bei dauerhaft mobilitätseingeschränkten Versicherten (Merkzeichen aG, Bl oder H bzw. Pflegegrad 3, 4 oder 5) getragen werden. Einer gesonderten Genehmigung durch die KKH bedarf es dabei nicht.

  • Wer bezahlt die Impfung?

    Die Impfung wird für alle Menschen in Deutschland kostenlos sein. Es wird keine Rolle spielen, ob die Impfwilligen gesetzlich oder privat krankenversichert sind. Die Kosten für den Impfstoff wird der Bund übernehmen. Die Länder tragen gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

  • Übernimmt die KKH weiterhin die Kosten für meine medizinische Versorgung, falls nach meiner Corona-Impfung Nebenwirkungen auftreten sollten?

    Wir sind vor und nach einer Corona-Impfung für Sie da! Falls Sie wegen möglicher Nebenwirkungen ärztlich behandelt werden müssen, werden die Kosten wie gewohnt über Ihre eGK mit uns abgerechnet. Gern beantworten wir Ihre Fragen dazu auch in einem persönlichen Gespräch – bitte wenden Sie sich an Ihre Servicestelle.

    Bei Ihnen sind Nebenwirkungen aufgetreten? Dann melden Sie diese bitte dem Paul-Ehrlich-Institut unter: nebenwirkungen.bund.de/nw/DE/home/home_node.html

    Antworten auf rechtliche Fragen rund um die Corona-Impfung erhalten Sie unter: zusammengegencorona.de/impfen/rechtliche-fragen

  • Was ist das Coronavirus?

    Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) gehört, wie auch das SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome)- und das MERS (Middle East Respiratory Syndrome) verursachende Virus, zu der Gruppe der ß-Coronaviren. Man nimmt an, dass der Vorläufer des SARS-CoV-2 von Wildtieren stammt. Coronaviren können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere.

  • Wie wird das Coronavirus übertragen?

    Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. In erster Linie verursacht es Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege. Man geht im Moment davon aus, dass die Übertragung – wie bei anderen Coronaviren auch – hauptsächlich über die Sekrete der Atmungsorgane erfolgen (Kontakt-/Schmierinfektion).

  • Wie kann ich mich vor dem Coronavirus schützen?

    In erster Linie sollte die Husten- und Nies-Etikette, sowie eine gute Händehygiene eingehalten werden. Befolgen Sie die folgenden Regeln – diese schützen Sie auch vor einer Übertragung von Grippe oder anderen Atemwegsinfektionen:

    • gründliches und regelmäßiges Händewaschen
    • Händewaschen besonders nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten
    • schütteln Sie anderen möglichst nicht die Hände
    • Hände vom Gesicht fernhalten (= mit ungewaschenen Händen nicht an Mund, Nase, Augen fassen)
    • Persönliche Utensilien wie Handtücher, Kosmetikartikel, Schminkutensilien, Rasierklingen oder Waschlappen sowie Essgeschirr oder Besteck sollten nicht mit anderen geteilt werden.
    • halten Sie Abstand zu Kranken – dies gilt auch, wenn Sie selbst krank sind
    • halten Sie beim Niesen oder Husten Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg
  • Welche Symptome werden durch das Coronavirus ausgelöst?

    Es kann zu folgenden Symptomen kommen:

    • Fieber
    • Husten
    • Atemnot
    • Muskelschmerzen
    • Müdigkeit
    • seltenere Symptome: Auswurf, Kopfschmerzen, Bluthusten, Durchfall
  • Ich habe den Verdacht, dass ich mich angesteckt habe: Was soll ich tun?

    Wenn Sie glauben, dass Sie sich mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) angesteckt haben, rufen Sie bitte Ihren Hausarzt oder das nächstgelegene Krankenhaus an, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Nur so können sich alle auf Ihren Besuch vorbereiten, die Behandlung planen und die Ansteckungsgefahr für andere verringern. Informieren Sie umgehend das zuständige Gesundheitsamt, wenn Sie engen Kontakt mit einer infizierten Person hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Vermeiden Sie unbedingt den Kontakt zu anderen Personen. Ihr zuständiges Gesundheitsamt finden Sie über die Datenbank des Robert Koch-Instituts.

  • Wann und von wem wird eine Quarantäne verhängt?

