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Sonnenschutz
 
 

Tipps zum Sonnenschutz

Babies und Kinder:

  • Setzen Sie Kinder bis zu einem Alter von zwölf Monaten nach Möglichkeit nicht der direkten Sonne aus. Nutzen Sie für Unternehmungen im Freien besser die Morgen- und Nachmittagsstunden.
  • Bei Ausflügen im Kinderwagen, aber auch beim Spielen im Schatten sollten Sie Babies und Kinder sonnengerecht kleiden. Das heißt: Kopfbedeckung, T-Shirt, Hemden, längere Hose; alles möglichst sonnendicht und locker geschnitten.
  • Benutzen Sie nur bei echtem Bedarf spezielle Sonnenschutzmittel ab Lichtschutzfaktor 15 für Kinder ab einem Alter von etwa einem Jahr. Diese Produkte sind auf die empfindlichere Kinderhaut abgestimmt.
  • Rüsten Sie Ihren Kinderwagen mit einem Sonnenschirm aus und stellen Sie den Kinderwagen immer in den Schatten.
  • Besonders empfindliche Partien bei Kindern sind Nacken, Augen, Ohren und Lippen.
  • Selbst als „wasserfest“ gekennzeichnete Sonnenschutzlotionen werden nach und nach beim Baden abgewaschen. Deshalb: regelmäßig nachcremen und nach jedem Baden abtrocknen und erneut eincremen.
  • Wasserfeste Sonnencremes, aber auch sonstige Sonnenschutzmittel sollten Sie mindestens eine halbe Stunde vor dem Gang in die Sonne oder ins Wasser auftragen.
  • Bedecken Sie beim Baden immer Schulter und Nacken Ihres Kindes.
  • Zwischen 11 Uhr und 15 Uhr sollten Kinder die Sonne meiden; zu dieser Zeit ist sie besonders aggressiv.
  • Setzen Sie Ihrem Kind am besten immer einen Hut auf, dessen Krempe auch die Ohren beschattet. Bei stärkerer Sonneneinstrahlung hilft auch eine Sonnenbrille – lassen Sie sich beim Kauf von einem Optiker beraten.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind genügend trinkt: am besten Wasser, ungesüßte Frucht- und Kräutertees oder verdünnte Fruchtsäfte.
  • Sonnenbrand in den frühen Jahren des Lebens erhöht das Hautkrebsrisiko im Alter.

Denken Sie daran: Die Haut von Babies ist nur ein Zehntel so dick wie die eines Erwachsenen!

Tipps zum Sonnenschutz

Erwachsene:

  • Tragen Sie genügend Sonnenmilch mit einem hohen Lichtschutzfaktor auf. Faustregel: Für eine Ganzkörperanwendung benötigen Sie etwa 25 Milliliter Lotion.
  • Denken Sie beim Eincremen auch an die Nase, die Ohren, die Fußrücken sowie an Schultern und Nacken.
  • Auch für Erwachsene gilt: selbst mit wasserfester Sonnenmilch regelmäßig nach dem Baden eincremen.
  • Seien Sie Kindern ein Vorbild! Meiden Sie den Aufenthalt in der Sonne in der Zeit zwischen 11 Uhr und 15 Uhr.
  • Idealerweise tragen Sie bei Sonne leichte, bequeme Kleidung. Ansonsten gilt die Vier-H-Regel: Hut, Hose, Hemd und hoher Lichtschutzfaktor.

Hilfe bei Sonnenbrand:

  • Vermeiden Sie unbedingt jeden weiteren Aufenthalt in der Sonne!
  • Sollten Sie sich dennoch im Freien aufhalten, decken Sie unbedingt die betroffenen Stellen mit Kleidung ab.
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie viel trinken, am besten Wasser.
  • Bei leichten Hautrötungen verwenden Sie Après-Produkte, die kühlend und beruhigend auf die Haut wirken. Die Produkte sollten viel Feuchtigkeit und wenig Fett enthalten.
  • Behandeln Sie einen mäßigen Sonnenbrand mit einer kühlenden Dusche oder feuchten Umschlägen.
  • Unterstützen Sie die Heilung mit Cremes oder Gelen aus der Apotheke. Sie beruhigen die Haut und helfen, die Entzündung der Haut zu bekämpfen.
  • Auch Hausmittel wie das Bestreichen mit Joghurt oder Quark verschaffen Linderung.
  • Suchen Sie bei einem ausgedehnten Sonnenbrand (vor allem bei Kindern), bei einer Rötung mit starken Schmerzen oder bei einem schweren Sonnenbrand mit Blasenbildung einen Arzt auf.
 
 
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