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Lausige Zeiten –
Herbst ist Hauptsaison für Kopfläuse

Wir übernehmen die Behandlungskosten

Vor allem im Herbst verbreiten sich Läuse insbesondere bei Schul- und Kindergartenkindern. Wir empfehlen, bei einem Lausbefall nicht gleich in Panik auszubrechen. Jeder kann Kopfläuse bekommen, niemand muss sich dafür schämen! Wichtig ist nur, dass man alles unternimmt, um die kleinen Blutsauger möglichst schnell wieder loszuwerden.

Für die Behandlung von Kindern bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr übernehmen wir die Kosten für bestimmte insektizidfreie Kopfläusemittel. Bei Jugendlichen mit Entwicklungsstörungen erfolgt eine Kostenübernahme auch bis zum vollendeten 18. Lebensjahr.

Die Verbreitung der Kopflaus geschieht normalerweise durch direkten Haarkontakt, also zum Beispiel beim Schmusen, Kuscheln oder Necken. Häufig machen sich Kopfläuse durch auffälligen Juckreiz auf dem Kopf bemerkbar. Bei einem Verdacht sollten Eltern die Köpfe ihrer Kinder genau kontrollieren. Zum Aufspüren der kleinen Tierchen empfiehlt es sich, die Haare mit einem so genannten Läuse- oder Nissenkamm über einem großen Bogen weißem Papier sehr sorgfältig auszukämmen. Auf dem Papier lassen sich sowohl Haare, an denen Nissen kleben, als auch Kopfläuse relativ gut erkennen.

Kinder mit Kopfläusen dürfen die Schule oder den Kindergarten einen Tag nach Behandlungsbeginn wieder besuchen. Die Eltern sind verpflichtet, die Gemeinschaftseinrichtung zu informieren, die dann das Gesundheitsamt unterrichten muss. Den Lausbefall aus Scham zu verschweigen ist unklug. Geheimhaltung führt eher dazu, dass andere nicht aufmerksam gemacht werden und sich die Läuse weiter verbreiten können.

 
 
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