Schließen
Kontakt

Unsere Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Telefonische Beratung Telefonische Beratung

Rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.


0800 55 48 64 05 54 24 Stunden/7 Tage

Kontaktformular Kontaktformular

Schreiben Sie uns komfortabel über unser Online-Formular.

Zum Kontaktformular
Servicestellen-Suche Servicestellen-Finder

Finden Sie schnell und einfach Ihre KKH Servicestelle.

Servicestelle finden
Zentrales Postfach Zentrales Postfach

KKH Kaufmännische Krankenkasse
30125 Hannover

Meine KKH Login Meine KKH

Nutzen Sie die Online-Services in Ihrem persönlichen Bereich.

Anmelden
  • Anpassung Ihres Beitrages

    Kommen Sie bitte auf uns zu, wenn Sie von der Coronakrise unmittelbar und nicht unerheblich betroffen sind. Wir werden jeden Fall individuell betrachten. Liegen die entsprechenden Voraussetzungen vor, kann Ihr Beitrag reduziert werden.

    Hierfür steht Ihnen der Antrag auf Beitragsminderung zur Verfügung:

  • Stundungen

    Die Beiträge der Monate März bis April 2020 sowie die bestehenden Stundungsvereinbarungen können im Bedarfsfall bis zum 15.06.2020 gestundet werden. Selbstverständlich sichern wir Ihnen auch in diesen Fällen den gewohnten Versicherungsschutz zu.

    Hierfür steht Ihnen der Antrag auf Stundung zur Verfügung:

  • Was ist das Coronavirus?

    Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) gehört, wie auch das SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome)- und das MERS (Middle East Respiratory Syndrome) verursachende Virus, zu der Gruppe der ß-Coronaviren. Man nimmt an, dass der Vorläufer des SARS-CoV-2 von Wildtieren stammt. Coronaviren können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere.

  • Wie wird das Coronavirus übertragen?

    Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. In erster Linie verursacht es Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege. Man geht im Moment davon aus, dass die Übertragung – wie bei anderen Coronaviren auch – hauptsächlich über die Sekrete der Atmungsorgane erfolgen (Kontakt-/Schmierinfektion).

  • Wie kann ich mich vor dem Coronavirus schützen?

    In erster Linie sollte die Husten- und Nies-Etikette, sowie eine gute Händehygiene eingehalten werden. Befolgen Sie die folgenden Regeln – diese schützen Sie auch vor einer Übertragung von Grippe oder anderen Atemwegsinfektionen:

    • gründliches und regelmäßiges Händewaschen
    • Händewaschen besonders nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten
    • schütteln Sie anderen möglichst nicht die Hände
    • Hände vom Gesicht fernhalten (= mit ungewaschenen Händen nicht an Mund, Nase, Augen fassen)
    • Persönliche Utensilien wie Handtücher, Kosmetikartikel, Schminkutensilien, Rasierklingen oder Waschlappen sowie Essgeschirr oder Besteck sollten nicht mit anderen geteilt werden.
    • halten Sie Abstand zu Kranken – dies gilt auch, wenn Sie selbst krank sind
    • halten Sie beim Niesen oder Husten Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg
  • Übernimmt die KKH Kosten für Hygieneartikel oder Schutzmasken?

    Die Kosten für Hygieneartikel oder Atemschutzmasken können auch in der gegenwärtigen Situation nicht von den Krankenkassen übernommen werden.

  • Welche Symptome werden durch das Coronavirus ausgelöst?

    Es kann zu folgenden Symptomen kommen:

    • Fieber
    • Husten
    • Atemnot
    • Muskelschmerzen
    • Müdigkeit
    • seltenere Symptome: Auswurf, Kopfschmerzen, Bluthusten, Durchfall
  • Ich habe den Verdacht, dass ich mich angesteckt habe: Was soll ich tun?

    Wenn Sie glauben, dass Sie sich mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) angesteckt haben, rufen Sie bitte Ihren Hausarzt oder das nächstgelegene Krankenhaus an, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Nur so können sich alle auf Ihren Besuch vorbereiten, die Behandlung planen und die Ansteckungsgefahr für andere verringern. Informieren Sie umgehend das zuständige Gesundheitsamt, wenn Sie engen Kontakt mit einer infizierten Person hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Vermeiden Sie unbedingt den Kontakt zu anderen Personen. Ihr zuständiges Gesundheitsamt finden Sie über die Datenbank des Robert Koch-Instituts.

  • Wann und von wem wird eine Quarantäne verhängt?

    Ob man im Krankenhaus isoliert wird oder zu Hause bleiben muss entscheidet das zuständige Gesundheitsamt. Die Betroffenen müssen dann Folge leisten und dürfen die Quarantäne nicht verlassen. Leben im Haushalt weitere Personen, wie Partner oder Kinder, werden diese laut Robert Koch-Institut meist zusammen mit dem Betroffenen isoliert. Denn durch die Inkubationszeit des Corona-Virus ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass bereits eine Ansteckung erfolgt ist.

  • Warum müssen Kontaktpersonen 14 Tage in Quarantäne?