    Ob man im Krankenhaus isoliert wird oder zu Hause bleiben muss entscheidet das zuständige Gesundheitsamt. Die Betroffenen müssen dann Folge leisten und dürfen die Quarantäne nicht verlassen. Leben im Haushalt weitere Personen, wie Partner oder Kinder, werden diese laut Robert Koch-Institut meist zusammen mit dem Betroffenen isoliert. Denn durch die Inkubationszeit des Corona-Virus ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass bereits eine Ansteckung erfolgt ist.

  • Warum müssen Kontaktpersonen 14 Tage in Quarantäne?

    Eine Ausbreitung des Virus soll soweit es geht verhindert oder verlangsamt werden. Aus diesem Grund werden die betroffenen Kontaktpersonen von labordiagnostisch bestätigten Infektionsfällen identifiziert und auf ihren Gesundheitszustand überprüft. Dies beinhaltet eine Inkubationszeit von 14 Tagen. In dieser Zeit stehen die betroffenen Personen täglich im Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt.

  • Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen für das Coronavirus zur Verfügung?

    Eine spezielle Therapie gegen das Coronavirus gibt es derzeit nicht. Nicht alle Erkrankungen nach der Infizierung mit dem Virus verlaufen schwer. Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Maßnahmen je nach Schweregrad des Krankheitsbildes (z. B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe sowie die Behandlung von Grunderkrankungen).

  • Wie wird die Risikolage für Deutschland eingeschätzt?

    Eine genaue Risikobewertung für Deutschland können Sie auf der Homepage des Robert Koch-Institutes einsehen.

  • Wie lang ist die Inkubationszeit?

    Zwischen Ansteckung und Beginn der Krankheit können bis zu 14 Tage liegen. Meistens beträgt diese sogenannte Inkubationszeit fünf bis sechs Tage.

  • Welche Regionen sind derzeit von COVID-19 betroffen?

    Die aktuellen Regionen können Sie auf der Homepage vom Robert Koch-Institut nachlesen. Bitte diesem Link folgen

  • Kann ich mich nach einer Reise kostenlos testen lassen?

    Seit dem 15.12.2020 können Sie sich als Reiserückkehrer ohne Symptome nicht mehr kostenlos testen lassen

  • Wann erhalte ich einen PCR-Labortest auf das Corona-Virus?

    Egal, ob der Patient einen Arzt per Video oder Telefon konsultiert oder in die Praxis kommt, eine der häufigsten Fragen ist: Wer wird getestet?

    Die Entscheidung trifft der Arzt auf Basis der Kriterien des Robert Koch-Institutes (RKI). Danach sollte eine Testung nur bei Vorliegen von Krankheitssymptomen erfolgen und zwar in diesen Fällen.

    Allgemein empfiehlt das RKI eine niederschwellige Testung aller Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung. Konkret wird eine labordiagnostische Untersuchung empfohlen, wenn eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:

    • Akute respiratorische Symptome jeder Schwere und/oder Verlust von Geruchs-/Geschmackssinn bei ALLEN Patienten unabhängig von Risikofaktoren
    • Kontakt zu laborbestätigtem COVID-19-Fall bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn UND jegliche mit COVID-19 vereinbare Symptome
    • Klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Pneumonie UND Zusammenhang mit einer Häufung von Pneumonien in einer Pflegeeinrichtung/Krankenhaus

    Die Kassen übernehmen die Kosten, wenn der Arzt den Test für medizinisch notwendig erachtet. Nach der nationalen Teststrategie SARS-CoV-2 können auch Personen ohne Symptome getestet werden. Dies betrifft vor allem Personen vor einer ambulanter OP, vor einer Krankenhauseinweisung, vor einer Aufnahme im Pflegeheim oder Reha-Einrichtungen.

    Weitere Informationen dazu finden Sie im in diesem Schaubild sowie in der nationalen Teststrategie der Bundesregierung.

  • Kann der PCR-Test im Rahmen der Erstattung bei der Krankenkasse eingereicht werden?

    Nein, sofern ein begründeter Verdacht besteht, kann der Arzt den Test über die eGK abrechnen. Rechnungen über durchgeführte Tests, bei denen kein begründeter Verdacht besteht, müssen von den Krankenkassen abgelehnt werden. Eine Erstattung wird nicht vorgenommen. 

  • Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für einen Antikörpertest?