    Eine Ausbreitung des Virus soll soweit es geht verhindert oder verlangsamt werden. Aus diesem Grund werden die betroffenen Kontaktpersonen von labordiagnostisch bestätigten Infektionsfällen identifiziert und auf ihren Gesundheitszustand überprüft. Dies beinhaltet eine Inkubationszeit von 14 Tagen. In dieser Zeit stehen die betroffenen Personen täglich im Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt.

  • Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen für das neuartige Coronavirus zur Verfügung?

    Eine spezielle Therapie gegen das Coronavirus gibt es derzeit nicht. Nicht alle Erkrankungen nach der Infizierung mit dem neuartigen Virus verlaufen schwer. Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Maßnahmen je nach Schweregrad des Krankheitsbildes (z.B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe sowie die Behandlung von Grunderkrankungen).

  • Gibt es einen Impfstoff, der vor dem neuartigen Coronavirus schützt?

    Aktuell steht noch kein Impfstoff oder spezifische Medikamente zur Verfügung. An der Entwicklung eines Impfstoffes wird gearbeitet, wann jedoch ein Impfstoff zur Verfügung stehen könnte, ist derzeit nicht absehbar.

  • Wann wird der Test auf das neue Coronavirus durchgeführt?

    Egal, ob der Patient einen Arzt per Video oder Telefon konsultiert oder in die Praxis kommt, eine der häufigsten Fragen ist: Wer wird getestet?

    Die Entscheidung trifft der Arzt auf Basis der Kriterien des Robert Koch-Institutes (RKI). Danach sollte eine Testung nur bei Vorliegen von Krankheitssymptomen erfolgen und zwar in diesen Fällen:

    • Akute respiratorische Symptome und Kontakt zu einer infizierten Person in den letzten 14 Tagen
    • Klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Pneumonie im Zusammenhang mit einer Fallhäufung in Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern
    • Klinische oder radiologische Hinweisen auf eine virale Pneumonie ohne Hinweis auf eine andere Ursache
    • Akute respiratorische Symptome bei Risikogruppen (Alter über 60, immunsupprimiert, onkologische Behandlung etc.) oder Beschäftigten im Pflegebereich, in Arztpraxen oder Krankenhäusern
    • Nur bei ausreichender Testverfügbarkeit: akute respiratorische Symptomen ohne Risikofaktoren

    Die Konstellationen 1 und 2 gelten als begründeter Verdachtsfall und müssen dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden.

    Die Kassen übernehmen die Kosten, wenn der Arzt den Test für medizinisch notwendig erachtet.

  • Ist eine EBM-Ziffer zur Abrechnung vorhanden?

    Ja, die Ärzte können den Test bei einem medizinischen und begründeten Verdacht unter der EBM-Ziffer 32816 abrechnen. (Nukleinsäurenachweis des neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) mittels RT-PCR) 

  • Kann der Test im Rahmen der Erstattung bei der Krankenkasse eingereicht werden?

    Nein, sofern ein begründeter Verdacht besteht, kann der Arzt den Test über die eGK abrechnen. Rechnungen über durchgeführte Tests, bei denen kein begründeter Verdacht besteht, müssen von den Krankenkassen abgelehnt werden. Eine Erstattung wird nicht vorgenommen.  

  • Was sollten die Arztpraxen beachten?

    Das Robert Koch-Institut hat ein Flussschema zur Orientierungshilfe für Arztpraxen zur Verdachtsabklärung erstellt.

  • Wie wird die Risikolage für Deutschland eingeschätzt?

    Eine genaue Risikobewertung für Deutschland können Sie auf der Homepage des Robert Koch-Institutes einsehen.

  • Wie lang ist die Inkubationszeit?

    Nach aktuellem Stand wird von einer Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen ausgegangen.

  • Welche Regionen sind derzeit von COVID-19 betroffen?

    Die aktuellen Regionen können Sie auf der Homepage vom Robert Koch-Institut nachlesen. Bitte diesem Link folgen

  • Ich stehe unter Quarantäne, wer ersetzt mir den Verdienstausfall?

    Hier unterscheidet man zwischen zwei Fällen:

    • Es besteht lediglich der Verdacht auf eine Infektion. Bei einer angeordneten Quarantäne greift das Infektionsschutzgesetz (§ 56 IfSG). Arbeitnehmer erhalten ihr Gehalt von ihrem Arbeitgeber analog der Entgeltfortzahlung für 6 Wochen fortgezahlt. Dieser wiederum kann die Aufwände bei der zuständigen Behörde (z.B. dem Gesundheitsamt) des jeweiligen Bundeslandes geltend machen. Bei längerer Quarantäne über 6 Wochen, zahlt diese Behörde den Verdienstausfall in Höhe des Krankengeldes direkt an die betroffene Person.
    • Die Person ist tatsächlich am Corona-Virus erkrankt. Diese Situation ist wie eine herkömmliche Arbeitsunfähigkeit mit Entgeltfortzahlungs- und Krankengeldanspruch zu bewerten. 
  • Die Kita/Schule/etc. hat geschlossen und ich muss mein Kind betreuen. Wer ersetzt mir den Verdienstausfall?