    Antikörpertests können bei COVID-19-typischer Symptomatik in bestimmten Fällen sinnvoll sein. Dennoch sollte der direkte Erregernachweis im Vordergrund stehen. Mit den derzeit am Markt befindlichen Antikörpernachweisen kann bei einmaliger Untersuchung nicht ausreichend sicher festgestellt werden, ob eine akute Infektion vorliegt.

    Der Antikörpertest wird von den Krankenkassen übernommen, wenn COVID-19-typische Symptome aufgetreten sind und die veranlassende Ärztin oder der veranlassende Arzt ihn für medizinisch notwendig erachtet, der Test kann dann über die Versichertenkarte (eGK) abgerechnet werden. Eine Testung ohne direkten Bezug zu einer klinischen COVID-19-Symptomatik ist keine vertragsärztliche Leistung, hierbei handelt es sich um eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) und kostet in der Regel pro Antikörper zwischen 20 und 52 Euro, hinzu kommen meist noch Kosten für Blutabnahme und Beratung. Aussagen zu einer bestehenden Immunität sind aus den Untersuchungsergebnissen gegenwärtig noch nicht sicher abzuleiten. Privatrechnungen über durchgeführte Antikörpertests, bei denen kein begründeter Verdacht besteht, müssen von den Krankenkassen abgelehnt werden. Eine Erstattung wird nicht vorgenommen.

  • Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für einen Corona-Schnelltest?

    Zurzeit werden verschiedene Antigen-Schnelltests angeboten, die nur von geschultem Personal durchgeführt werden dürfen. Dabei müssen entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen berücksichtigt werden. Da beim Nasen- bzw. Rachenabstrich infiziertes Gewebe entnommen wird, ist eine korrekte Durchführung sehr wichtig. Ein fehlerhafter Abstrich kann das Ergebnis des Schnelltests verfälschen. 

    Mit Antigen-Schnelltests können Pflegeheime und Krankenhäuser ihr Personal sowie die Patienten, Bewohner und Besucher regelmäßig auf das Corona-Virus testen. Bestimmte Einrichtungen können diese Antigen-Tests selbst beschaffen, nutzen und mit den Kassenärztlichen Vereinigungen abrechnen. Dazu gehören zum Beispiel Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, ärztliche Praxen, Reha-Einrichtungen oder Tageskliniken. 

    Seit dem 08.03.2021 hat jede bürgerliche Person Anspruch auf einen Corona-Schnelltest pro Woche. Dabei entnimmt geschultes Personal einen Abstrich aus Nase und Rachen. Die Schnelltests können in einem Testzentrum oder einer ärztlichen Praxis durchgeführt werden. Zudem kann der Öffentliche Gesundheitsdienst andere Einrichtungen mit der Testung beauftragen, zum Beispiel Apotheken sowie Rettungs- und Hilfsorganisationen. Aktuell sind leider noch nicht ausreichende Testkapazitäten in den vertragsärztlichen Praxen und den Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigungen vorhanden, damit sich jede Person einmal wöchentlich testen lassen kann.

    Falls Ihr Testergebnis nach einem Schnelltest positiv ist, vereinbaren Sie bitte umgehend einen Termin für einen PCR-Labortest mit Ihrer hausärztlichen Praxis. Alternativ können Sie auch telefonisch unter 116117 einen Termin dafür vereinbaren. Bis das Ergebnis des PCR-Labortests vorliegt, begeben Sie sich bitte in häusliche Quarantäne.

    Weitere Informationen zum Thema Schnell- und Selbsttests erhalten Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

  • Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für einen Corona-Selbsttest?

    Die Corona-Selbsttests sind für die eigene Anwendung zu Hause. Sie erhalten diese in Apotheken, im Einzelhandel oder in einigen Discountern. Die Kosten dafür übernehmen wir als gesetzliche Krankenkasse nicht.

    Falls Ihr Testergebnis nach einem Selbsttest positiv ist, vereinbaren Sie bitte umgehend einen Termin für einen PCR-Labortest mit Ihrer hausärztlichen Praxis. Alternativ können Sie auch telefonisch unter 116117 einen Termin dafür vereinbaren. Bis das Ergebnis des PCR-Labortests vorliegt, begeben Sie sich bitte in häusliche Quarantäne.

    Weitere Informationen zum Thema Schnell- und Selbsttests erhalten Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

  • Übernimmt die KKH Kosten für Hygieneartikel oder Schutzmasken?

    Die Kosten für Hygieneartikel oder Atemschutzmasken können auch in der gegenwärtigen Situation nicht von den Krankenkassen übernommen werden.

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