    Hier unterscheidet man zwischen drei Fällen:

    • Ist das Kind am Corona-Virus erkrankt, sind die Voraussetzungen für Krankengeld bei Erkrankung des Kindes gegeben. Ggf. wird dadurch die gesamte Familie unter Quarantäne gestellt, dann greift die o. g. Verdienstausfallregelung.
    • Schließt die Einrichtung als Vorsichtsmaßnahme ohne dass das Kind erkrankt ist, müssen die Eltern selbst für eine Kinderbetreuung sorgen, sich dafür Urlaub nehmen oder unbezahlt freistellen lassen (analog eines Kita-Streiks oder Schließung wegen Sturm, Heizungsausfall, etc.). Ein Anspruch auf Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes ist in diesem Fall nicht gegeben. Bisher ungeklärt ist, ob hier § 616 BGB greift und der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt fortzahlen muss.
    • Wird die Einrichtung vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt, greift das Infektionsschutzgesetz mit der o. g. Verdienstausfallregelung.
  • Ich kann meine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nicht persönlich abgeben, wird für eine schnelle Krankengeldzahlung auch die Übermittlung per Fax oder E-Mail akzeptiert?

    Sie können Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung online übermitteln. Nähere Informationen finden Sie hier. Darüber hinaus können in begründeten Einzelfällen auch Faxe und E-Mails anerkannt werden, sofern die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung im Original umgehend nachgereicht wird.

  • Ich konnte meine Arbeitsunfähigkeit nicht lückenlos feststellen lassen, weil die Arztpraxis überlastet war. Ruht jetzt mein Krankengeld?

    Sofern das Mitglied alles in seiner Macht stehende (z.B.: anderen Arzt aufsuchen, kassenärztlicher Notdienst, etc.) getan hat um eine lückenlose AU-Attestierung zu erhalten, liegt ein Ausnahmetatbestand im Sinne der BSG-Rechtsprechung vor und das Krankengeld kann lückenlos fortgezahlt werden.

  • Was muss bei telefonischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen für bis zu 14Tagen beachtet werden?

    Vertragsärzte dürfen Patienten ab sofort nach einer telefonischen Anamnese bis zu maximal 14 Tage eine Arbeitsunfähigkeit attestieren.

    Voraussetzung ist, dass es sich um eine Erkrankung der oberen Atemwege handelt, die keine schwere Symptomatik vorweisen. Die telefonische Arbeitsunfähigkeits-Attestierung ist auch möglich, wenn zusätzlich zu der vorgenannten Erkrankung außerdem der Verdacht besteht, dass die Patienten mit dem Virus infiziert sein könnten. Diese Regelung ist zunächst bis zum 23.06.2020 befristet.

    Hinweise im Falle einer Arbeitsunfähigkeit mit Verdachte einer Corona-Infektion:

    Sollte bei einem Patienten mit Infektionsverdacht eine Labordiagnostik (nach RKI-Kriterien) erforderlich sein, informiert der Arzt ihn darüber, wo er sich testen lassen kann. In einigen KV-Bereichen benötigen Patienten für die Untersuchung eine Überweisung (Muster 10). In diesen Fällen schickt der Arzt die Überweisung dem Patienten per Post zu.

    Der Arzt muss außerdem darauf hinweisen, dass der Patient unverzüglich einen Arzt aufsucht – nach telefonischer Anmeldung –, falls es ihm gesundheitlich schlechter geht.

    Die AU-Bescheinigung kann dann auf "Meine KKH" als Upload hochgeladen oder direkt per Post an die KKH weitergeleitet werden. Mit dem jeweiligen Arbeitgeber ist individuell abzustimmen, ob die Zusendung der AU-Bescheinigung per Post vorgenommen werden soll oder vorab per E-Mail eingereicht werden kann.

    Verwendung der eGK  

    Auch für die telefonische AU-Bescheinigung benötigen Ärzte für die Abrechnung die Versichertenstammdaten des Patienten. Hierbei gibt es folgende drei Konstellation:

    • Der Patient war in dem Quartal in der Praxis, die elektronische Gesundheitskarte wurde eingelesen: Die Versichertendaten liegen bereits vor.
    • Der Patient ist der Praxis bekannt, war in dem Quartal aber nicht da: Die Praxis übernimmt die Versichertendaten aus der Patientenakte.
    • Der Patient ist unbekannt, er war noch nicht in der Praxis. Das Praxispersonal erfragt am Telefon die Versichertendaten und pflegt sie händisch ein:
      • Name des Versicherten
      • Wohnort des Versicherten (PLZ)
      • Geburtsdatum des Versicherten
      • Krankenkasse
      • Versichertenart (Mitglied, Familienversichert, Rentner)

    Alle Regelungen gelten auch für die Ausstellung einer ärztlichen Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei der Erkrankung eines Kindes (Muster 21).

Feedback
Zurück nach Oben
Schließen

Bitte beachten Sie, dass es sich um ein anonymes Feedback handelt. Möchten Sie mit uns in Kontakt treten, nutzen Sie bitte das Kontaktformular.

Dieses Feld muss ausgefüllt sein. (< 1500 Zeichen)

Ihre Nachricht wird gesendet